Donnerstag, 13. August 2026

Seniorenwohnungen in Bochum: Neubau an der Max-Greve-Straße

Neubau von 36 Seniorenwohnungen an der Max-Greve-Straße in Bochum

An der Max-Greve-Straße 13–15 in Bochum entsteht ein neues Seniorenquartier mit 36 öffentlich geförderten und barrierefreien Wohnungen. Der Neubau richtet sich an Senioren mit Wohnberechtigungsschein (WBS) und soll im 3. Quartal 2027 fertiggestellt werden. Der Baubeginn erfolgte im Juni 2025.

36 öffentlich geförderte Seniorenwohnungen

Das neue Wohngebäude umfasst insgesamt 36 Wohnungen mit Wohnflächen von etwa 53 bis 88 Quadratmetern. Alle Wohnungen werden barrierefrei ausgeführt und verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse.

Zum Gebäude gehören außerdem ein Aufzug, Fußbodenheizung mit Einzelraumregelung, dreifach verglaste Fenster und moderne Wärmedämmung. Stellplätze sowie Fahrradstellplätze sind ebenfalls vorgesehen.


Projektdaten

Informationen

Projekt    Seniorenquartier Max-Greve-Straße
Standort    Max-Greve-Straße 13–15, 44791 Bochum
Stadtteil    Bochum-Mitte
Wohnungen    36
Wohnfläche    ca. 53–88 m² je Wohnung
Förderung    öffentlich geförderter Wohnungsbau
WBS    erforderlich
Baubeginn    Juni 2025
Fertigstellung    3. Quartal 2027
Vermietungsstart    Frühjahr 2027
Projektentwicklung    LB PEGSI GmbH & Co. KG
Vermietung    Atrium Plus
Status    In Bau

Die Projektunterlagen weisen für das Vorhaben 36 öffentlich geförderte Wohnungen aus. Die Wohn- und Nutzfläche des Projekts beträgt rund 2.319 Quadratmeter.


Bild: Atrium Plus


Miete und Voraussetzungen

Die Wohnungen sind öffentlich gefördert. Für die Anmietung ist deshalb ein gültiger Wohnberechtigungsschein (WBS) erforderlich.

Die Nettokaltmiete beträgt derzeit 7,91 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen Betriebskosten von 3,50 Euro pro Quadratmeter sowie eine monatliche Pauschale von 20 Euro für niederschwellige Betreuungsangebote.

Die Vermietung soll im Frühjahr 2027 beginnen. Interessenten können sich bereits vor dem offiziellen Vermietungsstart für eine Wohnung vormerken lassen.

Nachhaltiges Energiekonzept

Das Gebäude wird als Netto-Null-Energie-Haus errichtet. Für die Wärmeversorgung ist eine zentrale Luft-Wasser-Wärmepumpe vorgesehen.

Eine Photovoltaikanlage soll gemeinsam mit der Wärmepumpe zur Energieversorgung beitragen. Zusätzlich ist ein Mieterstrommodell vorgesehen, bei dem der vor Ort erzeugte Strom den Bewohnern zur Verfügung gestellt werden kann.

Aktueller Baufortschritt

August 2026: Der Neubau befindet sich derzeit im Bau. Die Rohbaufertigstellung wurde im Mai 2026 erreicht. Anschließend folgten unter anderem der Fenstereinbau, Dachdeckerarbeiten sowie Arbeiten am Wärmedämmverbundsystem (WDVS).

Im Juni 2026 liefen außerdem umfangreiche Arbeiten im Innenausbau, darunter Trockenbau, Heizung, Lüftung und Sanitär sowie Elektroarbeiten. Anfang Juli wurden weitere Dachdecker- und WDVS-Arbeiten dokumentiert.

Der Baufortschritt soll bis zur geplanten Fertigstellung im 3. Quartal 2027 weiter dokumentiert werden.

Fertigstellung 2027

Nach aktuellem Zeitplan sollen die 36 Seniorenwohnungen im 3. Quartal 2027 fertiggestellt werden. Die Vermietung soll bereits im Frühjahr 2027 starten.

Mit dem Neubau entsteht an der Max-Greve-Straße zusätzlicher öffentlich geförderter Wohnraum für Senioren in zentraler Lage von Bochum.


Weitere Bauprojekte in Bochum


Wohnquartier ''KiWi61'' - In Bau

An der Brenscheder Straße 61–63c in Bochum-Wiemelhausen entsteht mit KiWi61 ein modernes Wohnensemble, das zeitgemäßen Wohnkomfort und hohe Energieeffizienz miteinander verbindet. Das Projekt umfasst sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 47 Wohnungen und Penthäusern, deren Wohnflächen zwischen ca. 51 m² und ca. 136 m² liegen.

Die Gebäude werden im KfW-Effizienzhaus-55-Standard errichtet und zeichnen sich durch eine moderne, gehobene Ausstattung aus. Alle Wohnungen werden schlüsselfertig übergeben. Erdgeschosswohnungen verfügen über private Gartenanteile, während die Einheiten in den oberen Geschossen mit Balkonen ausgestattet sind. Die Erschließung erfolgt über hauseigene Treppenhäuser sowie Personenaufzüge, was den Zugang zu allen Etagen komfortabel gestaltet.

Zum Gesamtangebot gehören eine Tiefgarage mit 52 Stellplätzen, ein Kellerraum pro Wohnung, gemeinschaftliche Waschkeller und Fahrradstellplätze. Durchdachte Grundrisse, energieeffiziente Bauweise und moderne Materialien sorgen für ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Wohnkonzept.

Die Lage im Kirchviertel Wiemelhausen bietet eine Kombination aus ruhigem Wohnen und urbaner Nähe. Das Quartier ist geprägt von einer gewachsenen Bebauung mit Zechenhäusern, Einfamilienhäusern und Mehrfamilienbauten, wodurch ein lebendiges, vielseitiges Wohnumfeld entsteht. Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Schulen, Kindertagesstätten und medizinische Einrichtungen befinden sich in der näheren Umgebung. Zudem sind Spazier- und Naherholungsflächen fußläufig erreichbar.

Die Verkehrsanbindung ist sehr gut: Die Bushaltestelle Bochum Bruchstraße liegt in unmittelbarer Nähe, die U- und Straßenbahnhaltestelle Brenscheder Straße ist etwa 1 km entfernt. Von dort aus erreicht man den Bochumer Hauptbahnhof in rund fünf Minuten. Die Autobahn A448, die Anschluss an die A40 und A43 bietet, befindet sich in etwa 1,5 km Entfernung, wodurch auch die Bochumer Innenstadt in circa 15 Minuten Fahrzeit erreichbar ist.

Quelle: KiWi61 – Modernes Wohnen im Kirchviertel Wiemelhausen



Bilder: KZVK

Update 03.08.2026

Im Bochumer Kirchviertel wächst eines der interessantesten Wohnbauprojekte der Stadt sichtbar in die Höhe. An der Brenscheder Straße 61–63c entstehen derzeit unter dem Projektnamen „KiWi 61“ insgesamt 47 moderne Mietwohnungen in sechs Mehrfamilienhäusern. Bauherr und Eigentümer ist die Kirchliche Zusatzversorgungskasse Rheinland-Westfalen (KZVK), die rund 20,3 Millionen Euro in den Neubau investiert.

Sechs Mehrfamilienhäuser in begehrter Wohnlage

Das Projekt befindet sich auf einem Grundstück, auf dem früher lediglich ein Zweifamilienhaus stand. Heute prägen bereits die Rohbauten der sechs Wohnhäuser das Straßenbild. Das erste Gebäude wurde inzwischen fertig verputzt, wodurch das Quartier erstmals einen Eindruck seines späteren Erscheinungsbildes vermittelt.

Mit Wohnungsgrößen zwischen 51 und 136 Quadratmetern entstehen insgesamt 47 Zwei- bis Vierzimmerwohnungen, die ausschließlich zur Vermietung vorgesehen sind. Sämtliche Gebäude werden barrierefrei erschlossen und verfügen über Aufzüge.




Bilder: KZVK

Fertigstellung bereits im Sommer 2027 erwartet

Der Baustart erfolgte im Sommer 2025. Ursprünglich war eine Bauzeit von rund 30 Monaten vorgesehen. Aufgrund des zügigen Baufortschritts rechnen die Verantwortlichen inzwischen mit einer Fertigstellung bereits im Sommer 2027. Damit könnte das Projekt mehrere Monate früher abgeschlossen werden als ursprünglich geplant.

Die Mietpreise stehen derzeit noch nicht fest. Diese sollen erst etwa ein halbes Jahr vor Vermarktungsbeginn anhand einer Marktanalyse festgelegt werden.

Quelle: WAZ - Neubauten in begehrter Lage: Wo in Bochum 47 Mietwohnungen entstehen - Paywall

Freitag, 1. Mai 2026

Max-Planck-Institut Bochum: Neubau für IT-Sicherheitsforschung

Neubau des Max-Planck-Instituts für Sicherheit und Privatsphäre in Bochum

Auf dem Technologie- und Wissenschaftscampus Mark 51°7 in Bochum-Laer entsteht der Neubau des Max-Planck-Instituts für Sicherheit und Privatsphäre (MPI-SP). Das Forschungsgebäude wird künftig ein wichtiger Standort für die Forschung in den Bereichen Cybersicherheit, Kryptografie, IT-Systemsicherheit und Privatsphärenschutz.

Der Neubau entsteht an der Hans-Dobbertin-Straße auf dem ehemaligen Opel-Gelände. Das rund 14.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche umfassende Gebäude soll Platz für rund 350 Beschäftigte bieten. Die Fertigstellung ist derzeit für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. 

Baustelle im Mai 2026


Das entsteht auf Mark 51°7

Das neue Max-Planck-Institut ist Teil der Entwicklung des ehemaligen Opel-Werksgeländes zum Technologie- und Wissenschaftscampus Mark 51°7.

Das Gebäude wird fünf Geschosse umfassen und neben Büroflächen auch verschiedene Laborbereiche, Rechner- und Serverräume sowie Seminar- und Veranstaltungsbereiche aufnehmen. Im Erdgeschoss sind unter anderem zentrale Gemeinschafts- und Funktionsbereiche, Labore und eine Cafeteria vorgesehen.

Ein architektonisches Zentrum des Neubaus bildet das große, natürlich belichtete Foyer, die sogenannte „Townhall“. Die geschossübergreifende Kommunikationsfläche soll den Austausch zwischen den Forschenden fördern.

Bild: Eller + Eller Architekten

Projektdaten

Projekt                           Neubau Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre
Standort                         Hans-Dobbertin-Straße, 44803 Bochum
Stadtteil                          Laer
Entwicklungsgebiet      Mark 51°7
Nutzung                         Forschungs- und Institutsgebäude
Bruttogeschossfläche    ca. 14.000 m²
Nutzfläche                      ca. 6.500 m²
Büroflächen                    ca. 5.000 m²
Arbeitsplätze                  ca. 350
Bauherr                          Max-Planck-Gesellschaft
Architektur                    Eller + Eller Architekten
Planungsbeginn            4. Quartal 2021
Baubeginn                     2024
Investitionssumme        ca. 62 Mio. Euro
Fertigstellung                2. Quartal 2027
Status                             In Bau




Bilder: Eller + Eller Architekten, Düsseldorf

Die aktuellen Projektdaten stammen unter anderem aus den veröffentlichten Planungsangaben sowie den Angaben zum Bauprojekt.

Forschungsschwerpunkte

Das Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre beschäftigt sich mit grundlegenden Forschungsfragen rund um die Sicherheit digitaler Systeme und den Schutz persönlicher Daten.

Zu den Forschungsfeldern gehören unter anderem:

  • Cybersicherheit
  • Kryptografie
  • IT-Systemsicherheit
  • Schutz der Privatsphäre
  • rechtliche und gesellschaftliche Aspekte digitaler Sicherheit

Das Institut wurde 2019 in die gemeinsame Bund-Länder-Förderung aufgenommen. Der Neubau soll langfristig die räumlichen Voraussetzungen für mehrere Abteilungen und Forschungsgruppen schaffen.

Architektur des Forschungsgebäudes

Der Entwurf stammt von Eller + Eller Architekten. Das fünfgeschossige Gebäude nimmt die städtebaulichen Vorgaben des Standorts auf und bildet mit seinen Gebäudekanten eine klare Fassung des Quartiersplatzes.

Die Fassade wird durch horizontale Lamellen geprägt. Zum westlich gelegenen Grünzug staffelt sich das Gebäude in seiner Höhe ab.

Im Inneren steht die Kommunikation zwischen den Forschenden im Mittelpunkt. Das zentrale Foyer mit Galerien, Besprechungsinseln und Aufenthaltsbereichen verbindet die verschiedenen Geschosse.

Aktueller Baufortschritt

Mai 2026

Der Rohbau des Max-Planck-Instituts ist inzwischen weitgehend fertiggestellt. Die Geschosse sind betoniert und die grundlegende Gebäudeform ist vollständig erkennbar.

Das Gebäude ist noch großflächig eingerüstet. Damit befindet sich das Projekt im Übergang vom Rohbau zum Ausbau. Neben den Arbeiten an der Fassade stehen insbesondere Fenster, Innenausbau und technische Gebäudeausrüstung im Mittelpunkt.

 

Baustelle im Mai 2026

Januar 2026

Nach Abschluss der Erd- und Gründungsarbeiten war der Bau bereits bis zum dritten Geschoss vorangeschritten. Gleichzeitig wurde eine überarbeitete Visualisierung der Fassadengestaltung veröffentlicht.



Baustelle im Januar 2026

Oktober 2024

Am 21. Oktober 2024 wurde auf Mark 51°7 der symbolische erste Spatenstich für den Neubau gesetzt. Damit begann offiziell die Realisierung des Forschungsgebäudes. Zu diesem Zeitpunkt wurde eine Fertigstellung für 2027 angekündigt.

Foto: hanbrohat - 10/2024

Fertigstellung 2027

Nach aktuellem Planungsstand soll das neue Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre im zweiten Quartal 2027 fertiggestellt werden.

Mit dem Forschungsneubau entsteht auf Mark 51°7 ein weiterer wichtiger Baustein des Wissenschafts- und Technologiestandorts Bochum. Auch die Ruhr-Universität Bochum und weitere Einrichtungen im Bereich IT-Sicherheit sind in der Umgebung angesiedelt beziehungsweise geplant.

Weitere Bauprojekte auf Mark 51°7

  • Neubau Fakultät für Informatik der Ruhr-Universität Bochum
  • Weitere Forschungs- und Bürogebäude auf Mark 51°7
  • THINK – Zentrum für Theoretische und Integrative Neuro- und Kognitionswissenschaft
  • Weitere Projekte in Bochum-Laer

Quellen

Stand: August 2026

Mittwoch, 6. November 2024

Wohn & Geschäftshaus Tippelsberger Straße/Ecke Herner Straße | In Planung

Endlich ist es soweit, das kommunale Wohnungsunternehmen VBW Bauen und Wohnen GmbH hat im November auch den letzten Grundstückskaufvertrag an der Herner- und Tippelsberger Straße unterzeichnet und freut sich, heute die Visualisierung vorzustellen. Veräußerer der Grundstücke waren die Katholische Propstei- und Kirchengemeinde St. Peter und Paul, der Orthopädie- und Kriegsopfer-Hilfe e. V. sowie Ernst August Hackert, Bochum.


Zur Erinnerung: die von der VBW geplante Bebauung sieht an dieser Stelle in Riemke einen Neubau mit 75 sowohl öffentlich geförderten wie freifinanzierten Wohnungen sowie im Erdgeschoss einen Rewe-Markt mit Parkplätzen vor. Hierdurch wird neben einem größeren Wohnungsangebot auch die Nahversorgung in Riemke nachhaltig verbessert, was eine Aufwertung für den Stadtteil bedeutet. Das freut neben den Bürgern auch die ansässigen Unternehmer vor Ort. Diese hoffen, dass der Standort so für weitere Firmen interessant wird.

Von den Plänen bis zur Umsetzung wird es allerdings noch etwas dauern. „Zunächst müssen die Bauantragsverfahren durchgeführt werden und erst dann können wir mit den Ausschreibungen beginnen. Wir rechnen mit einer Bauzeit von rd. zwei Jahren, d. h. wenn alles gut läuft, mit einer Fertigstellung Mitte 2021“, so Oliver Tollkötter, Leiter Unternehmensstrategie im Hause der VBW.

Für die Grundstücksveräußerer war es sehr wichtig, dass ihre ehemaligen Mieter sich keine Sorgen um ihre Wohnung machen müssen. Hier kümmert sich die VBW um gute Lösungen für jeden Einzelnen. Die Mieter wurden bereits informiert und werden von der VBW zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, in der sie umfassend über das weitere Vorgehen aufgeklärt werden. Ganz wichtig: die Bewohner bekommen hier die Gelegenheit ihre Fragen zu stellen. Es ist geplant, den Mietern Wohnungen im VBW-Bestand anzubieten. Norbert Riffel, VBW-Geschäftsführer, betont: „Ich bin mir sicher, dass wir für jeden Mieter das passende Zuhause haben.“

Pressemitteilung: VBW plant Nahversorgungszentrum in Riemke



Update 14.04.2019

Es gab eine Informationsveranstaltung zum geplanten Projekt in Riemke. Vier vorhandene Wohnhäuser werden für den Neubau abgerissen. Das Erdgeschoss des neuen Baukomplexes ist als 1750 Quadratmeter große Verkaufsfläche für Rewe und einen Bäcker vorgesehen. Die erste bis dritte Etage soll Platz für 75 Wohnungen mit jeweils ein bis drei Zimmern bieten, alle barrierefrei. Entlang der Herner Straße soll zudem ein viertes Obergeschoss mit Wohnnutzung entstehen.

Insgesamt sind für den neuen Baukomplex 128 Stellplätze geplant, davon 75 in einer Tiefgarage und 53 Parkplätze im Außenbereich. 35 der 128 Parkplätze sind hierbei für die Bewohner der Wohnungen vorgesehen. Es seien Dachbegrünungen vorgesehen. Auf dem Innenhof soll es Bauminseln geben. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 15 Mio Euro.

Quelle: WAZ - Anwohner diskutieren den Neubaukomplex in Riemke kontrovers





Update 05.12.2020

Bei den Planungen für den Bau des neuen Wohn und Geschäftskomplexes kommt es zu Verzögerungen. Im letzten Jahr gab es eine verkehrs- und schalltechnische Überprüfung des ohnehin belasteten Stadtteils. Nachdem die Gutachten vorlagen, war klar: Die Anlieferungszone des Supermarktes muss umgeplant werden.

Aktuell führten laut Planungsamt die Ergebnisse der schalltechnischen Untersuchung der vorhandenen Ist-Situation an der umliegenden Bebauung zu weiteren erforderlichen Abstimmungen. Was zu weiteren Verzögerungen führt. Insbesondere die Abstimmung mit dem Ministerium zur Förderfähigkeit der vorgesehenen öffentlich geförderten Wohneinheiten habe Zeit in Anspruch genommen.

Aktuell gehen die beteiligten Akteure von der Offenlage und dem Satzungsbeschluss des Bebauungsplanes im Laufe des Jahres 2021 aus.



Update 12.03.2022

Es gibt Lebenszeichen zum Projekt, das eigentlich bereits letztes Jahr fertiggestellt sein sollte. Die Anlieferungszone des Supermarktes musste umgeplant werden. Diese Veränderung sowie die erforderlichen Abstimmungen mit allen beteiligten Akteuren haben ebenfalls zu Verzögerungen geführt. Die Abstimmung mit dem Ministerium zur Förderfähigkeit der vorgesehenen öffentlich geförderten Wohneinheiten hat ebenfalls Zeit in Anspruch genommen. Das Bebauungsplanverfahren soll nun im Sommer 2022 an den Start gehen. Der Baubeginn wird voraussichtlich Sommer 2023 starten.

Der Nahversorger Rewe sowie eine Bäckerei sind im Erdgeschoss vorgesehen mit einer Gewerbefläche von : 2.473 Quadratmetern. 72 neue Wohnungen mit einer Wohnfläche von 4.403 Quadratmetern entstehen im ersten bis dritten Obergeschoss. 21 davon sind öffentlich gefördert.

Die Dachfläche des Supermarktes dient künftig den Bewohnern als Garten. Neben einer Stellplatzanlage im Blockinnenbereich soll eine Tiefgarage entstehen, von der aus die Wohnetagen per Aufzug erreichbar sein werden.


Update 07.01.2023

Nach aktuellem Stand soll die Bebauungsplangenehmigung und auch die Baugenehmigung im ersten Halbjahr 2023 erfolgen. Der Gebäudeabriss ist noch im ersten Quartal vorgesehen. Es sollen Baulücken auf dem Grundstück des neuen Nahversorgungszentrum geschlossen werden. Teile des Blocks wurden als Garten oder Parkfläche genutzt. Die dortigen vier Häuser werden abgerissen, deren Bewohner wurden bereits früh informiert und bekamen von der VBW Ersatzwohnungen aus ihrem Bestand angeboten.



Update 29.04.2023

Wie die WAZ berichtet steht das Projekt auf der Kippe. Die Anforderungen und Baukosten lassen aktuell keine Wirtschaftlichkeit zu, so die VBW. Die Baukosten seien aktuell so hoch, dass auch die Mieten in den geplanten Wohnungen, die über dem Supermarkt entstehen sollten, enorm steigen würden. Die VBW verhandelt aktuell mit Bauträgern, der Stadt und Architekten darüber, ob das Projekt durch eine Umgestaltung kostengünstiger verwirklicht werden könnte. In rund sechs Wochen soll dan die Entscheidung fallen.


Update 07.02.2024

Um mehr als 30 Prozent seien die Baukosten bis 2022 gestiegen – Inflation, Energie, Material, Ukraine-Krise... Dazu nennt die VBW den Anstieg der Bauzinsen von unter einem Prozent auf über vier Prozent. Deshalb hat man sich dazu entschlossen den Entwurf komplett zu überarbeiten.

Demnach soll es keine Tiefgarage geben. Parkraum wird also ebenerdig geschaffen. Supermarkt und Bäcker ziehen in die erste Etage und werden über Aufzüge bzw. Rollstiege (Laufband) erreichbar sein. Die Wohnungen will die VBW im zweiten und dritten Obergeschoss unterbringen. Und davon auch deutlich weniger als ursprünglich geplant. Nach aktuellem Stand sind es ca. 25 bis 39 Wohnungen.

Derzeit wird die Planstudie laut VBW mit dem Betreiber intensiv untersucht. Danach stehe zum einen die Prüfung auf wirtschaftliche Umsetzbarkeit und zum anderen auf die wirtschaftliche Tragfähigkeit an.

Quelle: WAZ - Neue Pläne für Supermarkt in Bochum - mit vielen Fragezeichen

Bild: VBW/WAZ | Überarbeiteter Entwurf


Update 06.11.2024

In Bochum-Riemke nimmt das lange geplante Bauprojekt an der Ecke Herner Straße/Tippelsberger Straße neue Formen an. Ursprünglich war dort ein größeres Wohn- und Geschäftshaus vorgesehen, mit Tiefgarage, einem Rewe-Markt im Erdgeschoss und rund 75 Wohnungen darüber. Aufgrund stark gestiegener Baukosten, Zinsen und weiterer Schwierigkeiten drohte das Vorhaben jedoch zu scheitern. Die VBW hat die Pläne deshalb deutlich überarbeitet und in einer Sitzung der Bezirksvertretung Mitte im Herbst 2024 vorgestellt.

Die neue Konzeption sieht vor, den Supermarkt nicht mehr im Erdgeschoss, sondern im ersten Obergeschoss anzusiedeln. Der Zugang soll über Treppen und Aufzüge erfolgen. Im Erdgeschoss entstehen Stellplätze anstelle der ursprünglich geplanten Tiefgarage. Rewe will an diesem Standort einen vollsortierten Markt betreiben, inklusive Bedientheke, Bäckerei und kleinem Café.

Auch der Wohnanteil wurde erheblich reduziert: Statt der ursprünglich geplanten 75 Wohneinheiten sollen nun nur noch etwa 25 kleinere Wohnungen entstehen. Es handelt sich vorwiegend um ein- bis zwei Zimmerwohnungen mit einer Größe von maximal 50 Quadratmetern. Alle Wohnungen sollen zu 100 Prozent öffentlich gefördert werden und sind vor allem für Senioren oder Studierende gedacht, die von der guten Anbindung mit der U35 profitieren können.

Trotz dieser Anpassungen gilt das Projekt nach Angaben der VBW nur als knapp wirtschaftlich. Privatwirtschaftlich wäre es unter den aktuellen Rahmenbedingungen kaum umsetzbar, doch die gesellschaftliche Bedeutung für den Stadtteil Riemke wird als so hoch eingeschätzt, dass die VBW das Vorhaben dennoch weiterverfolgt. Auch Vertreter von SPD und CDU lobten die neue Planung und bezeichneten die Ansiedlung eines Rewe-Marktes als großen Gewinn für den Stadtteil, der seit vielen Jahren auf einen Vollversorger wartet.

Der weitere Zeitplan ist ambitioniert: Im Sommer 2025 soll der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan erfolgen, im vierten Quartal 2025 plant die VBW die Einreichung des Bauantrags. Geht alles nach Plan, könnte der Bau im Frühjahr 2026 beginnen und bis Mitte 2028 abgeschlossen sein. Bis dahin bleibt Riemke zwar weiterhin ohne klassischen Supermarkt, doch mit den neuen, realistischeren Plänen rückt eine Lösung in greifbare Nähe.


Quelle: WAZ - Bauprojekt in Bochum verkleinert: Das sind die neuen Pläne - Paywall

Sonntag, 7. Januar 2024

Neubau Geriatrie Augusta Krankenhaus | In Planung

Auf einem eigenen Grundstück an der Zeppelinstraße am nord-östlichen Rand des Gesamtkomplexes soll ein dreigeschossiger Neubau mit 70 Betten entstehen. Der Neubau soll eine unterirdische Verbindung zu einem der Nachbargebäude bekommen. Die Kosten des Projekts werden auf knapp 15 Millionen Euro geschätzt. Allein fast 12,9 Millionen Euro kommen dabei aus dem Landesetat.

Anfang 2023 soll die Detailplanung beginnen, im März 2025 das Gebäude dann bezugsfertig sein. Im Erdgeschoss werden Ärztezimmer, Umkleideräumen und die Technikzentrale eingerichtet, im ersten und zweiten Obergeschoss sind jeweils 35 Zimmer vorgesehen. Im Untergeschoss ist ein Tunnel zum benachbarten Gebäude 2 des Klinik-Komplexes geplant.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…tig-sein-id236132837.html


Update 07.01.2024

Wegen den steigenden Baukosten wurden inzwischen die Baupläne für die geplante Geriatrie geändert. Ursprünglich sollte der dreigeschossige Neubau durch einen unterirdischen Gang an das Nachbargebäude angeschlossen werden. Nun wird statt dieser Variante eine Brücke zwischen beiden Gebäuden gebaut. Notwendig ist die neue Variante, weil ein Tunnel und eine Treppe die Baukosten erheblich nach oben geschraubt hätten. Trotz der Einsparungen bei der Gründung sorgt die aktuelle Baukostenentwicklung dafür, dass der Augusta-Neubau teurer wird als ursprünglich kalkuliert. Man rechnet aktuell mit Kosten von etwa 16 Millionen Euro.

Die Fertigstellung soll nun Ende 2025 erfolgen. Nach der Fertigstellung soll die geriatrische Abteilung der Augusta-Klinik aus Linden ins Stadtzentrum verlegt werden.

Mittwoch, 27. Dezember 2023

Neue Hotels in Bochum bis Ende 2023

Nach dem während der Pandemie der Hotelmarkt in Bochum eingebrochen ist, befindet sich dieser nun wieder im Aufwind. Das spiegelt sich auch in dem Interesse der Investoren wieder. So wurde das ehemalige Renaissance Bochum im Stadtteil Bochum-Grumme vom Hotelinvestor ASHG übernommen und eröffnete nach flächendeckenden Renovierungsarbeiten in Höhe von fünf Millionen Euro am 12. Dezember als Moxy Bochum wieder. Die offizielle Eröffnungsparty findet am 22. Februar statt. Das Hotel beheimatet 177 spielerisch gestaltete Zimmer und bietet einen einzigartigen Blick auf das Ruhrstadion. Das Starlight Express Theater und das Kongresszentrum RuhrCongress sind fußläufig zu erreichen.

Während die Moxy Bar das soziale Herz des Hauses darstellt, lädt das eigene Gym dazu ein, nach einem ereignisreichen Tag in der Stadt beim Sport zu entspannen. Moxy ist eine verspielte, erschwingliche und stilvolle Hotelmarke, die darauf ausgelegt ist, den Gästen alles zu bieten, was sie benötigen. Als Teil der Marke vereint auch das Moxy Bochum stilvolles, industrielles Design und geselligen Service zu einem erschwinglichen Preis.

Außerdem wurde das Ibis-Hotel am Bochumer Hauptbahnhof von der Hotelkette B&B Hotels übernommen. Nach den Umbauarbeiten eröffnet das Hotel mit seinen 94 Zimmern als B&B Hotel wieder.

Samstag, 23. Dezember 2023

Neubau Humboldtstraße 46 | In Planung

Es kommt endlich Bewegung in die Neubaupläne an der Humboldstraße 46. Soll soll dem Vernehmen nach das Projekt bereits den Gestaltungsbeirat der Stadt passiert haben. Entstehen soll unmittelbar hinter dem Musikforum ein Haus mit Seniorenwohnungen. Im Gespräch sei auch, Arztpraxen und Therapieangebote unterzubringen. Gebäude und Grundstück gehören der Theresia-Albers-Stiftung mit Sitz in Hattingen. Es geht es um eine Investition in einem zweistelligen Millionenumfang.

Erste Überlegungen, an der Stelle ein Seniorenheim zu bauen, habe die Eigentümerin verworfen. Der Bauherr möchte eine hochwertige Architektur an dieser Stelle. Die Marienkirche und das Musikforum sind fertig. Jetzt kommt auf der anderen Seite das Haus der Musik. Dann sollte gegenüber auch ein repräsentatives Haus entstehen. All das liegt derzeit in den Händen eines Architekturbüros. Das beschäftige sich nach dem Austausch mit dem Gestaltungsbeirat nun mit der Feinplanung. In ca. 4 Jahren möchte man das Projekt fertiggestellt haben.

Quelle: WAZ - Noch ein Schandfleck in bester Lage von Bochum | hinter Paywall

Foto: hanbrohat