Sonntag, 6. September 2026

Aldi Bochum-Linden: Neuer Markt an der Hattinger Straße fertig

Bochum-Linden: Neuer Aldi-Markt an der Hattinger Straße 620–632 ist fertig

Neubau ersetzt Getränkemarkt und frühere Bestandsgebäude – vier Wohnungen über dem Aldi-Markt

An der Hattinger Straße 620–632 in Bochum-Linden ist der neue ALDI-Nord-Markt inzwischen fertiggestellt und in Betrieb. Damit wurde ein Projekt umgesetzt, das ursprünglich bereits für 2024/2025 angekündigt worden war.

Auf dem Grundstück zwischen Hattinger Straße und Nevelstraße entstand ein moderner Aldi-Markt mit rund 800 Quadratmetern Verkaufsfläche. Gleichzeitig wurde die vorhandene Fläche neu geordnet und über dem Markt vier Wohnungen geschaffen. Damit verbindet das Projekt Einzelhandel und Wohnungsbau auf einem bereits erschlossenen Grundstück.

ALDI Nord selbst bezeichnet den Standort inzwischen als einen von mehreren neuen Standorten, mit denen das Unternehmen seine Präsenz in Bochum ausgebaut hat.

Neuer Aldi-Markt statt Getränkemarkt und Altbebauung

Ausgangspunkt des Projekts war das von ALDI Nord erworbene Grundstück an der Hattinger Straße 620–632. Neben dem früheren Getränkemarkt gehörten auch weitere Gebäude und Flächen zum Entwicklungsbereich.

Der Getränkemarkt an der Hattinger Straße 620 hatte am 15. Dezember 2023 seinen letzten Verkaufstag. Auch die im Hinterhof untergebrachte Freiwillige Feuerwehr Linden musste den Standort anschließend verlassen. Die bisherigen Gebäude sollten dem neuen Aldi-Markt weichen.

Anders als zunächst angenommen, wurde das Wohnhaus an der Ecke Hattinger Straße/Nevelstraße, in dem sich früher das Gasthaus „Böving“ befand, allerdings nicht Bestandteil des Abrisses. ALDI hatte dieses Gebäude nicht erworben. Der neue Markt wurde deshalb um das bestehende Gebäude herum geplant.

Foto: Aldi-Nord


EckBüro Bochum: Work Inn an der Alten Wittener Straße

EckBüro an der Alten Wittener Straße in Bochum: Work Inn etabliert sich am Mark 51°7

An der Alten Wittener Straße 30 in Bochum-Laer hat sich ein ehemaliges Bürogebäude zu einem modernen Coworking- und Bürostandort entwickelt. Das sogenannte „EckBüro“ gegenüber von McDonald's wurde umfassend revitalisiert und wird heute vom Coworking-Anbieter Work Inn als Standort „Bochum-FiftyOne“ genutzt.

Das Gebäude liegt unmittelbar am Entwicklungsstandort Mark 51°7 und profitiert damit von der zunehmenden Entwicklung des ehemaligen Opel-Werksgeländes zu einem modernen Technologie- und Wirtschaftsstandort.

Revitalisierung des Bestandsgebäudes

Bei dem Gebäude an der Alten Wittener Straße 30 handelt es sich nicht um einen Neubau. Das Bürogebäude wurde bereits im Jahr 2000 errichtet und verfügte ursprünglich über rund 1.400 Quadratmeter Bürofläche. Im Zuge der Revitalisierung wurde die Immobilie umfassend modernisiert und an die Anforderungen moderner Arbeitswelten angepasst. Dabei wurde großer Wert auf Nachhaltigkeit und die Weiterverwendung vorhandener Bauteile gelegt.

Ausgebaute Bestandseinbauten wurden teilweise aufgewertet und wiederverwendet. Bei den neu eingesetzten Materialien wurde nach Angaben des Projektentwicklers unter anderem darauf geachtet, überwiegend mineralische Grundstoffe einzusetzen und deren spätere Wiederverwertung zu berücksichtigen. Nicht oder nur eingeschränkt genutzte Flächen wurden neu organisiert und zu Aufenthaltsbereichen, Flex-Work-Flächen und gemeinschaftlich nutzbaren Bereichen umgebaut.

Ein besonderes Merkmal des modernisierten Gebäudes sind außerdem die zwei Außenterrassen sowie die attraktiv gestalteten Außenflächen.

Bild: ORCAPITAL Real Estate


Hejmo Bochum: Mehrgenerationenhaus im Ostpark wächst

Hejmo im Ostpark Bochum: Mehrgenerationen-Wohnprojekt wächst in Altenbochum

Im Ostpark-Quartier Feldmark in Bochum-Altenbochum entsteht ein außergewöhnliches Wohnprojekt: Unter dem Namen „Mia, Nia, Via – Hejmo“ realisieren rund 40 Menschen gemeinsam ein Mehrgenerationenhaus. Nach rund fünf Jahren Planung, zahlreichen Veränderungen innerhalb der Gruppe und erheblichen Herausforderungen bei Finanzierung und Baukosten ist das Projekt inzwischen tatsächlich auf der Baustelle angekommen. Im März 2026 begannen die Bauarbeiten.

Am Rand des Ostparks entsteht ein fünfgeschossiges Wohngebäude mit insgesamt 19 Wohnungen. Die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner bilden dabei eine besondere Form der Gemeinschaft: Jeder Haushalt verfügt über seinen eigenen privaten Wohnbereich, gleichzeitig gibt es zahlreiche gemeinsam genutzte Räume. Der Name „Hejmo“ stammt aus dem Esperanto und bedeutet „Heim“. Zusammen mit „Mia, Nia, Via“ – „Mein, Unser, Dein“ – beschreibt er das Grundprinzip des Projekts: individuell wohnen, aber gemeinsam leben.

Mehrgenerationenhaus am Rand des Ostparks

Das Gebäude entsteht am westlichen Rand des Quartiers Feldmark, direkt an einer Stichstraße und mit Blick in Richtung des angrenzenden alten Friedhofs. Die besondere Lage am Rand des Neubauquartiers ermöglicht einen direkten Blick ins Grüne.

Das fünfgeschossige Gebäude wird rund 19 Wohnungen aufnehmen. Die Wohnungen sind unterschiedlich groß und reichen inzwischen von etwa 55 bis 150 Quadratmetern. Die Grundrisse konnten von den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern teilweise individuell mitgestaltet werden.

Vier Wohnungen werden sogar als Maisonettewohnungen über zwei Etagen ausgeführt. Inzwischen ist die letzte Wohnung vergeben.

Bild: Bild: office03 Waldmann & Jungblut Architekten Partnerschaft mbB


Samstag, 5. September 2026

Zerna-Zentrale Bochum: Bau der markanten Unternehmenszentrale 2010/2011

Unternehmenszentrale Zerna Ingenieure in Bochum – vom Neubau 2011 zum heutigen Technologie-Quartier

Im Technologie-Quartier Bochum entstand vor rund 15 Jahren ein markantes Bürogebäude, das ursprünglich als neue Unternehmenszentrale der Zerna Ingenieure GmbH errichtet wurde. Der Neubau am Leonardo-da-Vinci-Platz sollte dem traditionsreichen Bochumer Ingenieurbüro einen zeitgemäßen und repräsentativen Unternehmensstandort bieten.

Heute ist die Situation eine andere: Die damalige Zerna Ingenieure GmbH existiert unter diesem Namen nicht mehr. Das Gebäude wird weiterhin als Büro- und Wissenschaftsstandort genutzt und steht damit exemplarisch für den Wandel des Technologie-Quartiers.


Markante Architektur am Leonardo-da-Vinci-Platz

Die neue Zentrale wurde an einer städtebaulich exponierten Stelle im Technologie-Quartier errichtet.

Das von Bahl + Partner Architekten BDA entwickelte Gebäude erhielt eine klare, eigenständige Form. Besonders charakteristisch ist der konkave Verlauf der Außenfassaden. Die nach innen gewölbten Fassaden an allen vier Seiten sollten einen bewussten Kontrast zur umliegenden Bebauung schaffen.

Ein markanter Eingangsbereich orientiert sich zum Leonardo-da-Vinci-Platz und verleiht dem Gebäude seinen repräsentativen Charakter.

Die damalige Planung wurde unter anderem von der IHK Bochum und Bahl + Partner vorgestellt. Die Pläne sahen vor, dass sich die neue Zentrale deutlich von den übrigen Gebäuden des Technologie-Quartiers abheben sollte.


Bild: Bahl & Partner


Aldi Herner Straße Bochum eröffnet: 15 Wohnungen im Neubau

Aldi an der Herner Straße in Bochum eröffnet: Neues Wohn- und Geschäftshaus fertig

Bochum. Nach jahrelanger Planung und mehreren Verzögerungen ist das Bauprojekt an der Herner Straße 53–57 abgeschlossen. Am 14. August 2026 eröffnete Aldi Nord die neue Filiale gegenüber dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum.

Auf dem Grundstück ist ein modernes Wohn- und Geschäftshaus entstanden. Im Erdgeschoss befindet sich die neue Aldi-Filiale mit rund 1.100 Quadratmetern Verkaufsfläche. Darüber wurden 15 neue Wohnungen errichtet. Damit findet eines der langwierigsten Bauprojekte an der Herner Straße seinen Abschluss.

Aldi-Neubau ersetzt alten Gebäudekomplex

Am heutigen Standort befand sich bereits früher eine Aldi-Filiale. Diese wurde 2014 geschlossen. Anschließend wurde das Gebäude von verschiedenen Einzelhändlern genutzt, bevor Teile des Gebäudekomplexes zuletzt leer standen. Der Altbestand wurde schließlich abgerissen.

An seiner Stelle entstand ein viergeschossiger Neubau, der Nahversorgung und Wohnen miteinander verbindet. Die neue Aldi-Filiale befindet sich im Erdgeschoss, während sich die Wohnungen über die drei Obergeschosse verteilen.



Neues Polizeipräsidium Bochum: Neubau in Harpen bis 2028

Neubau Polizeipräsidium Bochum in Harpen – Großprojekt nimmt Gestalt an

Nach mehr als 100 Jahren soll das Polizeipräsidium Bochum seinen bisherigen Standort an der Uhlandstraße verlassen. Im Bochumer Norden entsteht zwischen Harpener Hellweg, Sheffield-Ring und Havelstraße ein neues Polizeipräsidium für die Polizei Bochum, Herne und Witten.

Das Projekt hat sich seit dem Start der Planungen allerdings deutlich verzögert. Ursprünglich sollte das neue Präsidium bereits im September 2027 fertiggestellt sein. Inzwischen wird mit einer Fertigstellung im Jahr 2028 gerechnet.

Auf dem rund 60.000 Quadratmeter großen Areal entsteht ein moderner, viergeschossiger Gebäudekomplex. Rund 900 Beschäftigte sollen künftig hier arbeiten. Neben dem Polizeipräsidium sind auf dem Areal auch weitere Gewerbeflächen vorgesehen.

Vom alten Polizeipräsidium zum Neubau in Harpen

Das bisherige Polizeipräsidium an der Uhlandstraße ist seit mehr als einem Jahrhundert Dienstsitz der Bochumer Polizei. Eine umfassende Sanierung und technische Ertüchtigung des Gebäudes war nach Angaben der Polizei jedoch nicht mehr wirtschaftlich beziehungsweise technisch sinnvoll. Deshalb startete die Polizei Bochum im März 2022 ein europaweites Vergabeverfahren für einen Neubau.

Gesucht wurde ein moderner Standort, der den Anforderungen einer zunehmend digitalisierten und technisch anspruchsvollen Polizeiarbeit gerecht wird. Gleichzeitig sollte das neue Präsidium verkehrsgünstig liegen, damit Einsatzkräfte Bochum, Herne und Witten schnell erreichen können.


Bild: Polizei Bochum

Bochum Südring: Gravis-Pavillon abgerissen – Neubau weiterhin offen

Bochum: Ehemaliger Gravis-Pavillon am Südring abgerissen – neue Bebauung weiterhin offen

An der Ecke Südring, Luisenstraße und Hellweg in der Bochumer Innenstadt sollte ursprünglich ein modernes Kontorhaus entstehen. Die Pläne für den sechsgeschossigen Neubau mit Büros, Einzelhandel, Gastronomie und medizinischen Einrichtungen wurden jedoch Ende 2023 aufgegeben.

Inzwischen hat sich das Bild an der markanten Innenstadtlage erneut verändert: Der ehemalige Gravis-Pavillon am Südring 6 wurde im Sommer 2025 abgerissen. Auf dem Grundstück befindet sich damit heute keine Bebauung mehr. Wie es mit der zentralen Fläche weitergeht, ist allerdings noch offen.

Vom Gravis-Pavillon zum geplanten Kontorhaus

Der Pavillon an der Spitze des Grundstücks war über viele Jahre durch den Apple-Händler Gravis genutzt worden. Nachdem Gravis in die Huestraße 30 umgezogen war, stand das Gebäude weitgehend leer.

Bereits 2019 wurde bekannt, dass der Bochumer Investor Prof. Bodo Brandts das Grundstück erworben hatte. Vorgesehen war zunächst ein etwa sechsgeschossiges Bürogebäude mit rund 5.000 Quadratmetern Fläche und einem Investitionsvolumen von etwa zehn Millionen Euro.

Neben Büros waren im Erdgeschoss Einzelhandel oder Gastronomie vorgesehen. Einen Teil der Büroflächen wollte Brandts mit Unternehmen aus seinem eigenen Umfeld nutzen.

Schon früh bestand außerdem die Überlegung, das angrenzende Gebäude an der Luisenstraße beziehungsweise am Hellweg in die Entwicklung einzubeziehen. Dadurch hätte ein deutlich größeres Projekt entstehen können.