Samstag, 12. September 2026

Bochum - ALDI-Neubau in Bochum-Stiepel: Aktueller Baufortschritt an der Kemnader Straße

ALDI-Neubau in Bochum-Stiepel: Baufortschritt und aktueller Stand

Bochum-Stiepel. An der Kemnader Straße 329 entsteht auf dem ehemaligen Gelände des Möbelhauses Rumberg ein neuer ALDI-Markt. Das Bauprojekt ist aufgrund der besonderen Hanglage außergewöhnlich: Der rund 1.040 Quadratmeter große Verkaufsmarkt entsteht auf einer tiefer gelegenen Ebene, während sich darüber ein Parkdeck und zwei Wohnungen befinden. Die ursprünglich für Ende Juni 2026 geplante Eröffnung konnte nicht eingehalten werden. Ein neuer Eröffnungstermin steht derzeit noch nicht fest.

Bild: Aldi Nord

Neubau GC an der RUB Bochum – Aktueller Baufortschritt 2026

Neubau GC an der Ruhr-Universität Bochum

Ersatzneubau für die Geisteswissenschaften auf dem RUB-Campus

Auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum entsteht mit dem Ersatzneubau GC eines der größeren aktuellen Bauprojekte der Universität. Das ehemalige GC-Gebäude aus der Gründungszeit der RUB wurde aufgrund seines baulichen Zustands und vorhandener Schadstoffe vollständig zurückgebaut. An gleicher Stelle entsteht nun ein moderner Ersatzneubau, der sich zugleich an der charakteristischen Architektur des denkmalgeschützten RUB-Campus orientiert.

Das Projekt ist Teil der umfassenden Modernisierung der Ruhr-Universität Bochum durch den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW).

Vom Rückbau zum Neubau

Die Arbeiten am Teilprojekt Abbruch begannen bereits im Juli 2023 mit vorbereitenden Maßnahmen. Ab Mitte August 2023 folgten die Hauptarbeiten. Das ehemalige GC-Gebäude wurde anschließend einschließlich der angrenzenden Flachbauten schrittweise zurückgebaut.

Der Rückbau war aufgrund der vorhandenen Schadstoffe besonders aufwendig. Gleichzeitig musste während der Arbeiten auf den laufenden Universitätsbetrieb und die unmittelbar angrenzenden Gebäude Rücksicht genommen werden. Anfang 2025 war der vollständige Rückbau einschließlich der Herstellung und Sicherung der Baugrube abgeschlossen. Damit konnte die nächste Phase des Projekts beginnen.

Bild: Gerber Architekten

Freitag, 11. September 2026

Husemann Karree Bochum: Aktueller Stand, Mieter & Bauchronologie

Husemann Karree Bochum – Neues Geschäftsquartier am Husemannplatz

Mit dem Husemann Karree ist in der Bochumer Innenstadt auf dem ehemaligen Justiz-Areal an der Viktoriastraße ein neues innerstädtisches Geschäftsquartier entstanden. Das rund 37.500 m² große Mixed-Use-Quartier verbindet Einzelhandel, Gastronomie, Büroflächen, Hotel, Fitness und Dienstleistungen miteinander.

Das Projekt wurde ursprünglich unter dem Namen Viktoria Karree geplant. Nach mehreren Überarbeitungen und Verzögerungen änderte der Investor HBB den Namen 2023 in Husemann Karree. Hintergrund waren unter anderem zahlreiche weitere Projekte an der Viktoriastraße und die dadurch entstandene Verwechslungsgefahr. Gleichzeitig sollte mit dem neuen Namen die direkte Lage am Husemannplatz stärker hervorgehoben werden.

Vom Justizstandort zum neuen Stadtquartier

Ausgangspunkt der Entwicklung war das ehemalige Justizzentrum an der Viktoriastraße. Nachdem die Justiz in einen Neubau an der Josef-Neuberger-Straße umgezogen war, wurde das alte Gebäude nicht mehr benötigt.

Der Hamburger Projektentwickler HBB – Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft setzte sich in einem früheren Auswahlverfahren mit seinem Konzept für eine neue innerstädtische Nutzung durch. Ursprünglich war eine wesentlich größere Einbindung angrenzender Grundstücke vorgesehen. Da eine Einigung mit weiteren Grundstückseigentümern jedoch nicht zustande kam, konzentrierte sich die Entwicklung schließlich auf das ehemalige Justiz-Areal.

Das Konzept wurde im weiteren Planungsverlauf mehrfach angepasst. Die ursprünglich vorgesehene Einzelhandelsfläche wurde reduziert, während die Büroflächen deutlich ausgeweitet wurden. Die Stadt Bochum entschied sich schließlich, große Teile ihrer Verwaltung im neuen Quartier unterzubringen.


Foto: Lutz Leitmann/Stadt Bochum

Neues Büro- und Wohnquartier Kreuzstraße Bochum | Digitalriegel am Bermudadreieck

Bochum: Neues Büro- und Wohnquartier an der Kreuzstraße am Bermudadreieck

An der Kreuzstraße unmittelbar am Bochumer Bermudadreieck soll auf einem seit Jahren brachliegenden Areal ein neues Büro- und Wohnquartier entstehen. Nach zahlreichen Planungsänderungen und Verzögerungen nimmt die Entwicklung inzwischen zumindest im Bestand sichtbar Gestalt an. Die Eigentümer wollen das rund 5.200 Quadratmeter große Areal langfristig zu einem Standort für die IT- und Kreativwirtschaft entwickeln.

Das Grundstück liegt im Dreieck von Kreuzstraße, Neustraße und Brüderstraße und befindet sich damit in unmittelbarer Nähe zum Ausgeh- und Gastronomieviertel Bermudadreieck. Über viele Jahre prägten leerstehende Gebäude, brachliegende Flächen und ehemalige Gewerbebauten das Grundstück.

Bereits seit 2015 gibt es Überlegungen, das Areal neu zu entwickeln. Die ursprünglichen Vorstellungen reichten von einem Bürogebäude und einem Ärztehaus bis hin zu altersgerechten Wohnungen. Später wurde ein gemischt genutztes Quartier mit Büro-, Dienstleistungs- und Wohnflächen geplant. Auch ein eigenes Quartier für Unternehmen aus der Kreativwirtschaft war zwischenzeitlich vorgesehen.

Donnerstag, 10. September 2026

O-Werk Bochum: BrainLabs 1+2 – Büro- und Laborneubau auf MARK 51°7

O-Werk Campus Bochum: BrainLabs 1+2 auf MARK 51°7

Büro- und Laborneubauten in Bochum stehen vor schwierigerem Vermietungsmarkt

Auf dem ehemaligen Opel-Werksgelände in Bochum-Laer entsteht mit dem O-WERK | CAMPUS ein Technologie- und Innovationsquartier. Ein weiterer Baustein der Entwicklung sind die BrainLabs 1+2 an der Suttner-Nobel-Allee.

Die beiden L-förmigen Neubauten bilden den dritten Bauabschnitt des O-Werk Campus. Zusammen entstehen rund 15.000 m² Bruttogrundfläche auf sechs Geschossen. Vorgesehen sind moderne Büroflächen sowie flexibel nutzbare Werk- und Laborbereiche. Zwischen den beiden Gebäuden ist ein begrünter Innenhof vorgesehen, der als Quartiersplatz und Treffpunkt für die Nutzer dienen soll.

Flexible Nutzung für Büros, Labore und Gewerbe

Das Konzept der BrainLabs unterscheidet sich bewusst von einem klassischen Bürogebäude. Vor allem die Erdgeschosse sollen möglichst flexibel genutzt werden können.

Vorgesehen sind unter anderem Fitnessangebote, kleinere Einzelhandelsflächen, Praxen, Kreativwerkstätten, Showrooms, Service- und Werkstattflächen, Gastronomie sowie Laborbereiche. In den Obergeschossen sind moderne Büroarbeitswelten und weitere Laborflächen vorgesehen.

Durch diese Mischung sollen die Gebäude unterschiedliche Unternehmen aus Technologie, Forschung, Entwicklung und wissensintensiven Dienstleistungen ansprechen.

Bild: Landmarken AG


Neubau Kinder- und Jugendpsychiatrie Bochum-Linden | VALEARA

Neubau Kinder- und Jugendpsychiatrie Bochum-Linden

Neue VALEARA-Klinik entsteht auf dem ehemaligen St.-Josef-Hospital-Gelände

Auf dem Gelände des ehemaligen St.-Josef-Hospitals in Bochum-Linden entsteht eine neue Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Bauherr und Betreiber des Neubaus ist die VALEARA.

Das rund 2,9 Hektar große Areal war ursprünglich für eine umfangreiche Quartiersentwicklung mit Pflegeeinrichtungen, Kita und Wohnungsbau vorgesehen. Diese von der ICG Projektgesellschaft geplante Entwicklung wurde jedoch nicht umgesetzt. Stattdessen hat VALEARA einen Teil des ehemaligen Klinikgeländes übernommen und realisiert dort nun selbst den Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Am 5. März 2026 erfolgte der offizielle Spatenstich. An der Veranstaltung nahmen unter anderem NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Bochums Oberbürgermeister Jörg Lukat teil. Das Investitionsvolumen für die neue Klinik beträgt rund 32 Millionen Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das Projekt mit 22,5 Millionen Euro.


Bild: tec ARCHITECTURE GmbH / VALEARA-Gruppe

Mittwoch, 9. September 2026

Hallen- und Naturfreibad Linden Bochum fertig: Neues Bad eröffnet

Hallen- und Naturfreibad Linden in Bochum: Modernisierung abgeschlossen

Das Hallen- und Naturfreibad Linden ist nach umfassender Modernisierung wieder geöffnet. Aus dem in die Jahre gekommenen Hallenfreibad am Brannenweg ist ein modernes Familien-, Sport- und Freizeitbad mit neuem Hallenbad und vollständig neugestaltetem Naturfreibad geworden.

Die Modernisierung hat das Bad grundlegend verändert. Neben einem neuen 25-Meter-Schwimmerbecken entstanden ein flexibles Kursbecken mit Hubboden, ein neuer Kinderbereich mit Spraypark sowie eine neugestaltete Sauna. Im Außenbereich wurde das Naturfreibad komplett neu gestaltet. Dort wird das Wasser weiterhin ohne Chlor und andere chemische Zusätze auf natürliche Weise gereinigt.

Hallenbad mit neuen Wasserflächen

Das Herzstück des modernisierten Hallenbades ist das neue 25-Meter-Schwimmerbecken. Damit steht wieder eine zeitgemäße Wasserfläche für sportliches Schwimmen, Training und den normalen Badebetrieb zur Verfügung. Ergänzt wird das Schwimmerbecken durch ein Kursbecken mit Hubboden. Durch den variablen Boden kann die Wassertiefe an unterschiedliche Angebote angepasst werden. Das Becken eignet sich damit unter anderem für Schwimmkurse und Aquafitness.

Auch für Familien mit Kindern wurde das Angebot deutlich erweitert. Ein neuer Kinderbereich mit Spraypark bietet verschiedene Wasserspielmöglichkeiten für die jüngsten Besucher. Damit wurde das Hallenbad stärker als Familienbad ausgerichtet. Eine weitere Neuerung ist die Sprunganlage mit 1-, 3- und 5-Meter-Turm. Zusätzlich gibt es eine rund sechs Meter hohe Kletterwand.

Bild: Planteam Ruhr