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Donnerstag, 14. Dezember 2023

Kontorhaus - Ecke Südring/Luisenstraße | Nicht realisiert

Der Apple-Händler Gravis eröffnete seinen neuen Laden im März in der Huestraße 30. Das alte Pavillon-Gebäude an der Ecke Südring/Luisenstraße wo Gravis zuletzt Mieter war steht vor dem Verkauf. Das Gebäude soll einen Neubau weichen. Dabei soll es um weitaus mehr als nur um Einzelhandel gehen. In Rede stehen soll sogar ein noch größerer Entwurf, der das Nachbargebäude einbezieht, in dem u.a. die „Fahrschule 1, 2, 3“ Mieter ist.


Quelle: WAZ - Gravis-Pavillon in Bochum soll für ein Kontorhaus weichen


Update 23.09.2019

Der Käufer des Gravis-Pavillons an Ecke Südring/Luisenstraße ist der Bochumer Investor Prof. Bodo Brandts. Er plant dort ein 6 geschossiges Bürogebäude mit 5000 qm Fläche errichten zu lassen. Dabei soll eine Summe von ca. 10 Mio Euro investiert werden. Im Erdgeschoss wäre Platz für Gastronomie oder Einzelhandel. Die Büroräume sollen von Brands Medizinunternehmen DEGEDI, sowie einiger Tochterunternehmen bezogen werden. Darüber hinaus soll an den Südring die Verwaltung eines derzeit noch in Hessen ansässigen Unternehmens ziehen: Die LBF Technik GmbH aus Lauterbach.

Nach Möglichkeit soll das angrenzende Gebäude in die Planungen mit einbezogen werden. Es gibt Gespräche mit dem Eigentümer. Bis Ende des Jahres soll eine Entscheidung gefallen sein, so der Investor. Sollte dieser zustimmen könnte ein größeres Gebäude mit bis zu 10.000 qm Fläche entstehen. Dann wäre auch Platz für Mikro-Apartments. Entwürfe für eine kleine und eine große Lösung hat das Bochumer Architektenbüro Rübsamen Partner bereits entwickelt. Diese sollen der Stadt demnächst präsentiert werden.

Quelle: WAZ - Bochumer investiert etwa 10 Mio Euro am Südring


Update 19.01.2020

Der Eigentümer des benachbarten Gebäudes hat sich dazu entschlossen das Gebäude zu verkaufen. Nun wird der große Entwurf mit 10.000 qm Fläche umgesetzt. Wann mit den Abriss- und Bauarbeiten begonnen werden könne, hänge vom Fortgang der Planungen und Genehmigungen ab.

Quelle: WAZ - Bochum: Investor will großen Wurf in der Innenstadt umsetzen

Update 12.11.2020

Zwischen Südring und Hellweg soll bekanntlich ein sechsgeschossiger Komplex mit großen Büroflächen, Einzelhandel und Gastronomie, einem medizinischen Referenz- und Ausbildungszentrum und möglicherweise auch Wohnungen entstehen.

Wenn es gut läuft, so der Bauherr, soll 2022 gebaut werden; womöglich noch rechtzeitig, um direkt aus Querenburg in die Innenstadt ziehen zu können. In diesen Tagen werden die Bodenuntersucherungen des Geländes beendet sein.

Das dort noch stehende Gebäudeensemble, der Pavillon an der Grundstückspitze und der dahinter liegende zweigeschossiger Flachbau mit Innenhof werden 2021 abgerissen. Mit allen Mietern habe man sich inzwischen einigen können, so dass dem Abriss nichts mehr im Wege steht.



Update 26.05.2022

Im September 2022 sollen die Abrissarbeiten für den sechseinhalbgeschossigen Neubau beginnen. Über das Aussehen des Multifunktionsgebäudes, in dem Handel, Gastronomie, Büros, medizinisches Versorgungszentrum und Wohnungen für Besucher des MVZ ihren Platz finden sollen ist noch nichts bekannt. Doch scheint der Entwurf bereits im Gestaltungsbeirat der Stadt präsentiert worden zu sein. Woraufhin der Entwurf überarbeitet wurde. So habe der Bau nun eine schlankere Anmutung als im ursprünglichen Entwurf, die Nutzfläche sei kleiner geworden.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…beginnen-id235441707.html


Update 31.05.2023

Wie aktuell in der WAZ berichtet wird, hält der Investor an dem Projekt fest. Die Verwaltung der Degedi, die mittlerweile nach dem Einstieg des Investors Quadriga Capital zur Gesellschaft für Integrierte Gesundheitsversorgung (GIG) gehört, ist mittlerweile vom Campus der Ruhr-Universität auf den nahe gelegenen Gesundheitscampus gezogen. Ihre Büros lagen im bisherigen Technologiequartier, deren gesamte Fläche künftig komplett von der Ruhr-Uni genutzt wird und daher aktuell unweit der Hochschule Bochum neu gebaut wird.

Die enorme Kostensteigerung im Bausektor sorgt zur Verzögerung beim Projekt. Hintergrund ist, dass sich einfach im Vergleich zur Planungszeit die Kosten für das Projekt fast verdoppelt haben“, so der Mediziner. Bei einer Bruttogeschossfläche bis zu 11.000 Quadratmeter könnten damit geschätzt Baukosten von bis zu 40 Millionen Euro im Raum stehen. Nun steht man in Verhandlungen mit potenziellen Partnern, die das Projekt umsetzen sollen. Degedi könnte dann einen großen Teil der Fläche anmieten und so zur Refinanzierung beitragen.



Update 14.12.2023

Das seit vier Jahren geplante Projekt am Südring wird nicht realisiert. Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen kann kein wirtschaftlich tragbares Konzept für den Neubau aufgestellt werden. Die Baukosten hätten sich mittlerweile beinahe verdoppelt. Deshalb hat sich der Investor dazu entschlossen, die Pläne für einen Neubau an dieser Stelle aufzugeben.

Das Grundstück geht zurück an die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bochum. Anfang des nächsten Jahres sollen Gespräche mit möglichen Investoren und Nutzern aufgenommen werden. Trotz des aktuell schwierigen Marktumfelds mit stark steigenden Baupreisen und Zinsen sei man durchaus zuversichtlich: „Es besteht bei Investoren weiter ein großes Interesse an Bochum.“ Unklar ist aktuell noch, ob es zu einer gemeinsamen Vermarktung und Nutzung beider Grundstücke kommt oder ob es separate Lösungen geben wird.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…n-bochum-id240804936.html



Fotos: hanbrohat | 02/2021

Sonntag, 19. November 2023

Neubau Aldi-Markt + Wohnungen Hattinger Straße 620-632 | In Planung

Aldi Nord hat an der Hattinger Straße 620-632 ein Grundstück mit einem Getränkemarkt und drei Wohnhäusern gekauft. Diese sollen nun für den Bau eines Aldi Discounters abgerissen werden. Außerdem sollen über dem neuen Aldi-Markt vier Wohnungen entstehen. Das Konzept der Nachverdichtung seiner Filialen kann man inzwischen vermehrt bei Aldi Neubauprojekten beobachten. Wobei ich mir in dem Fall gerne mehr Wohnungen gewünscht hätte. Weitere Details zum Projekt möchte der Bauherr im Sommer veröffentlichen. Mit einem Baustart ist im Jahr 2024/2025 zu rechnen.



Update 19.11.2023

Um auf die beiden Kommentare einzugehen, gibt es hier eine Planzeichnung für die Bebauung des Grundstücks. Im Februar 2023 wurde der Antrag auf die Entfernung der Bäume auf dem Grundstück gestellt. Soweit ich das beurteilen kann, wird das direkt an den Getränkemarkt angrenzende Wohngebäude links und die dahinter liegenden Häuser und Garagen abgerissen. Mit dem Abriss und Neubau wird erst begonnen, wenn die Feuerwehr in ihr neues Feuerwehrhaus in Linden eingezogen ist. Dafür haben bereits die Bauarbeiten begonnen.

Sonntag, 15. Oktober 2023

Husemann Karree | In Bau

Der Projektentwickler HBB aus Hamburg bestätigte auf Anfrage der WAZ, dass man weiterhin an dem Entwurf von 2013 festhalte. Doch wird man sich lediglich auf die Fläche der Justiz beschränken müssen, da man sich mit den anderen Grundstückeigentümern (Telekom-Block + Schlegel-Areal) nicht einigen konnte. Die im Planungsprozess veranschlagte Verkaufsfläche von rund 15 000 Quadratmetern möchten HBB voll ausnutzen. Im Erdgeschoss soll ein großes Textilhaus einziehen, das bislang noch nicht in Bochum vertreten sei. Die Einzelhandelsflächen weden sich in rund 20 Mieter aufteilen. Der Investor will bereits 2020 das neue Viktoria-Karree eröffnen. Neben dem Einkaufszentrum und Büros ist auch ein Hotel mit 174 Zimmern über zwei Etagen geplant.

Das Viktoria Karree ist ein Geschäftshauskomplex mit einer stadträumlichen Durchwegung, die teilweise von einem Glasdach überspannt wird, aber dennoch einen starken Straßencharakter hat. Dafür wird auch eine Galerie im 1. Obergeschoss, die mit Brücken die einzelnen Gebäude verbindet, in die Fassaden eingelassen – so bleibt der Eindruck einer Gasse erhalten. Eine Besonderheit ist die mit dem bestehenden Tiefgaragensystem verbundene, zweigeschossige Tiefgarage mit rund 510 Plätzen. HBB investiert in das Projekt Viktoria Karree rund 100 Mio. Euro.

Quellen: WAZ / HBB


Update 09.04.2018

Nach dem die Stadt die Anmietung von Büroflächen im Viktoria Karree in Aussicht gestellt hat, wurde der Entwurf komplett überarbeitet. HBB hat gemeinsam mit dem Architekturbüro RKW das Projektvolumen dem aktuellen Bedarf und Anforderungen angepasst. So wurde die Verkaufsfläche auf 10.000 m² reduziert. Die Bürofläche werden erhöht. Allein die Stadt wird ca. 15.000 m² anmieten. Dort soll die Verwaltung der Stadt mit seinen 720 Mitarbeitern gebündelt werden. Außerdem wird wie geplant auch ein Hotel einziehen. Neu dagegen ist das geplante Fitnessstudio im Obergeschoss.

Im zweiten Quartal 2018 beabsichtigt die HBB den Abbruchantrag für das Gerichtsgebäude zu stellen. Die Bauarbeiten für das Viktoria Karree sollen dann nach dem Abriss zwischen 2019 und 2021 stattfinden. Die Kosten für den Büro und Geschäftskomplex liegen nun bei rund 150 Mio Euro.

Entwurf Viktoria Quartier

Das Viktoria Quartier wird sich in drei Baukörper gliedern. Zum Husemannplatz entstehen ein sechs geschossiger Baukörper (Bauteil A) mit Einzelhandel im ersten und zweiten Geschoss, sowie einem Fitnessstudio und Büros in den Obergeschossen und ein sieben geschossiges Gebäude (Bauteil C + B) für Einzelhandel und Gastronomie. Beide Gebäude öffnen sich hin zum Husemannplatz mit dem Haupteingang in den fußläufigen Bereich des Quartiers. Das Gebäude A wird sich bis zum Westring erstrecken. Dort erhöht sich die Geschossigkeit auf sieben Stockwerke. Das Gebäude C wird dagegen auf sechs Geschosse zum Westring hin verkürzt. Dort wird auch neben Einzelhandel, ein Hotel in den Obergeschossen einziehen. Das Hotel bekommt eine Dachterasse. Die Verwaltungsarbeitsplätze dagegen begrünte Innenhöfe.

Die Fassade des Gebäudes A+C gliedert sich in einen steinernen Sockel und großen Glaselemente darüber. Dem Solitär (Bauteil B) kommt eine markante und herausgehobene Stellung mit einer prägnanten, durchgehenden Fassade aus Metallelementen zu.

Bild:  RKW+ | Überarbeiteter Entwurf - Stand 09/2019
Bild: Architekturbüro RKW Architektur+ | Stand 04/2018

Bild: HBB + Architekturbüro RKW | Quelle: Stadt Bochum | Ansicht: Husemannplatz


Bild: HBB + Architekturbüro RKW | Quelle: Stadt Bochum | Ansicht: ABC Straße
Bild: HBB + Architekturbüro RKW | Quelle: Stadt Bochum | Ansicht: Westring
Bild: HBB + Architekturbüro RKW | Quelle: Stadt Bochum | Ansicht: Junggesellenstraße

Bild: HBB + Architekturbüro RKW | Quelle: Stadt Bochum | Ansicht: Dachbegrünung
Neugestaltung Husemannplatz

Der Husemannplatz soll bis zu Eröffnung des Viktoria Karree neu gestaltet werden. Alle Einbauten auf dem Platz werden dafür entfernt.

Quellen: HBB | Stadt Bochum


Update 19.05.2018 

Kurze Zeit nach dem Auszug der Justizverwaltung an der Viktoriastraße in Bochum können die Bagger für die Entwicklung eines neuen Geschäftsquartiers der HBB anrollen. Hierfür hat der Rat der Stadt Bochum in seiner Sitzung am 26. April die entscheidenden Weichen gestellt. Die Stadtvertreter entschieden sich mehrheitlich für das städtebauliche Konzept der HBB mit den vorgesehenen Nutzungen. Nach jahrelanger Diskussion um die Zukunft des Standortes kann die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB) noch in diesem Jahr mit dem Abriss des innerstädtischen Quartiers beginnen. Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch begrüßt das Bauvorhaben: „Das Viktoria Karree ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der Innenstadt. Ich bin sicher, dass die attraktive Architektur und der Mix aus Handel, Hotel, Gastronomie, Dienstleistung und Freizeitangeboten die City aufwertet und deutlich belebt.“

Attraktives Geschäftsquartier in der Bochumer Innenstadt

Das Viktoria Karree besticht durch seine offene Struktur mit einem Gebäudeensemble, das sich sensibel in das städtebauliche Umfeld am Husemannplatz einfügt. Verantwortlich für die Planung ist das international tätige Architekturbüro RKW Architektur+ aus Düsseldorf. Auf den ersten beiden Ebenen werden neue Handelskonzepte mit großflächigen Mietern entstehen. Der Handel wird ergänzt durch mehrere Gastronomie- und Dienstleistungsangebote sowie ein Fitnesszentrum. Eine großzügige Tiefgarage mit rund 500 Parkplätzen auf zwei Ebenen schafft Platz für die Besucher. Sie wird mit dem städtischen Tiefgaragensystem verbunden sein und von der Bochum Wirtschaftsentwicklung, Bochums größtem Parkhausbetreiber, bewirtschaftet werden. In den oberen Geschossen werden flexible Büroflächen für unterschiedliche Nutzer errichtet. Die Stadt Bochum wird ebenfalls Mieter im Komplex. Abgerundet wird der Nutzungsmix durch ein modernes Marken-Hotel einer internationalen Hotelgruppe. Betreiber wird die erfolgreiche und expandierende Hotelgruppe tristar aus Berlin, die ein in Bochum bisher nicht vertretenes 3-Sterne-Hotel eröffnen wird.

Zügige Umsetzung

Mit der Umsetzung des Projektes kann nun bald begonnen werden. Sobald die Baugenehmigung vorliegt, wird der Hochbau umgehend starten. Die Eröffnung des Projektes ist für das Jahr 2021 geplant. Insgesamt bietet das Viktoria Karree ca. 38.000 qm Mietfläche. HBB investiert in das Projekt rund 150 Mio. EURO.

Harald Ortner, Geschäftsführer der HBB: ,,Das geplante Projekt ist ein wichtiger Baustein der Bochumer Innenstadtentwicklung. Die gesamte City wird durch das Quartier nach Jahren des Stillstandes einen riesigen Schub erfahren. Ich bin sicher, dass wir im nächsten Schritt gemeinsam mit unseren Nachbarn und der Stadt auch noch den sogenannten Telekomblock entwickeln werden.“

Update 26.05.2018 

Am Husemannplatz entsteht mit dem Viktoria Karree ein neues Quartier, in dem sich neben Geschäften, Gastronomien und Büros auch ein Hotel und ein Fitnessstudio ansiedeln wollen. Jedes der neu entstehenden Geschäfte im Erdgeschoss des Viktoria Karrees wird von außen und über einen eigenen Eingang erreichbar sein. Damit hat sich die Stadt ganz bewusst gegen ein „geschlossenes“ Shopping-Center entschieden. Sie setzt mit dem Entwurf des Investors – der Hanseatischen Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB) – auf einen baulich geöffneten Erweiterungskomplex für die City. 24 Stunden können Besucherinnen und Besucher an den Geschäften vorbeiflanieren und durch das Viktoria Karree zur Junggesellenstraße schlendern oder in einer der Gastronomien einkehren. Nah zum Rathaus und fußläufig zum Bahnhof soll es ein weiterer Anziehungspunkt der beliebten Bochumer Innenstadt werden.

Quelle: Focus Online

Bild: Architekturbüro RKW Architektur+
Update 08.02.2019

Ab Mitte Februar, spätestens Ende Februar soll die Baustelle für den Abruch eingerichtet werden. Der Abbruch beginnt innen mit dem Ausbau der Schadstoffe. Frühestens im Sommer beginnt der Abbruch der Gebäude. Bis Ende des Jahres soll dann die Baugrube ausgehoben sein.

Die Arbeiten in der Grube werden rund ein halbes Jahr dauern. Wenn alles gut geht, wird man im Sommer 2020 wieder bodengleich sein. Anderthalb Jahre später (Herbst 2021) soll das Viktoria-Karree eröffnen.

Quelle: WAZ - Investor startet Abbruch der alten Gerichtsgebäude in Bochum


Update 05.05.2019

Wie die WAZ berichtet wurde nun mit dem Rückbau des Südflügels an der Abc-Straße begonnen. Danach folgen in den kommenden Wochen die anderen beiden Flügel – zuerst an der Viktoriastraße, dann an der Junggesellenstraße. Schon im Juni könnten die Abrissarbeiten des markanten, 55 Meter hohen Haupthauses beginnen.

Quelle: WAZ - Altes Justizzentrum: Abriss des Amtsgerichts hat begonnen


Update 28.09.2019

Ende August wurde die Baugenehmigung für das Viktoria Karree erteilt. Der Entwurf wurde leicht überarbeitet. Die größte Veränderung betrifft den Gebäudeteil C, bei dem sich nun alle sieben Etagen über die ganze Gebäudelänge erstrecken. In den vorhergehenden Planungen war diese Höhenentwicklung auf den zum Husemannplatz orientierten Teil beschränkt, während das Gebäude in seiner vollständigen Kubatur nur auf 3 Vollgeschossen ausgebaut werden sollte.

Die Ausführung der Arbeiten im Zuge des Baus des Viktoria Karrees sehen einen fließenden Übergang zwischen den Verfüllungsarbeiten und ersten Fundamentarbeiten zu Beginn des Jahres 2020 vor. Die mit dem Investor HBB abgestimmte Fertigstellung des Viktoria Karrees ist für Ende 2022 geplant, bislang war die HBB von Ende 2021 ausgegangen. Im Anschluss daran erfolgt der Straßenausbauanpassung und wird ca. 6 Monate dauern.

Viktoria Karree: Neues Quartier zum Wohnen, Einkaufen und Ausgehen stärkt Bochum
Viktoria Karree: Neues Quartier zum Wohnen, Einkaufen und Ausgehen stärkt Bochum

Quelle: https://session.bochum.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7075153&voselect=11441


Update 27.06.2020

Gestern wurde der Grundstein für das Viktoria Karree gelegt. Im Sommer 2021 soll der Rohbau stehen. HBB investiert 160 Mio Euro in das Projekt.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…nenstadt-id229398228.html


Update 02.10.2021

Die HBB, Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft aus Hamburg, feiert das Richtfest für das Geschäftsquartier Viktoria-Karree am Husemannplatz in der Bochumer Innenstadt. Dort vereinen drei mehrgeschossige Gebäudekörper die Nutzungen Shopping, Gastronomie, Büro, Hotel und Fitness. Ihre Mietfläche beträgt 37.500 qm zuzüglich einer zweigeschossigen Tiefgarage. Die Fertigstellung ist für Ende 2022 geplant. Die HBB investiert 160 Mio. Euro in das Projekt, das Teil der Innenstadtoffensive der Stadt Bochum ist.

Nach 16 Monaten Bauzeit ragen auf dem 10.380 qm großen Grundstück des ehemaligen Justizzentrums die Rohbauten des Viktoria-Karrees in die Höhe. Aus 50.000 Kubikmeter Beton und 26.000 Tonnen Betonstahl sind 65.000 qm Geschossfläche entstanden. Dank guter Hygiene- und Zutrittskonzepte konnte die Ausführung trotz der Pandemie weitgehend störungsfrei und termingerecht umgesetzt werden. „In dieser herausfordernden Zeit freuen wir uns besonders, dass wir heute das Richtfest feiern“, sagt Harald Ortner, Geschäftsführer der HBB, sichtlich stolz.

Geschäftsquartier mit innerstädtischem Nutzungsmix

Dem Bedarf der Innenstadt folgend bestehen die für Handel, Dienstleistung und Gastronomie vorgesehenen Flächen (ca. 8.000 qm) aus Einheiten für größere Geschäfte und kleinteiligen Flächen für Konzepte. Dort werden Decathlon, Olymp & Hades, REWE, easyApotheke, L’Osteria und Miviko vertreten sein. In den Büroflächen (21.000 qm) stehen das Co-Working-Konzept von Regus und die Stadt Bochum als Mieter fest. Das Hotel Holiday Inn mit 170 Zimmern der Betreibergesellschaft tristar GmbH erstreckt sich über 6.500 qm. Für ein Fitnessstudio sind 2.000 qm vorgesehen. Den Betrieb des Parkhauses mit 500 PKW- und 400 Fahrradabstellplätzen übernimmt die WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft Bochum. „Die unterschiedlichen Nutzungen werden optimal an das innerstädtische Angebot anknüpfen und Besucher, Kunden und Mitarbeitende in den Büros bereichern“, so Ortner.

Lebendiger Stadtraum mit Verbindungswegen

Architektonisch gliedert sich das Viktoria-Karree in drei Baublöcke: Während sich der „Solitär“, Bauteil C, mit Gastronomie, Fitnessstudio und Büroflächen an der Ecke Junggesellenstraße/Viktoriastraße befindet, reicht der Hauptkomplex bis zum Westring. Dieser unterteilt sich wiederum in Bauteil A mit zweigeschossiger Handels- und Büronutzung und das Hotel im Bauteil B mit Ladengeschäften im Erdgeschoss. Alle Gebäude öffnen sich zum Husemannplatz, wo ein lebendiger Stadtraum mit Ankerfunktion bis hin zur Kortumstraße entsteht. Jens Thormeyer, Architekt und assoziierter Partner bei RKW Architektur +, erläutert: „Das Viktoria-Karree gibt den Bochumern ein Stück Bochum zurück. Denn durch die Gliederung in drei Baukörper entsteht eine öffentliche Wegeverbindung, die vom Husemannplatz kommend bis zur Junggesellenstraße führt und dort Anknüpfungspunkte für weitere Entwicklungen in den nördlich angrenzenden Bereichen wie das ‚Haus des Wissens‘ findet.“ Eine hochwertige Fassadengestaltung wird dem neuen Standort gerecht: Demzufolge sind die Bauteile A und B in den Sockelbereichen aus Naturstein, die Geschosse darüber vorwiegend gläsern, mit Putz und Metallelementen konzipiert. Der Solitär erhält eine markante Glas-Metall-Konstruktion, die mit dem Gebäude der Deutschen Bank korrespondiert.

Tiefgarage mit PKW- und Fahrradabstellplätzen

Mit dem Tiefgaragenkonzept unterhalb des Husemannplatzes setzen die HBB und die Stadt Bochum eindeutige Zeichen für eine fahrradfreundliche Stadt: Denn neben den rund 500 PKW-Stellplätzen entstehen 400 Fahrradstellplätze, inklusive Umkleide- und Duschmöglichkeit. Unterirdisch verbinden zwei übereinanderliegende Rampen die Tiefgarage P1 (Husemannplatz) mit dem Parkhausnetz der Stadt Bochum. Um die Tiefgaragenanbindung an das Parkhaus P1 zu realisieren, mussten zwei Fernwärmeversorgungstrassen von einem Meter Durchmesser in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bochum und Uniper umverlegt werden. Gleichzeitig galt es, die Versorgung über ein oberirdisches Provisorium sicherzustellen. Für den Rohbau war die ARGE Aug. Prien verantwortlich. Dabei stellten die Logistik und die Andienung der Baustelle aufgrund der innerstädtischen Lage eine größere Herausforderung dar.

Viktoria-Karree prägt Vision der Innenstadt 2030

Im Rahmen des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) plant Bochum weitere Projekte, um die Innenstadt nachhaltig zu stärken und lebendiger zu machen. Mit der Umgestaltung des Husemannplatzes wird das neue Geschäftsquartier an die 1-a-Lage der Innenstadt und das historische Rathaus angebunden. „Nah zum Rathaus und fußläufig zum Bahnhof wird das Viktoria-Karree nach Fertigstellung zum attraktiven Anziehungspunkt werden“, erläutert Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. „Die HBB als Bauherr und Investor des Viktoria-Karrees und die Stadt Bochum setzen einen prägenden Baustein der Vision der Innenstadt 2030 um.“ Daneben wird die Stadt im sogenannten „Telekomblock“ das „Haus des Wissens“ mit Volkshochschule, Stadtteilbibliothek und Markthalle errichten. Die HBB hatte 2013 mit ihrem offenen Konzept aus Einzelhandel, Dienstleistung, Gastronomie, Hotel und Freizeit eine internationale Ausschreibung der Stadt Bochum und des Landes NRW gewonnen. Ziel war es, ein offenes Innenstadtquartier unter Einbeziehung des Telekomblocks zu realisieren. Gemeinsam mit dem Architekturbüro RKW + aus Düsseldorf und der Stadt Bochum wurde das Konzept 2014 weiterentwickelt. Der Abriss des alten Justizgebäudes hatte im Februar 2019 begonnen; 2012 wurde es bereits durch einen Neubau an der Josef-Neuberger-Straße ersetzt.


Foto: hanbrohat


Update 28.08.2022

Das Viktoria Karree wird später eröffnet als geplant. So sollen die Mieter im Frühjahr 2023 einziehen können. Geplant war die Übergabe diesen Herbst. Als Gründe werden Corona, Ukraine-Krieg und Materialmangel genannt. Darüber hinaus ärgert man sich über die Behörden in NRW. Eine neue Richtlinie beim Brandschutz sei Schuld. Grund sind unter anderem Probleme beim Brandschutz. Die verbauten Klappen waren nicht wartungsfrei, die neuen sind nicht lieferbar.

Update 06.09.2022

Die Bauarbeiten an der Fassade sind inzwischen soweit, das nun bereits teilweise das Gerüst abgebaut wird. Die Gebäude sehen fast genau so aus wie zuvor auf den Visualisierungen präsentiert. 



Fotos: hanbrohat | 09/2022

Update 22.10.2022



Fotos: hanbrohat | 10/2022

Update 22.07.2023

Das Viktoria Karree wird zukünftig als Husemann Karree vermarktet. Warum Husemann Karree und nicht mehr Viktoria Karree? Die zahlreichen bestehenden und geplanten Projekte in der Viktoriastraße haben zu häufigen Namensverwechslungen geführt. So entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft das Haus des Wissens der Stadt, das aber erst in einigen Jahren fertiggestellt werden wird. Mit dem neuen Namen soll der zentrale Standort zum Husemannplatz und der Fußgängerzone herausgestellt werden.

Neuer Eröffnungstermin

Der ursprünglich früher geplante Eröffnungstermin musste durch zahlreiche Lieferengpässe, insbesondere im Bereich der Sicherheitstechnik, verschoben werden. Durch das gute Zusammenspiel aller am Bau Beteiligten konnten nun aber alle Probleme behoben werden, so dass die Mieter in den ersten beiden Bauteilen noch in diesem Jahr eröffnen bzw. ihre neuen Büroräume beziehen können. Der dritte Bauteil wird bis Mitte nächsten Jahres fertiggestellt werden.

Geschäftsquartier mit neuem Großmieter

Die neuen Läden für Handel, Dienstleistung und Gastronomie werden die bestehende innerstädtischen Angebote sinnvoll ergänzen. Hierzu gehören u.a. REWE, OLYMP & HADES, L’Osteria, Miviko mit einem Foodcourt und einem Mix aus verschiedenen Gastronomieangeboten sowie ein Friseursalon. Die Bochumer können sich auch über ein großes Kauf- und Warenhaus-Konzept freuen. Woolworth wird mit seinem aktuellen Großflächen-Konzept, bei welchem sämtliche Sortimente des Unternehmens vollumfänglich angeboten werden, auf knapp 2.700 qm Mietfläche eröffnen und ersetzt damit das Unternehmen Decathlon. Woolworth ist ein sehr erfolgreicher Kaufhausbetreiber und bietet ein breites Sortiment an Artikeln für den täglichen Bedarf.

Dazu zählen zum Beispiel Heimtextilien, Haushaltsartikel, Mode für Damen, Herren und Kinder, Deko- und Drogerieartikel, Schreib- und Kurzwaren sowie eine bunte Auswahl an Geschenkartikeln. Das Hotel Holiday Inn Express und das Fitnessstudio der Marke easy Fitness werden ebenfalls noch in diesem Jahr eröffnen.

Pressemitteilung: https://www.hbb.de/aus-viktoria-karree-wird-husemann-karree/






Fotos: hanbrohat | 06/2023

Update 15.10.2023

Vier Jahre nach dem Abriss der Justizgebäude und 40 Monate nach Grundsteinlegung eröffnen im Husemann-Karree Bochum am 19 Oktober 2023 die ersten Geschäfte. Der neue Ankermieter Woolworth und Rewe Mert machen den Anfang.

Los geht es am Donnerstag, 19. Oktober, um 7 Uhr. Täglich außer sonntags werde der Rewe Supermarkt im Karree von 7 bis 24 Uhr geöffnet sein, so Mert.

Für den Verkauf gerüstet ist auch Woolworth. Die rund 2800 Quadratmeter große Fläche sei im August übernommen worden, ab dem 16. Oktober werde eingeräumt, sagt Sprecher Roland Rissel. Im Karree will Woolworth laut Rissel insbesondere mit „Aktionsware“ punkten. Es werde regelmäßiger zu Aktionen mit Markenartikeln von Adidas, Nike, WMF oder Teflon kommen.

Auswirkungen auf die anderen drei Märkte in Bochum (Drehscheibe, Alter Markt und Hochstraße in Wattenscheid) habe die neue Filiale nicht. „Wir bedienen hier jeweils andere Zielgruppen, eine Kannibalisierung gibt es da selbst bei nur wenigen hundert Metern Luftlinie nicht.“

Samstag, 14. Oktober 2023

Haus des Wissens + Markthalle | In Bau

Die Gespräche für eine gemeinsame Entwicklung des Viktoria-Quartiers zwischen Baltz (Telekomblock) und HBB (Justizareal) sind  gescheitert. Das Telekom Gebäude gegenüber dem Rathaus gelgen soll nicht abgerissen werden. Es soll zu einem Büro und Geschäftshaus umgebaut werden.

Mit Rundbögen aus den 20er-Jahren und der alten Fassade will der Besitzer Baltz das alte Gebäude äußerlich wieder auf den historischen Stand bringen. Auch das historische Eingangsportal gegenüber dem Rathaus  soll wiederbelebt und der Innenhof bebaut werden. Bodentiefe Fenster und Schaufensterfronten, Eingänge an den Ecken und ein überbauter Innenhof: So soll wohl ein erster Entwurf des Architekturbüros Farwick und Grote für den Telekom-Block gegenüber dem Rathaus aussehen.

Zu den geplanten 5000 m² Verkaufsfläche könnten weitere 10 000 m² für Büronutzungen im Gebäudekomplex entstehen. Eines ist aber jetzt schon klar, die Handelsfläche soll zum gleichen Zeitpunkt fertig werden wie die im Viktoria-Karree, also 2020.

Quelle: WAZ - Investor will Bochums Viktoria-Karree bis 2020 bauen


Update 26.05.2018 

Ein „Haus des Wissens“ will die Stadt Bochum in dem aktuell wenig genutzten Telekom-Gebäude gegenüber dem Rathaus errichten. In dem stadtbildprägendem Gebäude aus rotem Ziegel sollen die Stadtbücherei und die Volkshochschule einziehen. Im Erdgeschoss soll im künftig überdachten Innenhof eine Markthalle entstehen, die täglich frische hochwertige Lebensmittel anbietet und durch kleinere gastronomische Angebote ergänzt wird. Dazu soll der offene Innenhof des Telekom-Komplexes, der aktuell als Parkplatz für dienstliche wie private Fahrzeuge vor allem von Stadtbeschäftigten genutzt wird, ein Dach erhalten. Das Obergeschoss möchte die Stadt überwiegend für die Volkshochschule und Stadtbücherei nutzen.

Der Umbau soll außen optisch an alte Qualität des stadtbildprägenden Gebäudes anknüpfen – dies nicht historisierend, sondern im Sinne einer zeitgemäßen Weiterentwicklung. So könnten die ehemaligen Bogengänge, über die das Gebäude einst verfügte und die mit den Bogengängen des Rathauses korrespondierten nachempfunden werden. Auch sollte der nachträglich geschaffene linke Seiteneingang, für den eine Ecke des Gebäudes entfernt wurde, wieder ausgemauert und als Innenfläche genutzt werden, damit das Haus mit seiner starken baulichen Substanz wieder optisch „geerdet“ wirkt.

Bis Ende 2018 will die Stadt ein inhaltliches Gesamtkonzeptes für das „Haus des Wissens“ und die Bibliothekszweigstellen der Stadtbücherei erstellen. Bis 2019 sollen die Bau-, Raum- und Finanzplanung sowie ein Architektenwettbewerb für die Gestaltung folgen. Bauzeit könnte von 2020 bis 2023 sein. Die Eröffnung ist somit 2023 realisierbar.

Quelle: Stadt Bochum 


Update 12.05.2019

Es liegen nun erste Kostenschätzungen für das geplante Haus des Wissens mit integrierter Markthalle im Telekom-Block vor. Demnach belaufen sich die Baukosten auf ca. 90 Mio Euro. Diese sollen zu einem großen Teil über Fördermittel aus den Töpfen von Bund und Land finanziert werden.

Noch in diesem Jahr soll der EU-weite Realisierungswettbewerb mit maximal 25 Architekturbüros auf den Weg gebracht werden. Im Jahr 2023 soll der Umbau abgeschlossen sein.

Die Eckdaten für den Umbau:
  • Markthalle mit 2000 m² Fläche im Innenhof
  • „Open Space“ als Eingangs-/Aufenthalts- und Aktionsbereich mit 5000 m² Gruppenarbeitsbereiche (1300 m²)
  • offene Werkstätten (600 m²)
  • ein Beratungsbereich (400 m²)
  • Büroflächen (1050 m²)
  • Nebenräume (500 m²).
  • ca. 11.000 Quadratmeter beträgt die gesamte Nutzfläche
Gutachten über den Zustand des Daches, des Bodens, der Statik und möglicher Schadstoffe im Gebäude sind beauftragt. Die Projektsteuerung ist an zwei Büros vergeben, eines davon an die Bochumer Convis. Auch der Auftrag für die Ausarbeitung des Konzepts wurde an zwei Büros vergeben.

Quelle: WAZ - Bochumer Haus des Wissens wird etwa 90 Millionen Euro kosten

Weitere Informationen zum Konzept gibt es hier: https://session.bochum.de/bi/vo0050....voselect=11487



Update 07.12.2019

Das „Haus des Wissens“ (Arbeitstitel) ist eines der herausragendsten und spannendsten Projekte der nächsten Jahre in Bochums Innenstadt. Herzstück bilden die Stadtbibliothek, Volkshochschule, UniverCity und eine Markthalle im historischen Postgebäude vis à vis zum Rathaus. Im so genannten „Telekomgebäude“ sollen sie in einer einmaligen Kombination neu verortet, gedacht und etabliert werden, um so an zentraler Stelle einen attraktiven Treffpunkt lebenslangen gemeinsamen Lernens, Erlebens und Erfahrens entstehen zu lassen.

Nachdem der Rat im Sommer den Beschluss zum Realisierungswettbewerb für das geschätzt 90 Millionen Euro umfassende Bauprojekt gefasst hat, lobte die Stadt Bochum Anfang August für diese architektonisch und konzeptionelle einzigartige Bauaufgabe einen EU-weiten, beschränkten Architektenwettbewerb aus. Jetzt erreichen die Planungen den nächsten Meilenstein. Am Freitag, 6. Dezember, tagt das Preisgericht zum Architekturwettbewerb.

Bilder; Stadt Bochun | 'Cross Architecture

Das Aachener Architekturbüro ''Cross Architecture'' hat den Wettbewerb für das neue Haus des Wissen mit Markthalle gewonnen. Ein repräsentativer und klar strukturierter Eingang gegenüber dem Rathaus, die Hervorhebung der historischen Fassade und ein großzügiger, lichtdurchfluteter Baukörper im Innenhof, wo die Markthalle entstehen wird, gehören zu den markanten Elementen des Entwurfs des Architekturbüros aus Aachen.

Unter den 23 teilnehmenden Büros, von denen am Ende 15 einen Entwurf eingereicht haben, waren auch drei Büros aus dem Ausland – aus Kopenhagen, Rotterdam und Wien. Im Jahr 2021 soll der Bauantrag eingereicht werden. Ende 2023, so die derzeitige Planung, „soll der veredelte Rohbau stehen“.

Quelle: WAZ - Bochum: Aachener Büro gewinnt Architekturwettbewerb

Pressemitteilung: Stadt Bochum


Update 03.05.2020

Das Projekt wurde nun politisch auf den Weg gebracht. Der Rat beauftragte die Verwaltung, den Auftrag für die anstehenden planerisch-baulichen Leistungen zu vergeben. Auf 11.500 m² Nutzfläche finden die Stadtbibliothek, die Volkshochschule, das Netzwerk UniverCity und eine Markthalle Platz. Für die Finanzierung sind in den Haushaltsjahren 2020 bis 2024 90 Millionen Euro eingestellt worden. Weitere 27 Millionen sollen über Förderprogramme oder Fundraising eingeworben werden.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…rkthalle-id229034765.html



Bilder: Cross Architecture

Update 23.05.2021

Grüne Dachlandschaft und Konzept zur Barrierefreiheit

„Haus des Wissens“ nimmt weiter Gestalt an

Mitten in der Innenstadt, am Rande der Fußgängerzone steht ein fast 100 Jahre alter roter Backsteinbau mit Innenhof, seit Jahren verwaist, den Bochumerinnen und Bochumern bekannt als „da war doch mal die Post“. Hier entsteht das „Haus des Wissens“. Es ist eines der spannendsten Projekte der Bochum Strategie 2030. Es integriert die Stadtbibliothek, die Volkshochschule, Angebote des Zusammenschlusses der Bochumer Hochschulen (UniverCity) sowie eine Markthalle in zentraler Innenstadtlage. Im Fokus steht hier die Entwicklung eines neuen Ortes der Begegnung, der Partizipation, des Wissensaustausches sowie ein Ort der Sinne und des Einkaufgenusses für jedermann.

Jetzt ist der nächste Schritt getan: Das von der Stadt Bochum beauftragte Architekturbüro cross architecture hat den Vorentwurf fertiggestellt. „Jetzt machen wir uns auf den Weg, dem Haus wirkliches Leben einzuhauchen“, so der zuständige Bildungs- und Kulturdezernent Dietmar Dieckmann. „Mit dem Projekt schaffen wir in dieser Kombination deutschlandweit etwas Einzigartiges!“

Neu im Vorentwurf ist vor allem die komplett begrünte Dachlandschaft, die sich in drei Zonen fast über die gesamte Grundfläche erstrecken soll. Barrierefrei und nachhaltig wird die Dachfläche den unterschiedlichen Nutzungswünschen der Bochumerinnen und Bochumer gerecht. „In den ‚Urbanen Gärten‘ können Kinder zum Beispiel ihr eigenes Gemüse anbauen, die ‚Gartenlogen‘ werden Ruhe- und Erholungsorte inmitten der belebten Innenstadt und der ‚Wandelgang‘ lädt zum Flanieren ein“, erklärt Architekt Markus Sporer. Weiterentwickelt wurde auch in den Bereichen Lichtplanung und Energiemanagement. Die Nutzfläche des Gebäudes wird durch den Umbau von rund 5.000 Quadratmetern auf 11.000 mehr als verdoppelt.

„Mit dem ‚Haus des Wissens‘ und damit mit der Vereinigung von Bestand, Bildungsikone und Genuss leisten wir den wichtigsten Beitrag zur Innenstadtentwicklung“, so Baudezernent Dr. Markus Bradtke. „Die Strahlkraft des Hauses wird weit über Bochum hinausgehen!“

Im Juni wird der Vorentwurf dem Rat der Stadt Bochum zur Abstimmung vorgelegt. Wird dieser beschlossen, kann Mitte nächsten Jahres der Umbau starten. Vor dem Beginn des Neubaus, der für das zweite Quartal im Jahr 2023 geplant ist, muss in einem ersten Schritt der Rückbau von beispielsweise Schadstoffen erfolgen. Die reinen Baukosten - ohne Planungs- und Ausstattungkosten - belaufen sich dabei auf 61 Millionen Euro, rund ein Drittel der Kosten soll über Sonderförderungsprogramme finanziert werden. Ende 2026 soll das ‚Haus des Wissens‘ dann unter seinem finalen Namen eröffnet werden.

Offizielle Pressemitteilung 










Bild: Cross Architecture | Quelle: Stadt Bochum

Update 20.03.2022

Bevor der Umbau beginnen kann, müssen die Schadstoffe aus dem Bestandsbau entfernt werden. Die Stadt hat nun die Arbeiten zur Beseitigung der Schadstoffe ausgeschrieben. Die Schadstoffsanierung umfasst demnach unter anderem die Demontage diverser Asbestbauteile und Bauteile, die künstliche Mineralfasern enthalten, von etwa 1200 Quadratmeter asbesthaltiger Putz- und Spachtelmassen, 2200 Quadratmeter PCB-haltiger Abstriche sowie 1550 Quadratmeter Schwarzanstrichen in Innenräumen, die Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten. Außerdem ist der Abbruch von 6000 Quadratmetern Mauerwerk, 9000 Quadratmeter Estrich und 4800 Quadratmeter Putzfläche vorgesehen. Die Arbeiten sollen bis Mitte März 2023 dauern.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…est-raus-id234854011.html


Update 14.04.2022

Nach knapp zweijähriger, intensiver Planungszeit hat das Architekturbüro cross Architecture Mitte März den Entwurf abgegeben. Die konzeptuelle und räumliche Idee von Verschränkung und Durchlässigkeit, mit der das Büro damals den Wettbewerb gewonnen hat, wurde weiter vertieft und präzisiert.

Hier einige Blicke von außen. Die "neue" alte Fassade mit Haupteingang vom Willy Brandt Platz und die öffentliche Dachterrasse. Die bildet nach wie vor eines der Highlights und wurde von Greenbox gestaltet. Interior Bilder sollen folgen.



Bilder: cross architecture | GREENBOX Landschaftsarchitekten | rendertaxi


Update 14.10,2023

Bereits letztes Jahr hat die Schadstoffsanierung begonnen. Aktuell finden intensive Arbeiten am Dach des zukünftigen Haus des Wissens statt.

Im Herbst 2022 wurde bekannt, dass der Bund das Haus des Wissens mit 7,85 Millionen Euro fördern wird. Im Juli hatte Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) die ausgewählten Projekte bekanntgegeben, die mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ gefördert werden. Insgesamt werden bundesweit nur 18 Projekte ausgezeichnet. Die 7,85 Millionen Euro für Bochum sind die dritthöchste Fördersumme.

Die integrierte Markthalle soll zu einem der besten Orte für frische regionale Produkte in der ganzen Region werden. Ergänz wird das Angebot durch Gastronomie. Klar ist jedoch, dass die Bochumer Markthalle keine „Fressmeile“ werden soll, also keine Ansammlung von Imbissen, wie etwa im benachbarten Ruhr Park oder dem Centro in Oberhausen. Ein Markthallen-Management soll die Qualität der Händler dauerhaft kontrollieren. In der Markthalle selbst soll es laut aktuellen Plänen 40 feste und neun mobile Stände geben. Je nach Art des Händlers können mehrere Module zusammengeschlossen werden, sodass zwischen 20 und 30 verschiedene Anbieter ihre Produkte präsentieren können.

Während die Markthalle Bochum tagsüber ein Ort des Handels und der Begegnung sein soll, könnte es ab dem Nachmittag/Abend Austragungsort besonderer Events sein. So sind Kochshows, Degustationen, Kochbuchvorstellungen und Kooperationen mit VHS-Kursen und Schulen bis hin zu temporären Events zu Wissensthemen geplant. Geht der Plan der Stadt Bochum auf, könnte mit der Markthalle im „Haus des Wissens“ ein Ort entstehen, der „die Menschen (zurück) in die Innenstadt holt.

Quelle: Markthalle Bochum soll „einer der besten Einkaufsorte“ im Ruhrgebiet werden | Auszeichnung für das "Haus des Wissens"

Foto: hanbrohat | 10/2023

Samstag, 29. April 2023

Wohn & Geschäftshaus Tippelsberger Straße/Ecke Herner Straße | In Planung

Endlich ist es soweit, das kommunale Wohnungsunternehmen VBW Bauen und Wohnen GmbH hat im November auch den letzten Grundstückskaufvertrag an der Herner- und Tippelsberger Straße unterzeichnet und freut sich, heute die Visualisierung vorzustellen. Veräußerer der Grundstücke waren die Katholische Propstei- und Kirchengemeinde St. Peter und Paul, der Orthopädie- und Kriegsopfer-Hilfe e. V. sowie Ernst August Hackert, Bochum.

Zur Erinnerung: die von der VBW geplante Bebauung sieht an dieser Stelle in Riemke einen Neubau mit 75 sowohl öffentlich geförderten wie freifinanzierten Wohnungen sowie im Erdgeschoss einen Rewe-Markt mit Parkplätzen vor. Hierdurch wird neben einem größeren Wohnungsangebot auch die Nahversorgung in Riemke nachhaltig verbessert, was eine Aufwertung für den Stadtteil bedeutet. Das freut neben den Bürgern auch die ansässigen Unternehmer vor Ort. Diese hoffen, dass der Standort so für weitere Firmen interessant wird.

Von den Plänen bis zur Umsetzung wird es allerdings noch etwas dauern. „Zunächst müssen die Bauantragsverfahren durchgeführt werden und erst dann können wir mit den Ausschreibungen beginnen. Wir rechnen mit einer Bauzeit von rd. zwei Jahren, d. h. wenn alles gut läuft, mit einer Fertigstellung Mitte 2021“, so Oliver Tollkötter, Leiter Unternehmensstrategie im Hause der VBW.

Für die Grundstücksveräußerer war es sehr wichtig, dass ihre ehemaligen Mieter sich keine Sorgen um ihre Wohnung machen müssen. Hier kümmert sich die VBW um gute Lösungen für jeden Einzelnen. Die Mieter wurden bereits informiert und werden von der VBW zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, in der sie umfassend über das weitere Vorgehen aufgeklärt werden. Ganz wichtig: die Bewohner bekommen hier die Gelegenheit ihre Fragen zu stellen. Es ist geplant, den Mietern Wohnungen im VBW-Bestand anzubieten. Norbert Riffel, VBW-Geschäftsführer, betont: „Ich bin mir sicher, dass wir für jeden Mieter das passende Zuhause haben.“

Pressemitteilung: VBW plant Nahversorgungszentrum in Riemke



Update 14.04.2019

Es gab eine Informationsveranstaltung zum geplanten Projekt in Riemke. Vier vorhandene Wohnhäuser werden für den Neubau abgerissen. Das Erdgeschoss des neuen Baukomplexes ist als 1750 Quadratmeter große Verkaufsfläche für Rewe und einen Bäcker vorgesehen. Die erste bis dritte Etage soll Platz für 75 Wohnungen mit jeweils ein bis drei Zimmern bieten, alle barrierefrei. Entlang der Herner Straße soll zudem ein viertes Obergeschoss mit Wohnnutzung entstehen.

Insgesamt sind für den neuen Baukomplex 128 Stellplätze geplant, davon 75 in einer Tiefgarage und 53 Parkplätze im Außenbereich. 35 der 128 Parkplätze sind hierbei für die Bewohner der Wohnungen vorgesehen. Es seien Dachbegrünungen vorgesehen. Auf dem Innenhof soll es Bauminseln geben. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 15 Mio Euro.

Quelle: WAZ - Anwohner diskutieren den Neubaukomplex in Riemke kontrovers

Planunterlagen gibt es hier: Stadt Bochum

Bilder: VBW / Stadt Bochum


Update 05.12.2020

Bei den Planungen für den Bau des neuen Wohn und Geschäftskomplexes kommt es zu Verzögerungen. Im letzten Jahr gab es eine verkehrs- und schalltechnische Überprüfung des ohnehin belasteten Stadtteils. Nachdem die Gutachten vorlagen, war klar: Die Anlieferungszone des Supermarktes muss umgeplant werden.


Aktuell führten laut Planungsamt die Ergebnisse der schalltechnischen Untersuchung der vorhandenen Ist-Situation an der umliegenden Bebauung zu weiteren erforderlichen Abstimmungen. Was zu weiteren Verzögerungen führt. Insbesondere die Abstimmung mit dem Ministerium zur Förderfähigkeit der vorgesehenen öffentlich geförderten Wohneinheiten habe Zeit in Anspruch genommen.


Aktuell gehen die beteiligten Akteure von der Offenlage und dem Satzungsbeschluss des Bebauungsplanes im Laufe des Jahres 2021 aus.



Update 12.03.2022

Es gibt Lebenszeichen zum Projekt, das eigentlich bereits letztes Jahr fertiggestellt sein sollte. Die Anlieferungszone des Supermarktes musste umgeplant werden. Diese Veränderung sowie die erforderlichen Abstimmungen mit allen beteiligten Akteuren haben ebenfalls zu Verzögerungen geführt. Die Abstimmung mit dem Ministerium zur Förderfähigkeit der vorgesehenen öffentlich geförderten Wohneinheiten hat ebenfalls Zeit in Anspruch genommen. Das Bebauungsplanverfahren soll nun im Sommer 2022 an den Start gehen. Der Baubeginn wird voraussichtlich Sommer 2023 starten.

Der Nahversorger Rewe sowie eine Bäckerei sind im Erdgeschoss vorgesehen mit einer Gewerbefläche von : 2.473 Quadratmetern. 72 neue Wohnungen mit einer Wohnfläche von 4.403 Quadratmetern entstehen im ersten bis dritten Obergeschoss. 21 davon sind öffentlich gefördert.

Die Dachfläche des Supermarktes dient künftig den Bewohnern als Garten. Neben einer Stellplatzanlage im Blockinnenbereich soll eine Tiefgarage entstehen, von der aus die Wohnetagen per Aufzug erreichbar sein werden.



Update 07.01.2023

Nach aktuellem Stand soll die Bebauungsplangenehmigung und auch die Baugenehmigung im ersten Halbjahr 2023 erfolgen. Der Gebäudeabriss ist noch im ersten Quartal vorgesehen. Es sollen Baulücken auf dem Grundstück des neuen Nahversorgungszentrum geschlossen werden. Teile des Blocks wurden als Garten oder Parkfläche genutzt. Die dortigen vier Häuser werden abgerissen, deren Bewohner wurden bereits früh informiert und bekamen von der VBW Ersatzwohnungen aus ihrem Bestand angeboten.



Update 29.04.2023

Wie die WAZ berichtet steht das Projekt auf der Kippe. Die Anforderungen und Baukosten lassen aktuell keine Wirtschaftlichkeit zu, so die VBW. Die Baukosten seien aktuell so hoch, dass auch die Mieten in den geplanten Wohnungen, die über dem Supermarkt entstehen sollten, enorm steigen würden. Die VBW verhandelt aktuell mit Bauträgern, der Stadt und Architekten darüber, ob das Projekt durch eine Umgestaltung kostengünstiger verwirklicht werden könnte. In rund sechs Wochen soll dan die Entscheidung fallen.

Mittwoch, 12. April 2023

City Tower Bochum | 69m | In Planung

Meldung aus 2017

Ein echter Hingucker, rund 400 Appartements für Studentinnen und Studenten, die auch touristisch genutzt werden können, und ein neues Parkhaus mit mehreren hundert Stellplätzen – das ist „BaseCamp“, die neue Landmarke Bochums.

In unmittelbarer Nähe zum Bochumer Hauptbahnhof soll ein ambitioniertes Projekt entstehen: Auf der Fläche des heutigen Parkhauses P7 ist ein rund 60 Meter hohes Gebäude geplant, das Heimat für über 400 Studierende aus Bochum und Umgebung und aller Welt werden soll, aber auch Hotelgästen zur Verfügung stehen wird. Die Appartements entstehen auf einer Fläche von circa 1430 Quadratmetern, die Architektur setzt Akzente und fügt sich optisch in die vorhandene Umgebungsbebauung ein. Die BaseCamp Student GmbH wird das Areal für den European Student Housing Fund bebauen.

Mit dem Projekt unterstreicht Bochum einmal mehr seine Rolle als Heimat des Wissens im Ruhrgebiet. Die Studierenden sollen nicht nur an der Ruhr-Universität Bochum und den anderen acht Hochschulen lernen, sie sollen in Bochum auch attraktiven Wohnraum vorfinden. Das erleichtert ihnen zudem im Anschluss an ihr Studium die Entscheidung, Bochum und das Ruhrgebiet auch weiterhin als Lebensmittelpunkt zu wählen.

Dr. Andreas Junius, Geschäftsführer der BaseCamp GmbH, ist von dem Standort überzeugt: „Bochum ist ein renommierter Hochschulstandort mit knapp 60.000 Studierenden und zudem zentral in der Wissenschaftsregion Ruhr gelegen. Als Bewohner des BaseCamp Bochum wird man urbanes Leben in der City genießen und zugleich drei Universitätsstandorte in kürzester Zeit erreichen können.“ Die BaseCamp Student GmbH hat international Erfahrungen im Bau hochwertiger Studentenwohnheime und realisierte Vorhaben unter anderem in Kopenhagen, Potsdam und Lodz. Im Bau beziehungsweise der Projektierung befinden sich Anlagen in Berlin, Leipzig, Göttingen und Dortmund.

Eine wichtige Voraussetzung ist die architektonische Qualität des Gebäudes. Das Büro Gerber Architekten realisiert den Bau. „Die besondere Situation am Hauptbahnhof Bochum, an der Ecke Südring und Universitätsstraße, macht hier einen hohen, städtebaulich deutlichen Akzent wünschenswert, der in Form eines Hochhauses richtig formuliert ist. Gleichzeitig wird der Bahnhofsvorplatz durch die orthogonale Stellung des Hochhauses dazu stadträumlich gefasst.“

Pressemitteilung: Stadt Bochum


Update 24.04.2018

Das Projekt wird nun auf Seite der Gerber Architekten gelistet und wird so umschrieben:

Das Hochhaus entsteht oberhalb einer aus dem zweiten Weltkrieg stammenden Luftschutz-Bunkeranlage und ersetzt ein bisher an diesem Ort stehendes Parkhaus. Das Gesamtensemble setzt sich aus drei Gebäudeteilen zusammen, welche in ihrer Nutzung klar gegliedert sind: Vom Bahnhofsvorplatz abgewandt bietet ein sechsgeschossiges Split-Level Parkhaus reichlich Fläche für den ruhenden Verkehr im Innenstadtbereich. Daran schließt sich im zweigeschossigen Sockelbereich des Hochhauses das Empfangsfoyer an, sowie zahlreiche Seminarräume, welche auch von der Ruhruniversität Bochum für den Veranstaltungs- und Lehrbetrieb angemietet werden können. Das Studentenhochhaus selbst dient rein dem Wohnen und ermöglicht mit seiner Höhe, trotz der verhältnismäßig geringen Grundstücksfläche, die Unterbringung von über 400 Apartments.

Eine leicht überarbeitet Visualisierung wurde ebenfalls veröffentlicht. Neu ist eigentlich nur der BaseCamp Schriftzug am Hochhaus.

Bild: Gerber Architekten

Update 06.07.2018


Es liegt nun der Bebauungsplan zum geplanten Hochhaus vor. Hier einige Informationen daraus:

Das Hochhaus wird als Studentenwohnheim und Hotel entwickelt, einschließlich eines Restaurants im ersten und zweiten Obergeschoss. Das Dach des geplanten Sockelgeschosses südlich und westlich des Hochhauses soll als Terrasse ausgebaut werden und für außengastronomische Nutzungen zur Verfügung stehen. Daneben können untergeordnete Nutzungen, wie ein Fitnessbereich, Tagungs- und Konferenzräume, Küchen, Empfang und Büroräume, Technik- und Lagerräume, Waschräume sowie eine Bar, ein Kino und verschiedene Bereiche mit Bücherei-, Seminar-, Veranstaltungs- und Aufenthaltsräumen realisiert werden.

Für das entfallende öffentliche Parkhaus soll im südlichen Teil des Plangebietes durch den Neubau eines Parkhauses Ersatz geschaffen werden. Wie bisher sollen auch öffentliche Stellplätze angeboten werden, aber auch zum Teil für die Bewohner und Gäste des hochhauses genutzt werden. Der Tiefbunker muss seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr erfüllen, soll aber an Ort und Stelle verbleiben. Die neuen Gebäude sollen daher auf der bestehenden Bunkeranlage errichtet werden. Für die Räume ist eine teilweise Wieder- / Nachnutzung (Flächen für technische Anlagen) geplant. Hierzu werden die bestehenden Räume saniert.

Das geplante Hochhaus wird 21 Geschosse (einschließlich Erdgeschoss sowie einem Technikgeschoss unter dem Dach) bei einer Gebäudehöhe von ca. 69 m aufweisen. Das erweiterte Sockelgeschoss bildet eine bauliche Verbindung zwischen Hochhaus und Parkhaus. Hierfür wird die Höhe des 1. Obergeschoss aufgenommen. Das Parkhaus ist mit einer maximalen Höhe von ca. 21 m geplant. Auf fünf bzw. sieben Ebenen sollen Stellplätze geschaffen werden.

Gestaltung der Fassade

Aufgrund der herausragenden städtebaulichen Funktion des Gebäudes und dessen künftig weithin sichtbaren Figur, besitzt die äußere Fassadengestaltung eine besondere Bedeutung. Zur deutlichen Akzentuierung des Hochhauses ist – nach aktuellem Planungsstand eine Loch-Fassade bestehend aus Glaselementen und Beton/Stein – vorgesehen. Hierdurch soll die Wirkung einer aufgelockerten Fassade entstehen. Durch größere, eingeschobene Öffnungen soll diese Wirkung weiter verstärkt werden, indem Glaselemente zwei Geschosse überspannen und den dahinterliegenden Gemeinschaftsräumen eine besondere Akzentuierung in der Fassade verleihen.

Die Fassaden des Parkhauses sollen – zumindest an den von Südring und Universitätssstraße sichtbaren Bereichen – analog zum Hochhaus als Lochfassade hergestellt werden, wobei Glaselemente entfallen und sich stattdessen Fassadenöffnungen ergeben, die als Lüftungsquerschnitte notwendig werden. Da die Fassade des Parkhauses jedoch zumindest in Teilbereichen aus Immissionschutzgründen geschlossen werden muss, wird in diesen Bereichen der Effekt der Lochfassade durch den Wechsel von hellen und dunklen Fassadenbereichen nachgeahmt. 


Die Abrissarbeiten am Parkhaus sollen Ende diesen Jahres beginnen und bis 2 Quartal 2019 dauern. Darauhin soll direkt mit dem Bau begonnen werden. Das Hochhaus wird übrigens sogar etwas höher sein. Nun wird es mit 69m geplant.

Quelle: https://session.bochum.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7070133 



Bild: Stadt Bochum

Update 18.02.2019

Das geplante Studenten-Appartementhaus neben dem Bochumer Hauptbahnhof wird vorerst nicht gebaut. Die BaseCamp Student GmbH wollte hier mit dem 60 Meter hohen Gebäude eine neue architektonische Landmarke mit rund 400 Studenten-Wohnungen und einem Parkhaus realisieren. Aufgrund der momentanen Baupreisentwicklung könne das ambitionierte Projekt zurzeit nicht umgesetzt werden, begründete die Gesellschaft den Stopp. Nun wird nach einem alternativen Investor gesucht.

Update 18.05.2019

Die Stadt bereitet zu Zeit den Abriss des Parkhauses P7 vor. Bis Ende des Jahres ist geplant, das Parkhaus abzureißen. Betroffen vom Abriss sind rund 350 Dauerparkkunden. Das Areal des P7 soll neu entwickelt werden. Dazu gehört auch der Neubau eines attraktiven Parkhauses bis Ende 2021.

Die Bochum Wirtschaftsentwicklung hat mit der Aufbereitung des Kirmesplatzes an der Castroper Straße begonnen. Ein Teil des Platzes wird ab dem 1. Mai als Ersatzparkraum für das dann schließende Parkhaus P7 Kurt-Schumacher-Platz in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bochumer Hauptbahnhof dienen. Die Arbeiten am Platz werden nach bisherigen Planungen Ende April abgeschlossen sein. Im Zuge dieser Arbeiten werden nicht nur eine Schrankenanlage, Leuchten und Zäune aufgestellt. Der Boden wird darüber hinaus so hergerichtet, dass sich die Parksituation insgesamt verbessert.

Quelle: https://www.bochum-wirtschaft.de/new...arkkunden-auf/

Außerdem wurde auf der diesjährigen MIPIM das Hochhaus als ''City-Tower'' erstmals wieder beworben. Auch auf der Internetseite der Bochum Wirtschaftsentwicklung ist das Hochhaus nun wieder als Entwicklungsprojekt vertreten.


Update 21.07.2019

In diesem Artikel berichtet die Stadt, dass die Interessensbekundung für die Fläche enorm sei. Man steht wohl mit mehreren Interessenten in vertiefenden Gesprächen. Darunter seien auch Nutzungen, die über das Thema Studentenwohnungen hinausgehen.


Update 05.10.2019

Anlässlich der bevorstehenden Expo Real München wurden neue Informationen zum geplanten City-Tower veröffentlicht. Nun soll das Hochhaus als ein sogenanntes ''Mixed Use Case'' Projekt vorangetrieben werden. Geplant ist ein Nutzungsmix aus Co-Working / Büroflächen, Gästeapartments für Hochschulen, Hotel, Einzelhandel und Gastronomie. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. 80 Mio. Euro. Der voraussichtliche Baubeginn ist Mitte 2021.

Quelle: https://www.bochum-wirtschaft.de/expo/


Update 26.08.2020

Eine neues Markenzeichen für Bochum: Bei einem gemeinsamen Pressetermin haben Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, der Projektentwickler LIST Develop Commercial und die Bochum Wirtschaftsentwicklung das neue Konzept für den City-Tower-BO und den Neubau des Parkhauses P7 Kurt-Schumacher-Platz vorgestellt. Auf dem Grundstück an der Ecke Südring/Universitätsstraße im Herzen von Bochum entsteht ein Neubau mit mehr als 60m Höhe und 20.000qm Fläche. Für die 21 Ebenen des geplanten Hochhauses hat LIST Develop Commercial einen Nutzungsmix aus Hotel, Büro, Serviced Apartments, Gastronomie und Handel vorgesehen. Der geplante Neubau des Parkhauses P7, den die Bochum Wirtschaftsentwicklung als größter Parkhausbetreiber Bochums vorantreibt, ist architektonisch an den City-Tower-BO angelehnt und fügt sich perfekt auf dem Filetgrundstück in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof ein.

Entwürfe stammen von den Gerber Architekten und KG5 Architekten Nachdem der Investor BaseCamp im vergangenen Jahr bekannt gab, das geplante Studenten-Hochhaus am Standort nicht realisieren zu wollen, hatte die Bochum Wirtschaftsentwicklung das Grundstück in einem Investorenauswahlverfahren erneut ausgeschrieben. Schnell war klar, dass ihre Vorstellungen mit denen der LIST Develop Commercial übereinstimmten. „Nach der Absage von BaseCamp erreichten uns zahlreiche Anfragen aus der Immobilienwirtschaft, auf dem Gelände ein Projekt vorantreiben zu wollen. Wir haben uns natürlich für das attraktivste und erfolgversprechendste entschieden“, sagte Ralf Meyer, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung mit Blick auf das Angebot von LIST Develop Commercial. Darüber hinaus waren sich beide Parteien einig, dass der aus der Feder von Gerber Architekten stammende, architektonische Entwurf des Neubaus nicht wesentlich verändert wird. Auch das nebenan befindliche Parkhaus aus der Feder von kg5 Architekten wird optisch darauf abgestimmt. „Um Nutzungen in diesem Maßstab auf einem solchen Briefmarkengrundstück zu verwirklichen, haben wir uns für den Bau eines Hochhauses nach den Entwürfen der Gerber Architekten entschieden. Durch die Kombination aus den sich positiv beeinflussenden Nutzungen, der Höhe und der Architektur wird der City-Tower-BO zum Leuchtturmprojekt für die Stadt“, erklärte LIST-Geschäftsführer Michael Garstka.

Auf dem Grundstück an der Ecke Südring/Universitätsstraße, auf dem künftig der City-Tower-BO sowie das dazugehörige Parkhaus entstehen, wurde bereits der bisherige Bestandsbau abgerissen. Der dortige Bunker bleibt zunächst erhalten und wird lediglich an der Grenze zwischen den beiden Bauvorhaben getrennt und erst später im Bereich des City-Towers-BO abgerissen. Nach einer umfangreichen Leitungsverlegung und -erneuerung wird voraussichtlich im Juli 2021 mit dem Bau des Neubaus des Parkhauses P7 begonnen. Die Fläche des City-Towers wird derweil als Lagerfläche für Baumaterial, Maschinen und Container genutzt. Währenddessen wird LIST Develop Commercial die Planungen finalisieren und Gespräche mit weiteren potenziellen Mietern für die geplanten Nutzungen führen. Ist dies abgeschlossen, will der Projektentwickler voraussichtlich im Spätsommer 2021 den Bauantrag einreichen. Steht der Rohbau des neuen P7, kann im April 2022 mit dem Teilabriss des Bunkers begonnen werden. Anschließend erfolgt der Bau des City-Towers-BO. Die Fertigstellung ist für 2024 geplant.

Pressemitteilung: https://www.bochum-wirtschaft.de/news/artikel/news/detail/News/neues-markenzeichen-list-develop-commercial-und-bochum-wirtschaftsentwicklung-praesentieren-plaene-fue/





Bilder: Gerber Architekten


Die britische Hotelmarke Premier Inn kündigt einen weiteren Hotelstandort an. In der Bochumer Innenstadt an der Ecke Südring/Universitätsstraße entsteht auf neun der insgesamt 21 Ebenen des City-Tower-BO ein Hotel der Premium-Economy-Marke mit 192 Zimmern. Am heutigen Mittwoch haben die WirtschaftsEntwicklungs-Gesellschaft Bochum und der Projektentwickler LIST Develop Commercial in einer Pressekonferenz das Konzept für den Hochhaus-Neubau vorgestellt. In diesem werden neben dem Premier Inn Hotel auch Büros, Serviced Apartments, Einzelhandel und Gastronomie-Angebote angesiedelt. Die Fertigstellung der Immobilie direkt am Hauptbahnhof ist bis 2024 geplant. Der sich anschließende Pachtvertrag mit Premier Inn läuft 25 Jahre.

Die öffentlichen Bereiche des Premier Inn - Lobby, Restaurant, Bar sowie eine Lounge zum Entspannen und Arbeiten - werden in der ersten Etage des über 60 Meter hohen Towers zu finden sein. In dieses Entrée gelangen Reisende vom Erdgeschoss aus, wo Gastronomie und ein City-Markt angesiedelt werden, über eine großzügige Freitreppe. Auf Höhe der ersten Etage können zudem Reisende, weitere Nutzer des Towers und Bochumer Bürger eine 430 Quadratmeter große, repräsentative Hotelterrasse nutzen. In den Obergeschossen zwei bis neun werden die 192 Zimmer untergebracht.

Auszug aus der Pressemitteilung der Hotelkette Premier Inn


Update 07.03.2021

Wie angekündigt beginnen im Sommer die Bauarbeiten für das neue Parkhaus P7. Zur Zeit wird ein Bauunternehmen für den Neubau gesucht. Im April 2022 soll der Rohbau stehen. Danach wird anders als geplant, doch ein Teil des unterirdischen Bunkers abgerissen. Abgerissen werden Bunkerwände und die Bunkerdecke, teilweise auch das Fundament, denn der 60 Meter hohe Turm wird auf Stützen stehen, die zunächst in die Erde getrieben werden müssen. Anschließend wird der City-Tower gebaut, die Fertigstellung ist für 2024 geplant. Für den City-Tower wird zur Zeit der Bauantrag vorbereitet, der voraussichtlich im Spätsommer eingereicht wird.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…m-sommer-id231725641.html


Update 03.10.2022

Seit Frühjahr liegt ein überarbeiteter Entwurf vor. Die großen Fensterfronten die sich über zwei Etagen ziehen als Unterbrechung in der Fassade sind verschwunden. Auch der Erdgeschosssockel und die Verkleidung der Fassade wurde überarbeitet. Ebenso kann man nun erahnen welche Fassadenstruktur das Hochhaus bekommt. Zudem neuen Entwurf gab es viel berechtigter Kritik, so dass der Entwurf nun wieder überarbeitet wird.

Wie nun bekannt wurde, gab es bei Verwaltung der Stadt Bochum Anfragen bezüglich der Kritik zur Fassadengestaltung. Die Verwaltung der Stadt Bochum hat geantwortet: Die begründete Kritik wurde mit dem Investor und Architekturbüro besprochen. Gemeinsam habe man folgende Lösungsansätze entwickelt: die optische Verbindung der unteren beiden Geschosse mit dem Rest des Gebäudes, die Auflockerung der Fassadenstruktur und ein optischer Abschluss für das Gebäude." Eine Baugenehmigung hat List im Übrigen noch nicht. Der vorliegende Bauantrag könne verändert und müsse nicht neu eingereicht werden, so der Stadtbaurat. Die Überarbeitung der Gebäudehülle sollte aus seiner Sicht nicht zu einer Verzögerung von Bauzeit und Fertigstellung führen.

Außerdem hat die Stadt im Juli den geänderten Bebauungsplan für den City Tower veröffentlicht. Es wurden nur geringfügige Änderungen zum ursprünglichen Bebauungsplan durchgeführt. Diese betreffen in erster Linie die Nutzung des Hochhauses. Die Höhe bleibt bei 69 m + ggf 3 m Technikaufbauten.



Aktuelle Entwürfe, die glücklicher Weise nun überarbeitet werden


Bilder: List AG | Stadt Bochum


Update 04.12.2022

Letzte Woche hat der Investor List AG den nun wahrscheinlich endgültigen Entwurf für den City Tower neben dem Hauptbahnhof präsentiert. Alle Kritikpunkte wurden im neuen Entwurf berücksichtigt. Eine differenzierte Fassadenstruktur, eine einladende Sockelbebauung und ein zufriedenstellender Abschluss nach oben mit Skybar, wodurch das Hochhaus nicht mehr so klotzig und wuchtig erscheint. Die Fassade bekommt eine hochwertige Aluminiumverkleidung., ähnlich der beim Viktoria Karree und Cummunity Campus. Die Bauarbeiten sollen nach aktuellem Stand 2023 beginnen.



Bilder: Gerber Architekten

Update 12.04.2023

Der Investor berichtet in einer aktuellen Pressemitteilung über die Details der Änderung an der Fassade:


Elegantes Design für neues Bochumer Wahrzeichen

Fassadenentwurf für City-Tower vorgestellt

Ein neues Wahrzeichen für die Bochumer Innenstadt wird der von LIST Develop Commercial (LDC) entwickelte City-Tower. Am Bochumer Südring, in direkter Nähe zum Hauptbahnhof, realisiert der Oldenburger Projektentwickler ein Hochhaus mit einem Nutzungsmix aus Hotel, Büro, Gastronomie und Handel. Die Fassade des Turms besticht durch schlichte Eleganz.

„Mit dem City-Tower schaffen wir in Bochum ein neues Prestige-Objekt, das eine hervorragenden Nutzungsmix anbietet.“, beschreibt Michael Garstka, geschäftsführender Gesellschafter von LDC. „Zudem trägt die Architektur und Fassadengestaltung dazu bei, dass die Immobilie einen stadtbild-prägenden Charakter erhält.“ Schlichte Eleganz strahlt die Fassade aus, beschreibt Garstka. Dabei wechseln sich ab dem 2. Obergeschoss Fensterflächen und eine geschlossene Aluminiumfassade ab. Dies betont die vertikale Struktur des Gebäudes, gleichzeitig entstehen ein 3D-Effekt und ein interessantes Schattenspiel am Turm. Darunter bilden Erdgeschoss und erstes Obergeschoss einen Gebäudesockel, der von großen Glasflächen in einer Pfosten-Riegel-Konstruktion geprägt ist und von massiven Stützen getragen wird. So entsteht eine einladende, aufgelockerte Optik.

Attraktiver Nutzungsmix

Neben dem eleganten Design des Gebäudes ist das Highlight eine Skybar im 18. Stock, die einen großartigen Blick auf die Ruhrmetropole bietet. Für die Hotelflächen im 1. bis 9. Obergeschoss des City-Towers konnte LDC mit Premier Inn bereits eine namhafte Hotelkette als Mieter gewinnen. Die Stockwerke 10 bis 17 bieten vielfältig nutzbare Büroflächen. „Der Nutzungsmix im Gebäude schafft vielfältige Synergieeffekte, von denen alle Mieter profitieren. Zudem hat sich Bochum als aufstrebende Mittelstadt in der Metropolregion Rhein-Ruhr etabliert. Daher sind sowohl die Stadt selbst als auch die verkehrstechnisch günstige Lage des City-Towers im Besonderen sehr attraktiv für Unternehmen und auch deren Arbeitnehmer“, führt Garstka aus.

Nachhaltig gebaut

Zusätzlich hat LIST Develop Commercial darauf geachtet, dass das Gebäude nachhaltig und ressourcenschonend errichtet wird. „Wir streben eine Zertifizierung nach DGNB-Gold an. Dazu achten wir bei den verbauten Materialien auf eine hohe Schadstofffreiheit und verzichten möglichst auf Verbundmaterialien wie Klebstoffe. Auf diese Weise können Bauteile perspektivisch unkompliziert zurückgebaut und wiederverwertet werden“, berichtet Michael Garstka. Auch die technische Gebäudeausrüstung ist darauf ausgelegt, auf Verbundmaterial zu verzichten und einen effizienten Betrieb des City-Towers zu gewährleisten. Mithilfe der BIM-Methode entstehen für den Bochumer City-Tower zudem ein digitaler Gebäude-Materialpass sowie eine Ökobilanz.