Die Janusz-Korczak-Schule an der Alleestraße 117 erhält einen Neubau. Die Stadt Bochum plant zusätzliche Klassenräume und flexibel nutzbare Bereiche, um auf den steigenden Raumbedarf der Förderschule zu reagieren. Die Kosten werden inzwischen auf rund 9,7 Millionen Euro geschätzt. Die Fertigstellung ist für Dezember 2030 vorgesehen.
Ursprünglich wollte die Stadt das vorhandene Schulgebäude aufstocken. Da die Statik dies jedoch nicht zulässt, wurde die Planung geändert. Stattdessen soll auf dem Schulgelände ein Neubau entstehen. Dafür muss der bestehende Pavillon weichen.
Neubau statt Aufstockung
Die ursprüngliche Planung sah vor, das bestehende Schulgebäude zu erweitern und zusätzliche Räume durch eine Aufstockung zu schaffen. Dafür waren zunächst rund fünf Millionen Euro vorgesehen. Im Zuge der weiteren Planung stellte sich jedoch heraus, dass die Statik des Gebäudes eine Aufstockung nicht zulässt. Die Stadt entschied sich deshalb für eine alternative Lösung: Anstelle des bisherigen Pavillons soll ein neues Gebäude entstehen.
In den Neubau werden sowohl die bisherigen Nutzungen des Pavillons als auch zusätzliche Räume integriert, die aufgrund steigender Schülerzahlen benötigt werden. Vorgesehen sind außerdem multifunktionale Räume, die von der Schule flexibel für unterschiedliche Zwecke genutzt werden können. Damit soll die Janusz-Korczak-Schule langfristig mehr Platz für Unterricht und schulische Angebote erhalten.




