Dienstag, 16. Juli 2019

Wohnkomplex Marienstraße | In Planung

Anfang 2019 sollen fünf alte Häuser an der Marienstraße 43-53  abgerissen werden. Die Baugenossenschaft plant dort die Errichtung eines neuen Wohnkomplexes mit 39 Mietwohnungen. Es wird mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren gerechnet, so dass Anfang 2021 die drei neuen Häuser bezugsfertig sein könnten. Die Grundstücksfläche beträgt rund 3800 Quadratmeter. Auf einer Wohnfläche von insgesamt 3500 Quadratmetern. Es werden 24 Familienwohnungen von 3,5 bis vier Zimmern und 15 Wohnungen mit 2,5 Räumen errichtet. Alle Wohnungen erhalten Balkone.

 Der Wohnkomplex wird in Ziegelbauweise erstellt. Der erste Baukörper wird dreigeschossig mit Staffelgeschoss in Höhe Haus 53 errichtet.  Die beiden weiteren Gebäude sehen vier Geschosse plus Staffelgeschoss vor. Balkone, Eingangsbereich und Treppenhäuser werden mit beige- und anthrazitfarbenen sowie roten Klinkern versehen. Es werden neun bis zehn Millionen Euro in das Projekt investiert.

Quelle: WAZ -  39 neue Wohnungen in drei Häusern entstehen an Marienstraße



Bilder: BaugenossenschaftBochum eG
Update 26.06.2018

Die Abrissarbeiten an der Marienstraße 43 bis 53 haben begonnen. Die Baugenossenschaft Bochum reißt ihre fünf alten Wohnhäuser ab, um dort einen komplett neuen Wohnkomplex zu erreichten. Die Abrissarbeiten werden ca. 6 Wochen dauern. Übrig bleiben werde dann zunächst eine Brachfläche, die übergangsweise begrünt und eingezäunt wird.

Quelle: WAZ - Bagger sind an Marienstraße angerollt und reißen Häuser ab


Update 16.07.2019

Die Stadt erteilt jetzt die Baugenehmigung für das Projekt. Die fünf alten Häuser, die aus den 50er Jahren stammen, sind längst abgerissen worden. Anfang 2020 soll mit dem Bau begonnen werden. Der Bau wird insgesamt 75 Meter lang und etwa zwölf Meter tief sein. Alle Wohnungen sind per Aufzug erreichbar. Drei Aufzüge und auch drei Treppenhäuser halten die Häuser vor. Die Treppenhäuser sind verglast und von außen einsehbar.

Quelle:  WAZ - 39 Wohnungen entstehen an der Marienstraße in Wattenscheid

Sonntag, 14. Juli 2019

Neubau eines Mehrfamilienhauses in Werne | In Bau

Im Bochumer Stadtteil Werne entsteht ein Neubau, der direkt an das vorhandene Mehrfamilienhaus anschließt, welches um ein 2.Obergeschoss aufgestockt wird. Durch die Ausbildung eines Staffelgeschosses gliedert sich der Neubau in die vorhandenen Baukörperhöhen ein. Die erforderlichen Parkplätze befinden sich im Innenhof, der an der südlichen Grundstückseite angefahren wird.

Die Fassade wird mit einem kleinformatigen hellen Klinker verkleidet. Die Balkonelemente gliedern den Baukörper und bestehen aus Sichtbeton mit Stahlgittergeländern.Ingesamt entstehen 20 neue Wohnungen. ( 18 im Neubau + 2 durch Aufstockung des vorhandenen Gebäudes)

Quelle: http://vs-architekten.de/baustart-neubau-und-aufstockung-von-mehrfamilienhaeusern


Bilder: Vervoorts & Schindler Architekten BDA

Samstag, 13. Juli 2019

Neubau Dekra Exam | In Planung

Bochum begrüßt einen weiteren Investor auf MARK 51°7: Der High-Tech-Dienstleister DEKRA erwirbt ein 16.000 Quadratmeter großes Grundstück auf der Fläche des ehemaligen Opel-Werks in Bochum-Laer. Das gaben die Stadt Bochum und die Bochum Perspektive 2022 anlässlich der EXPO REAL 2017, Europas größter Immobilienmesse in München, bekannt. Über die konkreten Pläne auf dem Areal will DEKRA zu einem späteren Zeitpunkt informieren. Die Stadt wird alle notwendigen Voraussetzungen schaffen, damit in der zweiten Jahreshälfte 2018 das baureife Grundstück vereinbarungsgemäß übergeben werden kann.

Pressemitteilung: Stadt Bochum

Vermutlich wird dort ein neuer Standort für die DEKRA EXAM GmbH entstehen. Denkbar ist auch eine Zusammenführung anderer Standorte aus dem Ruhrgebiet auf Mark 51°7 


Update 25.08.2018

Wie diesem WAZ Artikel zu entnehmen ist, sollen die Bauarbeiten  auf dem Grundstück neben dem ehemaligen Verwaltungsgebäude für den Neubau des Technikdienstleister Dekra Anfang 2019 beginnen. Rund 275 Mitarbeiter sollen dort zukünftig beschäftigt sein.

Bild: BM+P Architekten | Quelle: https://tk-plus-ingenieure.de/projec...a-exam-bochum/

be.cause: Hotel & Bürogebäude im ''City-Tor Süd'' | In Planung

Es gibt Pläne für ein neues Hotel am Eingang zum City-Tor Süd. Der Stadt liegt eine Bauvoranfrage für ein fünf- bis zehngeschossiges Büro- und Hotelgebäude vor. Es soll ein „markantes Gebäude in hochwertiger Architektur“ entstehen. Um das neue Hotel zu ermöglichen wurde der Bebauungplan geändert und Gespräche mit der Interessengemeinschaft Bermudadreieck aufgenommen.

Denn das neu geplante Hotel wird von der Interessengemeinschaft Bermudadreieck abgelehnt, weil man der Meinung ist dass es zu Nutzungskonflikten mit der naheliegenden Veranstaltungshalle kommen wird. In einem Konzept der Verwaltung zu Hotelstandorten in Bochum aus 2014 hingegen wurde der Standort im City-Tor Süd als ein für Hotels prädestinierter Standort in der Innenstadt heraus gearbeitet. Dieses resultiert aus den Standortvoraussetzungen, die einerseits in einem optimalen Verkehrsanschluss (Straße/ÖPNV) und andererseits einer Vernetzung mit Freizeit und Kultureinrichtungen liegen.

Laut der Stadtvewaltung wäre der Hotelbetreiber wegen der besonderen Lage bereit den hohen Aufwand zum Schutz vor Immissionen aufzuwenden um das Hotel zu errichten. Dementsprechend hat die Verwaltung der Bauvoranfrage zur Abweichung von dem Ausschluss der Nutzung Beherbergungsbetrieb positiv entschieden.

 Bei dem Investor handelt es sich um den Immobilienentwickler 6B47 der ein Kiezhotel mit drei bis vier Sternen errichten möchte – „mit ausdrücklicher Nähe zur Feiermeile“. Der Lärmschutz werde durch eine Dreifachverglasung der Fenster gewährleistet

Entworfen wurde der Hotel- und Bürokomplex vom Bochumer Architekturbüro Rübsamen Partner. Es soll sich dabei um ein architektonisch ansprechendes Gebäude mit dem höchstmöglichen Schallschutz der Klasse sechs handeln. Der Betreiber des zukünftigen Hotels ist noch nicht bekannt.


Quellen: WAZ - Investor plant Hotel in Bochumer City-Lage | Stadt Bochum | WAZ - Stadt unterstützt Hotelpläne  eines Investors am Citytor Süd | Österreicher wollen Hotel in Bochum bauen


Update 11.09.2018

Am City-Tor Süd entsteht ein neuer Anziehungspunkt für Übernachtungsgäste und Kreative: Die Landmarken AG, die in Bochum-Laer auf MARK 51°7 bereits die ehemalige Opel-Verwaltung zum Innovation Campus „O-Werk“ entwickelt, erwirbt von der Stadt eine 5.000 Quadratmeter große Fläche des ehemaligen Bahngeländes und wird direkt gegenüber dem Bochumer Bermuda3Eck ein modernes Hotel- und Bürogebäude entwickeln.

Geplant ist ein Economy-Design-Hotel mit knapp 170 Zimmern, dessen Ein-gangsbereich sich mit einer spektakulären, zweigeschossigen Glasfassade als Schaufenster zum Stadtraum in Richtung Bermuda3Eck positioniert. Im hinteren Riegel des vom Architekturbüro ZHAC entworfenen, fünf- bis zehngeschossigen Baukörpers sollen sowohl klassische, moderne Büroflächen als auch Co-Working-Spaces für kreative Start-ups und etablierte Unternehmen entstehen.

Architektonisch ist das Gebäude so gestaltet, dass es das Potenzial hat, auch die dahinter liegenden Baufelder anzubinden. Die Landmarken AG hat sich ein weiteres Grundstück bereits gesichert, eine künftige Entwicklung weiterer Büro- und Co-Working-Flächen ist hier denkbar.

Auch die Immobilien- und Standortgemeinschaft Bermuda3Eck e.V. (ISG) zeigt sich nach einem langen und intensiven Prozess zufrieden mit den neuen Planungen für den Hotel- und Bürokomplex am City-Tor Süd und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Projektentwicklern aus Aachen: „Die Landmarken AG hat ein Konzept erarbeitet, das sehr gut zum Bermuda3Eck passt. Besonders froh sind wir über die Absicht, dort auch Co-Working-Spaces für Kreative zu entwickeln. Das kann, gemeinsam mit einer stimmigen Vermarktung der weiteren Büroflächen, einen starken Impuls für das Bemuda3Eck bedeuten“, betont Dirk Steinbrecher, Sprecher der ISG Bermuda3Eck.

Pressemitteilung: Stadt Bochum - Eine neue Landmarke am Bermuda3Eck: Modernes Hotel- und Bürogebäude am City-Tor Süd geplant

Bilder: CITY-TOR SÜD | BOCHUM, ABBILDUNG ÄHNLICH, © ZWEERING HELMUS ARCHITEKTUR + CONSULTING
Update 16.09.2018

Laut Landmarken AG wird sich der Gebäudekomplex mit einem straßenseitig vorgelagerten zweigeschossigen Sockel vom Konrad-Adenauer-Platz bis in den hinteren Bereich der City-Tor Süd Fläche ziehen und so gestaltet sein, als sei er aus dem Hauptvolumen herausgedreht. Der Haupteingang zum Hotel wird sich zum Konrad-Adenauer-Platz orientieren. Es soll markant als Rahmung aus Vordach und Sockelstufe mit einer großen Glasfläche gestaltet werden.

Als Pendant zum Hoteleingang richtet sich der Haupteingang des Bürogebäudes im Südwesten zur Straße und zum neuen Quartier aus. Über ein zweigeschossiges Foyer werden die einzelnen Büroeinheiten erschlossen, die sich um ein transparent überdachtes Atrium gruppieren und dadurch optimal belichtet werden. Am Foyer soll es auch große begrünte Außenterrassen geben. Auch das Dach des zwei geschossigen Sockelgebäudes soll begrünt werden.

  • Standort: Bermuda3Eck, Konrad-Adenauer-Platz, Bochum
  • Nutzung: Hotel, Büro, Co-Working
  • Flächen: 5 bis 10 Etagen, insgesamt ca. 17.400 m² BGF
  • ca. 170 Zimmer, ca. 5.450 m² BGF Hotel,
  • ca. 11.950 m² BGF Büro,
  • DGNB-Zertifizierung: Gold angestrebt
  • Grundstücksfläche: ca. 5.000 m²
  • Baubeginn & Fertigstellung: Ende 2019, 2021
  • Entwurf: ZHAC Zweering Helmus Architekten

Die Landmarken AG aus Aachen wird in das Projekt einen hohen zweistelligen Millionen- Betrag investieren. Der Hotelbetreiber wird sehr wahrscheinlich die prize Holding GmbH aus Hamburg sein, die unter anderen bereits im Hamburger Szene-Viertel St.Pauli ein Economy-Design Hotel betreibt. Ein ähnliches Konzept wird nun auch im Bochumer Szene-Viertel Bermuda3Eck angestrebt.




Update 13.07.2019

Das geplante Hotel und Bürogebäude im City Tor Süd hat nun mit ''be.cause'' einen Projektnamen erhalten. Zudem wurden weitere bzw. überarbeitete Visualisierungen veröffentlicht auf denen auch das kleinere Gebäude des zweiten Bauabschnitts zu sehen ist.





Bilder: Landmarken AG

Samstag, 6. Juli 2019

Neubau Forschungszentrum THINK | In Planung

Heinle, Wischer und Partner erhalten den Zuschlag zum Bau eines neuen Forschungszentrums, das auf dem Entwicklungsgebiet des ehemaligen Opelwerks in Bochum entsteht. Für die theoretische und experimentelle Erforschung des menschlichen Denkens werden u.a. Großgeräte zur Bildgebung (Live-Cell-Imaging- und Multiphotonen-Mikroskope, MRT), Labore und ein Rechenzentrum benötigt. Das THINK vereint Wissenschaftler aus sehr unterschiedlichen Disziplinen von der Neurobiologie, über die Neurologie, Psychologie und computergestützte Modellierung bis hin zur Philosophie.

Quelle:  Heinle, Wischer und Partner



Bilder: Heinle, Wischer und Partner
Update 06.05.2019

Die Wissenschaftskonferenz hat am 5. Juli 2019 die Förderung des Forschungsbaus Think an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) entschieden – der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) setzt die Gebäudeplanung weiter fort.

Der BLB NRW ist Bauherr, Eigentümer und Vermieter des zukünftigen Gebäudes Think. Er hat den Generalplaner Heinle, Wischer und Partner aus Berlin beauftragt, das Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 3.890 Quadratmetern im Detail zu planen. Man sei auf gutem Wege, die Planungen in den nächsten zweieinhalb Jahren abschließen und mit den Bauarbeiten beginnen zu können.

Das neue Zentrum wird fachübergreifend die neuronalen Mechanismen der Kognition erforschen, künstliche und hybride kognitive Systeme entwickeln und die Interaktion zwischen Menschen und technischen Systemen in der Arbeitswelt der Zukunft und in der Neurorehabilitation untersuchen.

Diese hervorragenden Möglichkeiten für den Technologie- und Wissenstransfer werden durch die unmittelbarer örtliche Nähe von Think zum geplanten Technologiecampus und Gründercampus sowie zu weiteren Forschungseinrichtungen noch verstärkt – den Forschungsbau Think wird der BLB NRW auf dem ehemaligen Opelgelände an der Wittener Straße in Bochum errichten.

Der BLB NRW wird das rund 100 Meter lange und 45 Meter breite viergeschossige hoch technisierte Gebäude über einen Innenhof natürlich belichten. Beispiele für diese Hochtechnisierung sind die hochauflösenden Human- und Kleintier-MRT (Magnetresonanztomographie), die auch außergewöhnliche Baukonstruktionen notwendig machen. Zum einen müssen die elektromagnetischen Felder aufwendig abgeschirmt werden. Zum anderen dürfen die hochempfindlichen MRT so gut wie keinen Schwingungen ausgesetzt werden, um ihre Funktion zu garantieren. Um das baulich zu erreichen, werden bereits die Gebäudefundamente unter diesen Räumen von den Fundamenten des übrigen Gebäudes entkoppelt.

Pressemitteilung: RUB - Der Forschungsbau Think an der Ruhr-Universität ist auf gutem Weg

Bild: Heinle, Wischer und Partner