Sonntag, 9. Oktober 2016

Neuer zentraler Betriebshof für die Stadt Bochum | In Planung

11.02.2015

In Bochum sollen zwei neue zentrale Betriebshöfe der Stadt entstehen. Die Anzahl wird damit von 17 auf zwei Betriebshöfe reduziert. Dabei geht es um die Standorte Feldmark neben dem Hauptfriedhof (für Friedhofsverwaltung und Freiwillige Feuerwehr) und eine Fläche direkt am Harpener Hellweg, die zum Teil der Stadt und Thyssen-Krupp gehört.

Man rechnet mit ca. 25 Millionen Euro Baukosten. Man plant eine Europa weite Ausschreibung für einen Investor, der die Gebäude für den Betriebshof errichten und an die Stadt weiter vermieten. Dort müssten Einrichtungen für 435 Mitarbeiter sowie Infrastruktur für mindestens 255 Fahrzeuge des Technischen Betriebs geschaffen werden.

Quelle: WAZ - Zentraler Betriebshof soll auf der „grünen Wiese“ entstehen


Update: 07.10.2015

Die Stadt Bochum hat nun den Bau eines zentralen Betriebshofs für die Technischen Dienste ausgeschrieben. Das Einzugsdatum hat die Verwaltung für Sommer 2017 datiert. Die bislang 17 über das gesamte Stadtgebiete verteilten Standorte werden aufgegeben. Nach den Vorgaben der Stadt soll ein Investor die Flächen selbst kaufen, einen Betriebshof planen und im Wege eines Neu- oder Umbaus errichten sowie anschließend an die Stadt Bochum vermieten. Eine Fläche von 32.000 Quadratmeter ist nach Berechnungen der Verwaltung für den Betriebshof nötig.

 Quelle: WAZ - 2017 soll Technischer Betrieb stehen

Update 09.10.2016 

Die Betriebsstellen des Technischen Betriebes sind zurzeit auf 14 Standorte im gesamten Stadtgebiet verteilt. Ziel ist eine Zentralisierung; das hat der Rat der Stadt Bochum beschlossen. Ein Investor will einen Betriebshof nach den Vorgaben der Stadt Bochum neu errichten und anschließend an die Stadt Bochum vermieten. Dazu hatte die Stadt europaweit ausgeschrieben. Das Ergebnis liegt nun vor.

Bis zum Ablauf der Frist sind zwei finale Angebote eingegangen. Diese hat die Verwaltung geprüft. Eines konnte wegen fehlender Akzeptanz der Mietvertragsbedingungen und Überschreitung der geforderten Mietobergrenze nicht gewertet werden.

Das zweite Angebot stammt von der Firma Reinhold Mendritzki Kaltwalzwerk GmbH & Co. KG mit dem Grundstück Obere Stahlindustrie 4. Es erfüllt alle gestellten Anforderungen und schließt ab mit einer Miete von 1.200.000 Euro pro Jahr über 20 Jahre. Damit wird die vorgegebene Mietobergrenze akzeptiert und dies bei einer kurzen Laufzeit.

Bei dem Grundstück Obere Stahlindustrie 4 handelt es sich um ein rund 100.000 m2 großes industrielles Areal, das mit seinen Bestandsbauten ein Stück Bochumer Industriegeschichte darstellt. Das Grundstück ist gut erschlossen, zentral gelegen und verkehrstechnisch für die Belange des Technischen Betriebs hervorragend angebunden, A 448, Bochumer Westkreuz, A 40, Außenring. Bus- und Straßenbahnlinien sind fußläufig in weniger als 400 Metern zu erreichen, zudem verläuft ein Teil des stetig wachsenden Radwegenetzes unmittelbar am Grundstück.

Genutzt werden soll ein circa 16.500 m2 großer Teil des vorhandenen Bestandsgebäudes mit einem vorgelagertem Kopfbau, der entsprechende Büroflächen bietet. Die weiteren Teilflächen sollen weiterhin von der Reinhold Mendritzki Kaltwalzwerk GmbH & Co. KG sowie der Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet GmbH genutzt werden. Die Halle stellt einen zusammenhängenden Wetterschutz für die dort unterzubringenden Fahrzeuge und Maschinen und die Mitarbeiter dar. Nach dem Haus-im-Haus-Prinzip werden einzelne Baukörper mit Nutzungen wie Sozial- und Duschräumen und Werkstätten in die Halle integriert. Hinzu kommen Lager- und Abstellflächen am Rand des Grundstückes.

Der Zuschlag wurde bereits erteilt. Derzeit laufen Detailgespräche zum Abschluss eines entsprechenden Mietvertrags. Nach Abschluss des Mietvertrages und Erteilung einer Baugenehmigung kann der weitere Zeitplan bestimmt werden.  

Pressemitteilung: Stadt Bochum

Siehe auch:  WAZ - Bochums zentraler Betriebshof entsteht in Stahlhausen

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