Mittwoch, 29. Juni 2022

Modernisierung Freibad Werne | Fertig

Zwischen 2020 - 2021 wurde die Freibadanlage aus den 1930er-Jahren in Werne umfassend modernisiert. Das Freibadgebäude wurde in Modulraum-Bauweise realisiert. Der Gebäuderiegel mit Umkleiden, Sanitäranlagen, Verwaltungsbereich sowie Lager- und Technikflächen besteht aus insgesamt 20 Modulen. Diese wurden in Hybrid-Modulbauweise aus Stahl und Holz vorgefertigt, inklusive Dämmung und Innenausbau-Elementen

Von außen ist das Gebäude mit einer hinterlüfteten Fassade aus senkrechten Fichtenholz-Lamellen verkleidet. Für einen wirtschaftlichen Betrieb wurden die maroden Betonbecken durch Edelstahlbecken ersetzt und die Wasserflächen von 3.000 m² auf ca. 1.580 m² reduziert. Außerdem reduziert eine energiesparende Technik mit Solarabsorber-Anlage die Kosten im Betrieb. Die Breitwellenrutsche wurde aus dem Bestand übernommen. Die Arbeiten wurden von der POOL out of the BOX GmbH in Zusammenarbeit mit 4a Architekten und weiteren Partnern durchgeführt.


Sonntag, 26. Juni 2022

Bürocampus TRIUM | In Planung

 Sie sind zu dritt, aber eine Einheit auf 13.000 Quadratmetern: In Bochum entsteht in unmittelbarer Nähe zur Jahrhunderthalle und zum Westpark das neue Büroquartier TRIUM. Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten für die drei Gebäude beginnen.


Vielseitige Arbeitswelten auf fünf Geschossen

Das einheitlich gestaltete Ensemble bietet auf fünf Geschossen moderne, vielseitige Arbeitswelten inklusive einladender Außenbereiche. Ob Büro, Konferenz, Schulung, Ausstellung, Forschung oder ein Café/Bistro im Erdgeschoss – für jeden Zweck wird es ab Herbst 2024 Mietflächen in unmittelbarer Nähe zu einem der Bochumer Wahrzeichen geben. Flexible Grundrisse erlauben sowohl größere zusammenhängende Nutzungen als auch kleinere Anmietungen – in bis zu 36 Einheiten.

Stromtankstellen, viele innen liegende Fahrradstellplätze mit Duschen, Terrassen und Dachterrassen, die direkte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, genügend Pkw-Stellplätze und kurze Wege zur Innenstadt machen TRIUM zu einem Arbeitsplatz, der jeder Hinsicht mehr zu bieten hat und auf die Bedürfnisse der Menschen eingeht. On top gibt es in direkter Nachbarschaft ein Hotel für Besucher oder die Chance auf Entspannung 

Die 6.900 Quadratmeter große Fläche war das letzte freie Grundstück neben dem Westpark, das von NRW.URBAN mit Unterstützung der Bochum Wirtschaftsentwicklung verkauft wurde. "Wir freuen uns über dieses großartige, neue Büroprojekt. Wir haben mit CFI einen sehr potenten Investor gewonnen, der darüber hinaus spekulativ und damit ohne die Sicherheit investiert, vor Beginn bereits einen Mieter gefunden zu haben. Das ist schon besonders und unterstreicht die Attraktivität Bochums als Wirtschaftsstandort", erklärt Rouven Beeck, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung.

TRIUM wird gemeinsam von der CFI Conzepte für Immobilien GmbH (Wiesbaden) und Rotterdam Bau realisiert. Die Partnerschaft wird von der Bochumer TMN Holding GmbH begleitend beraten.

PM: Drei in eins: Bürocampus TRIUM entsteht an der Bochumer Jahrhunderthalle

 




Bilder: CFI Conzepte für Immobilien GmbH


Sonntag, 19. Juni 2022

Umbau Husemannplatz | In Planung

Der zuletzt 1984 umgestaltete Husemannplatz soll umfassend erneuert werden. Die neue Platzgestaltung sieht einen neuen, begrünten Pavillon vor, die so genannte „Green Cloud“, während das Pendant, die „Blue Cloud“, dem Ensemble eine Licht- und Wasserinstallation hinzufügt. Der Baubeginn ist für Anfang 2023 vorgesehen.

Entstehen soll an dieser Stelle die zentrale Verbindung zwischen der „alten Innenstadt“ und den neuen Gebäuden entlang der Viktoriastraße. Die bisherige Bebauung muss dafür weichen, neu errichtet wird dagegen die „Green Cloud“, ein begrüntes Gebäude, das unter anderem ein Café enthält, einen Spielplatz, eine öffentliche Toilette und einen Zugang zur Tiefgarage. Die „Blue Cloud“ wird ein digitales Wasserspiel. Sie besteht aus einer Wasserfläche mit einem Durchmesser von etwa zehn Metern und Nebeldüsen, die an heißen Tagen für Abkühlung sorgen. Interaktive Projektoren sollen farbige Lichtbilder auf die Wasserfläche und die Nebelwände malen.

Der Platz erhält 18 neue Bäume. Im Schatten dieser Bäume können die Platzbesucherinnen und -besucher dann auf neuen Bänken im modernen Design Platz nehmen. Die Platzoberfläche wird aus hochwertigen Natursteinmaterial bestehen, unterirdisch sorgen Baumrigolen für die Speicherung von Regenwasser. Der Jobsiade-Brunnen bleibt auf dem Platz, allerdings an neuer Stelle. Das beliebte Kunst- und Spielobjekt wird künftig neben dem Gebäude der Deutschen Bank zu finden sein. Ebenfalls erhalten bleibt der Gedenkort an Fritz Husemann. Die Steinplatte mit dem Schriftzug wird ausgeschnitten und an der Seite des neuen Pavillons wieder aufgestellt. Die Kosten für die Neugestaltung des Husemannplatzes betragen rund acht Millionen Euro. Der Umbau soll insgesamt rund zwei Jahre dauern.


Bilder: Sinai Landschaftsarchitekten

Samstag, 18. Juni 2022

innoCampus | In Bau

Direkt neben der Escrypt Zentrale und gegenüber dem zukünftigen Max-Planck Institut lässt die innolectric AG ihre neue Firmenzentrale errichten. Einen Teil der Bürofläche des vier geschossigen Bürogebäudes wird das Unternehmen untervermieten. Der Neubau bekommt eine Aluminiumfassade mit zum Teil bodentiefen Fensterbändern. Die Gebäudefront bildet die Adresse, den Eingang und die Zufahrt zu den 15 innenliegendenden Stellplätzen. Die Rückseite des Gebäudes ermöglicht zudem einen Blick auf die Platzsituation mit angrenzender Grünfläche. Zudem besteht die Möglichkeit das Gebäude um einen Geschoss zu erweitern. Wie es aussieht sollen die Bauarbeiten kurz bevor stehen und im Jahr 2022 abgeschlossen sein.











Update 18.06.2022

Die Firmenzentrale für die innolectric AG wird vom Dortmunder Bauunternehmen Freundlieb errichtet. Die zweite und dritte Etage wird untervermietet. Das Bürogebäude soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2023 fertig sein.

Foto aus April 2022

Antonius-Quartier | In Planung

Die leerstehende St. Antoniuskirche im Bochumer Westend soll revitalisiert werden. Der Unternehmer Werner Boxbücher plant den Umbau der Kirche zum Antonius-Karree.

Folgendes ist geplant:
  • Büro & Gewerbeflächen
  • Penthouse-Bereiche und Appartements
  • Kindertagesstätte
  • Fensterfassade wird erhalten
  • Anbau mit Flachdach geplant
  • Pfarrhaus wird erhalten & saniert
  • neugotischer Kirchturm (35m) soll Nachts illuminiert werden
  • gläserner Aufzug geplant
  • Plattform in Höhe des vorhandenen Simses zur Dachfläche
  • Baubeginn im Spätsommer 2018
  • Kosten liegen bei ca. 15 Mio Euro

Quelle: WAZ - „Zweites Ehrenfeld“: Unternehmer plant „Antonius-Karree“


Update 18.06.2022

Die bereits seit 2018 geplante Revitalisierung der Antonius Kirche wird endlich in Angriff genommen. Der Investor hat vor kurzem die Baugenehmigung erhalten und plant in den nächsten Woche mit dem Bau zu beginnen. Der Entwurf wurde überarbeitet. Von der Kirche bleiben nur der 35 Meter hohe Turm als Landmarke und die Außenmauern erhalten. Sie werden von massiven Innenwänden gestützt. Sämtliche Säulen und Aufbauten verschwinden. Auf fünf Etagen sowie in einem Anbau hin zur Bessemerstraße (mit neu gebrannten Klinkern exakt in der Kirchen-Optik) entstehen 33 Eigentumswohnungen mit 30 bis 165 Quadratmetern. An den Stellen der früheren Kirchenfenster werden Balkone angebaut.

Außerdem ist eine Tiefgarage vorgesehen. Unterhalb des Turms, der begehbar bleibt, soll ein Sachverständigen- und Planungsbüro einziehen. Ein Kinderspielplatz und Ladesäulen für E-Autos sind gleichsam Teile des Quartier-Konzepts. Auf 18 Millionen Euro werden die Gesamtkosten geschätzt. „In zwei Jahren soll alles fertig sein“. Die Vermarktung der Eigentumswohnungen soll in kürze beginnen.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…quartier-id235629857.html

Bild: Boxbücher / WAZ Bochum

Donnerstag, 16. Juni 2022

Neubau ESCRYPT Unternehmenszentrale | In Bau

Nun ist es offiziell. ESCRYPT wird auf Mark 51°7 an der Wittenerstraße, der neuen Technologieachse, auf dem Platz der ehemaligen Opel-Lackiererei seine neue Unternehmenszentrale errichten. Hier die Pressemitteilung dazu:

Die ESCRYPT GmbH, ein Unternehmen der Bosch-Gruppe, wird sich im geplanten Technologiecampus Bochum auf MARK 51°7 ansiedeln. Im ersten Bauabschnitt soll auf dem ehemaligen Opel-Gelände bis 2022 die neue ESCRYPT-Unternehmenszentrale entstehen. Zudem bietet das 8.200 Quadratmeter große Grundstück Platz für zukünftige Neubauten mit einer möglichen Kapazität für 2.000 Entwicklerinnen und Entwickler.
Das Ruhrgebiet ist einer der am schnellsten wachsenden urbanen Räume in Europa mit einer hohen Lebensqualität und einer überdurchschnittlich hohen Anzahl an Hochschulabsolventen im Bereich der Ingenieurswissenschaften. Mit dem Ausbau des Standortes Bochum plant die Bosch-Tochter ESCRYPT noch attraktivere Arbeitsumgebungen sowohl für heutige als auch künftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Bei der Standortwahl ist ESCRYPT in bester Gesellschaft: Der neue Standort stärkt die Nähe zu Hochschulen, Universitäten und der wissenschaftlichen Forschung. In unmittelbarer Nachbarschaft auf MARK 51°7 werden sich zudem weitere Forschungseinrichtungen – nicht nur im Bereich der IT-Sicherheit – ansiedeln.

Friedhelm Pickhard, Vorsitzender der Geschäftsführung der ETAS GmbH, unterstreicht: „Wir finden hier optimale Bedingungen vor und hoffen, auch andere Bosch-Abteilungen, die mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben im Bereich des Internet of Things befasst sind, für den Standort Bochum begeistern zu können.“ Der neue Technologiecampus ermögliche eine optimale Bündelung von Wissensarbeit und Technologietransfer und schaffe eine Schnittstelle zwischen Forschung und Industrie. Der Kauf des Geländes und die geplante Entwicklung stehen sinnbildlich für den Strukturwandel des Ruhrgebiets vom klassischen Industriestandort hin zur Hightech-Region.

Im Sommer 2020 soll Baubeginn sein, Anfang 2022 will der führende Anbieter von IT-Sicherheitslösungen einziehen. Die Escrypt-Muttergesellschaft ETAS rechnet mit einer Verdreifachung der Belegschaft von jetzt 110 Mitarbeitern in wenigen Jahren. Zudem werden sehr wahrscheinlich auch andere IT-Töchter des Bosch Konzerns in Bochum gebündelt, so dass bis zu 2000 Arbeitsplätze dort entstehen. Die Größe des gekauften Grundstücks, auf dem insgesamt drei Gebäude errichtet werden können, deutet die strategische Zielrichtung des Bosch Konzerns an.

Siehe auch: WAZ - Bosch-Tochter schafft in Bochum bis zu 2000 Arbeitsplätze | WAZ - Bosch-Ansiedlung beschert Bochum bundesweit Schlagzeilen


Update 26.03.2021

Auf dem Bosch-Grundstück haben mittlerweile die Gründungsarbeiten begonnen. Dort entsteht die neue Zentrale des IT-Unternehmens Escrypt. Bereits 2018 wurde der Neubau angekündigt. In der Endausbauphase sollen dort rund 2000 Mitarbeiter beschäftigt sein. Leider wurde der Entwurf bis jetzt noch nicht veröffentlicht.

Quelle: WAZ - Die ersten Schienen liegen auf der Mark 51.7° Fläche


Update 13.05.2021

Mit einem feierlichen ersten Spatenstich hat die ETAS GmbH die Bauarbeiten für ihr neues Entwicklungszentrum ESCRYPT Home im Innovationsquartier MARK 51°7 in Bochum offiziell begonnen. Auf dem ehemaligen Opel-Werksgelände entsteht für den Automotive-Security-Anbieter bis Ende 2022 ein fünf-geschossiges Gebäude mit über 10.000 Quadratmetern Büro- und Nutzfläche. Das ESCRYPT Home wird im neuen Innovationsquartier in unmittelbarer Nachbarschaft zum Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit der Ruhr-Universität Bochum und zum neuen Max-Planck-Institut für Cybersicherheit und Schutz der Privatsphäre angesiedelt sein. "Wir sind dort am Puls der Wissenschaft", sagt Christoph Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung von ETAS.

Entscheidung für den IT-Sicherheits-Standort Bochum

"Das bietet uns die Chance, unsere ohnehin schon sehr gute Zusammenarbeit mit der hiesigen Hochschullandschaft weiter zu vertiefen und neueste Forschungsergebnisse in marktreife Technologie zu verwandeln." Das Ruhrgebiet mit seinen hohen Absolventenzahlen in den technischen Studiengängen verschaffe ESCRYPT zudem eine ideale Ausgangsposition im Wettstreit um qualifizierte Nachwuchskräfte für das angestrebte Wachstum des Unternehmens. Der Bau des neuen Entwicklungszentrums unterstreicht zudem die Bedeutung von Bochum als Spitzenstandort im Bereich der IT-Sicherheit. "ESCRYPT ist ein Bochumer Kind. Gerade deshalb freut es mich, dass dieses Unternehmen hier weiter wachsen wird", sagte Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch beim Spatenstich im Innovationsquartier. "Besonders begrüße ich aber, dass sich die Bosch/ETAS GmbH für einen Neubau auf MARK 51°7 entschieden hat. Nirgendwo sonst wird der Wandel Bochums zu einer Stadt des Wissens greifbarer - der ideale Standort für ein modernes Unternehmen der IT-Security", so Eiskirch weiter.

Ende 2022 soll ESCRYPT Home bezugsfertig sein

Das neue ESCRYPT Home wird gemäß zertifizierter Nachhaltigkeitskriterien gebaut und bietet künftig auf fünf Etagen ein nach modernsten Erkenntnissen gestaltetes Arbeitsumfeld. Neben den derzeit rund 140 ESCRYPT-Angestellten in Bochum werden dort auch ein Trainingszentrum für Installateure von Bosch-Thermotechnik und der deutsche Standort des Software-Anbieters SonarSource ihr neues Zuhause finden. Nach bereits erfolgter Bohrpfahlgründung beginnen nun die Rohbauarbeiten. Ende 2022 soll das Gebäude bezugsfertig sein. ESCRYPT, seit 2012 Teil der ETAS GmbH und der Bosch-Gruppe, hatte im Oktober 2018 gemeinsam mit der Stadt Bochum und der Bochum Wirtschaftsentwicklung den Kauf des Grundstückes und die Pläne für eine Ansiedlung im neuen Innovationsquartier bekannt gemacht. Einst als Start-up an der Ruhr-Universität Bochum gegründet, gilt ESCRYPT heute als eine der weltweit führenden Marken für Cybersecurity-Lösungen im Automobilbereich.

Pressemitteilung: Baubeginn für neues ESCRYPT Home in Bochum

Wie die WAZ in dem verlinkten Artikel schreibt, handelt es sich dabei um den ersten von drei Bauabschnitten, wo in der Endausbaustufe insgesamt 1800 Arbeitsplätze entstehen. Die anderen beiden Gebäude sollen baugleich sein und später einmal ein Dreieck mit einem Innenhof bilden. Ab 2024 könnten die nächsten Ausbaustufen in Angriff genommen werden. Begonnen haben die Bauarbeiten bereits vor einigen Monaten mit der nun abgeschlossenen Bohrpfahlgründung. Entwickelt hat den Bau das Planungsbüro agn. Das erste Gebäude ist für ca. 600 Arbeitsplätze ausgelegt. Im Dachgeschoss wird die Technikzentrale eingerichtet. Auch eine Dachterrasse ist geplant.


Bild: agn Niederberghaus & Partner GmbH


Update 16.06.2022

Die Bosch-Gruppe hat zum 1. April 2022 eine neue Niederlassung für ihren Geschäftsbereich Cross-Domain Computing Solutions in Bochum eröffnet. Laut Bosch wird das Team an der Softwareentwicklung für Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren beteiligt sein. Bis Ende des Jahres sollen etwa 30 Ingenieurinnen und Ingenieure hier ihre Arbeit aufnehmen. Es ist geplant, das Team in Bochum bis 2024 sukzessive auf über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erweitern.

Das Team zieht zunächst in das von der Bosch-Tochter ETAS angemietete Gebäude an der Wittener Straße ein, in dem unter der Marke ESCRYPT Cybersecurity-Lösungen entwickelt werden. Im nächsten Jahr wird der Bereich gemeinsam mit den Mitarbeitenden von ETAS-ESCRYPT in den aktuell im Bau befindlichen Neubau auf MARK 51°7 umziehen, welches aktuell bereits zum Teil das fünfte Geschoss erreicht hat.




Fotos von April 2022

Samstag, 11. Juni 2022

Neubau Forschungszentrum THINK | In Bau

Heinle, Wischer und Partner erhalten den Zuschlag zum Bau eines neuen Forschungszentrums, das auf dem Entwicklungsgebiet des ehemaligen Opelwerks in Bochum entsteht. Für die theoretische und experimentelle Erforschung des menschlichen Denkens werden u.a. Großgeräte zur Bildgebung (Live-Cell-Imaging- und Multiphotonen-Mikroskope, MRT), Labore und ein Rechenzentrum benötigt. Das THINK vereint Wissenschaftler aus sehr unterschiedlichen Disziplinen von der Neurobiologie, über die Neurologie, Psychologie und computergestützte Modellierung bis hin zur Philosophie.

Quelle:  Heinle, Wischer und Partner


Update 06.05.2019

Die Wissenschaftskonferenz hat am 5. Juli 2019 die Förderung des Forschungsbaus Think an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) entschieden – der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) setzt die Gebäudeplanung weiter fort.

Der BLB NRW ist Bauherr, Eigentümer und Vermieter des zukünftigen Gebäudes Think. Er hat den Generalplaner Heinle, Wischer und Partner aus Berlin beauftragt, das Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 3.890 Quadratmetern im Detail zu planen. Man sei auf gutem Wege, die Planungen in den nächsten zweieinhalb Jahren abschließen und mit den Bauarbeiten beginnen zu können.

Das neue Zentrum wird fachübergreifend die neuronalen Mechanismen der Kognition erforschen, künstliche und hybride kognitive Systeme entwickeln und die Interaktion zwischen Menschen und technischen Systemen in der Arbeitswelt der Zukunft und in der Neurorehabilitation untersuchen.

Diese hervorragenden Möglichkeiten für den Technologie- und Wissenstransfer werden durch die unmittelbarer örtliche Nähe von Think zum geplanten Technologiecampus und Gründercampus sowie zu weiteren Forschungseinrichtungen noch verstärkt – den Forschungsbau Think wird der BLB NRW auf dem ehemaligen Opelgelände an der Wittener Straße in Bochum errichten.

Der BLB NRW wird das rund 100 Meter lange und 45 Meter breite viergeschossige hoch technisierte Gebäude über einen Innenhof natürlich belichten. Beispiele für diese Hochtechnisierung sind die hochauflösenden Human- und Kleintier-MRT (Magnetresonanztomographie), die auch außergewöhnliche Baukonstruktionen notwendig machen. Zum einen müssen die elektromagnetischen Felder aufwendig abgeschirmt werden. Zum anderen dürfen die hochempfindlichen MRT so gut wie keinen Schwingungen ausgesetzt werden, um ihre Funktion zu garantieren. Um das baulich zu erreichen, werden bereits die Gebäudefundamente unter diesen Räumen von den Fundamenten des übrigen Gebäudes entkoppelt.

Pressemitteilung: RUB - Der Forschungsbau Think an der Ruhr-Universität ist auf gutem Weg


Bild: Heinle, Wischer und Partner



Bild: Heinle, Wischer und Partner




Update 11.06.2022

Im April haben die Bauarbeiten für den Forschungsbau begonnen. Das ausführende Bauunternehmen ist die Aug.Prien GmbH & Co.KG. Auftraggeber ist der Bau und Liegenschaftsbetrieb NRW. Nachfolgen auch die entsprechenden Fotos aus April. Inzwischen wurde auch ein zweiter Kran aufgestellt.


Bild: Heinle Wischer & Partner