Montag, 7. September 2026

B OFFICE Bochum: Nachhaltiger Büro-Neubau auf MARK 51°7

B OFFICE auf MARK 51°7 in Bochum: Nachhaltiger Büro-Neubau nimmt Gestalt an

Auf dem ehemaligen Opel-Werksgelände im Innovationsquartier MARK 51°7 entsteht mit dem B OFFICE ein modernes Bürogebäude mit besonderem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und flexiblen Arbeitswelten. Die von der BREMER Projektentwicklung GmbH entwickelte Immobilie bietet auf fünf Geschossen rund 5.900 Quadratmeter flexibel nutzbare Bürofläche.

Nachdem die ursprünglichen Planungen noch eine Fertigstellung im Jahr 2024 vorsahen, hat sich der Zeitplan inzwischen verändert. Die Baugenehmigung wurde erteilt, die Bauarbeiten sollen beziehungsweise werden seit dem zweiten Quartal 2025 umgesetzt. Das Gebäude soll 2026 fertiggestellt werden.

Bild: Bremer

Neue Feuerwache Bochum-Langendreer: Neubau an der Alten Weststraße

Neue Feuerwache für die Freiwillige Feuerwehr Langendreer: Neubau an der Alten Weststraße geplant

Machbarkeitsstudie fällt positiv aus – Feuerwehrgerätehaus für rund 9,3 Millionen Euro soll bisherigen Standort ersetzen

Die Freiwillige Feuerwehr Bochum-Langendreer soll ein neues Feuerwehrhaus bekommen. Nach jahrelangen Problemen an den bisherigen Standorten scheint nun ein geeigneter Standort gefunden zu sein: Auf dem Grundstück Alte Weststraße 26 soll ein modernes Feuerwehrgerätehaus entstehen.

Eine von der Stadt Bochum beauftragte Machbarkeitsstudie kommt zu dem Ergebnis, dass das Grundstück für den Neubau geeignet ist. Bevor die Planungen jedoch beginnen können, muss zunächst noch der Bochumer Stadtrat entscheiden. Die finale politische Entscheidung ist für den 1. Oktober 2026 vorgesehen.

Neuer Standort an der Alten Weststraße

Das Grundstück an der Alten Weststraße 26 befindet sich auf einer heute brachliegenden beziehungsweise nicht mehr entsprechend genutzten Fläche. Für den Neubau soll zunächst ein vorhandenes Gebäude auf dem Grundstück abgerissen werden.

Der neue Standort soll künftig sämtliche Bereiche der Löscheinheit Langendreer zusammenführen. Dadurch könnten die bisher auf mehrere Standorte verteilten Einsatzkräfte und Fahrzeuge an einem zentralen Feuerwehrhaus untergebracht werden. Für die Freiwillige Feuerwehr ist das eine erhebliche Verbesserung gegenüber der heutigen Situation.

Sonntag, 6. September 2026

BOGESTRA E-Bus-Betriebshof Bochum: Neubau an der Essener Straße

Neuer E-Bus-Betriebshof in Bochum: BOGESTRA plant großes Depot für 120 Elektrobusse

Auf dem ehemaligen Thyssenkrupp-Gelände an der Essener Straße entsteht in den kommenden Jahren ein neuer Betriebshof für die wachsende Elektrobusflotte der BOGESTRA

Die BOGESTRA treibt den Aufbau ihrer elektrischen Busflotte weiter voran und plant dafür einen komplett neuen Betriebshof in Bochum. Entstehen soll das rund 63.000 Quadratmeter große Gelände an der Essener Straße, unmittelbar gegenüber dem bestehenden Straßenbahnbetriebshof Engelsburg.

Anders als ursprünglich vorgesehen, wird mit dem eigentlichen Bau allerdings nicht bereits 2025 begonnen. Nach dem aktuellen Planungsstand soll der neue Busbetriebshof bis zum Ende des Jahrzehnts gebaut und in Betrieb genommen werden. Nach Angaben der BOGESTRA ist ein Baubeginn frühestens 2027 zu erwarten.

Neuer Standort für die E-Busflotte

Die BOGESTRA hatte zuvor eine umfassende Standortanalyse für ihr Betriebsgebiet Bochum und Gelsenkirchen durchgeführt. Als geeignete Fläche wurde schließlich das ehemalige Thyssenkrupp-Gelände an der Essener Straße ausgewählt.

Das Grundstück befindet sich gegenüber dem Straßenbahnbetriebshof Engelsburg. Der bestehende Straßenbahnbetriebshof an der Essener Straße 125 bleibt damit weiterhin in unmittelbarer Nachbarschaft.

Das Gelände gehörte früher zum Bochumer Edelstahlstandort. Das ehemalige Thyssenkrupp-Areal wurde 2021 von einem Unternehmen der Thelen-Gruppe erworben. Für den neuen BOGESTRA-Betriebshof soll die Fläche langfristig zur Verfügung gestellt werden.

Bild: agn


Aldi Bochum-Linden: Neuer Markt an der Hattinger Straße fertig

Bochum-Linden: Neuer Aldi-Markt an der Hattinger Straße 620–632 ist fertig

Neubau ersetzt Getränkemarkt und frühere Bestandsgebäude – vier Wohnungen über dem Aldi-Markt

An der Hattinger Straße 620–632 in Bochum-Linden ist der neue ALDI-Nord-Markt inzwischen fertiggestellt und in Betrieb. Damit wurde ein Projekt umgesetzt, das ursprünglich bereits für 2024/2025 angekündigt worden war.

Auf dem Grundstück zwischen Hattinger Straße und Nevelstraße entstand ein moderner Aldi-Markt mit rund 800 Quadratmetern Verkaufsfläche. Gleichzeitig wurde die vorhandene Fläche neu geordnet und über dem Markt vier Wohnungen geschaffen. Damit verbindet das Projekt Einzelhandel und Wohnungsbau auf einem bereits erschlossenen Grundstück.

ALDI Nord selbst bezeichnet den Standort inzwischen als einen von mehreren neuen Standorten, mit denen das Unternehmen seine Präsenz in Bochum ausgebaut hat.

Neuer Aldi-Markt statt Getränkemarkt und Altbebauung

Ausgangspunkt des Projekts war das von ALDI Nord erworbene Grundstück an der Hattinger Straße 620–632. Neben dem früheren Getränkemarkt gehörten auch weitere Gebäude und Flächen zum Entwicklungsbereich.

Der Getränkemarkt an der Hattinger Straße 620 hatte am 15. Dezember 2023 seinen letzten Verkaufstag. Auch die im Hinterhof untergebrachte Freiwillige Feuerwehr Linden musste den Standort anschließend verlassen. Die bisherigen Gebäude sollten dem neuen Aldi-Markt weichen.

Anders als zunächst angenommen, wurde das Wohnhaus an der Ecke Hattinger Straße/Nevelstraße, in dem sich früher das Gasthaus „Böving“ befand, allerdings nicht Bestandteil des Abrisses. ALDI hatte dieses Gebäude nicht erworben. Der neue Markt wurde deshalb um das bestehende Gebäude herum geplant.

Foto: Aldi-Nord


EckBüro Bochum: Work Inn an der Alten Wittener Straße

EckBüro an der Alten Wittener Straße in Bochum: Work Inn etabliert sich am Mark 51°7

An der Alten Wittener Straße 30 in Bochum-Laer hat sich ein ehemaliges Bürogebäude zu einem modernen Coworking- und Bürostandort entwickelt. Das sogenannte „EckBüro“ gegenüber von McDonald's wurde umfassend revitalisiert und wird heute vom Coworking-Anbieter Work Inn als Standort „Bochum-FiftyOne“ genutzt.

Das Gebäude liegt unmittelbar am Entwicklungsstandort Mark 51°7 und profitiert damit von der zunehmenden Entwicklung des ehemaligen Opel-Werksgeländes zu einem modernen Technologie- und Wirtschaftsstandort.

Revitalisierung des Bestandsgebäudes

Bei dem Gebäude an der Alten Wittener Straße 30 handelt es sich nicht um einen Neubau. Das Bürogebäude wurde bereits im Jahr 2000 errichtet und verfügte ursprünglich über rund 1.400 Quadratmeter Bürofläche. Im Zuge der Revitalisierung wurde die Immobilie umfassend modernisiert und an die Anforderungen moderner Arbeitswelten angepasst. Dabei wurde großer Wert auf Nachhaltigkeit und die Weiterverwendung vorhandener Bauteile gelegt.

Ausgebaute Bestandseinbauten wurden teilweise aufgewertet und wiederverwendet. Bei den neu eingesetzten Materialien wurde nach Angaben des Projektentwicklers unter anderem darauf geachtet, überwiegend mineralische Grundstoffe einzusetzen und deren spätere Wiederverwertung zu berücksichtigen. Nicht oder nur eingeschränkt genutzte Flächen wurden neu organisiert und zu Aufenthaltsbereichen, Flex-Work-Flächen und gemeinschaftlich nutzbaren Bereichen umgebaut.

Ein besonderes Merkmal des modernisierten Gebäudes sind außerdem die zwei Außenterrassen sowie die attraktiv gestalteten Außenflächen.

Bild: ORCAPITAL Real Estate


Hejmo Bochum: Mehrgenerationenhaus im Ostpark wächst

Hejmo im Ostpark Bochum: Mehrgenerationen-Wohnprojekt wächst in Altenbochum

Im Ostpark-Quartier Feldmark in Bochum-Altenbochum entsteht ein außergewöhnliches Wohnprojekt: Unter dem Namen „Mia, Nia, Via – Hejmo“ realisieren rund 40 Menschen gemeinsam ein Mehrgenerationenhaus. Nach rund fünf Jahren Planung, zahlreichen Veränderungen innerhalb der Gruppe und erheblichen Herausforderungen bei Finanzierung und Baukosten ist das Projekt inzwischen tatsächlich auf der Baustelle angekommen. Im März 2026 begannen die Bauarbeiten.

Am Rand des Ostparks entsteht ein fünfgeschossiges Wohngebäude mit insgesamt 19 Wohnungen. Die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner bilden dabei eine besondere Form der Gemeinschaft: Jeder Haushalt verfügt über seinen eigenen privaten Wohnbereich, gleichzeitig gibt es zahlreiche gemeinsam genutzte Räume. Der Name „Hejmo“ stammt aus dem Esperanto und bedeutet „Heim“. Zusammen mit „Mia, Nia, Via“ – „Mein, Unser, Dein“ – beschreibt er das Grundprinzip des Projekts: individuell wohnen, aber gemeinsam leben.

Mehrgenerationenhaus am Rand des Ostparks

Das Gebäude entsteht am westlichen Rand des Quartiers Feldmark, direkt an einer Stichstraße und mit Blick in Richtung des angrenzenden alten Friedhofs. Die besondere Lage am Rand des Neubauquartiers ermöglicht einen direkten Blick ins Grüne.

Das fünfgeschossige Gebäude wird rund 19 Wohnungen aufnehmen. Die Wohnungen sind unterschiedlich groß und reichen inzwischen von etwa 55 bis 150 Quadratmetern. Die Grundrisse konnten von den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern teilweise individuell mitgestaltet werden.

Vier Wohnungen werden sogar als Maisonettewohnungen über zwei Etagen ausgeführt. Inzwischen ist die letzte Wohnung vergeben.

Bild: Bild: office03 Waldmann & Jungblut Architekten Partnerschaft mbB


Samstag, 5. September 2026

Zerna-Zentrale Bochum: Bau der markanten Unternehmenszentrale 2010/2011

Unternehmenszentrale Zerna Ingenieure in Bochum – vom Neubau 2011 zum heutigen Technologie-Quartier

Im Technologie-Quartier Bochum entstand vor rund 15 Jahren ein markantes Bürogebäude, das ursprünglich als neue Unternehmenszentrale der Zerna Ingenieure GmbH errichtet wurde. Der Neubau am Leonardo-da-Vinci-Platz sollte dem traditionsreichen Bochumer Ingenieurbüro einen zeitgemäßen und repräsentativen Unternehmensstandort bieten.

Heute ist die Situation eine andere: Die damalige Zerna Ingenieure GmbH existiert unter diesem Namen nicht mehr. Das Gebäude wird weiterhin als Büro- und Wissenschaftsstandort genutzt und steht damit exemplarisch für den Wandel des Technologie-Quartiers.


Markante Architektur am Leonardo-da-Vinci-Platz

Die neue Zentrale wurde an einer städtebaulich exponierten Stelle im Technologie-Quartier errichtet.

Das von Bahl + Partner Architekten BDA entwickelte Gebäude erhielt eine klare, eigenständige Form. Besonders charakteristisch ist der konkave Verlauf der Außenfassaden. Die nach innen gewölbten Fassaden an allen vier Seiten sollten einen bewussten Kontrast zur umliegenden Bebauung schaffen.

Ein markanter Eingangsbereich orientiert sich zum Leonardo-da-Vinci-Platz und verleiht dem Gebäude seinen repräsentativen Charakter.

Die damalige Planung wurde unter anderem von der IHK Bochum und Bahl + Partner vorgestellt. Die Pläne sahen vor, dass sich die neue Zentrale deutlich von den übrigen Gebäuden des Technologie-Quartiers abheben sollte.


Bild: Bahl & Partner