Dienstag, 3. November 2026

Pulverstraße 25 Bochum-Höntrop: Neubau mit Haus-im-Haus-Wohnungen

An der Pulverstraße 25 entsteht ein neues Wohngebäude mit einem ungewöhnlichen Wohnkonzept. Das Neubauprojekt verbindet klassische Eigentumswohnungen mit sogenannten Haus-im-Haus-Einheiten, die sich über zwei Etagen erstrecken und über einen eigenen Eingang sowie einen privaten Garten verfügen.

Das Angebot richtet sich sowohl an Eigennutzer als auch an Kapitalanleger. Die Wohnungen bieten unterschiedliche Grundrisse und Wohnflächen von rund 63 bis 130 Quadratmetern. Ergänzt wird das Wohnkonzept durch eine Tiefgarage, Außenstellplätze und gemeinschaftlich nutzbare Gartenflächen.

Wohngebäude mit unterschiedlichen Wohnformen

Das Projekt an der Pulverstraße 25 umfasst ein Mehrfamilienhaus mit mehreren Eigentumswohnungen. Eine Besonderheit sind die fünf Haus-im-Haus-Einheiten. Diese Wohnungen erstrecken sich jeweils über zwei Ebenen und verfügen über einen separaten Zugang sowie einen eigenen Garten. Daneben entstehen klassische Eigentumswohnungen, die über das Treppenhaus und einen Aufzug erschlossen werden. Die Wohnungen in den oberen Etagen erhalten Balkone, während die Erdgeschosswohnungen mit Terrassen und Gartenanteilen ausgestattet werden.

Die Wohnflächen reichen nach den Vermarktungsangaben von etwa 63 bis 131 Quadratmetern. Damit bietet das Gebäude unterschiedliche Wohnungsgrößen für Singles, Paare und Familien. Ein gemeinschaftlicher Spielplatz und ein Gartenbereich ergänzen die privaten Außenflächen. Insgesamt soll so eine Wohnanlage entstehen, die die Vorteile eines Mehrfamilienhauses mit Elementen des individuellen Wohnens verbindet.


Bild: Archprodesign


Waldorf-Kita Birkenhaus in Bochum-Ehrenfeld: Eröffnung 2028

Auf dem Gelände der GLS Bank entsteht mit dem „Birkenhaus“ eine neue Waldorf-Kindertagesstätte. Der zweigeschossige Neubau wird in nachhaltiger Holzbauweise errichtet und soll künftig 30 Kindern einen Betreuungsplatz bieten. Zehn Plätze sind für Kinder unter drei Jahren vorgesehen.

Ursprünglich sollte die Kita bereits im Sommer 2027 eröffnen. Aufgrund umfangreicher Tiefbauarbeiten verzögert sich das Projekt jedoch. Nach der aktuellen Mitteilung der GLS Bank und des Waldorfkindergartens ist die bauliche Fertigstellung nun für Ende 2027 vorgesehen. Die ersten Kinder sollen voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2028 aufgenommen werden.

Neue Kita auf dem Gelände der GLS Bank

Das neue „Birkenhaus“ entsteht am Bochumer Hauptstandort der GLS Bank. Vorgesehen ist der Neubau auf dem ehemaligen Parkplatz an der Ostseite des Verwaltungsgebäudes an der Saladin-Schmitt-Straße.

Die Planung wurde im Verlauf des Projekts grundlegend angepasst. Ursprünglich sollte auf einer freien Grundstücksfläche an der Christstraße eine eigenständige zweigruppige Kindertagesstätte entstehen. Als sich herausstellte, dass Teile des Erdgeschosses im bestehenden Verwaltungsgebäude nicht mehr vollständig benötigt wurden, entwickelte sich daraus ein Konzept für einen zweigeschossigen Anbau mit Umnutzung angrenzender Bestandsflächen.

Damit verbindet das Vorhaben einen Neubau mit dem Bauen im Bestand. Die vorhandenen Gebäudeflächen werden weitergenutzt und für die neue Kita-Funktion angepasst. Im Obergeschoss sind zusätzlich flexibel nutzbare Besprechungsräume vorgesehen.


Bild: ACMS Architekten


Neubaugebiet Lewackerstraße Bochum-Linden: Wohnquartier mit Diakonie-Wohnheim

Auf dem ehemaligen Gelände der Lewacker-Grundschule entsteht ein neues Wohnquartier mit unterschiedlichen Wohnformen und einem wichtigen sozialen Baustein. Auf dem rund 13.000 Quadratmeter großen Areal werden Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Mehrfamilienhäuser realisiert. Ergänzt wird die Wohnbebauung durch eine neue Wohneinrichtung der Diakonie Ruhr für 24 Menschen mit Behinderung.

Während Teile des Wohngebiets bereits Gestalt angenommen haben, schreitet auch der Neubau der Diakonie an der Lewackerstraße voran. Das Projekt verbindet klassischen Wohnungsbau mit einem inklusiven Wohnangebot und entwickelt das ehemalige Schulgelände zu einem neuen Quartier im Bochumer Südwesten.

Vom ehemaligen Schulgelände zum neuen Wohngebiet

Das Grundstück an der Lewackerstraße wurde früher von der Lewacker-Grundschule genutzt. Nach der Schulschließung diente das Gelände zeitweise als Unterkunft für Geflüchtete. Mit der Aufgabe der bisherigen Nutzung und dem Abriss der alten Gebäude wurde die Fläche für eine neue städtebauliche Entwicklung frei. Auf dem rund 13.000 Quadratmeter großen Areal sollte ein Wohngebiet entstehen, das verschiedene Wohnformen miteinander verbindet. Die Erschließung des Grundstücks und die Herstellung der notwendigen Entwässerungsanlagen bildeten dafür die Grundlage.

Eine wichtige Rolle spielt dabei der neu angelegte Gisela-Piedboeuf-Weg. Die Straße erschließt das Innere des Quartiers und erinnert mit ihrem Namen an Gisela Piedboeuf, die langjährige Bezirksvorsteherin im Bochumer Südwesten. Im Zuge der Erschließung wurden neue Schmutz- und Regenwasserkanäle verlegt. Ergänzend kamen Rigolen zur Versickerung des Niederschlagswassers zum Einsatz. Die Entwässerung des Gebiets stellte einen wichtigen Bestandteil der technischen Infrastruktur dar.

Montag, 2. November 2026

McDonald’s-Neubau Bochum-Langendreer: Eröffnung Ende 2026

An der Hauptstraße 104 in Bochum-Langendreer entsteht ein neues McDonald’s-Restaurant. Gegenüber dem Hagebaumarkt Ziesak errichtet der Bochumer Franchisenehmer Björn Stade einen weiteren Standort der Fast-Food-Kette. Es ist die fünfte McDonald’s-Filiale in Bochum. Die Eröffnung ist bereits für Ende 2026 geplant.

Der Neubau befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Langendreer und ist auch über die nahegelegene A40 gut erreichbar. Die Bauarbeiten sind inzwischen weit fortgeschritten. Bereits Anfang Oktober 2026 stand die Stahlkonstruktion des Gebäudes.

Neubau an der Hauptstraße 104

Das neue Restaurant entsteht auf einem Grundstück an der Hauptstraße 104, direkt gegenüber dem Hagebaumarkt Ziesak. Der Standort gehört dem Betreiber Björn Stade bereits seit längerer Zeit.Stade ist Franchisenehmer von McDonald’s und betreibt bereits vier weitere Restaurants in Bochum. Mit der neuen Filiale erweitert er sein Angebot im Bochumer Osten. Der Neubau ist mit einer Grundfläche von rund 35 × 15 Metern geplant. Das Gebäude erreicht eine Höhe von etwa 5,5 Metern. Für die Tragkonstruktion wurden rund 35 Tonnen Stahl verbaut.

Neubau „Am Dornbusch“in Bochum: 30 geförderte Wohnungen

Im Bochumer Stadtteil Altenbochum entwickelt der Gemeinnützige Wohnungsverein zu Bochum eG (GWV) das Quartier „Am Dornbusch“ umfassend weiter. Im Rahmen der Quartiersentwicklung entsteht unter anderem ein neues Wohngebäude mit 30 öffentlich geförderten Wohnungen.

Der Neubau soll bis Mitte 2027 fertiggestellt werden. Gleichzeitig wird das bestehende Wohnumfeld aufgewertet. Insgesamt sollen im Quartier perspektivisch rund 70 neue Wohneinheiten durch Neubau und Aufstockungen entstehen.


Bild: GWV / Tor5 Architekten

Sonntag, 1. November 2026

Quartier Q47 Bochum: 213 Wohnungen – 126 bereits übergeben

Auf dem ehemaligen Gelände der Evangelischen Kirche an der Querenburger Straße entwickelt sich das Quartier Q47 zunehmend zu einem neuen Wohnstandort. Insgesamt entstehen hier 213 moderne Wohnungen in 21 Mehrfamilienhäusern. 

Die Bauarbeiten sind inzwischen weit fortgeschritten: 126 Wohnungen auf den ersten beiden Baufeldern wurden bereits an VIVAWEST übergeben. Auch das dritte Baufeld hat die Abnahme erfolgreich durchlaufen. Auf den verbleibenden Bauabschnitten laufen die letzten Ausbauarbeiten.

Das rund 33.000 Quadratmeter große Grundstück liegt am südlichen Rand der Bochumer Innenstadt. Mit dem Quartier Q47 entsteht hier ein neues Wohngebiet mit barrierearmen Wohnungen, begrünten Außenbereichen und einem weitgehend autofreien Wohnumfeld.

Aktueller Baufortschritt (30. Oktober 2026)

Bei der Entwicklung des Quartiers Q47 konnten in den vergangenen Monaten wichtige Meilensteine erreicht werden. Die 126 Wohnungen auf den Baufeldern 1 und 2 sind inzwischen fertiggestellt und an den Bauherrn VIVAWEST übergeben worden. Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner haben ihr neues Zuhause bereits bezogen. Auch auf Baufeld 3 sind die Arbeiten abgeschlossen. Nach der Fertigstellung der Außenanlagen, den letzten Gebäudeausbauarbeiten und der Feinreinigung erfolgte die Abnahme.

Auf den Baufeldern 4 und 5 wird dagegen weiterhin intensiv gearbeitet. Auf Baufeld 4 konzentrieren sich die Arbeiten derzeit auf Malerarbeiten sowie die Feininstallation der Elektro-, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnik. Auf Baufeld 5 stehen unter anderem Fliesenarbeiten in den Bädern und Treppenhäusern, die Verlegung von Vinylböden und weitere Elektroinstallationen auf dem Programm. Zusätzlich werden Restarbeiten an den technischen Gebäudeinstallationen und im Trockenbau ausgeführt.

Die grundlegenden Bauarbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Dazu zählen der Rohbau, das Wärmedämmverbundsystem, der Innenputz und die Estricharbeiten. Der Schwerpunkt liegt inzwischen auf dem Innenausbau und der Vorbereitung der nächsten Wohnungsübergaben. Mit der Übergabe von 126 Wohnungen ist bereits mehr als die Hälfte des gesamten Wohnungsbestands fertiggestellt.

Bild: Vivawest


Waldring-Höfe Bochum: 287 Wohnungen in Wiemelhausen geplant

Auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Jahnel-Kestermann-Getriebewerke soll ein neues Wohnquartier entstehen. Nachdem der ursprüngliche Projektentwickler BPD ausgestiegen war, wurde mit der Bollmann Gruppe und Ten Brinke ein neuer Entwicklungspartner gefunden. Unter dem Namen Waldring-Höfe sind rund 287 Wohnungen und eine Kindertagesstätte geplant. Im Sommer 2026 wurde der überarbeitete Bebauungsplan öffentlich ausgelegt.

Das Areal liegt zwischen Hunscheidtstraße, Waldring und Mozartstraße in Bochum-Wiemelhausen. Wo früher ein traditionsreicher Maschinenbaubetrieb ansässig war, soll ein modernes und durchgrüntes Wohnquartier entstehen. Mindestens 40 Prozent der geplanten Wohnfläche sind für den öffentlich geförderten Mietwohnungsbau vorgesehen.

Vom Industrieareal zum neuen Wohnquartier

Das Gelände wurde bis zur Schließung des Betriebs im Jahr 2016 von den Jahnel-Kestermann-Getriebewerken genutzt. Nach dem Ende der industriellen Nutzung übernahm die Bochum Wirtschaftsentwicklung das Grundstück. Die früheren Betriebsgebäude wurden abgerissen und das Gelände für eine neue Nutzung vorbereitet. Dazu gehörte auch die erforderliche Bodensanierung.

Bereits 2017 wurde das Bebauungsplanverfahren für das Areal angestoßen. Unter dem Namen „ParkViertel“ sollte zunächst ein neues Wohngebiet mit etwa 250 Wohnungen und einer Kindertagesstätte entstehen. Als Projektentwickler war die BPD Immobilienentwicklung GmbH vorgesehen.

Doch das Vorhaben geriet ins Stocken. Anfang 2024 zog sich BPD aus dem Projekt zurück. Als Gründe wurden unter anderem veränderte Marktbedingungen, Verzögerungen im Bebauungsplanverfahren sowie wirtschaftliche Unsicherheiten genannt. Damit musste die Bochum Wirtschaftsentwicklung erneut nach einem Investor suchen. Das Grundstück wurde weiter aufbereitet und anschließend neu vermarktet.


Bild: Kemper,Steiner & Partner, Bochum