Donnerstag, 26. Dezember 2019

Quartier Hunscheidtstraße/Waldring | In Planung

Die ehemaligen Industrieflächen von Jahnel Kestermann an der Hunscheidstraße in Wiemelhausen sollen verkauft, saniert und zu einem Wohngebiet umgewandelt werden. Seit einigen Monaten werden die versteigerten Produktionsanlagen demontiert.

Spätestens Ende des Jahres soll das zwei Hektar große Gelände mit einem Verwaltungsgebäude und einer Gruppe von Produktionshallen leer gezogen sein. Noch 2011 arbeiteten dort 350 Mitarbeitern. Spezialgetriebe für Bergbau, Schiffsbau und Windkrafträder, eingesetzt rund um den Globus, wurden dort hergestellt. Doch dann wurde die Firma von Hyundai übernohmen und Ende 2015 geschlossen.

Drei- bis viergeschossige Bebauung kann sich die Stadt dort gut vorstellen. Und da ohnehin der Boden abgetragen werden müsse, biete sich auch der Bau von Tiefgaragen an. Erschlossen sei das Gelände bereits von der Hunscheidstraße sehr gut; von der gegenüberliegenden Seite, der Mozartstraße, müsse dies noch erfolgen.

Quelle: WAZ - Industriefläche kommt als Wohngebiet infrage

Update 25.05.2017 

Das alte Industrieareal von Jahnel-Kestermann an der Hunscheidtstraße/Waldring will ein mittelständisches Industrieunternehmen aus der Nachbarschaft Bochums kaufen und die gesamte Fläche neu entwickeln. Dabei plant der potenzielle Investor selbst einen Standort für Forschung und Entwicklung dort aufzubauen. Dafür spricht die Nähe zu Bochumer Ruhr-Universität und Hochschulen. Für den hinteren Bereich Richtung Mozartstraße sind hingegen Wohnhäuser vorgesehen.

Die Wirtschafts-Entwicklungsgesellschaft (WEG) Bochum hat die Grundstücke des Maschinenbauunternehmens gekauft und bereitet die Fläche nun auf. Die alten Gebäude – Hallen, Verwaltungs- und Betriebsgebäude – werden abgerissen und der Boden entsiegelt sowie saniert. Anschließend wird das Areal an besagtes Unternehmen verkauft, das dann das gesamte Gebiet entwickelt.

Quelle: WAZ - Früheres Gelände von Jahnel-Kestermann wird bebaut


Update 26.12.2019

Eine weitere Bochumer Gewerbebrache soll fit für die Zukunft gemacht werden: Die Bochum Wirtschaftsentwicklung möchte das ehemalige Betriebsgelände des Getriebeherstellers Jahnel-Kestermann an der Hunscheidtstraße in Kürze städtebaulich entwickeln.

Zu diesem Zweck ruft sie ein zweistufiges Interessenbekundungsverfahren ins Leben. Das Angebot richtet sich an Investoren, die für einzelne Baufelder, Baufeldgruppen oder das gesamte Areal Ideen entwickeln möchten, um dort Immobilien für Wohnen, Arbeiten und/oder Verwaltung entstehen zu lassen. Denkbar sind sowohl mehrgeschossige Wohngebäude als auch Immobilien für Büros und nicht störendes Gewerbe. Auch ist eine Kindertagesstätte auf der Fläche vorgesehen und muss in die Planungen mit einbezogen werden.

Die Bochum Wirtschaftsentwicklung ist Eigentümerin der etwa 19.500 Quadratmeter großen und bisher gewerblich genutzten Fläche im Bochumer Stadtteil Wiemelhausen/Ehrenfeld. Davon möchte die Wirtschaftsentwicklung insgesamt 14.300 Quadratmeter veräußern. Das Grundstück kann in verschiedene Teilflächen aufgeteilt oder am Stück erworben werden.

Das Traditionsunternehmen Jahnel-Kestermann, dessen Vorläufer 1904 gegründet wurde, stellte seinen Betrieb Ende 2015 ein. Die Firma, die 1981 aus der Fusion der beiden Bochumer Unternehmen Jahnel und Kestermann hervorging, bot zuletzt Spezialgetriebe und Ingenieursdienstleistungen an. Seit der Schließung ist das ehemalige Betriebsgelände ungenutzt. Mit dem Rückbau der Betriebsstätten ist bereits begonnen worden.

Weitere Infos zum Verfahren können sich Investoren auf der Website auf https://www.bochum-wirtschaft.de/ueb...ownloadcenter/ herunterladen. Interessenten können sich auch direkt per Telefon an den Projektleiter Arthur Weinstein unter 0234/610 63-137 wenden.

Pressemitteilung: Stadt Bochum

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