Samstag, 7. Februar 2015

Neubau Zentrum für Grenzflächendominierte Höchstleistungswerkstoffe (ZGH) | In Bau

Knapp 40 Mio. € fließen in ein neues Gebäude mit Großgeräten zur Erforschung von Grenz- und Oberflächen in Werkstoffen an der Ruhr-Universität Bochum: Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat am 29.6.2012 den Forschungsbau „Zentrum für Grenzflächendominierte Höchstleistungswerkstoffe“ (ZGH) bewilligt. Mit der Förderung von Forschungsbauten (inkl. Großgeräten) wollen Bund und Länder die Konkurrenzfähigkeit der Forschung an Hochschulen im nationalen und internationalen Wettbewerb stärken.

Baubeginn ist voraussichtlich 2014; im Frühjahr 2016 soll das ZGH fertiggestellt sein. Mit einer Gesamtnutzfläche von 2.799 Quadratmetern verbindet es die Gebäude IA und IB auf der Nordseite des Uni-Campus. Das Zentrum bietet rund 80 zusätzlichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Platz, die fachübergreifend neue Höchstleistungswerkstoffe erforschen.

Das Forschungskonzept des ZGH fußt auf dem Know-how der Werkstoffforscher, die im fakultätsübergreifenden Materials Research Department (MRD) der RUB organisiert sind. ZGH Projekte kommen aus insgesamt ca. 20 Arbeitsgruppen; Forschungspartner an den Max-Planck-Instituten für Eisenforschung (Düsseldorf) und für Kohleforschung (Mülheim) sowie am Forschungszentrum Jülich und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind beteiligt. Durch das ZGH werden die Kontakte zu führenden Institutionen der internationalen Materialforschung sowie der Industrie zielgerichtet weiter ausgebaut.

Pressemitteilung: RUB


Erste Studie des ZGH von plan 4 architekten, München. Die Studie vermittelt einen Eindruck, wie das ZGH aussehen könnte; dies ist noch nicht der endgültige Entwurf.

Bild: RUB / plan 4 architekten, München

20.10.2013

Bekanntlich entsteht an der Ruhr-Universität ein Zentrum für Grenzflächendominierte Höchstleistungswerkstoffe (ZGH). Anfang des Jahres wurde ein nicht endgültiger Entwurf der neuen Forschungseinrichtung vorgestellt. Nun liegt wahrscheinlich der Endentwurf vor. Es stammt vom Büro Geber Architekten aus Dortmund.

Mit einer Gesamtnutzfläche von 2.889 Quadratmetern wird das neue vier geschossige Forschungszentrum als Solitär in Form eines Polygons zwischen den neuen Gebäude IA und IB auf der Nordseite des Uni-Campus stehen. Ein zweiter Baukörper ist als Flachbau im Erdgeschoss an den polygonförmigen Baukörper angeschlossen. Die Fassade wird mit einer Stahlblech-Kassetten Verkleidung versehen, deren einzelne jeweils ein halbes Geschoss hohen Bleche abwechselnd nach innen oder außen geneigt sind und eine plastische Faltstruktur mit Dreiecken in der Ansicht erzeugen.

Bild: Geber Architekten

07.02.2015

Der Entwurf für den Neubau des Zentrum für Grenzflächendominierte Höchstleistungswerkstoffe (ZGH) an der Ruhr-Universität wurde erneut überarbeitet. Das neue Forschungsgebäude entsteht zwischen beiden ingenieurwissenschaftlichen Gebäude IA und IB, die bekanntlich abgerissen und komplett neu gebaut werden.

Im Hintergrund ist auch der Hochhausneubau IB zu sehen

Bild: Geber Architekten, Dortmund

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