Dienstag, 22. September 2026

Langendream Bochum-Langendreer – Mehrgenerationen-Wohnprojekt

An der Stiftstraße 36a in Bochum-Langendreer entsteht das genossenschaftliche Mehrgenerationen-Wohnprojekt „Langendream“. Die Baugruppe möchte dort ein gemeinschaftliches und ökologisch ausgerichtetes Wohnhaus schaffen, in dem Menschen unterschiedlichen Alters zusammenleben.

Nach der Unterzeichnung des Erbbaurechtsvertrags im März 2026 ist das Projekt in die konkrete Realisierungsphase eingetreten. Der Baubeginn ist für 2026 vorgesehen.

Zwei Häuser statt eines klassischen Mehrfamilienhauses

Das Projekt ist inzwischen detaillierter geplant. Vorgesehen sind zwei Gebäude:

  • ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus, das „große Haus“
  • ein zweigeschossiger Ersatzneubau für eine Doppelhaushälfte, das „kleine Haus“

Zusammen entstehen rund 1.030 m² Wohnfläche. Ergänzt wird das Ensemble durch einen Gemeinschaftsraum und einen gemeinschaftlich genutzten Garten mit Baumbestand. Die Planung stammt von post welters + partner.

Bild: post welters + partner

Neubau medmehr Bochum-Gerthe – green health LAB

Am Hellweg 3 im Gewerbepark Gerthe-Süd ist die neue Firmenzentrale der medmehr GmbH entstanden. Der Neubau verbindet die betrieblichen Funktionen des Unternehmens mit modernen Büro-, Schulungs- und Forschungsbereichen.

Der Gebäudekomplex besteht aus zwei klar voneinander getrennten Bereichen: einer Halle für Werkstatt und Lager sowie einem mehrgeschossigen Bürogebäude. Während in der Halle unter anderem Ersatzteile, Geräte und Anlagen gelagert werden und Elektro- sowie Hygienewerkstätten untergebracht sind, befinden sich im Bürogebäude Empfang, Schulungsräume und Arbeitsplätze.

Eine besondere Funktion übernimmt das „green health LAB“ im zweiten Obergeschoss. Das Reallabor dient als Test- und Forschungsumgebung für neue Konzepte rund um nachhaltige Gesundheitsbauten und gesunde Arbeits- und Lebenswelten. Vorgesehen beziehungsweise umgesetzt sind unter anderem realitätsnahe Muster- und Patientenzimmer, in denen verschiedene Situationen vor dem Einsatz in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder Hospizen getestet werden können.

Bild: GEwerk GmbH


Sonntag, 20. September 2026

TRIUM Bochum – Bürocampus an der Jahrhunderthalle fertiggestellt

Direkt an der Jahrhunderthalle und am Westpark ist der neue TRIUM Business Campus entstanden. Das Ensemble besteht aus drei Bürogebäuden mit insgesamt rund 13.500 Quadratmetern Mietfläche. Das rund 6.900 Quadratmeter große Grundstück war eines der letzten freien Grundstücke unmittelbar am Westpark.

Die drei Gebäude wurden als zusammenhängender Campus geplant. Flexible Grundrisse ermöglichen sowohl größere zusammenhängende Flächen als auch kleinere Einheiten. Neben klassischen Büroflächen sind Nutzungen für Schulungen, Konferenzen, Forschung, Service und weitere gewerbliche Angebote möglich.

Drei Gebäude, ein Campus

Die Gebäude A und B entlang der Wattenscheider Straße verfügen jeweils über fünf Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss. Das Gebäude C besitzt vier Vollgeschosse sowie ein Staffelgeschoss. Zwischen den Baukörpern befinden sich begrünte Außenbereiche und Terrassen.

Architektonisch prägen eine moderne Aluminiumfassade, große Fensterflächen und großzügige Terrassen das Ensemble. Die Büroflächen verfügen über lichte Raumhöhen von bis zu 3,30 Metern in Erd- und Staffelgeschoss sowie rund 3,10 Metern in den Regelgeschossen.

Eine eingeschossige Tiefgarage ergänzt das Ensemble. Außerdem gehören Fahrradstellplätze mit Duschen, Außenstellplätze, E-Ladestationen und eine direkte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr zum Konzept. Die Gebäude sollen nach dem Standard LEED Gold zertifiziert werden. Vorgesehen sind unter anderem Photovoltaikanlagen, ein Luft-Wasser-Wärmepumpensystem und eine Betonkerntemperierung zum Heizen und Kühlen.




Samstag, 19. September 2026

Lohrheidestadion Bochum-Wattenscheid – Modernisierung abgeschlossen

Das Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid ist umfassend modernisiert worden. Nach rund zwei Jahren Bauzeit wurde der neue Sportpark Lohrheide im Juli 2025 offiziell eröffnet. Rund 55 Millionen Euro wurden in die Modernisierung des Stadions und die Neugestaltung des Umfelds investiert. Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligte sich mit Fördermitteln.

Mit dem Umbau wurde das Lohrheidestadion zu einer modernen Sport- und Veranstaltungsstätte weiterentwickelt. Neben nationalen und internationalen Leichtathletikwettkämpfen sind auch weitere Sportveranstaltungen sowie Kultur- und Großveranstaltungen möglich. Die Stadt Bochum verfolgt damit weiterhin das Ziel, das Stadion multifunktional zu nutzen.

Neue Haupttribüne und überdachte Ränge

Herzstück der Modernisierung ist die komplett neu errichtete Westtribüne. Dort befinden sich unter anderem der Hospitality- und Lounge-Bereich, Medienplätze, Funktionsräume, Umkleiden und weitere Bereiche für den Veranstaltungsbetrieb. Die Tribüne verfügt außerdem über 38 Rollstuhlplätze und 15 Plätze für sehbehinderte Menschen. Der Lounge-Bereich bietet Platz für bis zu 600 Gäste.

Auch die übrigen Tribünen wurden umfangreich modernisiert. Die Nord- und Südtribüne erhielten erstmals eine Überdachung, während das Dach der Osttribüne erneuert wurde. Die Sitzschalen wurden komplett ausgetauscht und farblich auf die neue blaue Kunststofflaufbahn abgestimmt.

Insgesamt stehen nun 16.387 überdachte Publikumsplätze zur Verfügung, davon 8.020 Sitzplätze und 8.367 Stehplätze. Damit erfüllt das Stadion die Anforderungen des Deutschen Leichtathletik-Verbands für große nationale Meisterschaften.

Foto: Andreas Buck / Stadt Bochum


Freitag, 18. September 2026

innoCampus Bochum – Büro- und Laborgebäude auf MARK 51°7

innoCampus – Auf MARK 51°7 an der Robert-Bosch-Straße ist ein neues Büro- und Laborgebäude entstanden. Der viergeschossige Neubau wurde 2023 fertiggestellt und bietet Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Forschung und Entwicklung moderne Büro- und Laborflächen.

Auf MARK 51°7 ist mit dem innoCampus ein weiteres Büro- und Entwicklungsgebäude fertiggestellt. Der Neubau befindet sich an der heutigen Robert-Bosch-Straße 2 und liegt unmittelbar neben dem ehemaligen ESCRYPT- beziehungsweise heutigen ETAS-Standort. Das Gebäude wurde ursprünglich als neue Firmenzentrale der Bochumer innolectric AG geplant. Einen Teil der Flächen sollte das Unternehmen selbst nutzen, während weitere Büroflächen vermietet werden.

2023 wurde der Neubau fertiggestellt. Im Juli 2023 zogen die innolectric AG und die Isabellenhütte Heusler GmbH & Co. KG in das Gebäude ein. Die Isabellenhütte nutzt den Standort bis heute als Entwicklungsstandort für Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen bezeichnet den Bochumer Standort als 2023 eröffneten Entwicklungsstandort mit Schwerpunkten unter anderem in den Bereichen Messtechnik und Smart Grid.

Der innoCampus wird inzwischen nicht mehr ausschließlich als Firmenzentrale genutzt. Das Gebäude bietet heute Büro- und Laborflächen zur Vermietung und richtet sich an technologieorientierte Unternehmen sowie Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Nach Angaben des Betreibers sind mehr als 60 Prozent der Flächen langfristig vermietet.




Essener Straße 244 Bochum: 156 Wohnungen geplant

Essener Straße 244 – Ein ehemaliges Verwaltungsgebäude des Bochumer thyssenkrupp-Werks soll zu einer öffentlich geförderten Wohnanlage umgebaut werden. Die Greyfield Group hat die Immobilie erworben und plant rund 156 Wohnungen für Auszubildende und Studierende.

An der Essener Straße 244 in Bochum steht eine ungewöhnliche Umnutzung bevor. Die Greyfield Group hat die Büroimmobilie von der thyssenkrupp Steel Europe AG erworben. Statt das Gebäude abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen, soll die vorhandene Bausubstanz umfassend saniert und für eine neue Wohnnutzung umgebaut werden.

Geplant ist eine 100 Prozent öffentlich geförderte Wohnanlage mit rund 156 Wohnungen. Die insgesamt geplante Wohnfläche beträgt rund 5.485 Quadratmeter. Die Wohnungen sollen insbesondere auf die Bedürfnisse von Auszubildenden und Studierenden zugeschnitten werden. Vorgesehen sind unterschiedliche Wohnungsgrößen, barrierefreie Wohnungen sowie Gemeinschaftsbereiche.

Zum aktuellen Zeitpunkt befinden sich die Planungen noch in einer frühen Phase. Angaben zu einem konkreten Baubeginn oder zur Fertigstellung wurden bislang nicht veröffentlicht.


Bild: Greyfield Group

ETAS Cybersecurity-Zentrum auf MARK 51°7 in Bochum

ETAS Cybersecurity-Zentrum auf MARK 51°7 – Auf dem ehemaligen Opel-Gelände an der Wittener Straße ist ein neues Entwicklungszentrum für Automotive-Cybersecurity entstanden. Der ursprünglich als ESCRYPT Home geplante Neubau wurde 2024 fertiggestellt und offiziell eröffnet.

Auf dem ehemaligen Opel-Gelände auf MARK 51°7 an der Wittener Straße ist das neue Cybersecurity-Zentrum der Bosch-Tochter ETAS fertiggestellt. Das fünfgeschossige Gebäude bietet auf mehr als 10.000 Quadratmetern Büro- und Nutzfläche Platz für Entwicklung, Forschung und weitere Unternehmensbereiche.

Das Gebäude wurde am 19. April 2024 offiziell eröffnet. Bereits im Januar 2024 waren rund 120 Mitarbeiter aus dem Bereich Cybersecurity in die neuen Räumlichkeiten eingezogen. Insgesamt können die vier Bürogeschosse jeweils bis zu rund 125 Beschäftigte aufnehmen. Eine Photovoltaikanlage auf dem Gebäude gehört ebenfalls zum Konzept.

Im Mittelpunkt des Standorts steht die Entwicklung von Cybersecurity-Lösungen für softwaredefinierte Fahrzeuge. Durch die Lage auf MARK 51°7 besteht zudem eine direkte Nähe zur Ruhr-Universität Bochum, zum Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit und weiteren Unternehmen und Forschungseinrichtungen des Innovationsstandortes.

Der Neubau ist heute damit ein fester Bestandteil des Technologie- und Wissensstandortes auf dem ehemaligen Opel-Areal. MARK 51°7 wurde inzwischen als Gesamtprojekt abgeschlossen.