Samstag, 16. Dezember 2017

Neubau Burger King Freudenbergstraße | Fertig

An der Freudenbergstraße direkt an der Ausfahrt A40 wurde ein Gebäude des Lebensmittellabors Institut Dr.Rothe , unweit des Schlachthofs Bochum abgerissen. Dort realisiert nun die Schulte Immobilien-Gruppe aus Essen den Neubau eines  Burger King Restaurants. Umgesetzt wird dieses Projekt durch das Generalbauunternehmen KLZ-Massivbau GmbH. Das Gelände ist bereits eingezäunt, der Albau abgerissen. Eine Plane kündigt den Neubau an.

Quelle: Schulte Immobilien-Gruppe

Die Bauarbeiten für die neue Burger-King Filiale an der Freudenbergstraße haben begonnen.


Update 16.12.2017

An der Freudenbergstraße 41 wurde am 15.12.2017 die neue Burger King  Filiale eröffnet. Von Sonntag bis Donnerstag hat die Filiale von 9 - 1 Uhr geöffnet, am Wochenende sogar bis 5 Uhr nachts. Das neue Restaurant bietet zirka 58 Gästen im Innen- und Außenbereich Platz.

Quelle: WAZ - Fast-Food-Fans aufgepasst! Burger King eröffnet neue Filiale in Bochum

Tumorzentrum am Knappschaftskrankenhaus | Fertig

Am Knappschaftskrankenhaus wurde im November 2014 der Grundstein für ein neues Tumorzentrum gelegt. Für rund 15 Millionen Euro entsteht auf einem Teil des Besucherparkplatzes bis Ende 2016 ein sechsgeschossiger, moderner Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von fast 7000 Quadratmetern. Das Richtfest ist für das Jahr 2015 geplant. Bauherren für den Bau des Tumorzentrums sind gemeinschaftlich das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum sowie die Knappschaft-Bahn-See.

Im Tumorzentrum untergebracht werden folgende Funktionseinheiten:

  • Sekundäres Rechenzentrum der Knappschaft-Bahn-See
  • Praxis für Strahlentherapie
  • Apotheke
  • Sanitätshaus Watermann
  • Verwaltung des Knappschaftskrankenhauses
  • Nuklearmedizin und ein Teil der Radiologie
  • Arztpraxen
Ziel des Stahl-Beton-Skelettbaus mit sogenanntem „aussteifendem Kern“ ist es, ein Gebäude zu schaffen, das seine Stabilität nur durch die Außenwand, einige wenige Stützen sowie einem stabilen Kern im Inneren erhält. Durch diese pragmatische Bauweise entfallen tragende Wände, so dass diese nach Belieben eingesetzt und später verändert werden können. Auf diese Weise kann das Gebäude stets an die Anforderungen und Bedürfnisse der jeweiligen Nutzung angepasst werden. Die Flexibilität zeigt sich zudem bei den einkalkulierten Ausbaureserven für die Haustechnik. So kann man auf geänderte oder ergänzende technische Anforderungen, die sich möglicherweise erst in einigen Jahren ergeben, ohne große Aufwand reagieren.

Damit das Tumorzentrum innen hell und freundlich wirkt, sind neben der völlig verglasten, zweigeschossigen Anbindung zum Hauptgebäude des Knappschaftskrankenhaues ein großzügiger Eingangsbereich und durchgängig viele Fenster eingeplant. Und auch hier wurde wieder viel Wert auf die Möglichkeit zur einfachen Veränderbarkeit gelegt.

Je nachdem, ob ein Büro mit viel Tageslicht gewünscht ist oder eher ein völlig dunkler Raum, werden Fenster oder lichtundurchlässige Paneele eingesetzt. Die so entstehende ungleichmäßige Verteilung bringt Bewegung in die Fassade und macht jede Gebäudeseite zu einer einzigartigen Erscheinung. Ansonsten wird die Fassade geprägt von einem Mäander, einem rechtwinkligen Ornament, und von einer insgesamt zeitlosen Gestaltung, die sich harmonisch in den vorhandenen Gebäudebestand einfügt.

Pressemitteilung: Knappschaftskrankenhaus

Bild: Weicken Architekten

Die Rohrbauarbeiten sind inzwischen abgeschlossen wie man auf diesem aktuellen Foto (April 2017) sehen kann. Doch insgesammt verzögert sich die Fertigstellung. Eigentlich sollte der Bau bereits Ende 2016 fertig werden.


Update 16.12.2017

Nach knapp 28 Monaten Bauzeit feierte das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum gestern mit einem Festakt die Einweihung seines Tumorzentrums, in dem fortan medizinisch hoch-qualifizierte Ärzte aus dem Sektor der Krebsdiagnostik und Krebsbehandlung sowie Dienstleister aus der Gesundheitsbranche angesiedelt sind und ihre Patienten in einem modernen, stilvollen Ambiente willkommen heißen.

In den Bau investiert das Knappschaftskrankenhaus rund 20 Millionen Euro inklusive 5 Millionen Euro von der Knappschaft-Bah-See für das Rechenzentrum. Das Tumorzentrum verfügt über sechs Etagen plus ein Technikgeschoss und eine Bruttogrundfläche von 6300 Quadratmetern. Neben dem Rechenzentrum der Knappschaft-Bahn-See sind hier die Gemeinschaftspraxis von Professor Dr. Irenäus Adamietz und Jozef Kurzeja (Institut für Radiochirurgie und Präzisionsstrahlentherapie) sowie das Gesundheitshaus Watermann als Mieter eingezogen. Der Friseursalon „Schöne Haare“ inklusive Zweithaarberatung folgt Anfang des Jahres. Außerdem untergebracht sind die Nuklearmedizin sowie die autologe (Transplantation der Blutstammzellen vom Patienten selbst) und allogene (Transplantation der Blutstammzellen eines anderen Menschen) Stammzelltherapie des Uni-Klinikums. Onkologischen Patienten stehen damit ab Anfang des neuen Jahres 14 Einzelzimmer statt bisher vier 2-Bett-Zimmer zur Verfügung.

Nach dem Bau, ist vor dem Bau und so befinden sich die nächsten Projekte bereits in den Startlöchern. Als nächstes Bauprojekt am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum steht die Sanierung der Radiologie und Endoskopie an. „Das ist dringend nötig“, sagt Gremme, „da die Baustruktur in weiten Teilen noch den Ursprungsjahren von 1972 entspricht.“ Für die in der Radiologie benötigten Großgeräte sollen die Räume größer werden und die gesamte Technik wird auf den neuesten Stand gebracht. Die Sanierung der beiden Bereiche erfolgt in zwei Bauabschnitten und ist in der Zeit von Januar 2018 bis Sommer 2019 geplant. Die Investitionskosten liegen bei 3,5 Millionen Euro.

Darüber hinaus ist der Bau eines Parkhauses geplant, um die Parksituation rund um das Knappschaftskrankenhaus zu entspannen. Auf der Fläche des jetzigen Mitarbeiterparkplatzes soll ein mehrgeschossiges Parkhaus in Split-Bauweise (Geschosse verspringen nur auf halber Höhe) gebaut werden, das ca.. 600 Fahrzeugen Platz bietet. Der dadurch bedingte Wegfall der derzeit 182 Mitarbeiterparkplätze soll während der Übergangszeit auf die Weise kompensiert werden, dass der im Januar 2016 in Betrieb genommene Interimsparkplatz an der Auffahrt zur Notaufnahme von 53 auf knapp 200 Parkplätze erweitert wird.

Pressemitteilung: Tumorzentrum am Knappschaftskrankenhaus eröffnet

Foto: Knappschaftskrankenhaus

Samstag, 2. Dezember 2017

Wohngebäude Friedrich-Ebert-/Voedestraße

Die Brachfläche an der Friedrich-Ebert-/Voedestraße in der Wattenscheider Innenstadt neben dem Rathaus wird durch die VBW Bauen und Wohnen GmbH bebaut. Das Unternehmen wird auf der knapp 4000 Quadratmeter großen Fläche, auf der einst die Richard-Wagner-Schule stand, einen Gebäudekomplex mit 70 Wohnungen errichten. Ein Drittel der Wohnungen sollen öffentlich geförderte Wohnungen sein. Der Rest wird frei finanziert.


Der Gebäudekomplex wird gestaffelt vier- und fünfgeschossig errichtet und soll insgesamt barrierearm bis barrierefrei werden. Dafür sorgen Aufzug und Laubengang. Unter dem Gebäude wird es eine Tiefgarage geben, die 35 Parkplätze und weitere Stellmöglichkeiten für Fahrräder bietet. Zur Friedrich-Ebert-Straße hin ist ein Ladenlokal geplant, „in das ein Bäcker mit Café einziehen könnte“. Ein weiteres Ladenlokal soll als „Quartiersraum“ dienen. Die VBW rechnet mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 13,7 Millionen Euro. Die Bauarbeiten sollen 2019 beginnen.

Quelle: WAZ - 70 Wohnungen sollen mitten in Wattenscheid gebaut werden

Bilder: VBW Bauen und Wohnen GmbH

Sonntag, 26. November 2017

Haltestelle Gesundheitscampus U 35 | Fertig

22.03.2012

Die CampusLinie U 35 bekommt einen Stadtbahnhof 2014 dazu. Dann machen die Züge, die Innen- und Hustadt verbinden, auch am Gesundheitscampus NRW halt. Die neue Haltestelle soll ein 75 Meter langes, klinisch weißes Dach überspannen. So sieht es der Entwurf von Dietmar Riecks und Christine Wolf vor, mit dem die beiden Bochumer gestern (12. Dezember) das Preisgericht überzeugten.

Der neue Stadtbahnhof auf der Universitätsstraße wird das Foyer für den entstehenden Gesundheitscampus NRW sein. Die Stadt Bochum und das Strategiezentrum Gesundheit wünschen sich für den wichtigen Halt daher eine repräsentative und identitätsstiftende Gestaltung. “Da der Campus von der Universitätsstraße nicht direkt einzusehen ist, stellt der Bahnhof ein erstes, weithin sichtbares Zeichen für alle Ankommenden dar”, erklärt Professor Andreas Meyer-Falcke, Leiter des Strategiezentrums. Aufgabe für die Architekturbüros, die sich an dem Gestaltungswettbewerb beteiligt hatten, war es zudem, auch optisch das Thema “Gesundheit” aufzugreifen und transparent zu machen.

Dietmar Riecks vom Büro Banz + Riecks und Christine Wolf von wbp Landschaftsarchitekten entschieden sich deshalb für ein schwebendes, weiß emailiertes Dach, das sich unter anderem für direktes Tages- wie gestreutes Kunstlicht öffnet und mit seiner sich so verdichtenden bzw. auflockernden Struktur an DNA-Codes erinnert. Abends und nachts soll es beleuchtet sein. “Das weiße Blech des Stahltragewerks steht für klinische Präzision”, beschreibt Dietmar Riecks seinen Entwurf. Zudem überspannt es den gesamten Stadtbahnhof und schützt so Fahrgäste sowie Rolltreppen und Aufzüge vor Wind und Wetter. “Das ist ein großer funktionaler Vorteil”, findet Professor Christa Reicher, Vorsitzende des Preisgerichts.

Auch die Wegeführung, für die Christine Wolf von wbp Landschaftsarchitekten verantwortlich zeichnet, überzeugte die zwölfköpfige Jury. Vom Bahnsteig lotst sie Fahrgäste durch einen hell gestalteten und nachts beleuchteten Tunnel, der sich weit öffnet, über leicht geschwungene Wege zum Gesundheitscampus. Treppen, Stützmauern, Sitzbänke - alles soll aus hellen Materialien entstehen und einen angstfreien Raum schaffen. “Hier entsteht mit dem Gesundheitscampus und dem angrenzenden Biomedizinpark ja eine Art ,weiße Stadt’”, erklärt die Geschäftsführerin von wbp die Farbwahl.

1,9 Millionen Euro stehen den beiden Bochumer Büros für die Umsetzung ihres Entwurfs zur Verfügung. “14,6 Millionen soll der neue Stadtbahnhof insgesamt kosten”, so Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch. Baubeginn könne im April oder Mai sein. “Dazu werden wir die Schienen der U 35 auf die Universitätsstraße verlegen”, berichtet Karl-Heinz Reikat, Leiter der Abteilung für Stadtbahn und konstruktiven Ingenieurbau im Tiefbauamt. “Denn wir bauen im laufenden Betrieb.”

Betriebsam wird es in der ganzen nächsten Zeit auf dem Gesundheitscampus NRW zugehen, auf dem sich unter anderem die Hochschule für Gesundheit und das Europäische Proteinforschungsinstitut PURE ansiedeln. Die baulichen Vorarbeiten und Genehmigungsverfahren liegen gut im Zeitplan. “Die Landesregierung ist überrascht, wie schnell sich alles realisieren lässt”, weiß Dr. Ernst Kratzsch. “2014 ist alles bereit, wenn die ersten Studierenden anfangen.” Das 200 Millionen Euro schwere Ansiedlungsprojekt hat mit dem neuen Stadtbahnhof dann auch eine markante Adresse: “Ein Symbol des lebenbigen Strukturwandels”, so Architekt Dietmar Riecks.

Pressemitteilung: Stadt Bochum

Bild: Banz & Riecks
Bild: Banz & Riecks
Bild: Banz & Riecks
Update: 05.12.2012

Die Hauptbauarbeiten werden innerhalb von 20 Monaten durchgeführt und enden am 04.07.2014. Im Anschluss an die bauseitigen Ausstattungsarbeiten erfolgt noch der Rückbau der Gleisprovisorien im Sommer 2015 durch die Fa. Hofschröer.

Der westlich der Ruhr-Universität in Bochum gelegene BioMedizinPark und das neu entstehende Hochschulzentrum „Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen“ soll mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen werden. Zu diesem Zweck wird auf der Strecke der Stadtbahnlinie U35 zwischen den Bahnhöfen Markstraße und Ruhr-Universität eine neue Haltestelle Bahnhof Gesundheitscampus entstehen. Die neu zu errichtende Haltestelle liegt dabei teilweise im Kreuzungsbereich Universitätsstraße und Max-Imdahl-Straße.

Die „Campuslinie“ U35 verbindet die Städte Bochum und Herne sowie die Bochumer Innenstadt und die Ruhr-Universität. Sie ist die meistgenutzte Linie der BOGESTRA. Die Linie verläuft zwischen der Stadt Herne und der Bochumer Innenstadt in Tunnellage und ab der Haltestelle Wasserstraße als oberirdische Stadtbahnanlage im eigenen Bahnkörper in Mittellage der Universitätsstraße. Abweichend vom sonstigen Schienennetz der BOGESTRA AG weist diese Linie eine Spurweite von 1435mm auf.

Die Universitätsstraße ist eine der Hauptausfallstraßen Bochums und verbindet unter anderem die Bochumer Innenstadt und deren Ringe mit der Ruhr-Universität, der Hochschule Bochum und den Bundesautobahnen A43 und A44.

Zurzeit besteht die Universitätsstraße im Bereich des neu geplanten Bahnhofes aus zwei getrennten Richtungsfahrbahnen, zwischen denen auf einem getrennten Gleiskörper die Gleise der Stadtbahnlinie U35 verlaufen. Im Kreuzungsbereich mit der Max-Imdahl-Straße werden die beiden Richtungsfahrbahnen der Universitätsstraße und der Stadtbahngleise auf drei getrennten Brückenüberbauten über die Max-Imdahl-Straße geführt. Die Brücken sind dabei jeweils als Dreifeld- Spannbetonbrücken mit Stützweiten von 11m, 19m und 14m ausgeführt. Zwischen den einzelnen Überbauten befinden sich Lücken von ca. 3,50m Breite.

Zur Erstellung des Bahnhofs Gesundheitscampus müssen die Stadtbahngleise aus ihrer jetzigen Lage nach außen auf die Universitätsstraße verschoben werden, so dass im Bereich der alten Gleislage ein Mittelbahnsteig angeordnet werden kann. Zur Anordnung des Mittelbahnsteiges wird die bestehende Stadtbahnbrücke abgebrochen und eine neue Spannbetonbrücke, die den Raum zwischen den beiden Straßenbrücken komplett einnimmt, errichtet. Über die neue Brücke führen dann beide Stadtbahngleise, zwischen diesen liegt der in Fertigteilbauweise zu errichtende Mittelbahnsteig.

Der neu zu errichtende Bahnhof verfügt im westlichen Bereich über ein unterirdisches Verteilerbauwerk, das von der Max-Imdahl-Straße (Bereich südliche Zubringerstraße) über einen Fußgängertunnel, der in Deckelbauweise unter Aufrechterhaltung des Straßen- und Stadtbahnverkehrs errichtet wird, erreichbar ist. Im Bereich des Bahnhofs-Ostkopfes ist die Fahrebene von der Max-Imdahl-Straße aus über eine Treppe und einen Aufzug erreichbar.

Der jetzt erhaltene Auftrag umfasst die Ausführung der Rohbauarbeiten für den Bahnhof Gesundheitscampus (Ghc) einschließlich des Abbruchs und Neubaus der Stadtbahnbrücke, des Rückbaus der alten Stadtbahntrasse und aller erforderlicher Arbeiten für die Gleisführung als Bauzwischenzustand (temporäre Gleisführung auf der Universitätsstraße) und die endgültige Gleisführung (Gleisunter/-oberbau, Stadtbahnoberleitung).

Zur Durchführung der Baumaßnahme ist die Einrichtung mehrerer provisorischer Verkehrsführungen in verschiedenen Bereichen der Universitäts- und der Max-Imdahl-Straße erforderlich.

Der Bahnsteigbereich des Bahnhofs Ghc wird beidseitig durch die Universitätsstraße sowie durch die Stadtbahngleise begrenzt, wodurch es während der Bauphase zu einer Inselbaustelle mit geringen Platzverhältnissen und erschwerter Andienung kommt. Insbesondere die Stadtbahngleise sowie deren Oberleitung erschweren die Andienung der Baustelle. Je nach eingesetzten Bauverfahren ist eine zusätzliche Sicherung der Stadtbahnoberleitungen und der Stadtbahntrasse (Einhausung) erforderlich.

 Pressemitteilung: Bauunternehmen Hofschröer 


Update: 15.01.2013

Mit ein paar Monaten Verspätung sollen Ende Januar die Arbeiten für den U-Bahnhof Gesundheitscampus beginnen. Ursprünglich war der September 2012 als Starttermin anvisiert worden. Der Bau der Haltestelle wurde europaweit ausgeschrieben. Doch alle fünf Angebote der Bauunternehmer hätten Fehler aufgewiesen und mussten nachverhandelt werden, daher die Verzögerung.

Nun könne jedoch die Baustelle eingerichtet werden. Zunächst werden die Gleise der U 35 verlegt, um in der Mitte die neue Haltestelle zu errichten. Der Verkehr wird dafür für zwei bis drei Monate einspurig verlaufen. Zuvor wird jedoch der Kampfmittelräumdienst mit einer Sonde die Fläche um die neue Haltestelle auf Blindgänger absuchen.

Wenn alles nach Plan läuft, wird zu Semesterbeginn im Sommer 2014 der gut zwölf Millionen Euro teure Bahnhof fertig sein.

Quelle: Ruhrnachrichten

Foto von März 2013
Foto Von März 2014

Foto von Mai 2014
Update 17.04.2015

Wie bereits von mir vermutet, ruhen zu Zeit die Bauarbeiten zur neuen Stadtbahn Haltestelle - Gesundheitscampus. Stadt nennt als Grund Meinungsverschiedenheiten mit der Baufirma. Die Fertigstellung der Station wird ein Jahr länger dauern und wahrscheinlich eine Millionen mehr kosten.

Aktuell scheint zumindest ein weiterer Abschnitt genehmigt worden zu sein und die Arbeiten können Mitte der kommenden Woche wieder aufgenommen werden. Mit der Fertigstellung des Rohbaus des Bahnhofsgebäudes wird dieses Jahr gerechnet.

Quelle: WAZ - Stillstand an U 35-Haltestelle Gesundheitscampus in Bochum


Update 22.05.2016 

Nach langer Verzögerung sollen jetzt die Arbeiten endlich mehr Fahrt aufnehmen als bisher. Denn nun beginnt der Innenausbau der neuen U35-Haltestelle „Gesundheitscampus“. Am vorigen Donnerstag wurden mit einem Autokran ein 1,2 Tonnen schwerer Trafo aus Spanien angeliefert und eine ein Tonnen schwere Schaltanlage. Ab Montag sollen von einer Bochumer Elektrofirma die Kabelbahnen installiert werden. Eingebaut werden bald auch zwei Rolltreppen und zwei gläserne Aufzüge. Eine Besonderheit ist das Dach aus Stahl und Holz. Es wird weiß sein – passend zum Thema Gesundheit.

Quelle: WAZ - U35-Station „Gesundheitscampus“ Bochum bleibt umstritten


Update 23.06.2017

Nach rund 4,5 Jahren Bauzeit soll die 16 Mio Euro teure Haltestelle „Gesundheitscampus“ an der Universitätsstraße nun endlich am 14 Oktober 2017 eröffnet werden.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/bochum/bo...211008837.html



Foto von Januar 2017
Update 31.10.2017

Zu Zeit werden auf der Baustelle letzte Arbeiten durchgeführt. Momentan werden Elektroinstallationen, Zuganzeigen und Mobiliar wie zum Beispiel die Sitzbänke eingebaut, die Zuwege von außen fertiggestellt sowie Gleisarbeiten verrichtet. Im November soll die Haltestelle eröffnet werden. An welchem Tag, steht noch nicht fest.

Foto von Oktober 2017
Update 27.11.2017 

Die Campuslinie U35 hat eine Haltestelle mehr. Seit dem 18. November 2017 macht die Bahn auch am Gesundheitscampus halt. Nutzer der Haltestelle Gesundheitscampus werden vor allem die rund 1300 Studierenden und 200 Mitarbeiter der Hochschule für Gesundheit sein. Aber auch Beschäftigte der Firmen vor Ort und die Teilnehmer der Aesculap-Akademie, Studierende der Sportwissenschaft und Schüler der Erich-Kästner-Schule gehören zu den Nutzern. Die Bogestra rechnet mit 5000 zusätzlichen Fahrgästen. Nach viereinhalbjähriger Bauzeit ist die neue U-Bahn-Station zwischen Markstraße und der Ruhr-Universität Bochum fertiggestellt worden. Die Baukosten belaufen sich auf rund 17 Millionen Euro. Bis zum Jahresende sollen dann auch letzte fehlende Teile wie Glasscheiben integriert werden und die Fahrbahnverengung der Universitätsstraße abgebaut werden.

Quelle: RUB - Neue Haltestelle „Gesundheitscampus“ | WAZ - U 35 hält jetzt am Gesundheitscampus der Ruhr-Universität

Sonntag, 19. November 2017

Gesundheitscampus: Neubau ''Zentrum für molekulare Proteindiagnostik'' | In Bau

Das Innovationsministerium unterstützt die Ruhr-Universität Bochum mit 37,2 Millionen Euro bei der Gründung des Europäischen Proteinforschungszentrums (Protein Research Unit Ruhr within Europe, kurz PURE). Rund 100 Forscher und praktische Mediziner werden in dem neuen Forschungszentrum daran arbeiten, Krebs möglichst frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Außerdem forscht das Institut nach schonenden Therapien gegen Alternskrankheiten wie Alzheimer und Parkinson. Um innovative Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zu entwickeln, beschäftigt sich das Institut mit den als Bausteine des Lebens bezeichneten Proteinen. Im Zentrum der Forschung steht die Entwicklung von so genannten Proteinbiomarkern. Unter dem Dach von PURE werden exzellente Grundlagenforscher der Universität mit erfahrenen Praktikern aus den Kliniken der Region zusammenarbeiten.

Nach einer Übergangszeit wird das Forschungszentrum ein Gebäude auf dem Bochumer Gesundheitscampus beziehen. Die Bauarbeiten dafür können eventuell im Laufe des Jahres 2014 beginnen. Im Sommer 2012 wurde das Projekt öffentlich ausgeschrieben. Die Baukosten für das 9000qm umfassende Gebäude betragen ca. 30 Mio. Euro brutto.

Weitere Informationen: pure.rub

Bild: Medlands-Ruhr / Stadt Bochum
Update: 27.06.2014

Die Ruhr-Universität Bochum erhält einen neuen Forschungsbau für molekulare Protein-Diagnostik (ProDi). Rund 48 Millionen Euro fließen nach Bochum, um den Forschungsverbund PURE (Protein Research Unit Ruhr within Europe) zu stärken. Das PURE-Konsortium entwickelt innovative Methoden zur Frühdiagnose von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer.

In ProDi kommen Grundlagenforscher und Kliniker von PURE zusammen. Bislang waren sie über verschiedene Standorte in und um Bochum verteilt. ProDi entsteht am Eingang des neuen Bochumer Gesundheitscampus. Es schlägt die Brücke zwischen der Ruhr-Universität, den Bochumer Universitätskliniken und Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft.

Mit einer Gesamtnutzfläche von 4309 Quadratmetern bietet das Gebäude exzellente Forschungsbedingungen für rund 150 Wissenschaftler und Kliniker. Auf vier Stockwerken beherbergt es ein klinisches Studienzentrum, Biophotonik, Proteomanalytik und Bioinformatik. ProDi ist der dritte Forschungsbau in vier Jahren, für den die RUB den Zuschlag in dem hochkompetitiven Vergabeverfahren erhalten hat.

Pressemitteilung: RUB

Bild: © Carpus+Partner
Update 04.09.2016

Auf dem Bochumer Gesundheitscampus entsteht das Zentrum für molekulare Proteindiagnostik – kurz Prodi. Es schlägt die Brücke zwischen RUB, Universitätskliniken und Gesundheitswirtschaft. Die erste Entscheidung ist nun gefallen: Am 2. November 2016 geht es mit dem Spatenstich auf der Baustelle los.

Exzellente Forschungsbedingungen bietet das Gebäude künftig rund 150 Wissenschaftlern und Klinikern auf einer Gesamtnutzfläche von 4.300 Quadratmetern – verteilt auf vier Stockwerke. Prodi beherbergt ein klinisches Studienzentrum sowie Arbeitsbereiche für Biophotonik, Proteomanalytik und Bioinformatik.
Frühdiagnose von Krebs und Alzheimer

Das Zentrum stärkt den Forschungsverbund Protein Research Unit Ruhr within Europe – PURE. Das PURE-Konsortium entwickelt innovative Methoden zur Frühdiagnose von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer.

Prodi ist der zweite Forschungsbau der RUB. Die Gesamtkosten für Bau und Erstausstattung in Höhe von 48 Millionen Euro tragen der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen gemeinsam.

Pressemitteilung: RUB


Update 06.11.2016

Mit dem ersten Spatenstich startet der Bau- und Liegen-schaftsbetrieb NRW Dortmund am 02.11.2016 die Arbeiten für den For-schungsbau molekulare Protein-Diagnostik am Gesundheitscampus Bochum.

Im neuen Forschungsbau der Ruhr-Universität Bochum (RUB) für molekulare Protein-Diagnostik (ProDi) werden Grundlagenforscher und Kliniker von PURE zusammenarbeiten. Derzeit sind sie noch über mehrere Standorte in und um Bochum verteilt. Damit wird der Forschungsverbund PURE (Protein Research Unit Ruhr within Europe) gestärkt. Das PURE-Konsortium entwickelt innovative Methoden zur Frühdiagnose von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer.

Beim ersten Spatenstich begrüßt Helmut Heitkamp, Niederlassungsleiter des BLB NRW Dortmund, als Bauherr seine Gäste und hält fest: „Jetzt starten wir mit den Bauarbeiten und bereits im Herbst 2018 werden wir der RUB das Gebäude ProDi wie geplant übergeben. Um das Ziel zu erreichen, haben wir den Generalunternehmer Ed. Züblin AG beauftragt, das Bauwerk zu errichten. Die Architekten und Ingenieure von Carpus+Partner AG erstellen für uns die Bauplanungen, damit die Gesamtnutzfläche von rund 4300 Quadratmetern nicht nur funktional gut gegliedert ist, sondern den Gesundheitscampus NRW in Bochum auch ästhetisch ansprechend abschließt.“

Projektbegleitend kontrolliert der BLB NRW neben den Bauterminen auch die Bauqualitäten und die Einhaltung der vom Verwaltungsrat genehmigten Gesamtkosten von rund 51 Mio. €. Diese Gesamtkosten enthalten neben den reinen Baukosten auch Bauzeitzinsen sowie Risikovorsorge. Als Forschungsbau wird das Projekt gemeinsam vom Bund und Land NRW finanziert.

„Ein wichtiges Ziel der Gesundheitsforschung ist es, Erkenntnisse aus der biomedizinischen Grundlagenforschung schneller zum Patienten zu bringen. Der Forschungsneubau ProDi wird hierfür beste Bedingungen bieten. Rund 150 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Klinik, die bislang noch über verschiedene Standorte in und um Bochum verteilt sind, werden hier gemeinsam arbeiten können. Von dieser Zusammenarbeit an einem Ort versprechen wir uns erhebliche Synergieeffekte zwischen Forschung und Anwendung. Hierfür stellt die Bundesregierung rund 24 Millionen Euro zur Verfügung“, betonte Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Dr. Thomas Grünewald, Staatssekretär im Wissenschaftsministerium NRW, gratulierte der RUB zu dem herausragenden Erfolg, mit ProDi den nunmehr zweiten der insgesamt vier eingeworbenen Forschungsbauten in der gemeinsamen Bund-Länder-Finanzierung errichten zu können. "ProDi ist Ausweis der Forschungsstärke der RUB. Mit der gemeinsamen Zukunftsinvestition des Bundes, des Landes und der Uni wird das große Potenzial der Proteinforschung am Standort Bochum deutlich." Dr. Grünewald bedankte sich auch beim BLB für die reibungslose Planung und bisherige Projektbegleitung und wünschte den Bauarbeiten einen guten Verlauf.

"Mit ProDi setzen wir ein weiteren sichtbaren Meilenstein für unsere Forschungserfolge", freut sich Prof. Dr. Axel Schölmerich, Rektor der RUB, über den Startschuss für den nächsten Forschungsbau. "Dieser hat für uns eine doppelte Strahlkraft: Er steht für die internationale Ausrichtung der Proteinforschung in unserer Region sowie für die Zugkraft der Gesundheitswirtschaft und Gesundheitsforschung am Standort Bochum. Der Gesundheitscampus bietet dafür das ideale Umfeld."

„Die Protein-Diagnostik ist ein innovativer Ansatz, um Krebs und neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer früher zu erkennen und präziser zu diagnostizieren“, erläutert Prof. Dr. Klaus Gerwert, Gründungsdirektor von ProDi. „Mit verbesserter Diagnostik kann sehr viel gezielter und damit viel erfolgreicher therapiert werden. Damit diese Forschung zum Wohl der Patienten tatsächlich auch schnell in die klinische Anwendung kommt, benötigen wir den Forschungsbau.“ Der Wissenschaftsrat hat ProDi in einem harten Wettbewerb bewilligt und dem Forschungsprojekt eine überragende Bedeutung für den Wissenschaftsstandort Deutschland attestiert.

Der städtebauliche Eingang zum Gesundheitscampus NRW in Bochum
Der Forschungsbau ProDi der RUB wird als Eingangsgebäude zum Gesundheitscampus NRW in Bochum die „White-City“ des städtebaulichen Masterplans, der das Ergebnis eines Wettbewerbs aus dem Jahre 2010 war, vollenden. Die weißen Fassaden verbinden die gesamten Gebäude auf dem Gesundheitscampus NRW in Bochum zur städtebaulichen Einheit. Dabei wird ProDi durch eine horizontal gegliederte weiße Aluminium-Fassade architektonisch betont.

Auf vier Stockwerken wird ProDi ein klinisches Studienzentrum, Biophotonik, Proteomanalytik und Bioinformatik beherbergen. Dabei werden die Meeting-Points mit Blick in den Innenhof von vielen Wissenschaftlern sicherlich gerne zu Kommunikation genutzt.

Pressemitteilung: BLB.NRW

Baustelle im Januar 2017

Baustelle im August 2017


Baustelle im September 2017


Baustelle im September 2017




Baustelle im September 2017



Baustelle im Oktober 2017


Baustelle im Oktober 2017

Update 19.11.2017

Das Forschungszentrum für molekulare Proteindiagnostik feiert Richtfest. Am Gesundheitscampus, eingerahmt von der Hochschule für Gesundheit und von der Fakultät für Sportwissenschaft der RUB, schließt das Forschungszentrum für molekulare Proteindiagnostik, kurz Prodi, städtebaulich eine Lücke.

Der Forschungsbau ProDi der RUB wird als Eingangsgebäude zum Gesundheitscampus NRW in Bochum die „White-City“ des städtebaulichen Masterplans, der das Ergebnis eines Wettbewerbs aus dem Jahre 2010 war, vollenden. Die weißen Fassaden verbinden die gesamten Gebäude auf dem Gesundheitscampus NRW in Bochum zur städtebaulichen Einheit. Dabei wird ProDi durch eine horizontal gegliederte weiße Aluminium-Fassade architektonisch betont. Der 54 Meter lange 40 Meter breite Gebäudekomplex besteht aus einem Labor- und einen Bürotrakt, die über Meeting-Points mit Blick in den natürlich belichteten Innenhof miteinander verbunden sind. Diese Kommunikationszonen werden demnächst sicherlich gerne von den Wissenschaftlern zum Austausch genutzt.

Ein wichtiges Ziel der Gesundheitsforschung ist es, Erkenntnisse aus der biomedizinischen Grundlagenforschung schneller zum Patienten zu bringen. Der Forschungsneubau ProDi schafft hierfür die passenden Strukturen, denn rund 150 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis werden hier künftig gemeinsam arbeiten können. „Von dieser Zusammenarbeit an einem Ort versprechen wir uns erhebliche Synergieeffekte zwischen Forschung und Anwendung, so können neue Erkenntnisse schneller umgesetzt werden.

Im Forschungsbau für molekulare Proteindiagnostik (ProDi) werden neue, in PURE entwickelte Verfahren zur frühen Diagnostik von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen in die klinische Anwendung überführt. Das Gebäude für molekulare Protein-Diagnostik (ProDi) soll im späten Herbst 2018 an die RUB übergeben werden.

Pressemitteilung: blb.nrw