Dienstag, 25. April 2017

Wohncampus für Studenten an der Laerheidestraße | In Bau

Das Akademische Förderungswerk wird 2017 mit dem Bau eines neuen Studierendenwohnheims in Bochum beginnen. An der Laerheidestraße soll bis 2018 ein Wohncampus mit 260 Plätzen fertiggestellt werden. Die Gesamtkosten betragen rund 25 Millionen Euro.

Die Wohnanlage soll aus drei L-förmigen Gebäudekomplexen bestehen, die sich um mehrere Innenhöfe gruppieren. Durch den Einsatz von vorgefertigten Teilen soll die Fertigstellung in nur 13 Monaten erfolgen können. Die fertigen Gebäude bieten dann Einzel-, Zweier- und Vierer-Apartments sowie Gemeinschafts- und Lernräume. Die fünfgeschossige Wohnanlage wird barrierefrei errichtet und stellt sechs komplett rollstuhlgerechte Apartments bereit. Ausführendes Architekturbüro ist das Architektur Contor Müller Schlüter aus Wuppertal.

Der Wohncampus liegt in unmittelbarer Nähe zur Ruhr-Universität direkt an der U35-Haltestelle Markstraße, zu Fuß erreicht man den Campus der RUB in knapp 15 Minuten. Das AKAFÖ erweitert mit dem Neubau sein Angebot an studentischen Wohnheimplätzen in Bochum auf rund 4400 Einheiten.

 Pressemitteilung: Akademisches Förderungswerk

Bilder: ACMS Architekten / rendertaxi architecture.visualisation

Bilder: ACMS Architekten / rendertaxi architecture.visualisation



Update: 25.04.2017

Schon seit ein paar Monaten konnte man auf dem Gelände an der Laerheidestraße nahe der Universitätsstraße Bauarbeiter und Baumaschinen beobachten. Heute wurde nun offiziell der Baubeginn mit dem ersten Spatenstich gefeiert.

 Bis 2018 sollen auf dem Gelände in drei barrierefreien Gebäuden 260 Wohnheimplätze für Studierende entstehen. Lüken sagte, dies sei „ein guter Tag für die Bochumer Studierenden“ und verwies darauf, dass Bochum von allen Universitätsstädten in Nordrhein-Westfalen die meisten Wohnheimplätze biete. Ministerin Schulze betonte den Stellenwert günstigen Wohnraums an Hochschulstandorten: „Vernünftige Lehre braucht Raum.“ Schulze ergänzte: „Deswegen sind wir froh, dass wir die Studierendenwerke haben.“

Der Wohncampus wird komplett in Passivhaus-Bauweise errichtet. Holzfassaden und der Einsatz flexibel nutzbarer Fertigkomponenten verkürzen einerseits die Bauzeit und steigern außerdem die Nachhaltigkeit des Komplexes, der sich zukünftigen Veränderungen an Wohnanforderungen anpassen können soll. Ausführendes Architekturbüro ist das Architektur Contor Müller Schlüter aus Wuppertal.

Pressemitteilung: AKAFÖ

Siehe auch: WAZ - Akafö lässt an Laerheidestraße in Bochum ein Wohnheim bauen

Dienstag, 11. April 2017

Wohnhaus Karl-Friedrich-Straße 96 | In Bau

An der Karl-Friedrich-Straße 96 in Weitmar-Markt wird bis 2018 ein neues Wohngebäude mit 16 Penthouse- und Eigentumswohnungen nebst Tiefgarage von der Markus-Bau GmbH Generalunternehmung errichtet. Die Vermarktung der Wohnungen läuft bereits. Die Bauarbeiten sollen in kürze beginnen.

Quelle: Markus-Bau



Bilder: Markus Bau
 

Sonntag, 9. April 2017

Seniorenresidenz Beethovenweg | In Planung

Die Belia Seniorenresidenz GmbH plant nach dem Haus in Riemke am Beethovenweg an der Ecke zur Stephanstraße in Wattenscheid eine weitre Seniorenresidenz zu errichten. Die Eröffnung soll Ende 2018 statt finden.

  • Lage: Beethovenweg / Ecke Stephanstraße - Wattenscheit
  • Wohn & Nurtzfläche: 4.109 qm
  • Davon Rohrstuhlgerecht: 34
  • Zimmergrößen: 17-21 qm
  • Bauherr:  Belia Seniorenresidenz GmbH
  • Fertigstellung: 2018 
Bild: Belia Seniorenresidenz GmbH


Samstag, 8. April 2017

Tumorzentrum am Knappschaftskrankenhaus | In Bau

Am Knappschaftskrankenhaus wurde im November 2014 der Grundstein für ein neues Tumorzentrum gelegt. Für rund 15 Millionen Euro entsteht auf einem Teil des Besucherparkplatzes bis Ende 2016 ein sechsgeschossiger, moderner Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von fast 7000 Quadratmetern. Das Richtfest ist für das Jahr 2015 geplant. Bauherren für den Bau des Tumorzentrums sind gemeinschaftlich das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum sowie die Knappschaft-Bahn-See.

Im Tumorzentrum untergebracht werden folgende Funktionseinheiten:

  • Sekundäres Rechenzentrum der Knappschaft-Bahn-See
  • Praxis für Strahlentherapie
  • Apotheke
  • Sanitätshaus Watermann
  • Verwaltung des Knappschaftskrankenhauses
  • Nuklearmedizin und ein Teil der Radiologie
  • Arztpraxen
Ziel des Stahl-Beton-Skelettbaus mit sogenanntem „aussteifendem Kern“ ist es, ein Gebäude zu schaffen, das seine Stabilität nur durch die Außenwand, einige wenige Stützen sowie einem stabilen Kern im Inneren erhält. Durch diese pragmatische Bauweise entfallen tragende Wände, so dass diese nach Belieben eingesetzt und später verändert werden können. Auf diese Weise kann das Gebäude stets an die Anforderungen und Bedürfnisse der jeweiligen Nutzung angepasst werden. Die Flexibilität zeigt sich zudem bei den einkalkulierten Ausbaureserven für die Haustechnik. So kann man auf geänderte oder ergänzende technische Anforderungen, die sich möglicherweise erst in einigen Jahren ergeben, ohne große Aufwand reagieren.

Damit das Tumorzentrum innen hell und freundlich wirkt, sind neben der völlig verglasten, zweigeschossigen Anbindung zum Hauptgebäude des Knappschaftskrankenhaues ein großzügiger Eingangsbereich und durchgängig viele Fenster eingeplant. Und auch hier wurde wieder viel Wert auf die Möglichkeit zur einfachen Veränderbarkeit gelegt.

Je nachdem, ob ein Büro mit viel Tageslicht gewünscht ist oder eher ein völlig dunkler Raum, werden Fenster oder lichtundurchlässige Paneele eingesetzt. Die so entstehende ungleichmäßige Verteilung bringt Bewegung in die Fassade und macht jede Gebäudeseite zu einer einzigartigen Erscheinung. Ansonsten wird die Fassade geprägt von einem Mäander, einem rechtwinkligen Ornament, und von einer insgesamt zeitlosen Gestaltung, die sich harmonisch in den vorhandenen Gebäudebestand einfügt.

Pressemitteilung: Knappschaftskrankenhaus

Bild: Weicken Architekten

Die Rohrbauarbeiten sind inzwischen abgeschlossen wie man auf diesem aktuellen Foto (April 2017) sehen kann. Doch insgesammt verzögert sich die Fertigstellung. Eigentlich sollte der Bau bereits Ende 2016 fertig werden.




Erweiterung Carolinenschule | In Bau

Die private Bochumer Carolinenschule lässt zu Zeit im Springorum Bildungspark einen Neubau errichten. Bereits im Spätsommer diesen Jahres soll der Neubau an der Springorumallee bezugsfertig sein. Dort wird dann die Grundschule einziehen. Das rund 2000 qm große Gebäude ist fünfgeschossig und barrierefrei. Die Kosten für den Neubau liegen bei 5 Mio Euro.

Quelle: WAZ - Die private Bochumer Carolinenschule bekommt einen Neubau

Hier gibt es weitere Informationen