Sonntag, 13. August 2017

Gesundheitscampus: Neubau ''Zentrum für molekulare Proteindiagnostik'' | In Bau

Das Innovationsministerium unterstützt die Ruhr-Universität Bochum mit 37,2 Millionen Euro bei der Gründung des Europäischen Proteinforschungszentrums (Protein Research Unit Ruhr within Europe, kurz PURE). Rund 100 Forscher und praktische Mediziner werden in dem neuen Forschungszentrum daran arbeiten, Krebs möglichst frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Außerdem forscht das Institut nach schonenden Therapien gegen Alternskrankheiten wie Alzheimer und Parkinson. Um innovative Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zu entwickeln, beschäftigt sich das Institut mit den als Bausteine des Lebens bezeichneten Proteinen. Im Zentrum der Forschung steht die Entwicklung von so genannten Proteinbiomarkern. Unter dem Dach von PURE werden exzellente Grundlagenforscher der Universität mit erfahrenen Praktikern aus den Kliniken der Region zusammenarbeiten.

Nach einer Übergangszeit wird das Forschungszentrum ein Gebäude auf dem Bochumer Gesundheitscampus beziehen. Die Bauarbeiten dafür können eventuell im Laufe des Jahres 2014 beginnen. Im Sommer 2012 wurde das Projekt öffentlich ausgeschrieben. Die Baukosten für das 9000qm umfassende Gebäude betragen ca. 30 Mio. Euro brutto.

Weitere Informationen: pure.rub

Bild: Medlands-Ruhr / Stadt Bochum


Update: 27.06.2014

Die Ruhr-Universität Bochum erhält einen neuen Forschungsbau für molekulare Protein-Diagnostik (ProDi). Rund 48 Millionen Euro fließen nach Bochum, um den Forschungsverbund PURE (Protein Research Unit Ruhr within Europe) zu stärken. Das PURE-Konsortium entwickelt innovative Methoden zur Frühdiagnose von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer.

In ProDi kommen Grundlagenforscher und Kliniker von PURE zusammen. Bislang waren sie über verschiedene Standorte in und um Bochum verteilt. ProDi entsteht am Eingang des neuen Bochumer Gesundheitscampus. Es schlägt die Brücke zwischen der Ruhr-Universität, den Bochumer Universitätskliniken und Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft.

Mit einer Gesamtnutzfläche von 4309 Quadratmetern bietet das Gebäude exzellente Forschungsbedingungen für rund 150 Wissenschaftler und Kliniker. Auf vier Stockwerken beherbergt es ein klinisches Studienzentrum, Biophotonik, Proteomanalytik und Bioinformatik. ProDi ist der dritte Forschungsbau in vier Jahren, für den die RUB den Zuschlag in dem hochkompetitiven Vergabeverfahren erhalten hat.

Pressemitteilung: RUB

Bild: © Carpus+Partner
Update 04.09.2016

Auf dem Bochumer Gesundheitscampus entsteht das Zentrum für molekulare Proteindiagnostik – kurz Prodi. Es schlägt die Brücke zwischen RUB, Universitätskliniken und Gesundheitswirtschaft. Die erste Entscheidung ist nun gefallen: Am 2. November 2016 geht es mit dem Spatenstich auf der Baustelle los.

Exzellente Forschungsbedingungen bietet das Gebäude künftig rund 150 Wissenschaftlern und Klinikern auf einer Gesamtnutzfläche von 4.300 Quadratmetern – verteilt auf vier Stockwerke. Prodi beherbergt ein klinisches Studienzentrum sowie Arbeitsbereiche für Biophotonik, Proteomanalytik und Bioinformatik.
Frühdiagnose von Krebs und Alzheimer

Das Zentrum stärkt den Forschungsverbund Protein Research Unit Ruhr within Europe – PURE. Das PURE-Konsortium entwickelt innovative Methoden zur Frühdiagnose von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer.

Prodi ist der zweite Forschungsbau der RUB. Die Gesamtkosten für Bau und Erstausstattung in Höhe von 48 Millionen Euro tragen der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen gemeinsam.


Pressemitteilung: RUB


Update 06.11.2016

Mit dem ersten Spatenstich startet der Bau- und Liegen-schaftsbetrieb NRW Dortmund am 02.11.2016 die Arbeiten für den For-schungsbau molekulare Protein-Diagnostik am Gesundheitscampus Bochum.

Im neuen Forschungsbau der Ruhr-Universität Bochum (RUB) für molekulare Protein-Diagnostik (ProDi) werden Grundlagenforscher und Kliniker von PURE zusammenarbeiten. Derzeit sind sie noch über mehrere Standorte in und um Bochum verteilt. Damit wird der Forschungsverbund PURE (Protein Research Unit Ruhr within Europe) gestärkt. Das PURE-Konsortium entwickelt innovative Methoden zur Frühdiagnose von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer.

Beim ersten Spatenstich begrüßt Helmut Heitkamp, Niederlassungsleiter des BLB NRW Dortmund, als Bauherr seine Gäste und hält fest: „Jetzt starten wir mit den Bauarbeiten und bereits im Herbst 2018 werden wir der RUB das Gebäude ProDi wie geplant übergeben. Um das Ziel zu erreichen, haben wir den Generalunternehmer Ed. Züblin AG beauftragt, das Bauwerk zu errichten. Die Architekten und Ingenieure von Carpus+Partner AG erstellen für uns die Bauplanungen, damit die Gesamtnutzfläche von rund 4300 Quadratmetern nicht nur funktional gut gegliedert ist, sondern den Gesundheitscampus NRW in Bochum auch ästhetisch ansprechend abschließt.“

Projektbegleitend kontrolliert der BLB NRW neben den Bauterminen auch die Bauqualitäten und die Einhaltung der vom Verwaltungsrat genehmigten Gesamtkosten von rund 51 Mio. €. Diese Gesamtkosten enthalten neben den reinen Baukosten auch Bauzeitzinsen sowie Risikovorsorge. Als Forschungsbau wird das Projekt gemeinsam vom Bund und Land NRW finanziert.

„Ein wichtiges Ziel der Gesundheitsforschung ist es, Erkenntnisse aus der biomedizinischen Grundlagenforschung schneller zum Patienten zu bringen. Der Forschungsneubau ProDi wird hierfür beste Bedingungen bieten. Rund 150 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Klinik, die bislang noch über verschiedene Standorte in und um Bochum verteilt sind, werden hier gemeinsam arbeiten können. Von dieser Zusammenarbeit an einem Ort versprechen wir uns erhebliche Synergieeffekte zwischen Forschung und Anwendung. Hierfür stellt die Bundesregierung rund 24 Millionen Euro zur Verfügung“, betonte Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Dr. Thomas Grünewald, Staatssekretär im Wissenschaftsministerium NRW, gratulierte der RUB zu dem herausragenden Erfolg, mit ProDi den nunmehr zweiten der insgesamt vier eingeworbenen Forschungsbauten in der gemeinsamen Bund-Länder-Finanzierung errichten zu können. "ProDi ist Ausweis der Forschungsstärke der RUB. Mit der gemeinsamen Zukunftsinvestition des Bundes, des Landes und der Uni wird das große Potenzial der Proteinforschung am Standort Bochum deutlich." Dr. Grünewald bedankte sich auch beim BLB für die reibungslose Planung und bisherige Projektbegleitung und wünschte den Bauarbeiten einen guten Verlauf.

"Mit ProDi setzen wir ein weiteren sichtbaren Meilenstein für unsere Forschungserfolge", freut sich Prof. Dr. Axel Schölmerich, Rektor der RUB, über den Startschuss für den nächsten Forschungsbau. "Dieser hat für uns eine doppelte Strahlkraft: Er steht für die internationale Ausrichtung der Proteinforschung in unserer Region sowie für die Zugkraft der Gesundheitswirtschaft und Gesundheitsforschung am Standort Bochum. Der Gesundheitscampus bietet dafür das ideale Umfeld."

„Die Protein-Diagnostik ist ein innovativer Ansatz, um Krebs und neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer früher zu erkennen und präziser zu diagnostizieren“, erläutert Prof. Dr. Klaus Gerwert, Gründungsdirektor von ProDi. „Mit verbesserter Diagnostik kann sehr viel gezielter und damit viel erfolgreicher therapiert werden. Damit diese Forschung zum Wohl der Patienten tatsächlich auch schnell in die klinische Anwendung kommt, benötigen wir den Forschungsbau.“ Der Wissenschaftsrat hat ProDi in einem harten Wettbewerb bewilligt und dem Forschungsprojekt eine überragende Bedeutung für den Wissenschaftsstandort Deutschland attestiert.

Der städtebauliche Eingang zum Gesundheitscampus NRW in Bochum
Der Forschungsbau ProDi der RUB wird als Eingangsgebäude zum Gesundheitscampus NRW in Bochum die „White-City“ des städtebaulichen Masterplans, der das Ergebnis eines Wettbewerbs aus dem Jahre 2010 war, vollenden. Die weißen Fassaden verbinden die gesamten Gebäude auf dem Gesundheitscampus NRW in Bochum zur städtebaulichen Einheit. Dabei wird ProDi durch eine horizontal gegliederte weiße Aluminium-Fassade architektonisch betont.

Auf vier Stockwerken wird ProDi ein klinisches Studienzentrum, Biophotonik, Proteomanalytik und Bioinformatik beherbergen. Dabei werden die Meeting-Points mit Blick in den Innenhof von vielen Wissenschaftlern sicherlich gerne zu Kommunikation genutzt.

Pressemitteilung: BLB.NRW

Baustelle im Januar 2017
 
Baustelle im August 2017

Dienstag, 18. Juli 2017

Umbau Telekomgebäude zum Büro & Geschäftshaus | In Planung

Die Gespräche für eine gemeinsame Entwicklung des Viktoria-Quartiers zwischen Baltz (Telekomblock) und HBB (Justizareal) sind  gescheitert. Das Telekom Gebäude gegenüber dem Rathaus gelgen soll nicht abgerissen werden. Es soll zu einem Büro und Geschäftshaus umgebaut werden.

Mit Rundbögen aus den 20er-Jahren und der alten Fassade will der Besitzer Baltz das alte Gebäude äußerlich wieder auf den historischen Stand bringen. Auch das historische Eingangsportal gegenüber dem Rathaus  soll wiederbelebt und der Innenhof bebaut werden. Bodentiefe Fenster und Schaufensterfronten, Eingänge an den Ecken und ein überbauter Innenhof: So soll wohl ein erster Entwurf des Architekturbüros Farwick und Grote für den Telekom-Block gegenüber dem Rathaus aussehen.

Zu den geplanten 5000 m² Verkaufsfläche könnten weitere 10 000 m² für Büronutzungen im Gebäudekomplex entstehen. Eines ist aber jetzt schon klar, die Handelsfläche soll zum gleichen Zeitpunkt fertig werden wie die im Viktoria-Karree, also 2020.

Quelle: WAZ - Investor will Bochums Viktoria-Karree bis 2020 bauen



Quelle: Stadt Bochum | Bilder: Farwick + Grote / Baltz



Samstag, 8. Juli 2017

Neubau Vonovia Unternehmenszentrale | In Bau

Die Vorstände und Aufsichtsgremien von Deutsche Annington Immobilien SE ("Deutsche Annington") - Bochum und GAGFAH S.A. ("GAGFAH") - Mülheim an der Ruhr haben einen Zusammenschluss der beiden Unternehmen vereinbart. Durch den Zusammenschluss von Deutscher Annington und GAGFAH entsteht ein Unternehmen mit einem Portfolio von rund 350.000 Wohneinheiten. Mit einem kombinierten Portfoliowert von rund EUR 21 Mrd. wird es das zweitgrößte börsennotierte Immobilienunternehmen in Kontinentaleuropa.

Das fusionierte Unternehmen wird auch eine neue Firmenzentrale brauchen. Sie soll in der Nähe der beiden Hauptverwaltungen in Bochum (Annington) und Mülheim (Gagfah) gebaut werden. Auch einen neuen Namen soll der Immobilienkonzern bekommen. Personal soll nach der Aussage der beiden Unternehmen nicht abgebaut werden. ''Die Mitarbeiterzahl wird eher tendenziell steigen.''

Nun bleibt natürlich die Frage, wo die neue Konzernzentrale entstehen soll und was mit den bisherigen Standorten in Bochum und Mülheim passieren wird. In der Bochumer Annigton Zentrale sind zu Zeit ca. 800 der insgesamt 3400 Mitarbeiter beschäftigt. Das Gebäude gehört dem Unternehmen nicht, es ist nur angemietet, wofür der Vertrag in ein paar Jahren ausläuft. Der Firmensitz des Unternehmens befindet sich in Düsseldorf.

Die Gagfah Group zog erst 2010 mit ihrer Hauptverwaltung von Essen-Rüttenscheid nach Mülheim Broich. Mit ca. 200 Arbeitsplätzen bezog die Gagfah auf 3500 Quadratmetern mehrere Etagen in einem zuvor lange leer gestanden Bürogebäude. Rund 150 Mitarbeiter sind als Regionaldirektion noch am Standort Essen-Rüttenscheid beschäftigt. Dort befindet sich auch immer noch der rechtliche Firmensitz des Unternehmens. Konzernweit beschäftigt Gagfah, deren Holding ihren Sitz in Luxemburg unterhält, 1500 Mitarbeiter.

Positiv ist auf jeden Fall die Tatsache, dass die neue Zentrale in der Metropole Ruhr entsteht, im Einzugsgebiet der beiden jetzigen Zentralen Bochum (Annington) und Mülheim an der Ruhr (Gagfah). ,,Man wolle in der  Heimatregion bleiben, in der nach wie vor ein Großteil der Wohnungen liegt'', sagt Annington-Vorstand Klaus Freiberg. Naheliegend wäre deshalb die neue Konzernzentrale in Essen anzusiedeln. Die Stadt liegt zwischen den beiden aktuellen Stadorten.

Die Essener Wirtschaftsförderung hat bereits angekündigt ''ihren Hut in den Ring zu werfen und versuchen, Gespräche aufzunehmen“. Es gab bereits positive Signale seitens Annigton. So nannte man die Lage von Essen „attraktiv.“ Schließlich sollen die Mitarbeiter künftig alle ihren Arbeitsplatz weiterhin gut erreichen. Er verwies zudem auf die historischen Wurzeln, die für einen Umzug nach Essen sprechen. Denn erst durch die Übernahme der Essener Viterra wurde die Annington zu der Größe, die sie heute ist.

Doch auch Bochum wäre ein guter Kandidat für die neue Konzernzentrale. Bei einer Mitarbeiterversammlung wurde bereits ein Bekenntnis für die Stadt abgegeben. ''Bochum werde als Standort erhalten bleiben''. Die neue Konzernzentrale könnte an der Universitätsstraße im neuen Büropark Wasserstrasse / Paulstrasse entstehen, unweit der heutigen Unternehmenszentrale.

Pressemitteilung: Deutsche Annigton 


 Deutsche Annigton Zentrale Bochum - das weiße, pyramidenförmige Gebäude



Update 07.12.2015

Nun ist es offiziell, die Vonovia SE will in Bochum bleiben und plant neu zu bauen. Das Immobilienunternehmen erwirbt für den Neubau eine rund 30.000 qm große Fläche im Bochumer Stadtteil Wiemelhausen - Wasserstraße/Paulstraße. Das ist ein Meilenstein für den Wirtschaftsstandort Bochum. Ich freue mich sehr, dass dieses DAX-Unternehmen in Bochum bleibt und expandiert“, sagte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. „Dies ist auch ein Ergebnis der engagierten Arbeit von Wirtschaftsentwicklung und Stadtplanung.“

"Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit der Stadt so zügig zu einem Ergebnis gekommen sind. Dafür möchte ich mich bei Bochums Oberbürgermeister Herrn Eiskirch herzlich bedanken. Wenn man in einer Stadt groß geworden ist, sollte man auch zu ihr stehen, wenn man sich als Unternehmen auf die nächste Stufe weiterentwickelt. Wir sind überzeugt, dass wir auch in Zukunft mit der Stadt und der Wirtschaftsförderung konstruktiv und gut zusammenarbeiten werden", sagte Rolf Buch, Vorstandsvorsitzender der Vonovia SE, heute auf einer Pressekonferenz im Bochumer Rathaus. „Die nächsten Schritte sind die konkrete Ausgestaltung und Realisierung unseres Bauvorhabens.“

Ralf Meyer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft: „Mit diesem Grundstücksgeschäft beweisen wir unsere Leistungsfähigkeit. Die Wirtschaftsentwicklung Bochum kann DAX-Unternehmen wie Vonovia attraktive Flächen bieten, damit diese vor Ort weiter wachsen können, um für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein.“

In enger Abstimmung zwischen den zuständigen Behörden der Stadt Bochum und Vonovia sollen die rechtlichen und tatsächlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die Investitionen in den Standort Bochum ermöglichen. Der Startschuss für den Bau soll nach Baugenehmigung vorrausichtlich Ende 2016 fallen. Das Grundstück ist verkehrstechnisch hervorragend erschlossen, gut an den ÖPNV angebunden und nahe der Stadtautobahn und den Bundesautobahnen.

Projektdaten:

  • Adresse: Universitätsstraße/Wasserstraße
  • Grundstücksgröße: 30.000 qm
  • Platz für über 1000 Mitarbeiter
  • ca. 500 Parkplätze
  • Baubeginn: Ende 2016

Quellen: WAZ - Immobilienriese Vonovia bleibt in Bochum |WDR - Vonovia bleibt in Bochum

Pressemitteilung: Vonovia / Stadt Bochum


Bild: Stadt Bochum
Update: 27.09.2016

Die Vonovia SE hat einen wichtigen Meilenstein beim Bau der neuen Unternehmenszentrale in Bochum erreicht: In Anwesenheit des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministers Garrelt Duin und des Bochumer Oberbürgermeisters Thomas Eiskirch ist heute der Grundstein für das 6-geschossige Gebäude gelegt worden. Die neue Zentrale bietet Platz für bis zu 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und soll Ende 2017 fertiggestellt sein. Der Umzug ist im Frühjahr 2018 geplant.

Auf der rund 30.000 Quadratmeter großen Fläche an der Ecke Universitätsstraße/ Wasserstraße hin bis zur Philippstraße entsteht das Bürogebäude mit einem H-förmigen Grundriss. Die Baustelle ist bereits eingerichtet, mit den Erdarbeiten wurde begonnen. Diese werden voraussichtlich vier Monate dauern. Der Rohbau soll nach den aktuellen Planungen ab Oktober errichtet werden. Die Phase des Innenausbaus schließt an die Rohbaufertigstellung im Frühjahr 2017 an. Die Außenanlagen werden parallel zur Bauphase in der zweiten Jahreshälfte erstellt. Neben den Büroräumen wird es ein Mitarbeiterrestaurant mit rund 600 Plätzen geben. Zudem sind im ersten Schritt 500 Parkplätze geplant. Das Gebäude wird nach Maßgabe ökologischer Standards errichtet und soll für ein Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB Gold) vorgeschlagen werden. Mit der Baurealisierung hat Vonovia das Unternehmen Goldbeck aus Bielefeld beauftragt. Als eines der führenden Unternehmen im Systembau von Bürogebäuden hat der Goldbeck-Architekt Phillip Halatschev den funktionalen Entwurf des Neubaus vorgelegt.

Pressemitteilung: Vonovia 

Bild: (c) Vonovia
 
Bild: (c) Vonovia

Bild: (c) Vonovia
Bild: (c) Vonovia
Bild: (c) Vonovia
Update 07.07.2017

Der Bau der neuen Vonovia Unternehmenszentrale geht zügig voran. Am Freitag feierten rund 800 Mitarbeiter und Gäste das Richtfest. Das Gebäude, das in H-Form und in serieller Bauweise errichtet wird, bietet Platz für rund 1000 Arbeitsplätze in einer modernen Arbeitsatmosphäre.

Besonders beeindruckt waren die Gäste vom schnellen Baufortschritt an der Wasserstraße. Insgesamt wird das neue Bürogebäude aus rund 1200 Elementen gefertigt, die in einem Werk in Hamm vorproduziert und auf der Baustelle zusammengesetzt wurden.

Ökologische Nachhaltigkeit ist bei dem Neubau ein wichtiger Aspekt. So errichtet Vonovia auf dem Dach des Gebäudes eine Photovoltaik-Anlage zur Energieerzeugung. Ein Energieboden, der zugleich Heiz- und Kühlsystem ist, sorgt für eine effiziente Energienutzung. Der Einzug ist für Frühjahr 2018 geplant.

Pressemitteilung: Vonovia

Ein kleines Filmchen zum Richtfest: https://www.youtube.com/watch?v=SrUDsh5lbYE


Bilder: Vonovia
 

Dienstag, 4. Juli 2017

Neubau ''Innovationszentrum Gesundheitswirtschaft'' | In Bau

Am Tag der Eröffnung der neuen HS-Gesundheit wurde bekannt, dass auf dem Areal des Gesundheitscampus ein Innovationszentrum Gesundheitswirtschaft entstehen soll. Das neue Gebäude wird aus dem Verbund von Kampmann Hörsysteme GmbH und der Contec-Gesellschaft für Organisationsentwicklung realisiert und genutzt werden. Auch das Gesundheits-Netzwerks MedEcon Ruhr soll dort einziehen.

Quellen: WAZ | Lokalkompass


Update 11.10.2016

Die Gesellschafter und Geschäftsführer der bundesweit tätigen Management, Unternehmens- und Personalberatung contec GmbH und der Kampmann Hörsysteme GmbH sind die Initiatoren und Bauherren des neuen Innovationszentrums Gesundheitswirtschaft. Der viergeschossige Neubau mit 2500 qm Nutzfläche wird von Unternehmen genutzt werden, die für Vernetzung und Innovationen stehen und hier unter anderem Telemedizinische Dienstleistungen neu entwickeln. So wird die Kampmann Hörsysteme GmbH neue Formen der Telerehabilitation für Cochlea Implantatträger gemeinsam mit der Hochschule für Gesundheit und der St. Elisabeth Stiftung entwickeln und erproben. Auch die MedEcon Telemedizin GmbH, deren Teleradiologieangebot sich nach ihrer Gründung zum mittlerweile größten Teleradiologieverbund Deutschlands entwickelt hat, siedelt sich hier an.

Zur Entwicklung weiterer Innovationen wird neben der contec GmbH auch die MedEcon GmbH beitragen, deren gemeinsames Interesse die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaft, der Forschung und der Gesundheitsversorgung ist. Mit standortübergreifenden Kooperationen sollen technologische und soziale Innovationen das regionale Gesundheitsmanagement für die Menschen an der Ruhr verbessern und bundesweite Ausstrahlung haben. Ein Beispiel einer solchen gelungenen Kooperation ist die Ansiedelung der Cyberdyne Care Robotics GmbH in Bochum.

Die wissenschaftliche Expertise im Innovationszentrum wird durch das IEGUS Institut für europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft aus Berlin eingebracht, das seine Expertise am Gesundheitscampus ausbaut. Aber auch neue Formen innovativer Bildung für kleine und mittelständische Unternehmen der Sozialwirtschaft im Bereich Gesundheit und Arbeitsschutz für Mitarbeitende sollen hier durch einen weiteren Mieter entwickelt werden. Das Projekt wurde durch die Bochumer TOR5 Architekten geplant und wird auch durch sie umgesetzt.

Der Gründer der contec GmbH, Detlef Friedrich, der an der Bochumer Ruhr-Universität studiert und nach seinem Studium contec in Bochum gegründet hat, freut sich insbesondere, dass der Gesundheitscampus sich so gut entwickelt. Am Standort Bochum war das Unternehmen der erste Mieter auch im BioMedizinZentrum, dessen Konzept sich damit voll bestätigt.

Dirk Kampmann sieht als Geschäftsführer der Kampmann Hörsysteme am Standort Bochum ideale Möglichkeiten gemeinsam mit der Hochschule für Gesundheit neue Angebote zur Verbesserung der Hörgesundheit zu entwickeln und im Markt zu etablieren. Mit MedEcon ist die Gesundheitsregion im Hause gut eingebunden. „Gemeinsam wollen wir auch Projektbüros für neue Ideen und Unternehmen bereitstellen“ sagen die beiden Geschäftsführer des neuen Innovationszentrums Gesundheitswirtschaft, Detlef Friedrich und Dirk Kampmann. Interessenten sind herzlich willkommen.

Pressemitteilung: Gesundheitscampus

Bild: Tor5 Architekten
Baustelle im Januar 2017



Baustelle im Mai 2017


Update 04.07.2017

Bau des Innovationszentrums Gesundheitswirtschaft (IZG) am Gesundheitscampus Bochum schreitet mit großen Schritten voran. Richtfest wurde dafür am 03.07.2017 gefeiert. Verteilt auf 2500 m2 Grundfläche ragen bereits alle vier Stockwerke des neuen IZG auf dem Gesundheitscampus in Bochum-Querenburg in den Himmel. Die Gesellschafter und Geschäftsführer der bundesweit tätigen Management-, Unternehmens- und Personalberatung contec GmbH und der Kampmann Hörsysteme GmbH sind die Initiatoren und Bauherren des neuen Innovationszentrums Gesundheitswirtschaft. Es werden rund 5,5 Mio Euro investiert.

 Pressemitteilung: Neubau in letzten Zügen - Innovationszentrum Gesundheitswirtschaft feiert Richtfest

Siehe auch WAZ: Bochums Gesundheitscampus macht Fortschritte



Samstag, 1. Juli 2017

Büro & Geschäftshaus ''Viktoria Karree'' | In Planung

Der Projektentwickler HBB aus Hamburg bestätigte auf Anfrage der WAZ, dass man weiterhin an dem Entwurf von 2013 festhalte. Doch wird man sich lediglich auf die Fläche der Justiz beschränken müssen, da man sich mit den anderen Grundstückeigentümern (Telekom-Block + Schlegel-Areal) nicht einigen konnte. Die im Planungsprozess veranschlagte Verkaufsfläche von rund 15 000 Quadratmetern möchten HBB voll ausnutzen. Im Erdgeschoss soll ein großes Textilhaus einziehen, das bislang noch nicht in Bochum vertreten sei. Die Einzelhandelsflächen weden sich in rund 20 Mieter aufteilen. Der Investor will bereits 2020 das neue Viktoria-Karree eröffnen. Neben dem Einkaufszentrum und Büros ist auch ein Hotel mit 174 Zimmern über zwei Etagen geplant.

Das Viktoria Karree ist ein Geschäftshauskomplex mit einer stadträumlichen Durchwegung, die teilweise von einem Glasdach überspannt wird, aber dennoch einen starken Straßencharakter hat. Dafür wird auch eine Galerie im 1. Obergeschoss, die mit Brücken die einzelnen Gebäude verbindet, in die Fassaden eingelassen – so bleibt der Eindruck einer Gasse erhalten. Eine Besonderheit ist die mit dem bestehenden Tiefgaragensystem verbundene, zweigeschossige Tiefgarage mit rund 510 Plätzen. HBB investiert in das Projekt Viktoria Karree rund 100 Mio. Euro.

Quellen: WAZ / HBB


 Projektdaten:

  • Standort: Viktoriastraße, Bochum
  • Nutzung: Geschäftshauskomplex mit Handel, Büro, Hotel u.v.m
  • Projektvolumen BFG: 32.000 m²
  • Verkaufsfläche: ca. 15.000 m²
  • Tiefgarage: 20.000 m² mit 510 Plätzen
  • Investor: HBB, Hamburg
  • Architekt: Architekturbüro RKW, Düsseldorf
  • Investitionskosten: 100 Mio Euro
  • Baustart: vsl. 2018

Bild: (C) HBB