Sonntag, 5. Februar 2023

Neubau Technologiezentrum | In Bau

Die Ruhr-Universität kauft das Gebäude MB zurück, in dem derzeit das Technologiezentrum Ruhr untergebracht ist. Dort soll die gesamte Verwaltung der Uni einziehen, di zu Zeit noch in die Innenstadt ausgelagert ist. In der Nähe des Uni-Campus soll deshalb ein Neubau entstehen. Dort werden auch das Grönemeyer-Institut und das Grönemeyer-Medizinzentrum einziehen. Mit ca 10.000 qm wird es aber deutlich kleiner ausfallen.

Quelle: WAZ - Ruhr-Uni braucht Platz und kauft Medizinergebaeude zurück


Update 29.12.2019

Zum Neubau des Technologiezentrums sind nun weitere Details bekannt geworden. So soll die Gesamtinvestition für die neue Immobilie 29 Millionen Euro betragen. Als Standort wird ein 8140 Quadratmeter großes Grundstück „Auf dem Kalwes 16“ in Querenburg und damit in der Nähe von Ruhr-Uni und Hochschule favorisiert. Das Gebäude soll sechs geschossig gebaut werden.

Der Bauherr, die Chip GmbH, hat dieser Tage eine Ausschreibung für die Generalplanung mit einem Auftragswert von vier Millionen Euro auf den Weg gebracht. Das neue Zentrum soll eine vermietbare Fläche von etwa 10 000 Quadratmetern plus Betreiberbüro und Seminarflächen haben. Bis 2022 soll nach aktuellen Planungen das Gebäude bezugsfertig sein.

Quelle: WAZ - In Bochum entsteht bis 2022 ein neues Technologiezentrum

Update 06.05.2020

Die Vergabe der Generalplanung für das Technologiezentrum Ruhr (TZR) konnte im März 2020 die SSP AG im Rahmen eines öffentlich und europaweit ausgeschriebenen VgV-Ideenwettbewerbes für sich entscheiden.

Das Gebäude soll nachhaltig gestaltet werden. Deshalb bekommt es eine grüne Klima-Südfassade ebenso wie die Wasserspeicherung bei Dach, Fassade und Grundstück. Auf rund 12.000 qm Bruttogeschossfläche sollen in hoch flexiblen und wandelbaren Flächen Gründer, Technologiefirmen und zukunftsorientierte Unternehmen verschiedener Branchen ihre neue Heimat finden.

Zentrale Punkt des Gebäudes soll das im Basisgeschoss angelegte Innovationsforum werden, in dem sich verschiedene Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft vernetzten und austauschen können. Insbesondere die erfolgreiche regionale Städtepartnerschaft Bochum-Witten-Herne-Hattingen soll durch das geplante Vorhaben gestärkt und profiliert werden. Positiv zu erwähnen ist auch die Planung einer Tiefgarage, wodurch die Versiegelung der Flächen reduziert wird.




Bilder: SSPAG

Update 08.11.2020

Der Entwurf für das „Technologiezentrums Ruhr“ (TZR) wurde überarbeitet. Die Begrünung über spannseilgeführte Rankpflanzen, die automatisierte Regenbewässerung über vorgehaltene Retensionsflächen im Dach und in den Außenanlagen, helle Fassadenmaterialien (Albedo-Effekt) sowie die Kombination eines innovativen passiven und aktiven Sonnenschutzsystems lassen in heißen Sommern die Oberflächentemperatur der Südfassade bis zu sechs Grad sinken.

Bilder: SSP

Update 25.01.2021

Es ist ein weiterer Meilenstein für den Wissens- und Innovationsstandort Bochum: Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) fördert den geplanten Neubau des Technologie-Zentrums Ruhr (TZR) im Technologiequartier Bochum. Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart überreichte am 21.01.2021 in Düsseldorf einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 8,4 Millionen Euro.

Das neue Technologie- und Gründerzentrum soll auf dem Gelände des Technologie Quartiers Bochum in unmittelbarer Nähe zu den wissenschaftlichen Einrichtungen der Ruhr-Universität Bochum und der Hochschule Bochum entstehen. „Dank des neuen Standorts im Technologiequartier Bochum ist auch die Nähe zur Bochumer Hochschullandschaft weiterhin gesichert“, betont Ralf Meyer.

Das geplante sechsstöckige Gebäude mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro bietet Gründerinnen und Gründern auf insgesamt 11.000 Quadratmetern beste Voraussetzungen, um ihre Geschäftsidee weiterzuentwickeln. Die Start-ups können beispielsweise in sogenannten Maker Spaces Designideen erproben oder Prototypen erstellen.

Umzug und Neubau des TZR sind notwendig geworden, weil die Ruhr-Universität Bochum Eigenbedarf angemeldet hat und die Flächen anderweitig nutzen will. Dies regelt ein entsprechendes Vorkaufsrecht seit dem Verkauf des Gebäudes an die Bochum Wirtschaftsentwicklung.

Die Mittel für den Bau des neuen Technologiezentrums stammen aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsausgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Sie sollen die ausgewogene regionale wirtschaftliche Entwicklung in ganz Nordrhein-Westfalen unterstützen.

Pressemitteilung: Bochum erhält 8,4 Millionen Euro für den Bau des neuen Technologie- und Gründerzentrums Ruhr


Update 26.03.2021

Im Oktober sollen die Bauarbeiten für das neue Technologiezentrum beginnen. Geplante Fertigstellung ist 2023.

Quelle: https://www.linkedin.com/posts…-6772414118403153920-Z76B


Update 24.11.2021

Am 10.11.2021 wurde der erste Spatenstich für den Neubau gefeiert. Die Grube ist nahezu ausgehoben, Kohlefunde abgefahren und der Kran steht. Die Chip GmbH, die Gesellschaft, in der die vier Städte Bochum, Herne, Witten und Hattingen sowie der Förderverein Technologietransfer und die IHK Anteile zeichnen, hat zu dem Baufest des Technologiezentrums eingeladen, das mit einem Budget von rund 30 Mio. € ausgestattet ist.

Architekt und Gesamtprojektleiter Matthias Kraemer von SSP unterstrich die vorgenannten Gedanken: „Wir verbinden Innovation und Nachhaltigkeit. Das Gebäude und seine Flächen gleichen einer Bühne, in der verschiedene Stücke gespielt werden können. Hohe Flexibilität und die Verwirklichung von spezifischen Raumkonstellationen sind in einer breiten Bandbreite möglich. Die ca. 1.000 qm Grünfassade und das wasserspeichernde Biodiversitätsdach drücken die Vorwärtsgewandtheit aus. Innovation und Nachhaltigkeit sind die Seiten der gleichen Medaille.“

Pressemittelung: SSP


Update 02.01.2022

Die Erdarbeiten sind bereits beendet. Inzwischen wird an der Tiefgarage bzw. dem Erdgeschoss gearbeitet. Bei dem ausführenden Bauunternehmen handelt es sich um Züblin. Auch die angrenzende Straße, die nach Witten führt, soll ausgebaut werden.



Update 10.04.2022

Wie es aussieht ist die Tiefgarage nun fertig. Es beginnen die Arbeiten am Erdgeschoss. Ab jetzt sollte es zügiger auf der Baustelle vorwärts gehen. Auch der erste Mietvertrag für eine der Flächen im Neubau konnte abgeschlossen werden.



Update 28.08.2022

In den letzten Monaten ging es recht zügig auf der Baustelle voran, so dass inzwischen bereits am fünften Geschoss gearbeitet. Es wird interessant zu sehen sein, wie die grüne Fassade umgesetzt wird. Die Südfassade soll mit 800 m² eine der größten Grünfassaden des Ruhrgebiets werden. Sie speichert das Wasser ebenso wie Dach und Grundstück, sodass es für Böden, Gebäudebegrünung und den Artenschutz nutzbar bleibt. Das Neubauvorhaben wird ein Musterbeispiel für die effektive Anwendung der wettergesteuerten Regenwasserspeicherung. Das Gebäude soll im Sommer 2023 fertiggestellt werden.




Update 05.02.2023

Vor vielen am Bau Beteiligten, zukünftigen Mietern und Gästen wurde am 13.1.2023 das Richtfest begangen.Im neuen Technologiezentrum sind viele innovative Funktionen und Flächen vorgesehen, wie zum Beispiel das zentrale Innovationsforum, der OpenSpace-Bereich für die Gründer sowie der MakerSpace als Zukunftswerkstatt. Im Juli 2023 soll der Bau mit der 1.000 qm großen Grünfassade fertiggestellt sein.

Quelle: https://www.ssp.ag/technologie…-bochum-feiert-richtfest/


Foto: Lutz Leitmann | Stadt Bochum


Samstag, 28. Januar 2023

Mark 51°7 | Suttner-Nobel-Allee + Straßenbahnlinie eröffnet

Die Bochum Perspektive hat die wichtige West-Ost Verkehrsanbindung jetzt offiziell an die Stadt übergeben. Mit der Verbindung zwischen Tsukuba-Ring und Wittener Straße, kann man nun endlich das Innovationsquartier MARK 51°7 von zwei Seiten aus anfahren. Nach 5 Jahren und 3 Bauabschnitten liegt die Fertigstellung im vorgegebenen Zeitplan.

Nach weit über 100 Jahren mit Zechenbetrieb und Opelproduktion verbindet die Suttner-Nobel-Allee die Stadtteile Altenbochum-Steinkuhl und Laer. Der Name Suttner-Nobel-Allee war eine bewusste Entscheidung der politischen Gremien der Stadt. Bertha von Suttner als Friedenskämpferin und Alfred Nobel als Forscher – diese beiden bedeutenden Personen der Zeitgeschichte stehen für Ansiedlungen auf MARK 51°7 (Wissen schafft Wirtschaft). Suttner und Nobel sollen zudem in regem Austausch miteinander gestanden haben.

Auf einer Länge von 800 Metern können aber nicht nur Autofahrer:innen die beiden Stadtteile erreichen: Mit Fahrradwegen auf beiden Seiten und extra breiten Gehwegen können auch Fahrradfahrern:innen und Fußgänger:innen sicher das Gelände queren. Dank der Schienen in der Mitte der Suttner-Nobel-Allee und zwei Haltestellen wird voraussichtlich im neuen Jahr MARK 51°7 auch mit dem ÖPNV erreichbar.

Außerdem kann auch nach einer Gesamtbauzeit von rund 15 Monaten in mehreren Bauabschnitten (Start Oktober 2020) das Gelände mit der Straßenbahnlinie 302 erfahren werden. Pünktlich zum Fahrplanwechsel am Montag, 9. Januar 2023 gehen die zwei neuen Haltestellen Max-Planck-Institut sowie O-Werk (Endhaltestelle) auf dem Innovationsgelände ans Netz.

Sonntag, 8. Januar 2023

Modernisierung Lohrheidestadion | In Planung

Das Lohrheidestadion in Wattenscheid soll für 41 Mio Euro modernisiert werden. Dadurch wären dort auch Meisterschaften des Deutschen Leichtathletik-Verbandes möglich. Außerdem soll das Stadion als multifunktionale Eventstätte für kulturelle und andere nichtsportliche Veranstaltungen wie Tagungen, Firmen- und private Treffen genutzt werden können.


Stadion und Umfeld würden in vieler Hinsicht umgebaut, so würde unter anderem im Westen nach dem Abriss der alten Tribüne eine neue Haupttribüne gebaut. Die Leichtathletikanlagen würden optimiert, das teils marode Umkleidegebäude neu gebaut, eine neue „Aufwärmanlage“ und Stellplatzanlage sind vorgesehen. Die Turnhalle soll erhalten bleiben. Rot-Weiß Leithe bekäme so eine Kunstrasenanlage, die durch eine Unter- oder Überführung im Radwegbereich mit dem Stadion verbunden würde. In rund 28 Monaten könne der Umbau realisiert werden. Rund 700 Parkplätze seien direkt vor Ort möglich, in dem „dezentralen Parkkonzept“ sind es etwa 2400.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…t-werden-id227661199.html

Foto: Stadt Bochum

Update 21.11.2020


Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, und Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch haben am Dienstag (17. November 2020) eine gemeinsame Absichtserklärung zur Modernisierung des Lohrheidestadions in Bochum-Wattenscheid unterzeichnet.

Eine moderne und zeitgemäße Sportanlage, die zur Durchführung von nationalen und internationalen Leichtathletikveranstaltungen weiterentwickelt wird – das ist das Ziel der umfangreichen Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Lohrheidestadion. Das Land Nordrhein-Westfalen ist bereit, die Planung und Realisierung dieser Baumaßnahmen gemeinsam mit der Stadt Bochum umzusetzen.

Im Sommer 2023 wird voraussichtlicher Baubeginn sein, sodass das modernisierte Stadion im Sommer 2025 für die Universiade zur Verfügung steht.

17.000 Zuschauerinnen und Zuschauer haben nach den Umbauten Platz, die Trainingsbedingungen für den Spitzensport am Bundesleistungsstützpunkt LA verbessern sich deutlich. In der Westtribüne werden 1.000 qm Hospitalitybereich, Funktionsräume (Umkleiden, Wettkampfbüros, Sanitäreinrichtungen etc.) und 1.000 qm Lagerflächen zur Verfügung stehen. 690 Parkplätze am Stadion und 2.294 im erweiterten Umfeld stehen zur Verfügung.

Spannende Klimaanpassungsmaßnahmen sind im Baukonzept bereits enthalten: so soll eine Photovoltaikanlage gebaut werden, Passivhausstandard gibt es für den Gastbereich und die Funktionsräume in der neuen Haupttribüne, 150 Fahrradabstellplätze entstehen und die Kalthalle bekommt eine Dachbegrünung.


Pressemitteilung: https://www.bochum.de/Presseme…-des-Lohrheidestadions-um


Update 09.10.2022

Im Sommer 2025 wird das umgebaute und modernisierte Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid seine Premiere als einzige Sportanlage für Freiluft-Leichtathletik-Events in Nordrhein-Westfalen feiern: Der internationale Hochschulsportverband, die Fédération Internationale du Sport Universitaire (FISU), trägt im Juli 2025 die FISU World University Games in der Metropolregion Rhein-Ruhr aus – die Leichtathletik-Wettbewerbe der bis 2020 als Universiade bekannten Multisportveranstaltung finden in Bochum statt. Nach seiner Modernisierung ist das Lohrheidestadion das erste und einzige Leichtathletikstadion für nationale und internationale Sportgroßveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen, das den Anforderungen der FISU und des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) gerecht wird. Die Umbauarbeiten sollen im ersten Quartal 2023 beginnen. Den Realisierungsbeschluss hat der Rat der Stadt Bochum am Donnerstag, 29. September, gefasst.

Mit dem modernisierten Lohrheidestadion eignet sich Bochum zudem als Gastgeberstadt für die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im Jahr 2026. Voraussetzung dafür sind ausreichend überdachte Kapazitäten, wie sie der DLV fordert. Künftig wird das Lohrheidestadion mit 16.387 überdachten Publikumsplätzen – 8.367 Stehplätze und 8.020 Sitzplätze – diese Anforderungen erfüllen. Nord- und Südtribüne werden erstmals überdacht, das Dach der Osttribüne wird erneuert und die alten Sitzschalen werden ausgetauscht. Die Westtribüne wird komplett neu gebaut und erhält einen Lounge-Bereich, in dem bis zu 800 exklusiv geladene Gäste Platz finden. Auf der neuen Westtribüne sind außerdem 38 Rollstuhlplätze und 15 Sehbehindertenplätze vorgesehen. Auf dem gesamten Stadionareal werden zusätzliche Parkplatz- und Aufstellflächen geschaffen, eine neue Kalthalle sowie eine neue Leichtathletik-Trainingsanlage entstehen und der Umkleidebereich an der Turnhalle Lohrheidestraße wird neu gebaut. Hinter der Südtribüne sorgt eine Schallschutzwand dafür, dass die Anwohnerinnen und Anwohner in der Nachbarschaft des Stadions von der Geräuschkulisse bei Veranstaltungen nicht gestört werden. Mit den Umbaumaßnahmen ist die Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH aus Dinslaken beauftragt, die Planung übernimmt das renommierte Büro HPP Architekten GmbH aus Düsseldorf. Die Projektsteuerungsleistungen übernimmt die Dortmunder Firma assmann GmbH mit dem Institut für Sportstättenberatung GmbH (IFS) als Nachunternehmer.

Die voraussichtlichen Kosten für Umbau und Modernisierung belaufen sich auf 55 Millionen Euro, mögliche Baupreissteigerungen bereits eingerechnet. Die Modernisierung des Stadions wird durch eine Sportstättenbauförderung realisiert, zudem wird mit anteiligen Mitteln aus der Städtebauförderung des Landes NRW im südwestlichen Bereich des Lohrheidestadions ein Sport- und Bewegungsareal gefördert. Dieses bietet einen hohen Mehrwert für die ansässigen Vereine und für das umgebende Quartier und stellt einen wesentlichen Baustein der gesundheitsorientierten Wattenscheider Stadtentwicklung dar. Der Trainingsbetrieb des Leichtathletikvereins TV Wattenscheid 01 und die Heimspiele des Fußballvereins SG Wattenscheid 09 sollen – solange wie möglich – parallel zu den Bauarbeiten laufen, die Anfang 2023 starten. Sein Training wird der SG Wattenscheid 09 an die Berliner Straße verlagern. Der Fußballverein Sportfreunde Rot-Weiß Leithe 1919 e. V., der ebenfalls südwestlich vom Lohrheidestadion beheimatet ist und der im Verlauf der Bauarbeiten ein neues Vereinsheim in Form eines integrativen Begegnungszentrums erhält, wird während der Baumaßnahmen am und um das Lohrheidestadion auf eine städtische Platzanlage umquartiert.

Mit Beginn des Planungsprozesses hat die Stadt Bochum ein Nachhaltigkeitskonzept für das Lohrheidestadion erarbeitet, das dem Klimaschutz und der Klimafolgenanpassung dient. Mit pflegeleichten Pflanzen werden die Dächer der Haupttribüne, des Umkleidebaus an der Turnhalle sowie des neuen Vereinsheims von RW Leithe begrünt. Die neuen Dächer des Stadions erhalten Photovoltaik-Anlagen mit einer ausreichenden Kapazität für den Eigenverbrauch. Weitere 5.000 Quadratmeter Dachfläche sind für die Belegung mit Photovoltaik-Modulen vorbereitet. Für die Wärme- und Kälteversorgung ist ein Energiekonzept mit Geothermie als regenerativer Energiequelle vorgesehen. Das gesamte Planungsgebiet wurde im Jahr 2014 vom Mischwasserkanal abgekoppelt, ein neues Regenwasserentwässerungssystem wurde realisiert: Das Regenwasser wird auf dem Grundstück gesammelt und nach Norden in einen offenen Bach abgeführt. Alle versiegelten Flächen werden mit wasserdurchlässigen Ökopflaster gepflastert. Zudem sind Vorrichtungen für die Herstellung von E-Ladestationen im Bereich der Parkplätze Nord und Ost für Betriebsfahrzeuge der Stadt sowie für die öffentliche Nutzung vorgesehen.

Pressemitteilung: Stadt Bochum


Update 08.01.2023

Der Baustart soll noch im diesen Quartal erfolgen. Im Dezember wurde bereits nach Kampfmitteln gesucht. Das Architekturbüro HPP hat zudem zwei weitere Visualisierungen veröffentlicht.


Bilder: HPP

Samstag, 7. Januar 2023

Wohn & Geschäftshaus Tippelsberger Straße/Ecke Herner Straße | In Planung

Endlich ist es soweit, das kommunale Wohnungsunternehmen VBW Bauen und Wohnen GmbH hat im November auch den letzten Grundstückskaufvertrag an der Herner- und Tippelsberger Straße unterzeichnet und freut sich, heute die Visualisierung vorzustellen. Veräußerer der Grundstücke waren die Katholische Propstei- und Kirchengemeinde St. Peter und Paul, der Orthopädie- und Kriegsopfer-Hilfe e. V. sowie Ernst August Hackert, Bochum.

Zur Erinnerung: die von der VBW geplante Bebauung sieht an dieser Stelle in Riemke einen Neubau mit 75 sowohl öffentlich geförderten wie freifinanzierten Wohnungen sowie im Erdgeschoss einen Rewe-Markt mit Parkplätzen vor. Hierdurch wird neben einem größeren Wohnungsangebot auch die Nahversorgung in Riemke nachhaltig verbessert, was eine Aufwertung für den Stadtteil bedeutet. Das freut neben den Bürgern auch die ansässigen Unternehmer vor Ort. Diese hoffen, dass der Standort so für weitere Firmen interessant wird.

Von den Plänen bis zur Umsetzung wird es allerdings noch etwas dauern. „Zunächst müssen die Bauantragsverfahren durchgeführt werden und erst dann können wir mit den Ausschreibungen beginnen. Wir rechnen mit einer Bauzeit von rd. zwei Jahren, d. h. wenn alles gut läuft, mit einer Fertigstellung Mitte 2021“, so Oliver Tollkötter, Leiter Unternehmensstrategie im Hause der VBW.

Für die Grundstücksveräußerer war es sehr wichtig, dass ihre ehemaligen Mieter sich keine Sorgen um ihre Wohnung machen müssen. Hier kümmert sich die VBW um gute Lösungen für jeden Einzelnen. Die Mieter wurden bereits informiert und werden von der VBW zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, in der sie umfassend über das weitere Vorgehen aufgeklärt werden. Ganz wichtig: die Bewohner bekommen hier die Gelegenheit ihre Fragen zu stellen. Es ist geplant, den Mietern Wohnungen im VBW-Bestand anzubieten. Norbert Riffel, VBW-Geschäftsführer, betont: „Ich bin mir sicher, dass wir für jeden Mieter das passende Zuhause haben.“

Pressemitteilung: VBW plant Nahversorgungszentrum in Riemke



Update 14.04.2019

Es gab eine Informationsveranstaltung zum geplanten Projekt in Riemke. Vier vorhandene Wohnhäuser werden für den Neubau abgerissen. Das Erdgeschoss des neuen Baukomplexes ist als 1750 Quadratmeter große Verkaufsfläche für Rewe und einen Bäcker vorgesehen. Die erste bis dritte Etage soll Platz für 75 Wohnungen mit jeweils ein bis drei Zimmern bieten, alle barrierefrei. Entlang der Herner Straße soll zudem ein viertes Obergeschoss mit Wohnnutzung entstehen.

Insgesamt sind für den neuen Baukomplex 128 Stellplätze geplant, davon 75 in einer Tiefgarage und 53 Parkplätze im Außenbereich. 35 der 128 Parkplätze sind hierbei für die Bewohner der Wohnungen vorgesehen. Es seien Dachbegrünungen vorgesehen. Auf dem Innenhof soll es Bauminseln geben. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 15 Mio Euro.

Quelle: WAZ - Anwohner diskutieren den Neubaukomplex in Riemke kontrovers

Planunterlagen gibt es hier: Stadt Bochum

Bilder: VBW / Stadt Bochum


Update 05.12.2020

Bei den Planungen für den Bau des neuen Wohn und Geschäftskomplexes kommt es zu Verzögerungen. Im letzten Jahr gab es eine verkehrs- und schalltechnische Überprüfung des ohnehin belasteten Stadtteils. Nachdem die Gutachten vorlagen, war klar: Die Anlieferungszone des Supermarktes muss umgeplant werden.


Aktuell führten laut Planungsamt die Ergebnisse der schalltechnischen Untersuchung der vorhandenen Ist-Situation an der umliegenden Bebauung zu weiteren erforderlichen Abstimmungen. Was zu weiteren Verzögerungen führt. Insbesondere die Abstimmung mit dem Ministerium zur Förderfähigkeit der vorgesehenen öffentlich geförderten Wohneinheiten habe Zeit in Anspruch genommen.


Aktuell gehen die beteiligten Akteure von der Offenlage und dem Satzungsbeschluss des Bebauungsplanes im Laufe des Jahres 2021 aus.



Update 12.03.2022

Es gibt Lebenszeichen zum Projekt, das eigentlich bereits letztes Jahr fertiggestellt sein sollte. Die Anlieferungszone des Supermarktes musste umgeplant werden. Diese Veränderung sowie die erforderlichen Abstimmungen mit allen beteiligten Akteuren haben ebenfalls zu Verzögerungen geführt. Die Abstimmung mit dem Ministerium zur Förderfähigkeit der vorgesehenen öffentlich geförderten Wohneinheiten hat ebenfalls Zeit in Anspruch genommen. Das Bebauungsplanverfahren soll nun im Sommer 2022 an den Start gehen. Der Baubeginn wird voraussichtlich Sommer 2023 starten.

Der Nahversorger Rewe sowie eine Bäckerei sind im Erdgeschoss vorgesehen mit einer Gewerbefläche von : 2.473 Quadratmetern. 72 neue Wohnungen mit einer Wohnfläche von 4.403 Quadratmetern entstehen im ersten bis dritten Obergeschoss. 21 davon sind öffentlich gefördert.

Die Dachfläche des Supermarktes dient künftig den Bewohnern als Garten. Neben einer Stellplatzanlage im Blockinnenbereich soll eine Tiefgarage entstehen, von der aus die Wohnetagen per Aufzug erreichbar sein werden.



Update 07.01.2023

Nach aktuellem Stand soll die Bebauungsplangenehmigung und auch die Baugenehmigung im ersten Halbjahr 2023 erfolgen. Der Gebäudeabriss ist noch im ersten Quartal vorgesehen. Es sollen Baulücken auf dem Grundstück des neuen Nahversorgungszentrum geschlossen werden. Teile des Blocks wurden als Garten oder Parkfläche genutzt. Die dortigen vier Häuser werden abgerissen, deren Bewohner wurden bereits früh informiert und bekamen von der VBW Ersatzwohnungen aus ihrem Bestand angeboten.

Dienstag, 27. Dezember 2022

Neubau Firmengebäude Schneiders & Behrendt | In Bau

Am 8 Dezember wurde der Grundstein für die neue Firmenzentrale der Kanzlei Schneiders & Behrendt auf dem Stahlwerksplateau am Gerard-Mortier-Platz gelegt. Der Entwurf für die Sahlbeton Holz Hybridkonstruktion kommt vom Büro Banz Riecks Architekten aus Bochum. Im Neubau auf dem Plateau oberhalb der Alleestraße und in direkter Nähe zum Westpark entstehen hochmoderne Arbeitsplätze für die bis zu 100 Mitarbeitende der Kanzlei.

Das verantwortliche Architekturbüro Banz + Riecks aus Bochum hat das Bürogebäude als Holz-Hybridkonstruktion entworfen, wodurch der natürliche Werkstoff Holz in Form hochwärmegedämmter Elementbauteile die thermische Hülle des Gebäudes bildet.


Bild: Banz & Riecks Architekten

Montag, 26. Dezember 2022

Büro & Wohngebiet Ehrenfeldstraße ''Mönninghof-Quartier'' | In Bau

Das derzeitige Gelände der Bochumer Maschinenfabrik Mönninghoff GmbH & Co. KG wird in den kommenden Jahren umgestaltet und als modernes, urbanes Quartier zu neuem Leben erwachen. Ausschlaggebend für das spannende Projekt ist der anstehende Umzug des Unternehmens. Als sich Mönninghoff 1916 dort ansiedelte, handelte es sich bei dem Standort noch um Stadtrandlage. Mittlerweile, mehr als hundert Jahre später, hat es sich zu einem zentralen Wohnquartier entwickelt, was für einen Produktionsbetrieb ungeeignet ist und der Firma keinen Raum mehr für Wachstum bietet. Der geplante Neubau in Bochum-Sevinghausen ist somit notwendig, um dem Unternehmen effiziente Fertigungsmöglichkeiten, und somit ein langfristiges Fortbestehen zu ermöglichen. Da die Bauarbeiten auf dem neuen Grundstück voranschreiten, wird die Maschinenfabrik Mönninghoff ihre alten Hallen in der Bessemerstraße / Ehrenfeldstraße voraussichtlich im 4. Quartal des kommenden Jahres verlassen und den Betrieb gesamtheitlich in das neue Gebäude verlagern. Damit ist der Weg zu einer erfolgreichen Umstrukturierung des 16.000 Quadratmeter großen Produktionsgeländes für ein Mixed-Use-Objekt geebnet.

„Vom Pulsschlag aus Stahl zur Blume im Revier“ sang bereits Herbert Grönemeyer und treffender lässt sich die Verwandlung wohl kaum beschreiben. Auf dem Gelände der historischen Maschinenfabrik Mönninghoff wird die KREER Development GmbH aus Köln ein Wohn- und Gewerbequartier entwickeln. Geplant ist die Realisierung von zwei Wohngebäuden sowie drei Gebäuden zur gewerblichen Nutzung, die dem Areal ein völlig neues Gesicht verleihen werden. Die Gewerbeflächen bieten flexible Wachstumsoptionen, nutzerbasierte Raumplanungen und moderne Arbeitsumfelder für unterschiedlichste Anforderungsprofile. Die Büros gehen auf heutige Bedürfnisse ein und sollen eine Wohlfühlatmosphäre schaffen. Darüber hinaus wird auch das Thema Mobilität einen hohen Stellenwert einnehmen: Die Nähe zum ÖPNV, eine Fahrradstation sowie E-Ladestationen für PKW tragen dazu bei.

„Das Quartier im beliebten Szeneviertel Ehrenfeld in Bochum ist optimal an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr angebunden und auch die Autobahn ist nur wenige Minuten entfernt. Supermärkte, Ärzte und verschiedene Einrichtungen zur Versorgung des täglichen Bedarfs sind ebenfalls fußläufig erreichbar. Die bisherige Resonanz ist sehr positiv und wir sind mit den ersten Unternehmen bereits in Gesprächen“ so Amedeo Augenbroe, Essener Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate GmbH, die exklusiv mit der Vermarktung der Büroflächen beauftragt ist.


Bild: Kreer Development

Update 26.12.2022

Der Entwurf für den ersten Bauabschnitt wurde konkretisiert und teilweise überarbeitet. So präsentiert sich das Eingangsgebäude über alle Geschosse mit einer Klinkerfassade. Außerdem wird in einem Teil des Gebäudekomplexes STAYERY. mit 90 Mikroapartments einziehen. Auf der Internetseite des Anbieters wird mit einer Eröffnung 2024 geworben. Auch eine weitere Visualisierung, die das Wohngebäude von einer anderen Seite zeigt wurde veröffentlicht. Des Weiteren haben bereits im Herbst 2022 die Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt (Wohngebäude + Mikroapartments) begonnen.




Bilder: Kreer-Development

Foto: hanbrohat | September 2022

Samstag, 24. Dezember 2022

Wohnquartier ''Am Dornbusch'' | In Planung

Am Dornbusch in Altenbochum plant der gemeinnützige Wohnungsverein Bochum (GWV) auf seine Mehrfamilienhäuser zwei Stockwerke oben drauf zu setzen. Nach aktuellem Stand werden so 72 Wohnungen entstehen. Aktuell hat der GWV am Dornbusch 124 Wohnungen, verteilt in vier Mehrfamilienhaus-Riegeln mit je vier Etagen und einem Hochhaus mit acht Geschossen. Drei Wohnblöcke werden um zwei Etagen erhöht, der äußere nur um eine – um sich baulich der Nachbarschaft anzupassen. Hinzu kommen soll noch ein ganz neues, sechsgeschossiges Haus neben dem jetzigen Wohnhochhaus. Die bestehenden Gebäude werden energetisch saniert, erhalten Aufzüge, neue Balkone und Parterre auch kleine Gärten.

Rund zwei Jahre werden die Arbeiten an der Aufstockung der Häuser und dem Neubau andauern, plus Vor- und Nacharbeiten, so der gemeinnützige Wohnungsverein (GWV). Los gehen soll es 2025. Schon jetzt aber werde mit der energetischen Sanierung des Hochhauses begonnen.

Quelle: WAZ - Einmaliges Wohnbau-Projekt in Bochum hat seine Tücken


Bild: GWV