Mittwoch, 4. November 2026

Bochum-Linden: Eckhaus an der Dr.-C.-Otto-Straße wird saniert

Nach jahrelangem Leerstand bekommt ein markantes Eckhaus an der Dr.-C.-Otto-Straße eine neue Zukunft. Das mehr als 100 Jahre alte Gebäude an der Ecke Auf dem Pfade wird umfassend saniert und künftig ausschließlich zu Wohnzwecken genutzt. Geplant sind insgesamt zwölf Wohnungen, die vor allem Singles, Paare und Senioren ansprechen sollen.

Das Gebäude befand sich zuletzt in einem äußerst schlechten baulichen Zustand. Undichte Dachbereiche, Taubenbefall und teilweise eingestürzte Decken machten eine grundlegende Erneuerung erforderlich. Mit der Sanierung soll der Altbau nicht nur technisch modernisiert, sondern auch in seinem charakteristischen Erscheinungsbild erhalten werden.

Vom Vereinsstandort zum neuen Wohnhaus

Bekannt war das Eckgebäude vielen Menschen in Linden als früherer Standort der Naturfreunde Linden-Dahlhausen. Der Verein nutzte die Räume im Erdgeschoss bis 2022. Auch die Wohnungen in den oberen Etagen standen bereits seit längerer Zeit leer. Nach dem Auszug der Naturfreunde blieb das Haus weitgehend ungenutzt. Der Zustand verschlechterte sich zunehmend, sodass eine umfassende Sanierung notwendig wurde. Der neue Eigentümer verfolgt nun das Ziel, das Gebäude wieder dauerhaft nutzbar zu machen. Statt einer gewerblichen oder gastronomischen Nutzung soll künftig das gesamte Haus dem Wohnen dienen.


Projektdaten

Projekt: Sanierung und Umnutzung Eckhaus Dr.-C.-Otto-Straße
Standort: Dr.-C.-Otto-Straße / Ecke Auf dem Pfade, Bochum-Linden
Gebäude: Mehr als 100 Jahre alter Bestandsbau
Bisherige Nutzung: Vereinsräume und Wohnungen, zuvor auch gastronomische Nutzung
Künftige Nutzung: Wohngebäude
Wohneinheiten: 12 Wohnungen
Wohnungsgrößen: überwiegend ca. 65 bis 70 m²
Erschließung: neuer Aufzug im Treppenhaus
Energetische Sanierung: Innendämmung vorgesehen
Fassadengestaltung: Erhalt der historischen Außenfassade geplant
Bauarbeiten: seit Frühjahr 2026
Bauzeit: ursprünglich ca. 9 bis 12 Monate veranschlagt
Fertigstellung: voraussichtlich 2027, nicht bestätigt
Aktueller Stand: Sanierung begonnen, letzter öffentlich dokumentierter Stand aus Mai/Juni 2026


Zwölf Wohnungen mit Aufzug

Im Zuge der Sanierung entstehen insgesamt zwölf Wohnungen. Die Wohnungsgrößen sollen überwiegend zwischen 65 und 70 Quadratmetern liegen. Das Angebot richtet sich insbesondere an Singles, Paare und ältere Menschen. Ein neuer Aufzug im Treppenhaus soll künftig einen barrierearmen Zugang zu den Wohnungen auf allen Etagen ermöglichen. Damit wird das Gebäude auch für Menschen interessant, die auf eine möglichst komfortable und stufenarme Erschließung angewiesen sind.

Eine Besonderheit ist die Umwandlung des Erdgeschosses: Wo sich früher Vereinsräume und zuvor gastronomisch genutzte Flächen befanden, entstehen ebenfalls Wohnungen. Eine erneute gewerbliche Nutzung ist nach den bisherigen Planungen nicht vorgesehen.

Schwierige Ausgangslage: Altbau muss grundlegend erneuert werden

Die Sanierung stellt die Projektbeteiligten vor erhebliche bauliche Herausforderungen. Bei der Bestandsaufnahme zeigte sich, dass das Gebäude in einem sehr schlechten Zustand war.

Zu den festgestellten Schäden zählen:

  • ein undichtes Dach

  • erheblicher Taubenbefall in den oberen Geschossen

  • teilweise eingestürzte Deckenbereiche

  • umfangreicher Sanierungsbedarf an der vorhandenen Bausubstanz

Nach Angaben aus dem Umfeld des Projekts war zunächst eine vollständige Entkernung des Gebäudes vorgesehen. Anschließend sollten die erforderlichen Rohbauarbeiten sowie die technische Modernisierung und der Innenausbau folgen. Die Arbeiten gehen damit deutlich über eine gewöhnliche Modernisierung hinaus. Vielmehr wird das bestehende Gebäude im Inneren grundlegend neu organisiert und für seine künftige Wohnnutzung vorbereitet.

Historische Fassade soll erhalten bleiben

Ein wichtiger Bestandteil des Vorhabens ist der Erhalt des äußeren Erscheinungsbildes. Trotz der energetischen Anforderungen soll die historische Fassade möglichst unverändert bleiben. Auf eine klassische Außendämmung wird deshalb verzichtet. Stattdessen ist eine Innendämmung vorgesehen. Dieses Konzept soll die energetische Verbesserung des Gebäudes ermöglichen, ohne die charakteristische Fassadengestaltung zu überdecken. Damit verbindet das Projekt zwei Ziele: die Schaffung zeitgemäßen Wohnraums und den Erhalt eines prägenden Altbaus im Stadtteil.

Keine Gastronomie mehr im Erdgeschoss

Mit der Umnutzung endet auch die bisherige gewerbliche Nutzung des Erdgeschosses. Dort sollen künftig zusätzliche Wohnungen entstehen. Als Gründe gegen eine erneute gastronomische Nutzung werden unter anderem die bereits vorhandenen leerstehenden Gewerbeflächen im Umfeld und die hohen Anforderungen an einen Gastronomiebetrieb genannt.

Die vollständige Umwandlung in Wohnraum ermöglicht eine einheitliche Nutzung des Gebäudes und trägt dazu bei, den langjährigen Leerstand zu beenden.

Aktueller Baufortschritt November 2026

Sanierung begonnen – aktueller Fortschritt nicht bestätigt

Die Bauarbeiten wurden im Frühjahr 2026 aufgenommen. Bei der Berichterstattung der WAZ am 29. Mai 2026 war die Sanierung bereits angelaufen. Als nächster wesentlicher Schritt war die vollständige Entkernung des Gebäudes vorgesehen.

Ein genauerer, öffentlich bestätigter Baustand aus dem Herbst 2026 liegt derzeit nicht vor. Daher lässt sich nicht zuverlässig sagen, welche Arbeiten inzwischen abgeschlossen sind oder ob der Innenausbau bereits begonnen hat.

Die ursprünglich genannte Bauzeit beträgt etwa neun bis zwölf Monate. Bei einem Start im Frühjahr 2026 könnte eine Fertigstellung im Laufe des Jahres 2027 möglich sein. Ein verbindlicher Fertigstellungstermin ist allerdings nicht bekannt.



Quellen


Stand: November 2026  /  Texte mit Hilfe von KI erstellt

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