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Samstag, 25. November 2023

Sanierung Lohring-Hochhaus | Fertig - (04/23)

Das 1966 eröffnete Lohring-Hochhaus/Ecke Wittener Straße wird in den nächsten 14 Tagen wegen Brandschutzmängeln komplett geräumt. Allen Bewohnern sollen andere Wohnungen zugewiesen werden. In dem zwölfstöckigen Gebäude befinden sich etwa 90 Wohnungen, sowie ein Geschäft für Lichtdesign und der Bundes- und Landesverband Psychiatrie-Erfahrener. Die Gewerbetreibende müssen jedoch nicht ausziehen.

Gestern gab es im Rathaus eine Pressekonferenz mit dem Inhaber der Immobilie. Dieser plant nun in den nächsten zwei Jahren eine umfangreiche Sanierung des Hochhauses. Dabei wird das Gebäude komplett entkernt und neu aufgebaut.

Quelle: WAZ - Hochhausbewohner: "Wir müssen binnen 14 Tagen alle raus"

Weitere Informationen: https://www.bochum.de/C125708500379A...2588K124BOCMDE



Update 11.01.2020

Das 2018 geräumte Lohring Hochhaus hat einen neuen Eigentümer. Es handelt sich dabei um die ImmoKonzept Plan GmbH, die unter dem Dach der Projektentwicklungsgesellschaft DGC firmiert, mit Sitz an der Gewerbestraße in Wattenscheid. Der neue Besitzer plant alsbald der Stadt und der Presse das Konzept für die künftige Nutzung der Immobilie vorstellen.



Update 09.02.2020

Der neue Besitzer des Hochhauses plant den Umbau des Gebäudes. Eine entsprechende Webseite ist nun online gegangen. Das Projekt wird unter dem Namen MILESTONE - A sparking community umschrieben.

Update 12.09.2020

Das 12 stockige Gebäude soll nach WAZ Informationen zu einem Bürogebäude umgebaut werden. Die entsprechenden Pläne möchte der Investor demnächst vorstellen. Man warte noch auf die Baugenehmigung der Stadt, die wohl in Kürze erfolgen soll.


Update 29.05.2021

Das 1966 eröffnete Lohring-Hochhaus/Ecke Wittener Straße wurde von der DGC Gruppe erworben. Diese plant nun das Hochhaus zu revitalisieren. Dort sollen Büroflächen entstehen, in die das Unternehmen aus Bochum-Wattenscheid im Jahr 2022 nun selber einziehen wird. Der entsprechende Entwurf wurde auf der Internetseite des Projektentwicklers veröffentlicht.

Bild: DGC Gruppe

Update 27.06.2021

Die Bauarbeiten für die Sanierung des Hochhauses haben begonnen. Die Entkernung im Innenbereich ist bereits abgeschlossen. Die Sanierung der Gebäudehülle wird voraussichtlich ab August/September beginnen. Die Gesamtsanierung des Hochhauses soll im Herbst 2022 abgeschlossen sein. In dem Gebäude entstehen 4000 qm Bürofläche. Das Lampenfachgeschäft „Licht hoch drei“ im Erdgeschoss des Hochhauses bleibt erhalten und wird auch während der Umbauarbeiten offen bleiben.

Quelle: WAZ - Was jetzt mit dem Lohring Hochhaus passiert


Update 31.07.2022

Das zwölfstöckige Lohring-Haus an der Wittener Straße 87 wird von der DGC Gruppe revitalisiert und im dritten Quartal 2022 unter der Identität „MILESTONE“ neueröffnet. Das wegen Brandschutzmängeln geräumte und stark sanierungsbedürftige Objekt wurde Ende 2019 von dem Bochumer Unternehmer Dennis Gregor Cholewa gekauft, seither entwickelt und revitalisiert. Auf 4.000 m² Nutzfläche entstehen neue Büroräume sowie Gastronomie und arbeitnehmerfreundliche Konzepte. Ab Oktober 2022 dürfen sich Bochumer ebenfalls über diverse Veranstaltungen und einen neuen Kulturort freuen.


MILESTONE: Ein Ort, an dem Arbeit und Freizeit verschmelzen

Das Objekt unweit des Bochumer Hauptbahnhofs wurde in den 60er Jahren als eines der ersten Hochhäuser Bochums erbaut und wechselte bis zur Räumung im Jahr 2018 diverse Male den Besitzer. Seit Mitte 2020 wird das Milestone von der inhabergeführten „DGC Gruppe“ rundum erneuert und soll im dritten Quartal 2022 fertiggestellt werden.

Bereits acht von zwölf Etagen konnte die Unternehmensgruppe an das Schwesterunternehmen, die IMMO KONZEPT Unternehmensgruppe, und einem weiteren Bochumer Unternehmen vermieten. Für die weiteren Etagen sei man bereits mit Mietern handelseinig und stimme aktuell nur noch die Mietverträge ab.

Dennis Cholewa setze besonders auf ein Lifestyle-bezogenes Konzept: „Durch die Einsätze meiner Unternehmen in ganz Deutschland und den Kontakt zu internationalen Kunden, habe ich viele Arten von Arbeitswelten kennengelernt und die beste Mischung für Bochum und mein Objekt hierbei entwickelt“, erklärt Cholewa.

Im Gebäude werde im Erdgeschoss ein Gastronomiebereich „CAFE 87“, ein internes Fitnessstudio sowie eine Tagesmutter realisiert. Im Staffelgeschoss entstehe zusätzlich ein Eventbereich mit Dachterrasse, welche einen Panorama-Blick über Bochum ermöglicht. Es seien dort bereits diverse Veranstaltungen in Planung und auch junge lokale Künstler und Künstlerinnen werde man in Rahmen von Kunstausstellungen unterstützen.

DGC Gruppe setzt auf Nachhaltigkeit

Mit Weitblick hinsichtlich der aktuellen Entwicklungen der Energiepreise sowie der steigenden Anzahl an Elektro-Autos und –Bikes werden die Parkflächen mit E-Ladesäulen ausgestattet und den Mitarbeitenden und Mietern zur Verfügung gestellt.

Des Weiteren erfolgt die Sanierung des MILESTONE im KfW 70-Standard. Durch eine hocheffiziente Gebäudehülle und der Nutzung von Erdwärme wird das MILESTONE mit Heizwärme und Kälte versorgt, was es zu einem besonders effizienten Gebäude macht.

Dennis Cholewa: Der junge Unternehmer vereint zwei Bochumer Unternehmensgruppen

Dennis Gregor Cholewa gründete noch in Zeiten seines Studiums an der Ruhruniversität Bochum im Jahr 2010 sein erstes Unternehmen, welches sich damals mit der Altbausanierung beschäftigte. Inzwischen führt er als Inhaber zwei Unternehmensgruppen. Die IMMO KONZEPT Unternehmensgruppe mit über 120 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen betreut und entwickelt Immobilienprojekte für Kunden in ganz Deutschland, mit dem Fokus auf das Ruhrgebiet. Die DGC Gruppe entwickelt mit rund 20 Mitarbeitern Neubau- und Bestandsprojekte als Bauträger für Endkunden oder für das eigene Portfolio in ganz NRW.

Quelle: Revitalisierung in Bochum: Neue Arbeitswelten auf 12 Etagen


Update 12.08.2022

Nächste Woche wird das Gerüst am Hochhaus abgebaut. Im Oktober soll die Eröffnung stattfinden. Das Hochhaus wird nun als Bürogebäude genutzt. Eingerahmt sind die zehn Büroetagen von zwei Ebenen, die den Beschäftigten im Haus das Leben und Arbeitern erleichtern sollen: ein Café, ein Fitnessbereich, Platz für eine Tagesmutter und ein einladender Eingangsbereich mit Concierge im Erdgeschoss sowie ein großzügiger Begegnungsbereich plus vermietbarer Veranstaltungsfläche im Dachgeschoss, das derzeit zu einem Glaskasten mit einem beinahe Rundumblick auf ganz Bochum ausgebaut wird.

Acht Etagen sind bereits belegt: vier für die DGC Gruppe mit ihren Tochterunternehmen, vier weitere für die Bochumer Territory Embrace GmbH mit ihrer Plattform „ausbildung.de“; ein Start-up, das einst in Bochum gegründet wurde, mittlerweile zum Bertelsmann-Konzern gehört und dessen Fläche im traditionsreichen Lueg-Hochhaus an der Kortumstraße zu klein geworden ist für das nach eigenen Angaben reichweitenstärkste Ausbildungsportal in Deutschland. Voraussichtlich einziehen wird auf zwei Etagen außerdem ein Co-Working-Space-Anbieter - Cholewa.

Die Kosten für die Sanierung liegen ca. bei 16 Mio Euro. Offensichtlich hat die Stadt Wert gelegt neben den üblichen Anforderungen der Bauplanung und des Brandschutzes auf die Fassadengestaltung. Die hellgraue, hinterlüftete Fassade mit aufgehängten Elementen und dunkelgrauen Aluminiumfenstern soll an die ursprüngliche Gestaltung erinnern. Wir werden in paar Wochen das Ergebnis betrachten können.

Nachhaltig soll die Versorgung des Hochhauses mit Heizwärme und Kälte aus Erdwärme sein. Anstelle des angrenzenden und mittlerweile abgerissenen Apartment-Hauses entsteht im Hinterhof ein Parkdeck für mehr als 100 Fahrzeuge. Es soll mit E-Ladesäulen für Autos und Zweiräder ausgestattet werden.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…lenstein-id236131665.html


Update 12.02.2023

Die Sanierung des Hochhaus befindet sich aktuell in der Endphase. Der Eigentümer und Investor ist bereits im Oktober 2022 eingezogen. Die weiteren Mieter folgen nach und nach, so dass in wenigen Wochen alles bezogen und fertig sein wird. Anders als im üblichen Bürogebäude soll hier Arbeit und Leben möglich sein. Mit einem Fitnesscenter, das alle, ca. 300 Beschäftigte im Haus rund um die Uhr, 24/7 nutzen können, mit Duschen für die Sporttreibenden und Radfahrer, mit einer Lounge in der zwölften Etage, die ebenso rund um die Uhr genutzt werden kann.

Die Büros der DGC-Gruppe sind lichtdurchflutet, mit individuellen Themenräumen gestaltet, die Bermuda, Büdchen und Ruhrwiese heißen, mit einem Hauch von Industriedesign und mit Küchen in den unterschiedlich gestalteten Stockwerken. Zudem hat die 17,5 Millionen-Euro-Investition des Unternehmens noch eine zweite Funktion. Sie dient als Referenzprojekt für Kunden, für die man Neubauten und Umbauten plant und durchführt.

Weitere Mieter sind „Work Inn“ auf Etage 1-2 - der im April einziehen will. Auf den Etagen drei bis sechs ist „Territory Embrace“ zu Hause. In die siebte Etage wird der Felten Personalservice einziehen.



Foto Update 25.11.2023


Fotos: hanbrohat | 07/2023

Mittwoch, 12. April 2023

City Tower Bochum | 69m | In Planung

Meldung aus 2017

Ein echter Hingucker, rund 400 Appartements für Studentinnen und Studenten, die auch touristisch genutzt werden können, und ein neues Parkhaus mit mehreren hundert Stellplätzen – das ist „BaseCamp“, die neue Landmarke Bochums.

In unmittelbarer Nähe zum Bochumer Hauptbahnhof soll ein ambitioniertes Projekt entstehen: Auf der Fläche des heutigen Parkhauses P7 ist ein rund 60 Meter hohes Gebäude geplant, das Heimat für über 400 Studierende aus Bochum und Umgebung und aller Welt werden soll, aber auch Hotelgästen zur Verfügung stehen wird. Die Appartements entstehen auf einer Fläche von circa 1430 Quadratmetern, die Architektur setzt Akzente und fügt sich optisch in die vorhandene Umgebungsbebauung ein. Die BaseCamp Student GmbH wird das Areal für den European Student Housing Fund bebauen.

Mit dem Projekt unterstreicht Bochum einmal mehr seine Rolle als Heimat des Wissens im Ruhrgebiet. Die Studierenden sollen nicht nur an der Ruhr-Universität Bochum und den anderen acht Hochschulen lernen, sie sollen in Bochum auch attraktiven Wohnraum vorfinden. Das erleichtert ihnen zudem im Anschluss an ihr Studium die Entscheidung, Bochum und das Ruhrgebiet auch weiterhin als Lebensmittelpunkt zu wählen.

Dr. Andreas Junius, Geschäftsführer der BaseCamp GmbH, ist von dem Standort überzeugt: „Bochum ist ein renommierter Hochschulstandort mit knapp 60.000 Studierenden und zudem zentral in der Wissenschaftsregion Ruhr gelegen. Als Bewohner des BaseCamp Bochum wird man urbanes Leben in der City genießen und zugleich drei Universitätsstandorte in kürzester Zeit erreichen können.“ Die BaseCamp Student GmbH hat international Erfahrungen im Bau hochwertiger Studentenwohnheime und realisierte Vorhaben unter anderem in Kopenhagen, Potsdam und Lodz. Im Bau beziehungsweise der Projektierung befinden sich Anlagen in Berlin, Leipzig, Göttingen und Dortmund.

Eine wichtige Voraussetzung ist die architektonische Qualität des Gebäudes. Das Büro Gerber Architekten realisiert den Bau. „Die besondere Situation am Hauptbahnhof Bochum, an der Ecke Südring und Universitätsstraße, macht hier einen hohen, städtebaulich deutlichen Akzent wünschenswert, der in Form eines Hochhauses richtig formuliert ist. Gleichzeitig wird der Bahnhofsvorplatz durch die orthogonale Stellung des Hochhauses dazu stadträumlich gefasst.“

Pressemitteilung: Stadt Bochum


Update 24.04.2018

Das Projekt wird nun auf Seite der Gerber Architekten gelistet und wird so umschrieben:

Das Hochhaus entsteht oberhalb einer aus dem zweiten Weltkrieg stammenden Luftschutz-Bunkeranlage und ersetzt ein bisher an diesem Ort stehendes Parkhaus. Das Gesamtensemble setzt sich aus drei Gebäudeteilen zusammen, welche in ihrer Nutzung klar gegliedert sind: Vom Bahnhofsvorplatz abgewandt bietet ein sechsgeschossiges Split-Level Parkhaus reichlich Fläche für den ruhenden Verkehr im Innenstadtbereich. Daran schließt sich im zweigeschossigen Sockelbereich des Hochhauses das Empfangsfoyer an, sowie zahlreiche Seminarräume, welche auch von der Ruhruniversität Bochum für den Veranstaltungs- und Lehrbetrieb angemietet werden können. Das Studentenhochhaus selbst dient rein dem Wohnen und ermöglicht mit seiner Höhe, trotz der verhältnismäßig geringen Grundstücksfläche, die Unterbringung von über 400 Apartments.

Eine leicht überarbeitet Visualisierung wurde ebenfalls veröffentlicht. Neu ist eigentlich nur der BaseCamp Schriftzug am Hochhaus.

Bild: Gerber Architekten

Update 06.07.2018


Es liegt nun der Bebauungsplan zum geplanten Hochhaus vor. Hier einige Informationen daraus:

Das Hochhaus wird als Studentenwohnheim und Hotel entwickelt, einschließlich eines Restaurants im ersten und zweiten Obergeschoss. Das Dach des geplanten Sockelgeschosses südlich und westlich des Hochhauses soll als Terrasse ausgebaut werden und für außengastronomische Nutzungen zur Verfügung stehen. Daneben können untergeordnete Nutzungen, wie ein Fitnessbereich, Tagungs- und Konferenzräume, Küchen, Empfang und Büroräume, Technik- und Lagerräume, Waschräume sowie eine Bar, ein Kino und verschiedene Bereiche mit Bücherei-, Seminar-, Veranstaltungs- und Aufenthaltsräumen realisiert werden.

Für das entfallende öffentliche Parkhaus soll im südlichen Teil des Plangebietes durch den Neubau eines Parkhauses Ersatz geschaffen werden. Wie bisher sollen auch öffentliche Stellplätze angeboten werden, aber auch zum Teil für die Bewohner und Gäste des hochhauses genutzt werden. Der Tiefbunker muss seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr erfüllen, soll aber an Ort und Stelle verbleiben. Die neuen Gebäude sollen daher auf der bestehenden Bunkeranlage errichtet werden. Für die Räume ist eine teilweise Wieder- / Nachnutzung (Flächen für technische Anlagen) geplant. Hierzu werden die bestehenden Räume saniert.

Das geplante Hochhaus wird 21 Geschosse (einschließlich Erdgeschoss sowie einem Technikgeschoss unter dem Dach) bei einer Gebäudehöhe von ca. 69 m aufweisen. Das erweiterte Sockelgeschoss bildet eine bauliche Verbindung zwischen Hochhaus und Parkhaus. Hierfür wird die Höhe des 1. Obergeschoss aufgenommen. Das Parkhaus ist mit einer maximalen Höhe von ca. 21 m geplant. Auf fünf bzw. sieben Ebenen sollen Stellplätze geschaffen werden.

Gestaltung der Fassade

Aufgrund der herausragenden städtebaulichen Funktion des Gebäudes und dessen künftig weithin sichtbaren Figur, besitzt die äußere Fassadengestaltung eine besondere Bedeutung. Zur deutlichen Akzentuierung des Hochhauses ist – nach aktuellem Planungsstand eine Loch-Fassade bestehend aus Glaselementen und Beton/Stein – vorgesehen. Hierdurch soll die Wirkung einer aufgelockerten Fassade entstehen. Durch größere, eingeschobene Öffnungen soll diese Wirkung weiter verstärkt werden, indem Glaselemente zwei Geschosse überspannen und den dahinterliegenden Gemeinschaftsräumen eine besondere Akzentuierung in der Fassade verleihen.

Die Fassaden des Parkhauses sollen – zumindest an den von Südring und Universitätssstraße sichtbaren Bereichen – analog zum Hochhaus als Lochfassade hergestellt werden, wobei Glaselemente entfallen und sich stattdessen Fassadenöffnungen ergeben, die als Lüftungsquerschnitte notwendig werden. Da die Fassade des Parkhauses jedoch zumindest in Teilbereichen aus Immissionschutzgründen geschlossen werden muss, wird in diesen Bereichen der Effekt der Lochfassade durch den Wechsel von hellen und dunklen Fassadenbereichen nachgeahmt. 


Die Abrissarbeiten am Parkhaus sollen Ende diesen Jahres beginnen und bis 2 Quartal 2019 dauern. Darauhin soll direkt mit dem Bau begonnen werden. Das Hochhaus wird übrigens sogar etwas höher sein. Nun wird es mit 69m geplant.

Quelle: https://session.bochum.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7070133 



Bild: Stadt Bochum

Update 18.02.2019

Das geplante Studenten-Appartementhaus neben dem Bochumer Hauptbahnhof wird vorerst nicht gebaut. Die BaseCamp Student GmbH wollte hier mit dem 60 Meter hohen Gebäude eine neue architektonische Landmarke mit rund 400 Studenten-Wohnungen und einem Parkhaus realisieren. Aufgrund der momentanen Baupreisentwicklung könne das ambitionierte Projekt zurzeit nicht umgesetzt werden, begründete die Gesellschaft den Stopp. Nun wird nach einem alternativen Investor gesucht.

Update 18.05.2019

Die Stadt bereitet zu Zeit den Abriss des Parkhauses P7 vor. Bis Ende des Jahres ist geplant, das Parkhaus abzureißen. Betroffen vom Abriss sind rund 350 Dauerparkkunden. Das Areal des P7 soll neu entwickelt werden. Dazu gehört auch der Neubau eines attraktiven Parkhauses bis Ende 2021.

Die Bochum Wirtschaftsentwicklung hat mit der Aufbereitung des Kirmesplatzes an der Castroper Straße begonnen. Ein Teil des Platzes wird ab dem 1. Mai als Ersatzparkraum für das dann schließende Parkhaus P7 Kurt-Schumacher-Platz in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bochumer Hauptbahnhof dienen. Die Arbeiten am Platz werden nach bisherigen Planungen Ende April abgeschlossen sein. Im Zuge dieser Arbeiten werden nicht nur eine Schrankenanlage, Leuchten und Zäune aufgestellt. Der Boden wird darüber hinaus so hergerichtet, dass sich die Parksituation insgesamt verbessert.

Quelle: https://www.bochum-wirtschaft.de/new...arkkunden-auf/

Außerdem wurde auf der diesjährigen MIPIM das Hochhaus als ''City-Tower'' erstmals wieder beworben. Auch auf der Internetseite der Bochum Wirtschaftsentwicklung ist das Hochhaus nun wieder als Entwicklungsprojekt vertreten.


Update 21.07.2019

In diesem Artikel berichtet die Stadt, dass die Interessensbekundung für die Fläche enorm sei. Man steht wohl mit mehreren Interessenten in vertiefenden Gesprächen. Darunter seien auch Nutzungen, die über das Thema Studentenwohnungen hinausgehen.


Update 05.10.2019

Anlässlich der bevorstehenden Expo Real München wurden neue Informationen zum geplanten City-Tower veröffentlicht. Nun soll das Hochhaus als ein sogenanntes ''Mixed Use Case'' Projekt vorangetrieben werden. Geplant ist ein Nutzungsmix aus Co-Working / Büroflächen, Gästeapartments für Hochschulen, Hotel, Einzelhandel und Gastronomie. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. 80 Mio. Euro. Der voraussichtliche Baubeginn ist Mitte 2021.

Quelle: https://www.bochum-wirtschaft.de/expo/


Update 26.08.2020

Eine neues Markenzeichen für Bochum: Bei einem gemeinsamen Pressetermin haben Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, der Projektentwickler LIST Develop Commercial und die Bochum Wirtschaftsentwicklung das neue Konzept für den City-Tower-BO und den Neubau des Parkhauses P7 Kurt-Schumacher-Platz vorgestellt. Auf dem Grundstück an der Ecke Südring/Universitätsstraße im Herzen von Bochum entsteht ein Neubau mit mehr als 60m Höhe und 20.000qm Fläche. Für die 21 Ebenen des geplanten Hochhauses hat LIST Develop Commercial einen Nutzungsmix aus Hotel, Büro, Serviced Apartments, Gastronomie und Handel vorgesehen. Der geplante Neubau des Parkhauses P7, den die Bochum Wirtschaftsentwicklung als größter Parkhausbetreiber Bochums vorantreibt, ist architektonisch an den City-Tower-BO angelehnt und fügt sich perfekt auf dem Filetgrundstück in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof ein.

Entwürfe stammen von den Gerber Architekten und KG5 Architekten Nachdem der Investor BaseCamp im vergangenen Jahr bekannt gab, das geplante Studenten-Hochhaus am Standort nicht realisieren zu wollen, hatte die Bochum Wirtschaftsentwicklung das Grundstück in einem Investorenauswahlverfahren erneut ausgeschrieben. Schnell war klar, dass ihre Vorstellungen mit denen der LIST Develop Commercial übereinstimmten. „Nach der Absage von BaseCamp erreichten uns zahlreiche Anfragen aus der Immobilienwirtschaft, auf dem Gelände ein Projekt vorantreiben zu wollen. Wir haben uns natürlich für das attraktivste und erfolgversprechendste entschieden“, sagte Ralf Meyer, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung mit Blick auf das Angebot von LIST Develop Commercial. Darüber hinaus waren sich beide Parteien einig, dass der aus der Feder von Gerber Architekten stammende, architektonische Entwurf des Neubaus nicht wesentlich verändert wird. Auch das nebenan befindliche Parkhaus aus der Feder von kg5 Architekten wird optisch darauf abgestimmt. „Um Nutzungen in diesem Maßstab auf einem solchen Briefmarkengrundstück zu verwirklichen, haben wir uns für den Bau eines Hochhauses nach den Entwürfen der Gerber Architekten entschieden. Durch die Kombination aus den sich positiv beeinflussenden Nutzungen, der Höhe und der Architektur wird der City-Tower-BO zum Leuchtturmprojekt für die Stadt“, erklärte LIST-Geschäftsführer Michael Garstka.

Auf dem Grundstück an der Ecke Südring/Universitätsstraße, auf dem künftig der City-Tower-BO sowie das dazugehörige Parkhaus entstehen, wurde bereits der bisherige Bestandsbau abgerissen. Der dortige Bunker bleibt zunächst erhalten und wird lediglich an der Grenze zwischen den beiden Bauvorhaben getrennt und erst später im Bereich des City-Towers-BO abgerissen. Nach einer umfangreichen Leitungsverlegung und -erneuerung wird voraussichtlich im Juli 2021 mit dem Bau des Neubaus des Parkhauses P7 begonnen. Die Fläche des City-Towers wird derweil als Lagerfläche für Baumaterial, Maschinen und Container genutzt. Währenddessen wird LIST Develop Commercial die Planungen finalisieren und Gespräche mit weiteren potenziellen Mietern für die geplanten Nutzungen führen. Ist dies abgeschlossen, will der Projektentwickler voraussichtlich im Spätsommer 2021 den Bauantrag einreichen. Steht der Rohbau des neuen P7, kann im April 2022 mit dem Teilabriss des Bunkers begonnen werden. Anschließend erfolgt der Bau des City-Towers-BO. Die Fertigstellung ist für 2024 geplant.

Pressemitteilung: https://www.bochum-wirtschaft.de/news/artikel/news/detail/News/neues-markenzeichen-list-develop-commercial-und-bochum-wirtschaftsentwicklung-praesentieren-plaene-fue/





Bilder: Gerber Architekten


Die britische Hotelmarke Premier Inn kündigt einen weiteren Hotelstandort an. In der Bochumer Innenstadt an der Ecke Südring/Universitätsstraße entsteht auf neun der insgesamt 21 Ebenen des City-Tower-BO ein Hotel der Premium-Economy-Marke mit 192 Zimmern. Am heutigen Mittwoch haben die WirtschaftsEntwicklungs-Gesellschaft Bochum und der Projektentwickler LIST Develop Commercial in einer Pressekonferenz das Konzept für den Hochhaus-Neubau vorgestellt. In diesem werden neben dem Premier Inn Hotel auch Büros, Serviced Apartments, Einzelhandel und Gastronomie-Angebote angesiedelt. Die Fertigstellung der Immobilie direkt am Hauptbahnhof ist bis 2024 geplant. Der sich anschließende Pachtvertrag mit Premier Inn läuft 25 Jahre.

Die öffentlichen Bereiche des Premier Inn - Lobby, Restaurant, Bar sowie eine Lounge zum Entspannen und Arbeiten - werden in der ersten Etage des über 60 Meter hohen Towers zu finden sein. In dieses Entrée gelangen Reisende vom Erdgeschoss aus, wo Gastronomie und ein City-Markt angesiedelt werden, über eine großzügige Freitreppe. Auf Höhe der ersten Etage können zudem Reisende, weitere Nutzer des Towers und Bochumer Bürger eine 430 Quadratmeter große, repräsentative Hotelterrasse nutzen. In den Obergeschossen zwei bis neun werden die 192 Zimmer untergebracht.

Auszug aus der Pressemitteilung der Hotelkette Premier Inn


Update 07.03.2021

Wie angekündigt beginnen im Sommer die Bauarbeiten für das neue Parkhaus P7. Zur Zeit wird ein Bauunternehmen für den Neubau gesucht. Im April 2022 soll der Rohbau stehen. Danach wird anders als geplant, doch ein Teil des unterirdischen Bunkers abgerissen. Abgerissen werden Bunkerwände und die Bunkerdecke, teilweise auch das Fundament, denn der 60 Meter hohe Turm wird auf Stützen stehen, die zunächst in die Erde getrieben werden müssen. Anschließend wird der City-Tower gebaut, die Fertigstellung ist für 2024 geplant. Für den City-Tower wird zur Zeit der Bauantrag vorbereitet, der voraussichtlich im Spätsommer eingereicht wird.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…m-sommer-id231725641.html


Update 03.10.2022

Seit Frühjahr liegt ein überarbeiteter Entwurf vor. Die großen Fensterfronten die sich über zwei Etagen ziehen als Unterbrechung in der Fassade sind verschwunden. Auch der Erdgeschosssockel und die Verkleidung der Fassade wurde überarbeitet. Ebenso kann man nun erahnen welche Fassadenstruktur das Hochhaus bekommt. Zudem neuen Entwurf gab es viel berechtigter Kritik, so dass der Entwurf nun wieder überarbeitet wird.

Wie nun bekannt wurde, gab es bei Verwaltung der Stadt Bochum Anfragen bezüglich der Kritik zur Fassadengestaltung. Die Verwaltung der Stadt Bochum hat geantwortet: Die begründete Kritik wurde mit dem Investor und Architekturbüro besprochen. Gemeinsam habe man folgende Lösungsansätze entwickelt: die optische Verbindung der unteren beiden Geschosse mit dem Rest des Gebäudes, die Auflockerung der Fassadenstruktur und ein optischer Abschluss für das Gebäude." Eine Baugenehmigung hat List im Übrigen noch nicht. Der vorliegende Bauantrag könne verändert und müsse nicht neu eingereicht werden, so der Stadtbaurat. Die Überarbeitung der Gebäudehülle sollte aus seiner Sicht nicht zu einer Verzögerung von Bauzeit und Fertigstellung führen.

Außerdem hat die Stadt im Juli den geänderten Bebauungsplan für den City Tower veröffentlicht. Es wurden nur geringfügige Änderungen zum ursprünglichen Bebauungsplan durchgeführt. Diese betreffen in erster Linie die Nutzung des Hochhauses. Die Höhe bleibt bei 69 m + ggf 3 m Technikaufbauten.



Aktuelle Entwürfe, die glücklicher Weise nun überarbeitet werden


Bilder: List AG | Stadt Bochum


Update 04.12.2022

Letzte Woche hat der Investor List AG den nun wahrscheinlich endgültigen Entwurf für den City Tower neben dem Hauptbahnhof präsentiert. Alle Kritikpunkte wurden im neuen Entwurf berücksichtigt. Eine differenzierte Fassadenstruktur, eine einladende Sockelbebauung und ein zufriedenstellender Abschluss nach oben mit Skybar, wodurch das Hochhaus nicht mehr so klotzig und wuchtig erscheint. Die Fassade bekommt eine hochwertige Aluminiumverkleidung., ähnlich der beim Viktoria Karree und Cummunity Campus. Die Bauarbeiten sollen nach aktuellem Stand 2023 beginnen.



Bilder: Gerber Architekten

Update 12.04.2023

Der Investor berichtet in einer aktuellen Pressemitteilung über die Details der Änderung an der Fassade:


Elegantes Design für neues Bochumer Wahrzeichen

Fassadenentwurf für City-Tower vorgestellt

Ein neues Wahrzeichen für die Bochumer Innenstadt wird der von LIST Develop Commercial (LDC) entwickelte City-Tower. Am Bochumer Südring, in direkter Nähe zum Hauptbahnhof, realisiert der Oldenburger Projektentwickler ein Hochhaus mit einem Nutzungsmix aus Hotel, Büro, Gastronomie und Handel. Die Fassade des Turms besticht durch schlichte Eleganz.

„Mit dem City-Tower schaffen wir in Bochum ein neues Prestige-Objekt, das eine hervorragenden Nutzungsmix anbietet.“, beschreibt Michael Garstka, geschäftsführender Gesellschafter von LDC. „Zudem trägt die Architektur und Fassadengestaltung dazu bei, dass die Immobilie einen stadtbild-prägenden Charakter erhält.“ Schlichte Eleganz strahlt die Fassade aus, beschreibt Garstka. Dabei wechseln sich ab dem 2. Obergeschoss Fensterflächen und eine geschlossene Aluminiumfassade ab. Dies betont die vertikale Struktur des Gebäudes, gleichzeitig entstehen ein 3D-Effekt und ein interessantes Schattenspiel am Turm. Darunter bilden Erdgeschoss und erstes Obergeschoss einen Gebäudesockel, der von großen Glasflächen in einer Pfosten-Riegel-Konstruktion geprägt ist und von massiven Stützen getragen wird. So entsteht eine einladende, aufgelockerte Optik.

Attraktiver Nutzungsmix

Neben dem eleganten Design des Gebäudes ist das Highlight eine Skybar im 18. Stock, die einen großartigen Blick auf die Ruhrmetropole bietet. Für die Hotelflächen im 1. bis 9. Obergeschoss des City-Towers konnte LDC mit Premier Inn bereits eine namhafte Hotelkette als Mieter gewinnen. Die Stockwerke 10 bis 17 bieten vielfältig nutzbare Büroflächen. „Der Nutzungsmix im Gebäude schafft vielfältige Synergieeffekte, von denen alle Mieter profitieren. Zudem hat sich Bochum als aufstrebende Mittelstadt in der Metropolregion Rhein-Ruhr etabliert. Daher sind sowohl die Stadt selbst als auch die verkehrstechnisch günstige Lage des City-Towers im Besonderen sehr attraktiv für Unternehmen und auch deren Arbeitnehmer“, führt Garstka aus.

Nachhaltig gebaut

Zusätzlich hat LIST Develop Commercial darauf geachtet, dass das Gebäude nachhaltig und ressourcenschonend errichtet wird. „Wir streben eine Zertifizierung nach DGNB-Gold an. Dazu achten wir bei den verbauten Materialien auf eine hohe Schadstofffreiheit und verzichten möglichst auf Verbundmaterialien wie Klebstoffe. Auf diese Weise können Bauteile perspektivisch unkompliziert zurückgebaut und wiederverwertet werden“, berichtet Michael Garstka. Auch die technische Gebäudeausrüstung ist darauf ausgelegt, auf Verbundmaterial zu verzichten und einen effizienten Betrieb des City-Towers zu gewährleisten. Mithilfe der BIM-Methode entstehen für den Bochumer City-Tower zudem ein digitaler Gebäude-Materialpass sowie eine Ökobilanz.

Sonntag, 27. Februar 2022

be.cause: Hotel & Bürogebäude im ''City-Tor Süd'' | In Planung

Es gibt Pläne für ein neues Hotel am Eingang zum City-Tor Süd. Der Stadt liegt eine Bauvoranfrage für ein fünf- bis zehngeschossiges Büro- und Hotelgebäude vor. Es soll ein „markantes Gebäude in hochwertiger Architektur“ entstehen. Um das neue Hotel zu ermöglichen wurde der Bebauungplan geändert und Gespräche mit der Interessengemeinschaft Bermudadreieck aufgenommen.

Denn das neu geplante Hotel wird von der Interessengemeinschaft Bermudadreieck abgelehnt, weil man der Meinung ist dass es zu Nutzungskonflikten mit der naheliegenden Veranstaltungshalle kommen wird. In einem Konzept der Verwaltung zu Hotelstandorten in Bochum aus 2014 hingegen wurde der Standort im City-Tor Süd als ein für Hotels prädestinierter Standort in der Innenstadt heraus gearbeitet. Dieses resultiert aus den Standortvoraussetzungen, die einerseits in einem optimalen Verkehrsanschluss (Straße/ÖPNV) und andererseits einer Vernetzung mit Freizeit und Kultureinrichtungen liegen.

Laut der Stadtvewaltung wäre der Hotelbetreiber wegen der besonderen Lage bereit den hohen Aufwand zum Schutz vor Immissionen aufzuwenden um das Hotel zu errichten. Dementsprechend hat die Verwaltung der Bauvoranfrage zur Abweichung von dem Ausschluss der Nutzung Beherbergungsbetrieb positiv entschieden.

 Bei dem Investor handelt es sich um den Immobilienentwickler 6B47 der ein Kiezhotel mit drei bis vier Sternen errichten möchte – „mit ausdrücklicher Nähe zur Feiermeile“. Der Lärmschutz werde durch eine Dreifachverglasung der Fenster gewährleistet

Entworfen wurde der Hotel- und Bürokomplex vom Bochumer Architekturbüro Rübsamen Partner. Es soll sich dabei um ein architektonisch ansprechendes Gebäude mit dem höchstmöglichen Schallschutz der Klasse sechs handeln. Der Betreiber des zukünftigen Hotels ist noch nicht bekannt.


Quellen: WAZ - Investor plant Hotel in Bochumer City-Lage | Stadt Bochum | WAZ - Stadt unterstützt Hotelpläne  eines Investors am Citytor Süd | Österreicher wollen Hotel in Bochum bauen


Update 11.09.2018

Am City-Tor Süd entsteht ein neuer Anziehungspunkt für Übernachtungsgäste und Kreative: Die Landmarken AG, die in Bochum-Laer auf MARK 51°7 bereits die ehemalige Opel-Verwaltung zum Innovation Campus „O-Werk“ entwickelt, erwirbt von der Stadt eine 5.000 Quadratmeter große Fläche des ehemaligen Bahngeländes und wird direkt gegenüber dem Bochumer Bermuda3Eck ein modernes Hotel- und Bürogebäude entwickeln.

Geplant ist ein Economy-Design-Hotel mit knapp 170 Zimmern, dessen Ein-gangsbereich sich mit einer spektakulären, zweigeschossigen Glasfassade als Schaufenster zum Stadtraum in Richtung Bermuda3Eck positioniert. Im hinteren Riegel des vom Architekturbüro ZHAC entworfenen, fünf- bis zehngeschossigen Baukörpers sollen sowohl klassische, moderne Büroflächen als auch Co-Working-Spaces für kreative Start-ups und etablierte Unternehmen entstehen.

Architektonisch ist das Gebäude so gestaltet, dass es das Potenzial hat, auch die dahinter liegenden Baufelder anzubinden. Die Landmarken AG hat sich ein weiteres Grundstück bereits gesichert, eine künftige Entwicklung weiterer Büro- und Co-Working-Flächen ist hier denkbar.

Auch die Immobilien- und Standortgemeinschaft Bermuda3Eck e.V. (ISG) zeigt sich nach einem langen und intensiven Prozess zufrieden mit den neuen Planungen für den Hotel- und Bürokomplex am City-Tor Süd und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Projektentwicklern aus Aachen: „Die Landmarken AG hat ein Konzept erarbeitet, das sehr gut zum Bermuda3Eck passt. Besonders froh sind wir über die Absicht, dort auch Co-Working-Spaces für Kreative zu entwickeln. Das kann, gemeinsam mit einer stimmigen Vermarktung der weiteren Büroflächen, einen starken Impuls für das Bemuda3Eck bedeuten“, betont Dirk Steinbrecher, Sprecher der ISG Bermuda3Eck.

Pressemitteilung: Stadt Bochum - Eine neue Landmarke am Bermuda3Eck: Modernes Hotel- und Bürogebäude am City-Tor Süd geplant

Bilder: CITY-TOR SÜD | BOCHUM, ABBILDUNG ÄHNLICH, © ZWEERING HELMUS ARCHITEKTUR + CONSULTING
Update 16.09.2018

Laut Landmarken AG wird sich der Gebäudekomplex mit einem straßenseitig vorgelagerten zweigeschossigen Sockel vom Konrad-Adenauer-Platz bis in den hinteren Bereich der City-Tor Süd Fläche ziehen und so gestaltet sein, als sei er aus dem Hauptvolumen herausgedreht. Der Haupteingang zum Hotel wird sich zum Konrad-Adenauer-Platz orientieren. Es soll markant als Rahmung aus Vordach und Sockelstufe mit einer großen Glasfläche gestaltet werden.

Als Pendant zum Hoteleingang richtet sich der Haupteingang des Bürogebäudes im Südwesten zur Straße und zum neuen Quartier aus. Über ein zweigeschossiges Foyer werden die einzelnen Büroeinheiten erschlossen, die sich um ein transparent überdachtes Atrium gruppieren und dadurch optimal belichtet werden. Am Foyer soll es auch große begrünte Außenterrassen geben. Auch das Dach des zwei geschossigen Sockelgebäudes soll begrünt werden.

  • Standort: Bermuda3Eck, Konrad-Adenauer-Platz, Bochum
  • Nutzung: Hotel, Büro, Co-Working
  • Flächen: 5 bis 10 Etagen, insgesamt ca. 17.400 m² BGF
  • ca. 170 Zimmer, ca. 5.450 m² BGF Hotel,
  • ca. 11.950 m² BGF Büro,
  • DGNB-Zertifizierung: Gold angestrebt
  • Grundstücksfläche: ca. 5.000 m²
  • Baubeginn & Fertigstellung: Ende 2019, 2021
  • Entwurf: ZHAC Zweering Helmus Architekten

Die Landmarken AG aus Aachen wird in das Projekt einen hohen zweistelligen Millionen- Betrag investieren. Der Hotelbetreiber wird sehr wahrscheinlich die prize Holding GmbH aus Hamburg sein, die unter anderen bereits im Hamburger Szene-Viertel St.Pauli ein Economy-Design Hotel betreibt. Ein ähnliches Konzept wird nun auch im Bochumer Szene-Viertel Bermuda3Eck angestrebt.




Update 13.07.2019

Das geplante Hotel und Bürogebäude im City Tor Süd hat nun mit ''be.cause'' einen Projektnamen erhalten. Zudem wurden weitere bzw. überarbeitete Visualisierungen veröffentlicht auf denen auch das kleinere Gebäude des zweiten Bauabschnitts zu sehen ist.





Bilder: Landmarken AG


Update 02.11.2019

Die Vermarktung der Büroflächen hat begonnen. Nun gibt es auch die offizielle Internetpräsenz für das Projekt. Dort ist auch zu entnehmen, dass im zweiten Gebäude auch ein angeschlossenes Parkhaus realisiert wird mit ca. 450 Parkplätzen. Außerdem gibt es wohl Pläne für weitere Bauten, die in einem dritten und vierten Bauabschnitt entstehen könnten.


Update 10.12.2019

Die Landmarken AG hat zwei städtische Grundstücke mit einer Gesamtfläche von ca. 8.900 Quadratmetern am City-Tor-Süd erworben. Dem im November unterzeichneten Kaufvertrag hat in dieser Woche auch der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Bochum zugestimmt. Auf den ehemaligen Bahngrundstücken wird ein moderner Hotel- und Bürokomplex entstehen.

„Wir sind froh, dass wir uns an einem so exponierten und spannenden Standort im Herzen der Stadt engagieren dürfen. Unsere Entwicklung wird eine städtebauliche Lücke schließen und den Anstoß für eine attraktive Quartiersentwicklung geben“, sagt Tobias Fuchs, Leiter der Landmarken-Unit Metropole Ruhr. „Wir setzen ganz bewusst auf eine passende Ergänzung der urbanen Struktur des Kreativviertels Bermuda3Eck.“ So wird ein junges Economy-Design-Hotel mit 175 Zimmern entstehen, das nicht nur Nachtschwärmern des Bermuda3Ecks eine preiswerte und doch schicke Übernachtungsmöglichkeit bietet.

Im hinteren Teil des von ZHAC Architekten entworfenen fünf- bis zehngeschossigen Baukörpers, dessen Eingangsbereich sich mit einer spektakulären Glasfassade zum Bermuda3Eck hin positioniert, werden moderne Büroflächen entstehen, auch Co-Working-Spaces für kreative Startups und etablierte Unternehmen sind dort vorgesehen. Ein zweiter, westlich angrenzender Bauteil – entworfen von Goldbeck – wird weitere Büros sowie ein Parkhaus mit 450 Stellplätzen bieten.

„Mit der Landmarken AG haben wir einen erfahrenen Projektentwickler und Partner für die Revitalisierung der citynahen Fläche gefunden“, sagt Ralf Meyer, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung. „Der geplante Neubau ist ein wichtiger Impuls für die Weiterentwicklung des Viertels und der gesamten Bochumer Innenstadt. Uns freut es sehr, dass wir die Landmarken AG neben ihrem Engagement auf MARK 51°7 für ein weiteres Projekt in Bochum begeistern konnten“, so Meyer weiter.

Insgesamt entstehen in beiden Baukörpern ca. 24.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Davon entfallen im größeren Bauteil 1 ca. 6.700 Quadratmeter auf das Hotel und ca. 12.500 Quadratmeter auf die Büro- und Co-Working-Flächen. Der zweite Bauteil wird mit weiteren ca. 4.800 Quadratmetern Bürofläche ausgestattet sein. Die architektonische Gestaltung ermöglicht zudem eine Anbindung der dahinter liegenden Baufelder hin zu einer attraktiven Quartiersentwicklung.

„Unsere Entwicklung ist auch ein Beitrag zum urbanen Flächenrecycling“, sagt Projektleiterin Rita Straßer von der Landmarken AG mit Blick auf das ehemalige Bahngrundstück. „Hier wird eine bisher völlig untergenutzte Fläche im Einvernehmen mit der Nachbarschaft urban nutzbar gemacht – und das in hoher städtebaulicher Qualität.

Pressemitteilung: Bochum: Landmarken kauft am Bermuda3Eck für Hotel und Büros


Update 12.02.2020

In das geplante Hotel und Bürogebäude im City Tor Süd wird wie bereits vermutet das prizeotel einziehen. Die Hotelgruppe unterzeichnete den entsprechenden Vertrag für 20 Jahre und eröffnet im 2. Halbjahr 2022 mit 175 Zimmern. Gemeinsam mit Co-Working Spaces und Büros, formt prizeotel den brandneuen Be.cause Gebäudekomplex.

Quelle: prizeotel zieht ins pulsierende Bermuda3Eck in Bochum


Update 30.04.2021

Im Herbst 2020 seien mit Hilfe einer Spezialfirma die dort lebenden Mauereidechsen auf eine städtische Fläche an der Halde Lothringen umgesiedelt worden. Auch Bodensondierungen habe es bereits gegeben. Am 15. März wurde dann in drei Meter Tiefe eine 250-kg-Bombe ausgegraben und ohne Probleme entfernt, da sie keinen Zünder besaß. Aktuell liegt noch keine Baugenehmigung vor. Landmarken führen zur Zeit Gespräche mit interessierten Mietern für die Büroflächen und Co-Working-Spaces im ersten Bauteil. Liegt die Baugenehmigung vor und die Vermietungsgespräche sind erfolgreich, möchte man zeitnahe mit dem Bau beginnen. Nach aktuellen Plänen könnte das Bauvorhaben 2023 abgeschlossen sein.

Quelle: WAZ - Hotel am Citytor Süd wird erst 2023 eröffnet.


Update 27.02.2022

Die Landmarken AG hat die Baugenehmigung für das „Be.cause“ am City Tor Süd in Bochum erhalten. Erste bauvorbereitende Maßnahmen für den 24.000 Quadratmeter großen Mixed-Use-Komplex sind bereits erfolgt. Mit prizeotel steht der Mieter der Hotelfläche schon fest. Bei der Vermarktung der Büro- und Coworking-Flächen geht der Projektentwickler neue Wege. Die Kampagne „My Cause“ stellt das gesamte Quartier in den Fokus.

Am City Tor Süd steht eine aufwendige städtebauliche Aufwertung an. Allein das Investitionsvolumen für Landmarken-Projekt liegt im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Mit Unterstützung der Bochum Wirtschaftsentwicklung startet das Unternehmen nun die Kampagne „My Cause – Was ist Dein Warum für das City Tor Süd?“. Diese richtet sich an Unternehmen und Startups, die als Büromieter und Coworking-Nutzer im Bochumer Kreativ-Viertel ansässig werden möchten. In der Video-Reihe setzt Landmarken das umliegende Viertel in Szene, statt, wie üblich, die entstehenden Immobilien. Unter https://vimeo.com/679164278 ist das erste Video der Reihe nun abrufbar.

„Die Pandemie hat verändert, wie wir leben und arbeiten“, sagt Rita Straßer, Projektentwicklerin der Landmarken AG. „Das Büro wird nicht mehr als reine Arbeitsstätte verstanden, sondern als Ort für Innovation und Kollaboration, der bietet, was digital zu kurz kommt. Unternehmen suchen daher vermehrt nach flexibel nutzbaren Arbeitswelten für mehr Gemeinschaft, persönlichen Austausch und kreative Zusammenarbeit. Daneben wünschen sie sich ein Umfeld, das vielfältig ist in Punkto Gastronomie, Kultur und Freizeitwert. All das bietet das Be.cause in Bochum künftig – und das wollen wir mit unserer Kampagne zeigen.“

Rouven Beeck, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung, ergänzt: „Um als Innenstadt weiterhin erfolgreich zu sein, brauchen wir interessante Firmen und Menschen in der City. Die Firmen wiederum müssen für die Gewinnung und Bindung von Mitarbeiter*innen immer mehr Angebote machen, die Arbeiten und Leben verbinden. Zwischen Gastro, Kultur, Handel und Dienstleistung ist das hier auf einem der letzten freien Areale mitten in der Innenstadt perfekt möglich.“ Die Landmarken AG sei dabei ein wichtiger Partner. „Deshalb unterstützen wir die Landmarken-Kampagne, da sie die Erfolgsfaktoren des Standortes insgesamt in den Mittelpunkt rückt, statt sich nur auf das eigene Projekt zu konzentrieren.“

Das Neubau-Projekt Be.cause entsteht auf zwei ehemaligen Bahn-Grundstücken mit einer Gesamtfläche von knapp 9.000 Quadratmetern. In zwei Baukörpern sind rund 24.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche vorgesehen, die sich im ersten Bauteil – entworfen von Zweering Helmus Architektur + Consulting – auf 12.500 Quadratmeter Büro- und Coworking-Fläche sowie rund 6.700 Quadratmeter Hotelfläche verteilen. Der zweite Bauteil wird zirka 4.800 Quadratmeter zusätzliche Bürofläche umfassen. Die architektonische Gestaltung des Be.cause ermöglicht die Anbindung der dahinter liegenden Baufelder, sodass ein für Bochum wegweisendes innerstädtisches Quartier entstehen kann.

Neben dem Be.cause mit Büros, Hotel und Parkhaus soll das neue Quartier am City Tor Süd auch einen städtischen Park bekommen. Die entsprechenden Planungen sind Teil der „Bochum 2030 Mission Innenstadt“ und sehen nördlich des Landmarken-Areals einen „Urban-Sports-Park“ vor. Dieser soll unter Federführung des Umwelt- und Grünflächenamtes entstehen und Platz für Trendsportarten und Raum für Pausen im Grünen bieten. Dazu sollen auch mehr als 50 neue Bäume gepflanzt werden.

Das Video dazu gibt es hier

Dienstag, 4. Mai 2021

Hochhaus am Ostring | In Planung

Die IHK Mittleres Ruhrgebiet hat heute angekündigt ihren jetzigen Standort am Ostring neben dem Stadtwerke-Turm aufzugeben und in einen Neubau im Westpark zu ziehen. Die frei werdende ca. 2750 qm große Fläche soll an einen Investor verkauft werden. Die IHK plant zusammen mit der Stadt ein Investorenverfahren auf den Weg zu bringen. Ein Jury soll entscheiden, wer den Zuschlag erhält. ''Gemeinsam mit den 61 Meter hohen Doppeltürmen des Mercure-Hotels und dem Stadtwerke-Turm (56 Meter) in direkter Nachbarschaft soll der Neubau als eigene Landmarke (Hochhaus) zugleich ein großstädtisches Ensemble bilden.'' Die Parkplätze könnten in eine Tiefgarage verlegt werden. Potenzielle Mieter der neue Immobilie mit Landmarken-Potenzial dürften vor allem Anwaltskanzleien seien, da das Grundstück direkt gegenüber dem Justizzentrum liegt. Zur Zeit läuft bereits eine Bauvoranfrage für das Bauvorhaben. Interessenten gibt es dem Vernehmen nach bereits auch schon.

Quelle: IHK Mittleres Ruhrgebiet plant Millionen-Deal in Bochum


Update 08.05.2021

Die IHK hat zusammen mit der Stadt Bochum das Architekturbüro Rübsamen & Partner aus Bochum gemeinsam mit dem Projektsteuerer Zarinfa aus Köln mit der Gesamtentwicklung zur Veräußerung des Altstandortes und zur Entwicklung des neuen Standortes beauftragt. Auch das benachbarte Gebäude Ostring 36 wird in die Neuentwicklung mit einbezogen. In Abstimmung mit der Verwaltung wurde als erster Schritt eine Aufgabenstellung für eine städtebauliche Studie zur möglichen Bebauung am Ostring formuliert. Die Ergebnisse dieser Studie von Rübsamen und Partner sollen sodann die Grundlage für den formellen Grundstücksverkauf darstellen.

Auf Grundlage dieser Studie hat das Büro Rübsamen Anfang 2021 drei Bauvoranfragen eingereicht, welche mit drei möglichen Varianten den planungsrechtlichen Rahmen für eine mögliche Bebauungsart setzen. Im Hochhaus könnten Büroflächen, Hotel oder auch Wohnungen entstehen.

Im weiteren Verfahren ist vorgesehen, dass die Grundstücksveräußerung am Ostring an ein qualifizierendes Verfahren gekoppelt ist, um Investor, Bauherr und Architekt in geeigneter Weise für die bauliche Entwicklung auszuwählen. IHK und Stadt haben sich darauf verständigt, dass zum einen die städtebauliche Studie und der Vorbescheid Grundlage eines solchen Verfahrens werden. Dabei soll das Verfahren vom Büro Zarinfar aus Köln gemanagt werden.

Quelle: https://session.bochum.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7080826

Samstag, 9. Mai 2020

Sanierung Krupp Hochhaus | Fertig

Das Hochhaus der ehemaligen Verwaltung des Bochumer Vereins (später Krupp) wird zu Zeit umfassend saniert. Zehn Etagen im 45 m hohen Büroturm wurden bekanntlich 2016 an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) vermietet. Nun wird das Gebäude auch von Außen saniert. Unklar bleibt aber im welchen Umfang die Sanierung stattfindet und wie das Gebäude danach aussehen wird.


Bild: Oezen-Reimer+Partner

Baustelle im Mai 2018
Baustelle im Mai 2018
Update 16.08.2018

Die Cording Real Estate Group hat das annähernd vollvermietete und knapp 11.500 qm große, frühere Krupp-Hochhaus in der Alleestraße 165 in Bochum an eine aus der Mercer Street Capital und der BBRE Bochum bestehenden Investorengruppe aus Frankfurt verkauft. Ziel der Investoren ist es, das Gebäude zu sanieren und weitere Potentiale zu heben, bspw. durch Neubau auf dem rd. 25.000 qm großen Grundstück.

Pressemitteilung: Cording verkauft Bochumer Landmarke an Frankfurter Investorengruppe


Bild: Oezen -Reimer+Partner


Update 01.06.2019

Nun ist endlich klar was mit dem ehemaligen Krupp Hochhaus an der Alleestraße in der westlichen Innenstadt passiert. Das Hochhaus wird zu einem Bürocampus umgebaut Dieses wird ergänzt um einen 7-geschossige Sockelbebauung.

Geplant ist auch ein dreigeschossiges, gläsernes Foyer an der Alleestraße. Im Erdgeschoss wird es auch Gastronomie geben.  Alle Nutzungseinheiten sollen vom einen großzügig gestalteten Innenhof erschlossen werden. Die Fassade soll aus gläsernen und steinernen Elementen bestehen und Transparenz vermitteln. Außerdem sind begründe Bereiche auf den Gebäuden geplant. Aufeinander geschichtete Gärten auf unterschiedlichen Nieveaus (Piazza, Dachgarten auf dem 7-Geschosser und Skygarten auf dem Hochhaus) sollen für alle Mitarbeiter zugänglich sein.

In dem ehemaligen Thyssen-Krupp-Hochhaus an der Alleestraße 165 in Bochum wurden rd. 11.000 m² Mietfläche langfristig an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) verlängert. Damit ist das 13geschossige Gebäude vollständig an die BImA vermietet und wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) genutzt.

Es ist geplant, die im vergangenen Jahr begonnenen umfangreichen Sanierungsmaßnahmen an Fassade, Fenster, Heizung/Lüftung, Dach, Brandschutz, etc. noch in diesem Jahr abzuschließen. Insb. die vom Bonner Architekturbüro Oezen-Reimer+Partner entworfene, optisch ansprechende Fassade wird zur weiteren Prägung des Stadtbildes beitragen. Für das auf dem rd. 25.000 m² Grundstück bestehende Erweiterungspotential sind die Eigentümer mit Interessenten unterschiedlicher Nutzungsarten im Gespräch.

Bilder: Oezen-Reimer+Partner

Quellen: Oezen-Reimer+Partner | BImA mietet 11.000 m² im Ex-Thyssen-Krupp-Hochhaus


Update 09.05.2020

Das Hochhaus wurde Ende Januar nun wieder an einen Spezialfond veräußert. Die Flächen im Umfeld des Hochhaus gehören weiterhin Mercer Street Capital und BBRE. Man konzertiert sich nun darauf diese zu entwickeln bzw. zu verkaufen. Das Ziel ist es, mit einem Campus-ähnlichen Gelände und Gebäuden unterhalb der Hochhausrichtlinien die Bochumer Alleestraße weiter aufzuwerten.





Sonntag, 22. April 2012

Exzenterhaus | Fertig

Der Zukunftsstandort Bochum manifestiert sich in seiner Entwicklungsachse Universitätsstraße, einer der attraktivsten Immobilienlagen im Ruhrgebiet. Er findet seinen neuen urbanen Repräsentationsraum, markiert durch das charakteristische Exzenterhaus. Dieses wird den Dreh- und Angelpunkt am Eingang zum inneren Stadtgebiet bilden.

Der Bunker, der vormals als Stolperstein und Sperre für die Stadtentwicklung in diesem Bereich wirkte, wird in seiner Funktion und Bedeutung von Grund auf umgewandelt. Der Rundbau wird neu gepolt, damit auf dem ausgebremsten Standort sein Potential als strategischer Dreh- und Angelpunkt freigesetzt wird. Auf der Trommel des Rundbunkers wird der Baukörper eines Hochhauses von 15+3 Geschossen aufgesetzt. Der Rundturm bildet den massiven Stamm für die transparenten und transluzenten Aufbauten und stellt faktisch ihr hohes Fundament dar.

Der aus Baubestand und Ergänzungsbau zusammengesetzte neue Hybridbaukörper muss eine dem Ort angemessene eindeutige Figur erhalten. Deshalb entwickelt sich die Gestalt nach Proportionsregeln, die die Höhenentwicklung des Hochhauses verbindlich festlegen sowie dem gedrungenen Rundbunker eine gestreckte Gesamterscheinung verleiht. Die Höhe des Bunkers im Verhältnis zum Aufbau verhält sich 1:3. Der Aufbau gliedert sich in drei Abschnitte zu je fünf Geschosse. Die Höhe eines solchen fünfgeschossigen Pakets verhält sich zur Bunkerhöhe wie 1:1.

Es sind jeweils fünf übereinanderliegende Geschosse zusammengefasst. Somit entstehen auf ganzer Höhe drei Abschnitte (zu je 5 Geschossen), die in ihrer ovalen Grundrissform gegeneinander verdreht sind. Sie reagieren in Abhängigkeit von ihrer Höhenlage auf unterschiedliche strategische Richtungen: Der untere Abschnitt richtet sich bodennah nach Süden auf die Baumkronen der grünen Mittelinsel der Magistrale. Der mittlere Abschnitt blickt zur dreineinhalb Kilometer entfernten Großform der Universität. Der obere Abschnitt wendet sich zur Innenstadt und schafft optisch Kontakt zur Hochhausfamilie.

Die unterschiedliche Fassadenkurvung der drei Exzenterpakete erzeugt ein Spiel abschnittsweise unterschiedlicher Sonnenreflexionen und betont die horizontale Schichtung der Vertikalen. Ein gleichbleibendes radiales Achsensystem der Grundfläche mit der geometrischen Konsequenz gleitender Übergänge der unterschiedlichen Fensterbreiten bindet die einzelnen Nocken wieder in den vertikalen Zusammenhang der aufragenden Stadtmarke zurück.

Durch eine schwache Geländeprofilierung werden südlich seiner Standfläche eine Parkebene, nördlich von ihr zwei Parkebenen geschaffen. Es entstehen insgesamt 107 natürlich belüftete Stellplätze. Von Süden kommend liegt die Parkrampe unter Geländehorizont. Auf der Nordseite wurde die Geländeformation des vorgefundenen "Tals mit Grasböschungen" genutzt und modifiziert. Die Fahrbahnplatten der Verbindungsrampen auf der Nordseite sind als Gitterroste geplant. Auf diese Weise können die konstruktive Höhe und der Schattenwurf gemindert werden. Die Ausbildung der Parkrampen schafft ausreichend Luft für die Passarelle vom westlichen Straßenrand zur Stadtbahnhalle in Tieflage auf der Ostseite.

Die Fußgängerunterführung zur Stadtbahn ist großzügig dimensioniert und hat Vestibülcharakter. Die Decke erhält in ganzer Breite zwei große Belichtungsausschnitte. Im Mittelabschnitt ist der Raum in Form einer Rotunde auf der Spur des alten Rundplatzes aufgeweitet und integriert die Vertikalerschließung - bestehend aus einem Aufzug im Glasschacht und einer Treppe, die die Niveaus von Stadtbahn, Parkebenen und Vorplatz Hochbau verknüpft.

Der Eingang wird durch Anschlitzen der Betontrommel des Bunkers freigelegt. Durch die Glastrommel einer großformatigen Doppelschiebetür betritt man das Eingangsfoyer. Dieses erhält durch Herausschneiden einer Deckenebene eine Raumhöhe von 5,90 m. Der Raum wird künstlich durch großflächige LED-Leuchten belichtet. Ein gebogener Spiegelhorizont auf der Innenseite des Bunkermantels gegenüber dem Gebäudekern erzeugt optische Raumaufweitung und leitet die Besucher zu drei Schnellaufzügen.

437 Quadratmeter Brutto-Grundfläche stehen pro Geschoss zur Verfügung, wobei auf frühzeitigen Wunsch vor Rohbauerstellung zwei Geschosse über eine innenliegende Treppe miteinander verbunden werden können, so dass für einzelne Einheiten rd. 700 Quadratmetern zur Verfügung stehen.



  • Höhe über Grund 89,00 m
  • Vermietbare Fläche pro Gesch. 350 qm
  • Vermietbare Fläche 15 Gesch. 5.250 qm
  • Brutto-Grundfläche pro Gesch. 437 qm
  • Brutto-Grundfläche Neubau 6.555

Quelle:  Exzenterhaus Bochum GmbH & Co. KG



Bild: exzenterhaus bochum GmbH & Co. KG

Bild: exzenterhaus bochum GmbH & Co. KG

Bild: exzenterhaus bochum GmbH & Co. KG

Bild: exzenterhaus bochum GmbH & Co. KG
Update 02.04.2012

Am Mittwoch den 28.05.2008 begannen die Bauarbeiten für das neue Hochhaus ''Exzenterhaus''
Man beginne jetzt mit den vorbereitenden Arbeiten am Bunker, die seiner Zurichtung und Ertüchtigung für den Neubau dienen sollen. In gut zwölf Wochen werden dann die eigentlichen Bauarbeiten beginnen. Fertig werden soll das 15-stöckige Gebäude zum Jahreswechsel 2009/ 2010.


Im Oktober 2008 berichtet die WAZ, dass der Bunker an der Universitätsstraße/Ecke Oskar-Hoffmann-Straße inzwischen vollständig entkernt sei und sich nun als hohler Zylinder präsentiert..
Demnächst würden aufwändige Bohrungen für die Pfähle anstehen, die den Bau tief im Grund sichern sollen. Sie werden bis in eine Tiefe von 20 Metern senkrecht an der U-Bahn vorbei eingebracht und sollen 60 Prozent der Last tragen; 40 Prozent werde der Bunker selbst stemmen.

Für die Bohrungen benötigt man ein großes Bohrgerät, das entweder durch das Einfahrtstor geschoben oder per Kran von oben einschweben werden soll. Das Bohrgerät ähnelt dem Fahrgestell eines Baggers mit Gestänge, das abklappbar ist, wodurch es möglich wäre direkt durch das Einfahrstor in das Innere zu gelangen.

Die eigentlichen Bohrungen werden etwa drei Wochen in Anspruch nehmen. Zur Jahresfrist könnte der Hochbau beginnen.  Zurzeit wird das Exzenterhaus auf der Expo Real in München vermarktet. Das Projekt sei sehr begehrt. "Man haben hochwertige Interessenten für alle denkbaren Größen; von kleinen Büroabschnitten bis hin zu solchen, die ganze Etagen haben wollen.

Die Exzenterhaus GmbH wird mit ihren künftigen Mietern Verträge abschließen, sobald sie ihnen einen verbindlichen Bezugstermin nennen könne. Die Marktlage für ein solches Objekt ist sehr gut. Auch finanziell sei alles in trockenen Tüchern berichtet die WAZ. Des Weiteren sei man der Auffasung, dass der Bau noch in der angepeilten Bauzeit liegen würde, obwohl es vor einigen Wochen Verzögerungen gab bei der Entkernung des Bunkers.


Im April 2009 bin ich an der Baustelle vorbeigelaufen und hab zwei Fotos geschossen. Man konnte ein paar LKW's beobachten, die Schutt in die Grube vor dem Bunker abluden. Der Schutt wird wahrscheinlich als fester Untergrund für den Parkplatz dienen.




Im Mai 2009 habe ich den Bismarckturm im Bochumer Stadtpark bestiegen, um mir einen Überblick über den Standort des neuen Hochhauses im Stadtbild zu verschaffen. Leider entsteht das Exzenterhaus ein wenig Abseits der Innenstadt wie man auf meinen Fotos erkennen kann.

























Update 06.04.2012

Wie im Radio 98.5 berichtet wird, findet nach Angaben der Exzenterhaus GmbH in zwei Wochen, am 20. April das Richtfest statt. Bis voraussichtlich Anfang Mai soll auch die Verglasung der noch offenen fünf oberen Etagen abgeschlossen sein. Die ersten Einzüge der Mieter sind für November geplant. Von den 15 sichtbaren Geschossen seien die oberen fünf vermietet. Die zehn Etagen darunter sind noch frei. In den 15-stöckigen Aufbau auf den Hochbunker an der Universitätsstraße sollen in erster Linie Freiberufler, Ingenieure und Kreativbüros einziehen. Das Exzenterhaus wird 90 Meter hoch. Die Baukosten für den Büroturm liegen bei etwa 16 Millionen Euro.

Quelle: Radio 98.5 Bochum


Update 22.04.2012

Nach rund vier Jahren Bauzeit wurde am 20.04.2012 endlich Richtfest am Exzenterhaus in Bochum gefeiert. Auf 89 m höhe entstand ein weit sichtbares, außergewöhnliches Bauwerk, das im Begriff ist Bochums neues Wahrzeichen zu werden.


Quelle: WAZ - Im Herbst ziehen Mieter ein


Eine Fotostrecke zum Richtfest gibt es hier zu sehen.