Sonntag, 30. August 2026

Augusta Geriatrie Bochum: Neubau an der Zeppelinstraße fertig

Augusta Geriatrie Bochum: Neubau an der Zeppelinstraße fertiggestellt

Bochum. Am Klinikum Augusta in Bochum ist ein großes Neubauprojekt abgeschlossen. An der Zeppelinstraße 26–28 ist nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit der neue Standort der Klinik für Medizinische Geriatrie entstanden.

Das rund 4.000 Quadratmeter große, dreigeschossige Gebäude ersetzt die bisherige Unterbringung der Geriatrie in Bochum-Linden beziehungsweise die zwischenzeitliche Unterbringung im Haupthaus. Inzwischen sind die ersten Patienten eingezogen.

Das Bauprojekt kostete zuletzt voraussichtlich rund 17 Millionen Euro. Davon stammen 12,9 Millionen Euro aus Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen.

72 Betten in modernem Neubau

Der Neubau bietet der Altersmedizin deutlich mehr Platz als die bisherigen Räumlichkeiten. Auf den beiden Obergeschossen befinden sich die Stationen M30 und M40. Langfristig stehen dort insgesamt 72 Betten zur Verfügung.

Die Betten verteilen sich auf:                                                                    
  • 14 Einbettzimmer
  • 29 Zweibettzimmer
  • insgesamt 72 Betten
  • zwei Stationen
  • barrierearme beziehungsweise barrierefreie Patientenzimmer

Die Zimmer wurden speziell auf die Bedürfnisse älterer und häufig mehrfach erkrankter Patienten ausgerichtet. Alle Patientenzimmer verfügen unter anderem über ebenerdige Duschen. Vier Zimmer sind vollständig barrierefrei und zusätzlich größer ausgeführt sowie mit elektrischen Türen ausgestattet.


                  Bild: Architekten BDA RDS Partner

St. Vinzenz Quartier am Imbuschplatz: Kita und Neubauten am Nordring

Am Nordring entsteht auf dem Gelände des St. Vinzenz e.V. ein neues Quartier, das Jugendhilfe, Verwaltung, Beratung, Bildung und Kinderbetreuung miteinander verbinden soll. Auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Grundstück am Imbuschplatz wird der bisher teilweise brachliegende Bereich des ehemaligen Klostergartens neu entwickelt.

Im Mittelpunkt stehen zwei Neubauten: ein mehrgeschossiger Gebäudekomplex entlang des Nordrings sowie eine neue Kindertagesstätte im Inneren des Grundstücks. Das Projekt soll den St. Vinzenz e.V. langfristig mit zusätzlichen Räumen versorgen und gleichzeitig einen neuen, offenen Campus schaffen.

Neues Gebäude entlang des Nordrings

Der größere Neubau entsteht entlang des Nordrings und reicht bis zur Fahrendeller Straße.

Der Gebäudekomplex besteht aus drei miteinander verbundenen Baukörpern, die drei, vier beziehungsweise fünf Geschosse erhalten. In dem Neubau werden unterschiedliche Angebote des St. Vinzenz e.V. zusammengeführt.

Geplant sind unter anderem:

  • Jugendwohngruppen
  • zwei stationäre Gruppen
  • Trainingswohnungen für junge Erwachsene
  • Therapie- und Beratungseinrichtungen
  • Praxis- und Büroflächen
  • Schulungs- und Workshopräume
  • Verwaltungsbereiche
  • ein Veranstaltungszentrum
  • flexibel nutzbare Räume

Damit entsteht nicht nur ein klassisches Bürogebäude, sondern ein vielseitig genutztes Zentrum für die Arbeit des St. Vinzenz e.V.

Bild: Prof.Schmitz Architekten


Wohnquartier Paulstraße: 95 Wohnungen Fertiggestellt

Wohnquartier Paulstraße in Bochum: 95 Wohnungen und Baufortschritt

Bochum-Altenbochum. Zwischen der Paulstraße und der Philippstraße entsteht ein neues Wohnquartier mit 95 Wohnungen in vier Mehrfamilienhäusern. Auf dem rund 7.520 Quadratmeter großen Grundstück des ehemaligen Vonovia-Areals ist moderner Mietwohnraum mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen geplant.

Das Projekt hatte in den vergangenen Jahren mit mehreren Verzögerungen und einem Wechsel der beteiligten Unternehmen zu kämpfen. Nach der Insolvenz des ursprünglich beauftragten Projektentwicklers Harfid wurden die Arbeiten neu organisiert. Die weitere Umsetzung übernahm die Frohne Generalbau GmbH & Co. KG.

Bild: Brockhoff & Partner Immobilien

Bochum-Riemke: Einzelhandel und neue Wohnungen an der Herner Straße geplant

Bochum-Riemke: Neue Pläne für Nahversorger und Wohnungen an der Herner Straße

Bochum-Riemke. Seit Jahren plant die VBW Bauen und Wohnen GmbH an der Ecke Herner Straße/Tippelsberger Straße ein neues Nahversorgungszentrum mit Wohnungen. Doch das Projekt hat eine weitere überraschende Wendung genommen: REWE ist im April 2026 als Partner ausgestiegen.

Damit ist die bisherige Planung eines Wohn- und Geschäftshauses mit REWE-Markt in der vorgesehenen Form nicht mehr umsetzbar. Die VBW will das Vorhaben allerdings nicht aufgeben. Nach Angaben des kommunalen Wohnungsunternehmens soll der Standort weiterhin zu einem neuen Nahversorgungszentrum für Riemke entwickelt werden.

REWE sagt dem Projekt im April 2026 ab

Die Nachricht kam am 15. April 2026: REWE zog sich aus der Entwicklung des Nahversorgungszentrums zurück. Nach Angaben der VBW hatten sich die Vertragsverhandlungen bereits über längere Zeit hingezogen. REWE habe schließlich aus wirtschaftlichen und standortbedingten Gründen abgesagt.

Für das Projekt ist das ein erheblicher Rückschlag. Denn der Lebensmittelmarkt war ein zentraler Bestandteil der bisherigen Planung. Die VBW betont jedoch, dass sie weiterhin vom Potenzial des Standorts überzeugt ist. Das Unternehmen hält deshalb an der Entwicklung fest und will das Projekt an die neuen Rahmenbedingungen anpassen.

Bild: VBW/WAZ | Überarbeiteter Entwurf von 2024


Haus des Wissens + Markthalle | Im Bau

Bochum – Haus des Wissens und neue Markthalle 

Mit dem Haus des Wissens entsteht gegenüber dem Bochumer Rathaus eines der größten und wichtigsten Innenstadtprojekte der kommenden Jahre. Das ehemalige Post- und Telekomgebäude am Willy-Brandt-Platz wird umfassend umgebaut und durch einen neuen Baukörper im Innenhof ergänzt.

Künftig sollen hier die Stadtbücherei Bochum, die Volkshochschule, der Wissensverbund UniverCity und eine Markthalle unter einem Dach zusammengeführt werden. Hinzu kommt eine öffentlich zugängliche, begrünte Dachlandschaft.

Das Projekt soll einen neuen Ort für Bildung, Begegnung, Wissensaustausch, Kultur, Gastronomie und Einkauf schaffen. Die Nutzfläche wird von ursprünglich rund 5.000 beziehungsweise 6.000 Quadratmetern auf rund 11.500 Quadratmeter erweitert

Ehemaliges Postgebäude wird zum Haus des Wissens

Das fast 100 Jahre alte Backsteingebäude gegenüber dem historischen Rathaus stand lange Zeit weitgehend leer beziehungsweise wurde nur noch teilweise genutzt. Erste Überlegungen sahen zunächst eine klassische Umnutzung des Gebäudes vor.

2018 konkretisierte die Stadt ihre Pläne für ein „Haus des Wissens“. Die Stadtbücherei und Volkshochschule sollten in dem stadtbildprägenden Gebäude eine neue Heimat bekommen. Im überdachten Innenhof war bereits damals eine Markthalle vorgesehen.

Gleichzeitig sollte die historische Fassade erhalten und behutsam weiterentwickelt werden. Die ursprünglichen Planungen sahen eine Bauzeit von etwa 2020 bis 2023 vor. 

Das Konzept stammt von CROSS Architecture aus Aachen. Für die Landschaftsarchitektur zeichnet GREENBOX Landschaftsarchitekten verantwortlich, die Innenräume werden unter anderem von KINZO gestaltet. Die Visualisierungen stammen von rendertaxi




Remira-Gebäude Bochum: Bürohaus im Technologie-Quartier heute

Remira im Technologie-Quartier Bochum: Kleines Bürogebäude mit nachhaltigem Konzept

Bochum. Im Technologie-Quartier Bochum entstand ab 2009 ein ungewöhnliches Bürogebäude für das IT-Unternehmen Remira GmbH. Das Unternehmen entwickelte Softwarelösungen für Warenlogistik und Disposition und verlegte seinen Standort von Dortmund nach Bochum.

Grundsteinlegung im Juli 2009

Am 9. Juli 2009 wurde im Technologie-Quartier Bochum der Grundstein für das neue Bürogebäude gelegt. Geplant war ein rund 1.200 Quadratmeter großes, dreigeschossiges Bürogebäude. Die Fertigstellung war für das Jahr 2010 vorgesehen. Im Sommer 2010 sollte Remira die neuen Räume beziehen.

Der Neubau entstand am Standort des Technologie-Quartiers in unmittelbarer Nähe zur Ruhr-Universität Bochum und zur Hochschule Bochum. Gerade diese Nähe zu Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen war für Remira ein wichtiger Grund für den Umzug nach Bochum.


Bild Schürmann Spanel AG

Seniorenwohnanlage Wittener Straße 230 in Altenbochum

An der Ecke Wittener Straße / Goystraße in Bochum-Altenbochum entsteht seit Jahren ein Wohn- und Pflegezentrum für Senioren. Das ursprünglich als Seniorenwohnanlage geplante Gebäude befindet sich seit längerer Zeit im Rohbau. Wegen wiederholter Probleme mit Bauunternehmen und mehrfacher Verzögerungen ist das Projekt inzwischen als „Geisterbaustelle“ bekannt.

Die Stadt Bochum hat der Bauherrin zuletzt eine Frist bis 15. August 2026 gesetzt. Bis dahin muss nachgewiesen werden, dass die Bauarbeiten tatsächlich wieder fortgeführt werden. Andernfalls könnte die Baugenehmigung erlöschen. Quelle

Bild: Planungsgruppe ZWO