Dienstag, 8. September 2026

Kortumhaus Bochum: MediaMarkt schließt 2028 – neue Nutzung geplant

Kortumhaus Bochum: MediaMarkt schließt ab 2028 – neue Nutzungen für das Traditionshaus geplant

Das traditionsreiche Kortumhaus in der Bochumer Innenstadt steht vor einer erneuten Veränderung. Nachdem die bisherige Saturn-Filiale Anfang September 2026 auf das Konzept von MediaMarkt umgestellt wurde, ist inzwischen klar: Der Elektronikmarkt soll das Kortumhaus voraussichtlich bereits im Herbst 2028 wieder verlassen.

Damit zeichnet sich für das markante Geschäftshaus an der Kortumstraße eine umfassende Neuausrichtung ab. Gleichzeitig gibt es bereits Überlegungen für eine neue Nutzung der großen Verkaufsflächen.

Bild: HIH Invest Real Estate / Holger Peters

Montag, 7. September 2026

Wohnen am Stadtpark Bochum: 88 neue Wohnungen geplant

Wohnen am Stadtpark in Bochum: Neuer Wohnkomplex am Stadtpark geplant

Im Bochumer Stadtparkviertel soll mit dem Projekt „Wohnen am Stadtpark“ ein neuer Wohnkomplex entstehen. Das Wohnungsunternehmen VIVAWEST plant auf dem Grundstück ein Gebäude mit insgesamt 88 frei finanzierten Wohnungen, einer Tiefgarage und einem kleinen Ladenlokal. Der Entwurf stammt vom Bochumer Architekturbüro Rübsamen Partner und wurde dem Gestaltungsbeirat der Stadt Bochum vorgestellt. 

Im Mittelpunkt der Planung steht eine städtebauliche Einfügung in das gewachsene Umfeld rund um den Stadtpark und die Lutherkirche. Für den Neubau wird die bestehende ehemalige Evangelische Stadtakademie mit dem angeschlossenen Kindergarten abgerissen. Das seit längerer Zeit leerstehende Gebäude wird durch den neuen Wohnkomplex ersetzt.

Bauen im Umfeld des Bochumer Stadtparks

Das Grundstück liegt unmittelbar im Umfeld des Bochumer Stadtparks. Die städtebauliche Umgebung ist durch unterschiedliche Gebäudetypen und Bauzeiten geprägt. Neben der vorhandenen Wohnbebauung befindet sich mit der Lutherkirche ein markanter historischer Bau in unmittelbarer Nähe. Auch das Katharina-von-Bora-Haus bildet einen wichtigen Bezugspunkt für die Planung.

Die Architekten beschreiben die städtebauliche Situation als heterogen. Unterschiedliche Baufluchten, Gebäudehöhen und architektonische Gestaltungen treffen hier aufeinander. Der Entwurf versucht deshalb nicht, eine einheitliche neue Struktur über das bestehende Umfeld zu legen. Stattdessen werden vorhandene Raumkanten und Fluchten aufgenommen und miteinander verbunden.

Bild: Rübsamen Partner Bochum


B OFFICE Bochum: Nachhaltiger Büro-Neubau auf MARK 51°7

B OFFICE auf MARK 51°7 in Bochum: Nachhaltiger Büro-Neubau nimmt Gestalt an

Auf dem ehemaligen Opel-Werksgelände im Innovationsquartier MARK 51°7 entsteht mit dem B OFFICE ein modernes Bürogebäude mit besonderem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und flexiblen Arbeitswelten. Die von der BREMER Projektentwicklung GmbH entwickelte Immobilie bietet auf fünf Geschossen rund 5.900 Quadratmeter flexibel nutzbare Bürofläche.

Nachdem die ursprünglichen Planungen noch eine Fertigstellung im Jahr 2024 vorsahen, hat sich der Zeitplan inzwischen verändert. Die Baugenehmigung wurde erteilt, die Bauarbeiten sollen beziehungsweise werden seit dem zweiten Quartal 2025 umgesetzt. Das Gebäude soll 2026 fertiggestellt werden.

Bild: Bremer

Neue Feuerwache Bochum-Langendreer: Neubau an der Alten Weststraße

Neue Feuerwache für die Freiwillige Feuerwehr Langendreer: Neubau an der Alten Weststraße geplant

Machbarkeitsstudie fällt positiv aus – Feuerwehrgerätehaus für rund 9,3 Millionen Euro soll bisherigen Standort ersetzen

Die Freiwillige Feuerwehr Bochum-Langendreer soll ein neues Feuerwehrhaus bekommen. Nach jahrelangen Problemen an den bisherigen Standorten scheint nun ein geeigneter Standort gefunden zu sein: Auf dem Grundstück Alte Weststraße 26 soll ein modernes Feuerwehrgerätehaus entstehen.

Eine von der Stadt Bochum beauftragte Machbarkeitsstudie kommt zu dem Ergebnis, dass das Grundstück für den Neubau geeignet ist. Bevor die Planungen jedoch beginnen können, muss zunächst noch der Bochumer Stadtrat entscheiden. Die finale politische Entscheidung ist für den 1. Oktober 2026 vorgesehen.

Neuer Standort an der Alten Weststraße

Das Grundstück an der Alten Weststraße 26 befindet sich auf einer heute brachliegenden beziehungsweise nicht mehr entsprechend genutzten Fläche. Für den Neubau soll zunächst ein vorhandenes Gebäude auf dem Grundstück abgerissen werden.

Der neue Standort soll künftig sämtliche Bereiche der Löscheinheit Langendreer zusammenführen. Dadurch könnten die bisher auf mehrere Standorte verteilten Einsatzkräfte und Fahrzeuge an einem zentralen Feuerwehrhaus untergebracht werden. Für die Freiwillige Feuerwehr ist das eine erhebliche Verbesserung gegenüber der heutigen Situation.

Sonntag, 6. September 2026

BOGESTRA E-Bus-Betriebshof Bochum: Neubau an der Essener Straße

Neuer E-Bus-Betriebshof in Bochum: BOGESTRA plant großes Depot für 120 Elektrobusse

Auf dem ehemaligen Thyssenkrupp-Gelände an der Essener Straße entsteht in den kommenden Jahren ein neuer Betriebshof für die wachsende Elektrobusflotte der BOGESTRA

Die BOGESTRA treibt den Aufbau ihrer elektrischen Busflotte weiter voran und plant dafür einen komplett neuen Betriebshof in Bochum. Entstehen soll das rund 63.000 Quadratmeter große Gelände an der Essener Straße, unmittelbar gegenüber dem bestehenden Straßenbahnbetriebshof Engelsburg.

Anders als ursprünglich vorgesehen, wird mit dem eigentlichen Bau allerdings nicht bereits 2025 begonnen. Nach dem aktuellen Planungsstand soll der neue Busbetriebshof bis zum Ende des Jahrzehnts gebaut und in Betrieb genommen werden. Nach Angaben der BOGESTRA ist ein Baubeginn frühestens 2027 zu erwarten.

Neuer Standort für die E-Busflotte

Die BOGESTRA hatte zuvor eine umfassende Standortanalyse für ihr Betriebsgebiet Bochum und Gelsenkirchen durchgeführt. Als geeignete Fläche wurde schließlich das ehemalige Thyssenkrupp-Gelände an der Essener Straße ausgewählt.

Das Grundstück befindet sich gegenüber dem Straßenbahnbetriebshof Engelsburg. Der bestehende Straßenbahnbetriebshof an der Essener Straße 125 bleibt damit weiterhin in unmittelbarer Nachbarschaft.

Das Gelände gehörte früher zum Bochumer Edelstahlstandort. Das ehemalige Thyssenkrupp-Areal wurde 2021 von einem Unternehmen der Thelen-Gruppe erworben. Für den neuen BOGESTRA-Betriebshof soll die Fläche langfristig zur Verfügung gestellt werden.

Bild: agn


Aldi Bochum-Linden: Neuer Markt an der Hattinger Straße fertig

Bochum-Linden: Neuer Aldi-Markt an der Hattinger Straße 620–632 ist fertig

Neubau ersetzt Getränkemarkt und frühere Bestandsgebäude – vier Wohnungen über dem Aldi-Markt

An der Hattinger Straße 620–632 in Bochum-Linden ist der neue ALDI-Nord-Markt inzwischen fertiggestellt und in Betrieb. Damit wurde ein Projekt umgesetzt, das ursprünglich bereits für 2024/2025 angekündigt worden war.

Auf dem Grundstück zwischen Hattinger Straße und Nevelstraße entstand ein moderner Aldi-Markt mit rund 800 Quadratmetern Verkaufsfläche. Gleichzeitig wurde die vorhandene Fläche neu geordnet und über dem Markt vier Wohnungen geschaffen. Damit verbindet das Projekt Einzelhandel und Wohnungsbau auf einem bereits erschlossenen Grundstück.

ALDI Nord selbst bezeichnet den Standort inzwischen als einen von mehreren neuen Standorten, mit denen das Unternehmen seine Präsenz in Bochum ausgebaut hat.

Neuer Aldi-Markt statt Getränkemarkt und Altbebauung

Ausgangspunkt des Projekts war das von ALDI Nord erworbene Grundstück an der Hattinger Straße 620–632. Neben dem früheren Getränkemarkt gehörten auch weitere Gebäude und Flächen zum Entwicklungsbereich.

Der Getränkemarkt an der Hattinger Straße 620 hatte am 15. Dezember 2023 seinen letzten Verkaufstag. Auch die im Hinterhof untergebrachte Freiwillige Feuerwehr Linden musste den Standort anschließend verlassen. Die bisherigen Gebäude sollten dem neuen Aldi-Markt weichen.

Anders als zunächst angenommen, wurde das Wohnhaus an der Ecke Hattinger Straße/Nevelstraße, in dem sich früher das Gasthaus „Böving“ befand, allerdings nicht Bestandteil des Abrisses. ALDI hatte dieses Gebäude nicht erworben. Der neue Markt wurde deshalb um das bestehende Gebäude herum geplant.

Foto: Aldi-Nord


EckBüro Bochum: Work Inn an der Alten Wittener Straße

EckBüro an der Alten Wittener Straße in Bochum: Work Inn etabliert sich am Mark 51°7

An der Alten Wittener Straße 30 in Bochum-Laer hat sich ein ehemaliges Bürogebäude zu einem modernen Coworking- und Bürostandort entwickelt. Das sogenannte „EckBüro“ gegenüber von McDonald's wurde umfassend revitalisiert und wird heute vom Coworking-Anbieter Work Inn als Standort „Bochum-FiftyOne“ genutzt.

Das Gebäude liegt unmittelbar am Entwicklungsstandort Mark 51°7 und profitiert damit von der zunehmenden Entwicklung des ehemaligen Opel-Werksgeländes zu einem modernen Technologie- und Wirtschaftsstandort.

Revitalisierung des Bestandsgebäudes

Bei dem Gebäude an der Alten Wittener Straße 30 handelt es sich nicht um einen Neubau. Das Bürogebäude wurde bereits im Jahr 2000 errichtet und verfügte ursprünglich über rund 1.400 Quadratmeter Bürofläche. Im Zuge der Revitalisierung wurde die Immobilie umfassend modernisiert und an die Anforderungen moderner Arbeitswelten angepasst. Dabei wurde großer Wert auf Nachhaltigkeit und die Weiterverwendung vorhandener Bauteile gelegt.

Ausgebaute Bestandseinbauten wurden teilweise aufgewertet und wiederverwendet. Bei den neu eingesetzten Materialien wurde nach Angaben des Projektentwicklers unter anderem darauf geachtet, überwiegend mineralische Grundstoffe einzusetzen und deren spätere Wiederverwertung zu berücksichtigen. Nicht oder nur eingeschränkt genutzte Flächen wurden neu organisiert und zu Aufenthaltsbereichen, Flex-Work-Flächen und gemeinschaftlich nutzbaren Bereichen umgebaut.

Ein besonderes Merkmal des modernisierten Gebäudes sind außerdem die zwei Außenterrassen sowie die attraktiv gestalteten Außenflächen.

Bild: ORCAPITAL Real Estate