Auf dem Zukunftsareal MARK 51°7 entsteht derzeit die neue Firmenzentrale der OCS Optical Control Systems GmbH. Das Unternehmen verlegt seinen bisherigen Hauptsitz von Witten nach Bochum und bündelt künftig Entwicklung, Produktion, technische Bereiche und Verwaltung an einem gemeinsamen Standort.
Nach dem offiziellen Spatenstich im Oktober 2025 sind die Bauarbeiten inzwischen deutlich vorangeschritten. Aktuell konzentriert sich das Projekt auf die Erd- und Gründungsarbeiten. Für die anspruchsvolle Tiefgründung wurden nach aktuellen Angaben bereits 424 Rammpfähle eingesetzt. Hintergrund sind die schwierigen Bodenverhältnisse auf dem ehemaligen Zechengelände und dem früheren Opel-Werksareal.
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| Bild: OCS |
Rund 14.000 Quadratmeter für Entwicklung und Produktion
Das neue OCS-Hauptquartier entsteht an der Robert-Bosch-Straße 12 auf MARK 51°7. Das Grundstück ist rund 6.000 Quadratmeter groß. Auf dem Areal entsteht ein viergeschossiger Gebäudekomplex mit insgesamt etwa 14.000 Quadratmetern Nutzfläche.
Das Gebäude wird nicht ausschließlich als klassisches Bürogebäude genutzt. OCS benötigt an seinem neuen Standort vor allem Flächen für die Entwicklung und Herstellung seiner optischen Mess- und Prüfsysteme.
Geplant sind deshalb unter anderem:
- Entwicklungs- und Produktionsflächen
- technische Bereiche
- Lager- und Logistikflächen
- ein Kundenzentrum zum Testen und Abnehmen der Anlagen
- Büro- und Besprechungsräume
- Kommunikations- und Aufenthaltsbereiche
- eine Tiefgarage
- ein großzügiger Anlieferungsbereich
In dem neuen Gebäude sollen künftig rund 200 Beschäftigte arbeiten. OCS entwickelt und produziert optische Analyse- und Qualitätssicherungssysteme, die unter anderem in der Kunststoff- und Petrochemieindustrie eingesetzt werden.

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