office campus 51°7 Bochum – Büroensemble auf MARK 51°7
Auf dem ehemaligen Opel-Werkgelände MARK 51°7 in Bochum ist mit dem office campus 51°7 ein weiteres Büroensemble entstanden. Die Harpen-Unternehmensgruppe realisierte auf einem rund 10.200 Quadratmeter großen Grundstück drei zusätzliche Bürogebäude sowie ein Parkhaus. Gemeinsam mit den bereits zuvor errichteten Gebäuden office 51°7 und SPACE 51°7 bildet der dritte Bauabschnitt heute einen zusammenhängenden Bürostandort.
Drei neue Bürogebäude
Der office campus 51°7 umfasst drei moderne Bürogebäude mit insgesamt rund 11.300 Quadratmetern Mietfläche. Ergänzt wird das Ensemble durch ein Parkhaus mit rund 250 Stellplätzen und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Die einzelnen Gebäude sind über einen begrünten Innenhof miteinander verbunden. Dadurch entsteht zwischen den Baukörpern ein gemeinsamer Außenbereich mit Aufenthaltsqualität und ausgeprägtem Campus-Charakter. Die Büroflächen wurden flexibel teilbar geplant und können an unterschiedliche Anforderungen der Nutzer angepasst werden. Die Gebäude verfügen über moderne technische Ausstattung und wurden mit hohen energetischen Standards errichtet.
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| Foto: Harpen-Unternehmensgruppe / Dipl.-Fotodesign Benito Barajas |
Projektdaten
- Projekt: office campus 51°7
- Standort: MARK 51°7, Bochum
- Bauherr/Projektentwickler: Harpen
- Bauabschnitt: 3. Bauabschnitt
- Grundstück: ca. 10.200 m²
- Bürofläche: ca. 11.300 m²
- Bürogebäude: 3
- Parkhaus: ca. 250 Stellplätze
- E-Ladeinfrastruktur: vorhanden
- Energiestandard: KfW 55 EE
- DGNB: zertifiziert
- Photovoltaik: vorhanden
- Architektur: moderner Campus mit begrüntem Innenhof
- Fertigstellung: Sommer 2023
- Status: fertiggestellt und in Betrieb
Architektur und Gestaltung
Architektonisch orientiert sich der dritte Bauabschnitt an den bereits vorhandenen Bürogebäuden von Harpen auf MARK 51°7. Dadurch entsteht kein einzelner Solitär, sondern ein zusammenhängendes Büroquartier. Eine Besonderheit bildet das Flex Office 51°7. Das fünfgeschossige Gebäude wurde von GOLDBECK realisiert und verfügt über rund 4.305 Quadratmeter Fläche.
Die Gestaltung des Innenraums greift die industrielle Geschichte des Ruhrgebiets und die Bergbaugeschichte Bochums auf. Materialien und Gestaltungselemente wie Stahl, Streckmetall, Holz und Riffelblech nehmen Bezug auf die industrielle Vergangenheit des Standorts. Das Flex Office wurde speziell für moderne Arbeitsformen konzipiert. Neben klassischen Büroflächen gibt es Kommunikations- und Aufenthaltsbereiche, einen Ruheraum, eine Kantine und ein Fitnessstudio.
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| Bild: Harpen |
Architektur und Nutzung
Der office campus 51°7 bildet auf dem ehemaligen Opel-Gelände einen eigenständigen Bürostandort innerhalb des Entwicklungsareals MARK 51°7. Das Ensemble besteht aus insgesamt fünf Bürogebäuden und einem Parkhaus. Zusammen bieten die Gebäude rund 11.000 m² Bürofläche für etwa 900 Beschäftigte. Die Architektur ist auf moderne, flexibel nutzbare Arbeitsplätze ausgerichtet und verbindet unterschiedliche Bürotypologien zu einem zusammenhängenden Campus.
Campus statt Einzelgebäude
Das Konzept unterscheidet sich von einem klassischen einzelnen Bürohaus. Die Gebäude wurden in mehreren Bauabschnitten realisiert und bilden heute gemeinsam einen größeren Bürostandort. Die ersten Gebäude – office 51°7 und SPACE 51°7 – entstanden bereits 2017 beziehungsweise 2020. Im dritten Bauabschnitt kamen drei weitere Bürogebäude sowie das Parkhaus hinzu.
Dadurch entstand schrittweise ein Büroensemble, das sich in die Umwandlung des ehemaligen Opel-Werksgeländes vom Industriestandort zu einem Technologie-, Dienstleistungs- und Wissensstandort einfügt.
Die Gebäude sind dabei nicht als vollständig identische Baukörper konzipiert. Vielmehr werden unterschiedliche Büroangebote und Nutzungskonzepte miteinander kombiniert. Gemeinsam ist ihnen die Ausrichtung auf flexibel teilbare Büroflächen, moderne Gebäudetechnik und zeitgemäße Arbeitsplätze.
Flex Office 51°7
Architektonisch und hinsichtlich der Innenraumgestaltung besonders eigenständig ist das Flex Office 51°7. Das fünfgeschossige Gebäude verfügt über rund 4.305 m² Bürofläche und wurde 2023 fertiggestellt.
Das Gebäude wurde speziell auf neue Formen der Büroarbeit ausgerichtet. Anstelle einer ausschließlich klassischen Zellenbürostruktur kombiniert das Konzept Bereiche für konzentriertes Arbeiten mit Kommunikations- und Begegnungsflächen.
Goldbeck nutzt das Gebäude selbst als Standort seiner Bochumer Niederlassung. Rund 180 Beschäftigte arbeiten dort. Zum Konzept gehören unter anderem flexible Lounges, Besprechungs- und Kommunikationsbereiche sowie die sogenannte „Bookum-Bar“. Ergänzt wird das Angebot durch Kantine, Fitnessbereich und Ruheraum.
Damit ist das Flex Office zugleich Bürogebäude, Demonstrationsobjekt und Arbeitsplatz für die eigene Belegschaft. Goldbeck wollte dort unterschiedliche aktuelle Arbeitsplatzlösungen zeigen und damit auch Kunden und Geschäftspartnern moderne Formen der Büroorganisation präsentieren.
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| Foto: Harpen-Unternehmensgruppe / Dipl.-Fotodesign Benito Barajas |
Architektur mit Bezug zur Bochumer Industriegeschichte
Eine Besonderheit des Flex Office liegt in der Gestaltung der Innenräume. Das Design nimmt bewusst Bezug auf die Industrie- und Bergbaugeschichte des Ruhrgebiets und Bochums.
Dafür werden Materialien und Gestaltungselemente eingesetzt, die an industrielle Räume erinnern. Goldbeck nennt unter anderem Stahl, Riffelblech, Streckmetall und Holz. Auch typische Elemente aus dem Bergbau wurden gestalterisch aufgegriffen. So erinnern beispielsweise Holzbohlenwege sowie deren Muster an die industrielle Vergangenheit des Standorts. Diese Elemente werden in Teppichmustern, Wandverkleidungen und Fliesen weitergeführt.
Die Gestaltung stellt damit einen bewussten Bezug zur Geschichte des Grundstücks her: Aus einem ehemaligen Produktionsstandort der Automobilindustrie ist ein moderner Büro- und Technologiecampus entstanden. Die historische Identität des Ruhrgebiets wird dabei nicht durch eine Rekonstruktion ehemaliger Industriearchitektur dargestellt, sondern in eine zeitgemäße Arbeitswelt übersetzt.
Flexible Büroflächen
Ein wichtiger Bestandteil des Campuskonzepts ist die Flexibilität der Büroflächen. Bereits beim ersten office 51°7 wurden unterschiedlich große Einheiten angeboten, die nach den Anforderungen der jeweiligen Mieter aufgeteilt und ausgestattet werden konnten. Harpen nannte damals Einheiten von etwa 200 bis 840 m².
Auch bei den später errichteten Gebäuden steht die flexible Nutzung im Mittelpunkt. Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen können die Flächen entsprechend ihrer jeweiligen Arbeitsorganisation nutzen.
Dadurch eignet sich der Campus sowohl für klassische Büroarbeitsplätze als auch für moderne, stärker kommunikationsorientierte Arbeitsformen. Die Kombination aus Einzel- und Teamarbeitsplätzen, Besprechungsbereichen und Aufenthaltsflächen entspricht dem Wandel von der traditionellen Bürostruktur hin zu flexibleren Arbeitsplatzkonzepten.
Nutzung durch Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen
Der office campus 51°7 ist als Standort für Technologie-, Wissens- und Dienstleistungsunternehmen konzipiert. Entsprechend vielfältig ist die heutige Mieterschaft.
Zu den Unternehmen am Campus gehören unter anderem GOLDBECK, CGI, DTS Systeme, ISL, Goldwind, Vössing, BeSocial und weitere Unternehmen. Dadurch entsteht ein gemischter Bürostandort, an dem Unternehmen aus den Bereichen IT, Digitalisierung, Ingenieurwesen, Technologie und Dienstleistungen zusammenkommen.
Das Gebäude 3 beispielsweise wird von CGI genutzt. BeSocial mietete dort rund 2.500 m² Bürofläche, während Goldbeck im zentralen Flex Office seinen Bochumer Standort konzentriert.
Parkhaus und Mobilität
Zum Campus gehört ein eigenes Parkhaus mit rund 250 Stellplätzen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Elektromobilität: Das Parkhaus verfügt über 60 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Dadurch wird die notwendige Stellplatzinfrastruktur direkt in das Campuskonzept integriert. Die Bündelung der Stellplätze im Parkhaus ermöglicht gleichzeitig eine stärkere Konzentration der eigentlichen Grundstücksflächen auf die Bürogebäude und die Aufenthaltsbereiche des Campus.
Ein neuer Bürostandort auf dem ehemaligen Opel-Gelände
Der office campus 51°7 steht exemplarisch für den Strukturwandel auf MARK 51°7. Wo früher die industrielle Fahrzeugproduktion das Gebiet prägte, befinden sich heute moderne Büro-, Technologie- und Dienstleistungsgebäude. Der Campus übernimmt dabei eine wichtige städtebauliche Funktion: Die Bürogebäude schaffen einen neuen Arbeitsstandort und verbinden moderne Arbeitswelten mit einem bewussten Bezug zur Geschichte des ehemaligen Industriestandorts.
Mit der Fertigstellung des dritten Bauabschnitts im Jahr 2023 wurde das ursprünglich schrittweise entwickelte Ensemble zu einem zusammenhängenden Bürocampus mit fünf Gebäuden und Parkhaus vervollständigt.
Bauchronologie
2020: Harpen kündigt auf dem rund 10.200 m² großen Nachbargrundstück einen dritten Bauabschnitt mit drei Bürogebäuden und Parkhaus an.
2021: Die Baugenehmigung liegt vor und die Hochbauarbeiten beginnen. Geplant sind rund 11.300 m² Bürofläche und ein Parkhaus mit rund 250 Stellplätzen.
2022: Die Bauarbeiten laufen. Mehrere Unternehmen sichern sich bereits Büroflächen, darunter GOLDBECK, DTS Systeme und ISL.
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| Fotos: hanbrohat |
2022: Der Bürocampus befindet sich weitgehend im Bau und nähert sich der Fertigstellung.
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| Fotos: hanbrohat |
Anfang 2023: Das erste der drei neuen Bürogebäude sowie das Parkhaus werden fertiggestellt und erste Mieter ziehen ein.
Sommer 2023: Der komplette dritte Bauabschnitt mit drei Bürogebäuden und Parkhaus ist fertiggestellt. Der office campus 51°7 ist damit vollständig realisiert.
2026: Der office campus 51°7 ist vollständig fertiggestellt und wird von verschiedenen Unternehmen genutzt. Harpen entwickelt auf MARK 51°7 weitere Büroprojekte.
Quellen
GOLDBECK – Niederlassung Bochu
Texte mit Hilfe von KI erstellt













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