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Samstag, 26. September 2026

Neue Kita Lennershof an der RUB Bochum entsteht | Holzmodulbauweise und 85 Plätze

Auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum entsteht mit der neuen Kita Lennershof eine moderne Betreuungseinrichtung für insgesamt 85 Kinder. Der zweigeschossige Neubau ersetzt die bestehende Kindertagesstätte aus dem Jahr 1973 und soll künftig als zeitgemäßes Familienzentrum am Hochschulstandort dienen. Bauherr des Projekts ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW). Betrieben wird die Einrichtung nach Fertigstellung durch das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ).

Platz für 85 Kinder

Die neue Kindertagesstätte wird über fünf Gruppen verfügen und bietet Platz für rund 85 Kinder im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren. Damit richtet sich das Angebot insbesondere an Familien, die am Hochschulstandort studieren oder arbeiten.

Die Kita wird zudem als zertifiziertes Familienzentrum betrieben. Neben der eigentlichen Kinderbetreuung soll das Gebäude damit auch als Anlaufstelle für Familien und das soziale Umfeld dienen.


Foto: RUB, Marquard


Donnerstag, 17. September 2026

Wohnhäuser Hasenwinkler Straße: Baustart 2026

Wohnhäuser an der Hasenwinkler Straße in Bochum-Dahlhausen: Baustart 2026

Bochum-Dahlhausen. Auf dem Grundstück des ehemaligen Penny-Marktes an der Hasenwinkler Straße 160 soll neuer Wohnraum entstehen. Die seit Jahren brachliegende Fläche wird damit voraussichtlich einer neuen Nutzung zugeführt. Die FROHNE GRUPPE plant dort zwei Wohnhäuser mit insgesamt rund 2.500 Quadratmetern Wohnfläche. Der Baustart soll noch 2026 erfolgen.

Damit werden die bereits seit 2023 bekannten Überlegungen für eine Wohnbebauung auf dem ehemaligen Penny-Gelände konkreter.


Bild: Frohne Gruppe


Mittwoch, 16. September 2026

Quartier am Gesundheitscampus Bochum – 360 Wohnungen in Querenburg

Quartier am Gesundheitscampus – neues Wohnquartier an der Stiepeler Straße | In Planung

Auf der ehemaligen Fläche der Erich-Kästner-Schule an der Stiepeler Straße in Bochum-Querenburg entsteht in den kommenden Jahren ein neues Wohnquartier. Unter dem Namen „Quartier am Gesundheitscampus“ plant die Stadt Bochum gemeinsam mit NRW.URBAN ein dichtes, zugleich klima- und umweltgerechtes Stadtviertel mit rund 360 Wohnungen.

Das etwa fünf Hektar große Areal liegt unmittelbar am Gesundheitscampus.NRW und an der Grenze zu Wiemelhausen. Neben Wohnungen sind Flächen für gesundheitsaffines Gewerbe, eine Kindertagesstätte und weitere öffentliche Nutzungen vorgesehen.

Städtebauliches Konzept

Das neue Quartier soll nicht als lose Ansammlung einzelner Mehrfamilienhäuser entstehen. Vorgesehen ist vielmehr eine kompakte, geschlossene städtebauliche Struktur. Der städtebauliche Entwurf sieht mehrere Wohncluster mit Geschosswohnungen vor. Die Gebäude werden überwiegend als Blockrandbebauung angeordnet und bilden dadurch klar definierte Straßen- und Freiräume.

Ursprünglich wurde das Konzept mit fünf Wohnclustern beschrieben. In der weiteren Planung werden die Gebäude zu mehreren größeren Baukörpern beziehungsweise Wohnblöcken zusammengefasst. Im Mittelpunkt steht das Leitbild der „kompakten Stadt“ und der „Stadt der kurzen Wege“. Auf der vergleichsweise kleinen Entwicklungsfläche soll möglichst viel Wohnraum entstehen, ohne das Quartier vollständig zu versiegeln. Zwischen den Gebäuden sind begrünte Freiräume und ein zentraler Quartiersbereich vorgesehen. Die neue Erschließungsstraße führt von der Stiepeler Straße aus ringförmig durch das Gebiet.

Bild: Pesch Partner Architektur Stadtplanung GmbH


Dienstag, 15. September 2026

Petrikirche Bochum-Wiemelhausen – Wohnungen und Kita geplant

Petrikirche Wiemelhausen – Umbau zu Wohnungen und Kita | In Planung

Die seit Jahren leerstehende und wegen erheblicher Bauschäden gesperrte Petrikirche in Bochum-Wiemelhausen soll eine neue Nutzung erhalten. Nach den aktuellen Planungen der Evangelischen Kirchengemeinde Wiemelhausen ist ein weitgehender Umbau des denkmalgeschützten Kirchengebäudes vorgesehen. Entstehen sollen Wohnungen und eine Kindertagesstätte.

Das Konzept befindet sich inzwischen in einer konkreteren Planungsphase. Die Kirchengemeinde führt Gespräche mit einem potenziellen Investor und einem Architekten. Der Entwurf wurde bereits im Sommer 2025 im Bochumer Beirat für Gestaltung und Baukultur vorgestellt und dort positiv bewertet. Ein Bauantrag und eine denkmalrechtliche Erlaubnis liegen allerdings noch nicht vor.



Samstag, 12. September 2026

Neubau GC an der RUB Bochum – Aktueller Baufortschritt 2026

Neubau GC an der Ruhr-Universität Bochum

Ersatzneubau für die Geisteswissenschaften auf dem RUB-Campus

Auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum entsteht mit dem Ersatzneubau GC eines der größeren aktuellen Bauprojekte der Universität. Das ehemalige GC-Gebäude aus der Gründungszeit der RUB wurde aufgrund seines baulichen Zustands und vorhandener Schadstoffe vollständig zurückgebaut. An gleicher Stelle entsteht nun ein moderner Ersatzneubau, der sich zugleich an der charakteristischen Architektur des denkmalgeschützten RUB-Campus orientiert.

Das Projekt ist Teil der umfassenden Modernisierung der Ruhr-Universität Bochum durch den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW).

Vom Rückbau zum Neubau

Die Arbeiten am Teilprojekt Abbruch begannen bereits im Juli 2023 mit vorbereitenden Maßnahmen. Ab Mitte August 2023 folgten die Hauptarbeiten. Das ehemalige GC-Gebäude wurde anschließend einschließlich der angrenzenden Flachbauten schrittweise zurückgebaut.

Der Rückbau war aufgrund der vorhandenen Schadstoffe besonders aufwendig. Gleichzeitig musste während der Arbeiten auf den laufenden Universitätsbetrieb und die unmittelbar angrenzenden Gebäude Rücksicht genommen werden. Anfang 2025 war der vollständige Rückbau einschließlich der Herstellung und Sicherung der Baugrube abgeschlossen. Damit konnte die nächste Phase des Projekts beginnen.

Bild: Gerber Architekten

Donnerstag, 10. September 2026

O-Werk Bochum: BrainLabs 1+2 – Büro- und Laborneubau auf MARK 51°7

O-Werk Campus Bochum: BrainLabs 1+2 auf MARK 51°7

Büro- und Laborneubauten in Bochum stehen vor schwierigerem Vermietungsmarkt

Auf dem ehemaligen Opel-Werksgelände in Bochum-Laer entsteht mit dem O-WERK | CAMPUS ein Technologie- und Innovationsquartier. Ein weiterer Baustein der Entwicklung sind die BrainLabs 1+2 an der Suttner-Nobel-Allee.

Die beiden L-förmigen Neubauten bilden den dritten Bauabschnitt des O-Werk Campus. Zusammen entstehen rund 15.000 m² Bruttogrundfläche auf sechs Geschossen. Vorgesehen sind moderne Büroflächen sowie flexibel nutzbare Werk- und Laborbereiche. Zwischen den beiden Gebäuden ist ein begrünter Innenhof vorgesehen, der als Quartiersplatz und Treffpunkt für die Nutzer dienen soll.

Flexible Nutzung für Büros, Labore und Gewerbe

Das Konzept der BrainLabs unterscheidet sich bewusst von einem klassischen Bürogebäude. Vor allem die Erdgeschosse sollen möglichst flexibel genutzt werden können.

Vorgesehen sind unter anderem Fitnessangebote, kleinere Einzelhandelsflächen, Praxen, Kreativwerkstätten, Showrooms, Service- und Werkstattflächen, Gastronomie sowie Laborbereiche. In den Obergeschossen sind moderne Büroarbeitswelten und weitere Laborflächen vorgesehen.

Durch diese Mischung sollen die Gebäude unterschiedliche Unternehmen aus Technologie, Forschung, Entwicklung und wissensintensiven Dienstleistungen ansprechen.

Bild: Landmarken AG


Neubau Kinder- und Jugendpsychiatrie Bochum-Linden | VALEARA

Neubau Kinder- und Jugendpsychiatrie Bochum-Linden

Neue VALEARA-Klinik entsteht auf dem ehemaligen St.-Josef-Hospital-Gelände

Auf dem Gelände des ehemaligen St.-Josef-Hospitals in Bochum-Linden entsteht eine neue Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Bauherr und Betreiber des Neubaus ist die VALEARA.

Das rund 2,9 Hektar große Areal war ursprünglich für eine umfangreiche Quartiersentwicklung mit Pflegeeinrichtungen, Kita und Wohnungsbau vorgesehen. Diese von der ICG Projektgesellschaft geplante Entwicklung wurde jedoch nicht umgesetzt. Stattdessen hat VALEARA einen Teil des ehemaligen Klinikgeländes übernommen und realisiert dort nun selbst den Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Am 5. März 2026 erfolgte der offizielle Spatenstich. An der Veranstaltung nahmen unter anderem NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Bochums Oberbürgermeister Jörg Lukat teil. Das Investitionsvolumen für die neue Klinik beträgt rund 32 Millionen Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das Projekt mit 22,5 Millionen Euro.


Bild: tec ARCHITECTURE GmbH / VALEARA-Gruppe

Mittwoch, 9. September 2026

Hallen- und Naturfreibad Linden Bochum fertig: Neues Bad eröffnet

Hallen- und Naturfreibad Linden in Bochum: Modernisierung abgeschlossen

Das Hallen- und Naturfreibad Linden ist nach umfassender Modernisierung wieder geöffnet. Aus dem in die Jahre gekommenen Hallenfreibad am Brannenweg ist ein modernes Familien-, Sport- und Freizeitbad mit neuem Hallenbad und vollständig neugestaltetem Naturfreibad geworden.

Die Modernisierung hat das Bad grundlegend verändert. Neben einem neuen 25-Meter-Schwimmerbecken entstanden ein flexibles Kursbecken mit Hubboden, ein neuer Kinderbereich mit Spraypark sowie eine neugestaltete Sauna. Im Außenbereich wurde das Naturfreibad komplett neu gestaltet. Dort wird das Wasser weiterhin ohne Chlor und andere chemische Zusätze auf natürliche Weise gereinigt.

Hallenbad mit neuen Wasserflächen

Das Herzstück des modernisierten Hallenbades ist das neue 25-Meter-Schwimmerbecken. Damit steht wieder eine zeitgemäße Wasserfläche für sportliches Schwimmen, Training und den normalen Badebetrieb zur Verfügung. Ergänzt wird das Schwimmerbecken durch ein Kursbecken mit Hubboden. Durch den variablen Boden kann die Wassertiefe an unterschiedliche Angebote angepasst werden. Das Becken eignet sich damit unter anderem für Schwimmkurse und Aquafitness.

Auch für Familien mit Kindern wurde das Angebot deutlich erweitert. Ein neuer Kinderbereich mit Spraypark bietet verschiedene Wasserspielmöglichkeiten für die jüngsten Besucher. Damit wurde das Hallenbad stärker als Familienbad ausgerichtet. Eine weitere Neuerung ist die Sprunganlage mit 1-, 3- und 5-Meter-Turm. Zusätzlich gibt es eine rund sechs Meter hohe Kletterwand.

Bild: Planteam Ruhr

Sonntag, 6. September 2026

Aldi Bochum-Linden: Neuer Markt an der Hattinger Straße fertig

Bochum-Linden: Neuer Aldi-Markt an der Hattinger Straße 620–632 ist fertig

Neubau ersetzt Getränkemarkt und frühere Bestandsgebäude – vier Wohnungen über dem Aldi-Markt

An der Hattinger Straße 620–632 in Bochum-Linden ist der neue ALDI-Nord-Markt inzwischen fertiggestellt und in Betrieb. Damit wurde ein Projekt umgesetzt, das ursprünglich bereits für 2024/2025 angekündigt worden war.

Auf dem Grundstück zwischen Hattinger Straße und Nevelstraße entstand ein moderner Aldi-Markt mit rund 800 Quadratmetern Verkaufsfläche. Gleichzeitig wurde die vorhandene Fläche neu geordnet und über dem Markt vier Wohnungen geschaffen. Damit verbindet das Projekt Einzelhandel und Wohnungsbau auf einem bereits erschlossenen Grundstück.

ALDI Nord selbst bezeichnet den Standort inzwischen als einen von mehreren neuen Standorten, mit denen das Unternehmen seine Präsenz in Bochum ausgebaut hat.

Neuer Aldi-Markt statt Getränkemarkt und Altbebauung

Ausgangspunkt des Projekts war das von ALDI Nord erworbene Grundstück an der Hattinger Straße 620–632. Neben dem früheren Getränkemarkt gehörten auch weitere Gebäude und Flächen zum Entwicklungsbereich.

Der Getränkemarkt an der Hattinger Straße 620 hatte am 15. Dezember 2023 seinen letzten Verkaufstag. Auch die im Hinterhof untergebrachte Freiwillige Feuerwehr Linden musste den Standort anschließend verlassen. Die bisherigen Gebäude sollten dem neuen Aldi-Markt weichen.

Anders als zunächst angenommen, wurde das Wohnhaus an der Ecke Hattinger Straße/Nevelstraße, in dem sich früher das Gasthaus „Böving“ befand, allerdings nicht Bestandteil des Abrisses. ALDI hatte dieses Gebäude nicht erworben. Der neue Markt wurde deshalb um das bestehende Gebäude herum geplant.

Foto: Aldi-Nord


Dienstag, 1. September 2026

Wohnquartier Am Schlosspark Bochum-Weitmar: 322 Wohnungen geplant

Wohnquartier Am Schlosspark in Bochum-Weitmar: 322 Wohnungen geplant

Bochum-Weitmar. An der Schloßstraße entsteht mit dem Wohnquartier Am Schlosspark eines der größeren Wohnbauprojekte in Bochum. Auf dem rund 3,7 Hektar großen Areal entstehen zunächst 244 neue Mietwohnungen, eine vierzügige Kindertagesstätte und eine Tiefgarage. Der erste Bauabschnitt steht inzwischen kurz vor der Fertigstellung. Gleichzeitig wird bereits die nächste Erweiterung des Quartiers vorbereitet. Insgesamt könnten an der Schloßstraße künftig 322 Wohnungen entstehen.

244 Wohnungen im ersten Bauabschnitt

Auf dem rund 21.000 Quadratmeter großen Grundstück hat die Eckehard Adams Wohnungsbau GmbH insgesamt neun Mehrfamilienhäuser errichtet. Käufer der Wohnungen ist das Wohnungsunternehmen VIVAWEST. Im ersten Bauabschnitt entstehen 244 Mietwohnungen. Davon sind 53 Wohnungen öffentlich gefördert.

Die Wohnungen bieten unterschiedliche Größen und richten sich damit an Singles, Paare und Familien. Geplant wurden Wohnungen mit einem bis fünf Zimmern und Wohnflächen von etwa 45 bis 140 Quadratmetern. Zum Projekt gehört außerdem eine vierzügige Kindertagesstätte mit einer Nutzfläche von rund 772 Quadratmetern. Betreiber der Kita soll die Arbeiterwohlfahrt werden.


Montag, 31. August 2026

Wohncampus Bochum-Weitmar: 95 Studentenwohnungen – aktueller Stand 2026

Wohncampus Bochum-Weitmar: 95 neue Studentenwohnungen an der Holtbrügge

Bochum-Weitmar. An der Ecke Am Kuhlenkamp / An der Holtbrügge entsteht ein neues Studierendenwohnheim mit insgesamt 95 Apartments. Das Wohnprojekt setzt auf eine moderne, modulare Bauweise und nachhaltige Gebäudetechnik. Ursprünglich sollten die Wohnungen bereits im Sommer 2025 bezugsfertig sein. Wegen Problemen mit dem Baugrund und notwendigen Umplanungen hat sich das Projekt jedoch deutlich verzögert.

Nach aktuellem Stand sollen die ersten Mietverträge nun im Laufe des Wintersemesters 2026/27 geschlossen werden.

95 Apartments in drei Gebäuden

Auf dem Grundstück in Bochum-Weitmar entstehen drei Gebäude mit jeweils drei beziehungsweise vier Geschossen sowie Dachterrassen. Insgesamt sind 95 Apartments vorgesehen.

Die Wohnungen richten sich ausschließlich an Studierende. Alle Apartments haben einen ähnlichen Grundriss und sind mit rund 22 Quadratmetern relativ kompakt.

Jedes Apartment verfügt über:

  • ein eigenes Wohn- und Schlafzimmer
  • Küche mit Einbauküche
  • Bad
  • Einbaukühlschrank
  • Ceran-Kochfeld
  • Umluftbackofen
  • vollständige Möblierung

Die Wohnungen werden vollmöbliert vermietet. Lediglich eine Matratze müssen die künftigen Bewohner aus hygienischen Gründen selbst mitbringen.


Bild: KRESINGS Architektur Münster GmbH


Sonntag, 30. August 2026

Wohnquartier Paulstraße: 95 Wohnungen Fertiggestellt

Wohnquartier Paulstraße in Bochum: 95 Wohnungen und Baufortschritt

Bochum-Altenbochum. Zwischen der Paulstraße und der Philippstraße entsteht ein neues Wohnquartier mit 95 Wohnungen in vier Mehrfamilienhäusern. Auf dem rund 7.520 Quadratmeter großen Grundstück des ehemaligen Vonovia-Areals ist moderner Mietwohnraum mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen geplant.

Das Projekt hatte in den vergangenen Jahren mit mehreren Verzögerungen und einem Wechsel der beteiligten Unternehmen zu kämpfen. Nach der Insolvenz des ursprünglich beauftragten Projektentwicklers Harfid wurden die Arbeiten neu organisiert. Die weitere Umsetzung übernahm die Frohne Generalbau GmbH & Co. KG.

Bild: Brockhoff & Partner Immobilien

Remira-Gebäude Bochum: Bürohaus im Technologie-Quartier heute

Remira im Technologie-Quartier Bochum: Kleines Bürogebäude mit nachhaltigem Konzept

Bochum. Im Technologie-Quartier Bochum entstand ab 2009 ein ungewöhnliches Bürogebäude für das IT-Unternehmen Remira GmbH. Das Unternehmen entwickelte Softwarelösungen für Warenlogistik und Disposition und verlegte seinen Standort von Dortmund nach Bochum.

Grundsteinlegung im Juli 2009

Am 9. Juli 2009 wurde im Technologie-Quartier Bochum der Grundstein für das neue Bürogebäude gelegt. Geplant war ein rund 1.200 Quadratmeter großes, dreigeschossiges Bürogebäude. Die Fertigstellung war für das Jahr 2010 vorgesehen. Im Sommer 2010 sollte Remira die neuen Räume beziehen.

Der Neubau entstand am Standort des Technologie-Quartiers in unmittelbarer Nähe zur Ruhr-Universität Bochum und zur Hochschule Bochum. Gerade diese Nähe zu Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen war für Remira ein wichtiger Grund für den Umzug nach Bochum.


Bild Schürmann Spanel AG

Donnerstag, 13. August 2026

Wohnquartier KiWi61: 47 neue Mietwohnungen in Wiemelhausen

An der Brenscheder Straße 61–63c im Bochumer Kirchviertel Wiemelhausen entsteht mit KiWi61 ein neues Wohnensemble mit insgesamt 47 Mietwohnungen in sechs Mehrfamilienhäusern.

Die Wohnungen haben Wohnflächen zwischen etwa 51 und 136 m² und werden als Zwei- bis Vierzimmerwohnungen errichtet. Bauherr und Eigentümer ist die Kirchliche Zusatzversorgungskasse Rheinland-Westfalen (KZVK).


Bilder: KZVK

Mittwoch, 4. Dezember 2024

Feuerwehrhaus Linden Bochum – Neubau mit Rettungswache

Feuerwehrhaus und Rettungswache Linden – Neubau an der Lindener Straße 109

An der Lindener Straße 109 in Bochum-Linden ist ein neues Feuerwehrgerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr Löscheinheit Linden entstanden. In das Gebäude wurde außerdem eine Rettungswache integriert. Damit wurde der Standort im Bochumer Südwesten deutlich aufgewertet.

Neubau ersetzt altes Turmgebäude

Ausgangspunkt für das Projekt war das alte Feuerwehrhaus an der Lindener Straße 147. Das markante Turmgebäude musste Anfang 2021 aufgrund eines Hausschwammbefalls und damit verbundener statischer Probleme aufgegeben werden. Ursprünglich hatte die Stadt auch eine Sanierung und Weiternutzung des historischen Gebäudes geprüft. Die Schäden erwiesen sich jedoch als wesentlich größer als zunächst angenommen. Der Neubau an der Lindener Straße 109 wurde deshalb als eigenständiges Feuerwehrhaus geplant.

Feuerwehrhaus mit drei Fahrzeugstellplätzen

Das neue Gebäude verfügt über drei Fahrzeugstellplätze sowie direkt angeschlossene Sozial- und Sanitärräume. Hinzu kommen Schulungsräume für die Löscheinheit und die Jugendfeuerwehr. Auch die notwendigen Stellplätze und Außenanlagen gehören zum Projekt. Die Stadt Bochum hatte für das Vorhaben zunächst Gesamtkosten von rund 11,5 Millionen Euro veranschlagt. Der Realisierungsbeschluss sah neben dem Gebäude auch die Gestaltung der Außenanlagen sowie notwendige Baumfällungen und Ersatzmaßnahmen vor.

Foto: Stadt Bochum


Donnerstag, 13. April 2023

Neubau Firmenzentrale Cosinex | In Bau

Der Bochumer Spezialist für Softwarelösungen und IT-Projekte in der öffentlichen Verwaltung „cosinex GmbH“, wird seinen Firmensitz auf den Gesundheitscampus in Bochum verlegen. Einen entsprechenden Vertrag hat das Unternehmen im Juni 2021 mit dem Essener Projektentwickler KÖLBL KRUSE geschlossen. Auf dem Entwicklungsgrundstück mit einer Größe von 3.234 Quadratmetern, das sich KÖLBL KRUSE im Dezember 2020 im Rahmen eines Investorenwettbewerbs von der Bochum Wirtschaftsentwicklung gesichert hat, soll ein Neubau mit ca. 5.200 Quadratmetern Mietfläche für rund 210 Arbeitsplätze entstehen. Zu dem Projekt zugehörig ist ein weiteres, 2.063 Quadratmeter großen Grundstück, auf dem KÖLBL KRUSE ein Parkhaus mit ca. 333 Stellplätzen auf 11 Parkplatzebenen realisieren wird.

Der Bauantrag für das Neubauprojekt ist bereits bei der Stadtverwaltung Bochum eingereicht. Mit der Bauaufgabe hat KÖLBL KRUSE das Dortmunder Familienunternehmen FREUNDLIEB Bauunternehmung GmbH & Co. KG beauftragt. Der Baubeginn ist für Ende 2021 vorgesehen. Die Fertigstellung für Ende März 2023 terminiert. „Wir freuen uns, dieses spannende Projekt auf einem der letzten freien Grundstücke des Gesundheitscampus Bochum entwickeln zu dürfen. Der Standort bietet mit seiner hervorragenden Lage in direkter Nachbarschaft zur Ruhr-Universität Bochum sowie der innovationsfördernden Vernetzung mit der gesamten Gesundheitswirtschaft im Ruhrgebiet die perfekte Lage für unseren Kunden cosinex“, erklärt Stephan Kölbl, geschäftsführender Gesellschafter der KÖLBL KRUSE GmbH.

Die Architektur des modernen Bürogebäudes wurde vom Hamburger Architekturbüro nentwig.notbohm ARCHITEKTEN partG mbB entwickelt. Der Neubau passt sich mit seiner Geometrie in die Gestaltungslinie des Campus ein. Der Grundfigur des Baukörpers liegt ein X zu Grunde. Die Schenkel des Buchstabens sind zueinander verschoben. So entsteht eine Fuge im Baukörper. Dieser Binnenraum wird in den verschiedenen Geschossen unterschiedlich genutzt. Im Erdgeschoss befindet sich der Haupteingang mit großzügiger Windfanganlage, über den man den zweigeschossigen Empfangsbereich erreicht. Eine Frei- und Sitztreppe macht den Binnenraum für Präsentationen nutzbar. Ebenfalls hier angesiedelt sind die Erschließungskerne inmitten des Gebäudes und der Zugang zu den hausinternen Stellplätzen.

In den Obergeschossen dient die Fuge zwischen den Riegeln als interner Treffpunkt mit Meeting Point und Teeküche. Die oberen Geschosse sind für Büros vorgesehen, die alle Formen moderner Bürolandschaften zulassen. Die Grundfläche des Erdgeschosses ist kleiner ausgebildet als die darüber folgenden oberen Stockwerke. Die auskragenden Obergeschosse bilden so an den Ecken eine geschützte Terrassenfläche. Im Erdgeschoss finden sich neben der Gastronomie mit viel Platz für die Pausengestaltung ein Bereich für Konferenzen, eine Fahrradwerkstatt und die Haustechnik. Durch die knickenden Riegel verzahnt sich das Gebäude mit seiner Umgebung und nimmt die prägende Freiraumgestaltung des Campus auf.

„Sowohl die moderne Architektur als auch die Gestaltung der Inneneinrichtung unseres neuen Hauptstandorts unterstreichen das Arbeitskonzept, das wir schon heute leben und weiter ausbauen wollen. Mit einem Gebäude, in dem sich Mitarbeiter auch über ihre Aktivitäten am Arbeitsplatz hinaus wohl fühlen, stärken wir die Unternehmenskultur und bauen unsere Stellung als attraktiver Arbeitgeber aus.“ erläutert Carsten Klipstein, Geschäftsführer der cosinex GmbH, wesentliche Planungsprämissen aus Sicht der cosinex.

Bei dem Vertragsabschluss war die CUBION Immobilien AG als Berater alleinbeauftragt.


Bild: Cosinex / Quelle: Pixel Brands GmbH


Update 02.01.2022

Die Bauarbeiten haben wie angekündigt begonnen. Auf dem Bauschild ist ein überarbeiteter Entwurf zu erkennen. Zur Zeit finden noch Erdarbeiten statt. Es wird ein Teilbereich des nördlich angrenzenden Grundstücks für die Ablage der Baumaterialien und Baumaschinen genutzt.




Update 28.01.2022

Am 26.01.2022 wurde der erste Spatenstich für die neue Cosinex Firmenzentrale gesetzt. Im März 2023 soll das neue Bürogebäude bezugsfertig sein. Zu dem Projekt gehört auch ein separates, 2.063 Quadratmeter großes Grundstück, auf dem KÖLBL KRUSE ein Parkhaus mit ca. 348 Stellplätzen realisieren wird. Der Baubeginn erfolgt in einigen Monaten. Die Fertigstellung ist ebenfalls für Ende März 2023 geplant.


Bild: Kölbl Kruse | nentwig.notbohm ARCHITEKTEN PartG mbB

Update 07.08.2022





Update 28.09.2022

Der Rohbau steht, die neue cosinex Firmenzentrale nimmt Gestalt an. Aus diesem Anlass haben die Bauherren am vergangenen Freitag gemeinsam Richtfest gefeiert. Im Rahmen des Festakts mit über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war es den cosinex-Beschäftigten möglich, sich bei Führungen durch das Gebäude direkt vor Ort ein Bild von ihren zukünftigen Arbeitswelten zu machen. Die Übergabe des Neubauprojekts ist bereits zum 31. Mai 2023 geplant.

Das zweite Geschoss (ca. 1700 qm) soll anscheinend untervermietet werden. Das Erdgeschoss wird neben einer Vollküche, die frisch gekochtes, regionales Essen vorhalten wird, auch großzügig bemessenen Raum für die Pausengestaltung, einen Konferenzbereich und eine Fahrradwerkstatt umfassen.

Bei der Planung galten höchste Ansprüche an Energieeffizienz, Barrierefreiheit und Sicherheit, ebenso wie an Ästhetik und Design. Der neue Standort wird vom Rechenzentrum bis zur Überwachung die Anforderungen einer BSI-Grundschutzzertifizierung nach Maßgabe der Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erfüllen.

Quelle: Richtfest für die neue Firmenzentrale der cosinex




Bilder: netwignotbohm

Update 15.10.2022

Hier nun einige Fotos von der Baustelle aus Oktober 2022.





Fotoupdate 04/2023





Bürogebäude am Lennershof | In Planung

Zwischen Technologiequartier und Hochschule ist der Bau eines neuen sechs stöckigen Bürogebäudes mit einer Gesamtfläche von 9.265 m² Bürofläche und 150 Stellplätze für Fahrzeuge geplant. Fertigstellung könnte abhängig vom Vermarktungsstand bereits 2025 erfolgen. Bei der Fassade hat man sich offensichtlich noch nicht auf einen genauen Gestaltungsentwurf festgelegt.

Hinter dem Projekt steckt die Büropark Lennershof GmbH aus Hamburg. Geplant ist ein Bürogebäude mit einer Tiefgarage für 47 PKW Stellplätze. 26 oberirdische PKW Stellplätze werden auf der Eingangsseite im nördlichen- westlichen Bereich des Gebäudes angeordnet. Der Flächeneingriff in die Grünfläche / Obstwiese mit einer Stellplatzanlage für weitere 47 PKW Stellplätze ist temporär und erfolgt unter entsprechenden Ausgleichsmaßnahmen. Im Außenbereich und in der Tiefgarage werden insgesamt 161 Fahrradstellplätze vorgesehen. Die Nutzung des Gebäudes ist für Firmen vorgesehen, die technologieorientiert und in Kooperation mit der Ruhr-Universität sowie wissenschaftlich arbeitenden Einrichtungen tätig sind.

Quelle: https://bochum.ratsinfomanagem…xjZT_dMxAiy_Zeru5mAVrSDdc

Montag, 10. April 2023

Neubau Technologiezentrum | In Bau

Die Ruhr-Universität kauft das Gebäude MB zurück, in dem derzeit das Technologiezentrum Ruhr untergebracht ist. Dort soll die gesamte Verwaltung der Uni einziehen, di zu Zeit noch in die Innenstadt ausgelagert ist. In der Nähe des Uni-Campus soll deshalb ein Neubau entstehen. Dort werden auch das Grönemeyer-Institut und das Grönemeyer-Medizinzentrum einziehen. Mit ca 10.000 qm wird es aber deutlich kleiner ausfallen.

Quelle: WAZ - Ruhr-Uni braucht Platz und kauft Medizinergebaeude zurück


Update 29.12.2019

Zum Neubau des Technologiezentrums sind nun weitere Details bekannt geworden. So soll die Gesamtinvestition für die neue Immobilie 29 Millionen Euro betragen. Als Standort wird ein 8140 Quadratmeter großes Grundstück „Auf dem Kalwes 16“ in Querenburg und damit in der Nähe von Ruhr-Uni und Hochschule favorisiert. Das Gebäude soll sechs geschossig gebaut werden.

Der Bauherr, die Chip GmbH, hat dieser Tage eine Ausschreibung für die Generalplanung mit einem Auftragswert von vier Millionen Euro auf den Weg gebracht. Das neue Zentrum soll eine vermietbare Fläche von etwa 10 000 Quadratmetern plus Betreiberbüro und Seminarflächen haben. Bis 2022 soll nach aktuellen Planungen das Gebäude bezugsfertig sein.

Quelle: WAZ - In Bochum entsteht bis 2022 ein neues Technologiezentrum

Update 06.05.2020

Die Vergabe der Generalplanung für das Technologiezentrum Ruhr (TZR) konnte im März 2020 die SSP AG im Rahmen eines öffentlich und europaweit ausgeschriebenen VgV-Ideenwettbewerbes für sich entscheiden.

Das Gebäude soll nachhaltig gestaltet werden. Deshalb bekommt es eine grüne Klima-Südfassade ebenso wie die Wasserspeicherung bei Dach, Fassade und Grundstück. Auf rund 12.000 qm Bruttogeschossfläche sollen in hoch flexiblen und wandelbaren Flächen Gründer, Technologiefirmen und zukunftsorientierte Unternehmen verschiedener Branchen ihre neue Heimat finden.

Zentrale Punkt des Gebäudes soll das im Basisgeschoss angelegte Innovationsforum werden, in dem sich verschiedene Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft vernetzten und austauschen können. Insbesondere die erfolgreiche regionale Städtepartnerschaft Bochum-Witten-Herne-Hattingen soll durch das geplante Vorhaben gestärkt und profiliert werden. Positiv zu erwähnen ist auch die Planung einer Tiefgarage, wodurch die Versiegelung der Flächen reduziert wird.




Bilder: SSPAG

Update 08.11.2020

Der Entwurf für das „Technologiezentrums Ruhr“ (TZR) wurde überarbeitet. Die Begrünung über spannseilgeführte Rankpflanzen, die automatisierte Regenbewässerung über vorgehaltene Retensionsflächen im Dach und in den Außenanlagen, helle Fassadenmaterialien (Albedo-Effekt) sowie die Kombination eines innovativen passiven und aktiven Sonnenschutzsystems lassen in heißen Sommern die Oberflächentemperatur der Südfassade bis zu sechs Grad sinken.

Bilder: SSP

Update 25.01.2021

Es ist ein weiterer Meilenstein für den Wissens- und Innovationsstandort Bochum: Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) fördert den geplanten Neubau des Technologie-Zentrums Ruhr (TZR) im Technologiequartier Bochum. Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart überreichte am 21.01.2021 in Düsseldorf einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 8,4 Millionen Euro.

Das neue Technologie- und Gründerzentrum soll auf dem Gelände des Technologie Quartiers Bochum in unmittelbarer Nähe zu den wissenschaftlichen Einrichtungen der Ruhr-Universität Bochum und der Hochschule Bochum entstehen. „Dank des neuen Standorts im Technologiequartier Bochum ist auch die Nähe zur Bochumer Hochschullandschaft weiterhin gesichert“, betont Ralf Meyer.

Das geplante sechsstöckige Gebäude mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro bietet Gründerinnen und Gründern auf insgesamt 11.000 Quadratmetern beste Voraussetzungen, um ihre Geschäftsidee weiterzuentwickeln. Die Start-ups können beispielsweise in sogenannten Maker Spaces Designideen erproben oder Prototypen erstellen.

Umzug und Neubau des TZR sind notwendig geworden, weil die Ruhr-Universität Bochum Eigenbedarf angemeldet hat und die Flächen anderweitig nutzen will. Dies regelt ein entsprechendes Vorkaufsrecht seit dem Verkauf des Gebäudes an die Bochum Wirtschaftsentwicklung.

Die Mittel für den Bau des neuen Technologiezentrums stammen aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsausgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Sie sollen die ausgewogene regionale wirtschaftliche Entwicklung in ganz Nordrhein-Westfalen unterstützen.

Pressemitteilung: Bochum erhält 8,4 Millionen Euro für den Bau des neuen Technologie- und Gründerzentrums Ruhr


Update 26.03.2021

Im Oktober sollen die Bauarbeiten für das neue Technologiezentrum beginnen. Geplante Fertigstellung ist 2023.

Quelle: https://www.linkedin.com/posts…-6772414118403153920-Z76B


Update 24.11.2021

Am 10.11.2021 wurde der erste Spatenstich für den Neubau gefeiert. Die Grube ist nahezu ausgehoben, Kohlefunde abgefahren und der Kran steht. Die Chip GmbH, die Gesellschaft, in der die vier Städte Bochum, Herne, Witten und Hattingen sowie der Förderverein Technologietransfer und die IHK Anteile zeichnen, hat zu dem Baufest des Technologiezentrums eingeladen, das mit einem Budget von rund 30 Mio. € ausgestattet ist.

Architekt und Gesamtprojektleiter Matthias Kraemer von SSP unterstrich die vorgenannten Gedanken: „Wir verbinden Innovation und Nachhaltigkeit. Das Gebäude und seine Flächen gleichen einer Bühne, in der verschiedene Stücke gespielt werden können. Hohe Flexibilität und die Verwirklichung von spezifischen Raumkonstellationen sind in einer breiten Bandbreite möglich. Die ca. 1.000 qm Grünfassade und das wasserspeichernde Biodiversitätsdach drücken die Vorwärtsgewandtheit aus. Innovation und Nachhaltigkeit sind die Seiten der gleichen Medaille.“

Pressemittelung: SSP


Update 02.01.2022

Die Erdarbeiten sind bereits beendet. Inzwischen wird an der Tiefgarage bzw. dem Erdgeschoss gearbeitet. Bei dem ausführenden Bauunternehmen handelt es sich um Züblin. Auch die angrenzende Straße, die nach Witten führt, soll ausgebaut werden.



Update 10.04.2022

Wie es aussieht ist die Tiefgarage nun fertig. Es beginnen die Arbeiten am Erdgeschoss. Ab jetzt sollte es zügiger auf der Baustelle vorwärts gehen. Auch der erste Mietvertrag für eine der Flächen im Neubau konnte abgeschlossen werden.



Update 28.08.2022

In den letzten Monaten ging es recht zügig auf der Baustelle voran, so dass inzwischen bereits am fünften Geschoss gearbeitet. Es wird interessant zu sehen sein, wie die grüne Fassade umgesetzt wird. Die Südfassade soll mit 800 m² eine der größten Grünfassaden des Ruhrgebiets werden. Sie speichert das Wasser ebenso wie Dach und Grundstück, sodass es für Böden, Gebäudebegrünung und den Artenschutz nutzbar bleibt. Das Neubauvorhaben wird ein Musterbeispiel für die effektive Anwendung der wettergesteuerten Regenwasserspeicherung. Das Gebäude soll im Sommer 2023 fertiggestellt werden.




Update 05.02.2023

Vor vielen am Bau Beteiligten, zukünftigen Mietern und Gästen wurde am 13.1.2023 das Richtfest begangen.Im neuen Technologiezentrum sind viele innovative Funktionen und Flächen vorgesehen, wie zum Beispiel das zentrale Innovationsforum, der OpenSpace-Bereich für die Gründer sowie der MakerSpace als Zukunftswerkstatt. Im Juli 2023 soll der Bau mit der 1.000 qm großen Grünfassade fertiggestellt sein.

Quelle: https://www.ssp.ag/technologie…-bochum-feiert-richtfest/


Fotoupdate 10.04.2023



Fotos | 04/2023

Samstag, 24. Dezember 2022

Wohnquartier Charlottenstraße | In Planung

Auf einem ca. 15.000 qm großen Grundstück an der Charlottenstraße in Wiemelhausen soll ein neues Wohngebiet für ca. 45 Familien entstehen. Geplant sind Einfamilien- und kleinere Mehrfamilienhäuser. Im westlichen Teil des Plangebietes sollen die Wohngebäude am Straßenrand entlang der Charlottenstraße entstehen, die in diesem Zuge ausgebaut wird. Im östlichen Teil soll eine Stichstraße gebaut werden, um die Grundstücke im Hinterland von Charlotten- und Baumhofstraße anzubinden.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…r-gebaut-id230495162.html


Update 24.12.2022

Der Baustart für das Neubaugebiet an der Charlottenstraße in Bochum-Wiemelhausen rückt näher. Auf 1,4 Hektar sollen parallel zur Königsallee Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Mehrfamilienhäuser entstehen, die Platz für 40 Familien bieten. Dafür wird die Charlottenstraße verlängert und breiter gebaut. Investor hinter dem Projekt ist die Bollmann-Gruppe aus Bochum. Baustart soll nach aktuellem Stand im Sommer/Herbst 2023 erfolgen.

Sonntag, 27. November 2022

Quartier an der Hüttenstraße | In Planung

Die Landmarken AG und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung bauen auf der 17.000 Quadratemeter großen Fläche. Das Quartier soll Raum für Arbeit und Wohnen bieten.

Besonders in diesen angespannten Zeiten ist die Entwicklung der Fläche an der Hüttenstraße ein positives Signal für die wirtschaftliche Entwicklung in Bochum: Denn auf dem 17.000 Quadratmeter Areal der Bochum Wirtschaftsentwicklung entsteht ein Mischquartier, das jeweils zur Hälfte Raum für Arbeit und Raum zum Wohnen bieten soll.

Ein komplett neuer Institutskomplex wird im östlichen Teil gebaut. Dort sollen die rund 140 Beschäftigten des Instituts für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) einziehen. Für die Mitarbeitenden, die derzeit auf dem Campus Bergmannsheil keine 500 Meter entfernt von der Hüttenstraße arbeiten, ist der neue Standort optimal. Sie bleiben damit auch in Zukunft in der Nachbarschaft der Uniklinik, einem wichtigen Kooperationspartner. Die verkehrsgünstige Lage des Standorts tut ihr Übriges.
Neuer Institutskomplex des IPA stärkt Gesundheitsstandort

Das IPA-Institut forscht schwerpunktmäßig zu arbeitsbedingten Erkrankungen und Berufskrankheiten und unterstützt damit Berufsgenossenschaften und Unfallkassen bei ihren Aufgaben. Gleichzeitig ist es als Institut der Ruhr-Universität Bochum für die Lehre im Fach Arbeitsmedizin verantwortlich. „Mit einem neuen Institutsgebäude wird die Forschung für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz und in Bildungseinrichtungen am Standort Bochum nachhaltig gesichert“, erklärt Professor Dr. Thomas Brüning, Institutsdirektor des IPA.

Brüning weiter: „Wir freuen uns sehr auf das neue Gebäude mit Labor- und Büroräumen, die dann den modernsten Standards entsprechen und genau auf den Forschungs- und Beratungsbedarf der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen zugeschnitten sein werden.“ Rouven Beeck, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung ergänzt: „Dass ein bedeutendes Institut im Bereich Arbeitsmedizin mit langer Tradition am Standort Bochum hier die Zukunft plant, stärkt den Gesundheitsstandort. Uns freut aber auch, dass gleichzeitig Raum für Arbeit und Raum für Wohnen auf einer Fläche entstehen und damit ein Stück Büroflächenentwicklung.“
Erstes Wohnprojekt der Landmarken AG im Ruhrgebiet

Auch für die Landmarken AG ist die Hüttenstraße eine Premiere – und zwar, weil die Landmarken AG erstmals im Ruhrgebiet ein Wohnprojekt initiiert. Auf der westlichen Teilfläche sollen rund 200 Wohnungen entstehen. Mit der Nachnutzung einer Brachfläche vermeidet Landmarken die Versiegelung von Freiflächen. „Wie unsere gewerblichen Entwicklungen bauen wir auch unser erstes Wohnprojekt im Ruhrgebiet nicht auf die sprichwörtliche grüne Wiese, sondern recyclen und entsiegeln eine alte Industriefläche“, sagt Sylvia Friederich, Mitglied der Landmarken-Geschäftsleitung. „Das entspricht genau unserer Philosophie. Wir freuen uns über das Vertrauen der Bochum Wirtschaftsentwicklung und möchten dieses mit einer sinnstiftenden und zukunftsorientierten Nachnutzung zurückzahlen.“

Zurzeit geht es auf dem Gelände an der Hüttenstraße nun um den Rückbau der Altflächen, im Fachjargon um die sogenannte Baureifmachung. Das bedeutet, dass die Fläche so präpariert wird, dass die Bauarbeiten beginnen können. 2023 soll das dann baureife Grundstück übergeben werden. In der Zwischenzeit wird vom Amt für Stadtplanung und Wohnen in Zusammenarbeit mit den beiden Investoren und unter Beteiligung der politischen Gremien und der Öffentlichkeit ein Bebauungsplan erarbeitet.


Bochum: Bochum Wirtschaftentwicklung


Die Landmarken AG aus Aachen wird im westlichen Teil des ehemaligen Druckereigeländes fünf Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage entwickeln. Es soll ein Mix aus klassischen, geförderten und seniorengerechten Wohnungen entstehen. Insgesamt sind 200 Wohnungen vorgesehen. Durch den Bebauungsplan wird eine Wegeverbindung zwischen dem entstehenden Wohnquartier und dem Idunapark hergestellt.

Im Osten wird das Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Ruhr-Universität ein großes Labor- und Bürogebäude bauen. „Der bisherige Standort der Arbeitsmediziner am Bergmannsheil ist stark sanierungsbedürftig, deshalb wurde schon länger ein neuer Standort gesucht“. Alles sei inzwischen in trockenen Tüchern. Das Institut beschäftigt 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nach Fertigstellung aus dem nahe gelegenen Altgebäude umziehen werden.

Für die Stadt sei es wichtig, dass das neue Quartier mit Wohnen und Arbeiten urban bleibe. Es solle anspruchsvoll eingebettet werden ins Umfeld, das geprägt ist von Wohnungsbau, Kleingärten, Gewerbe und dem Iduna-Park.