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Donnerstag, 14. Dezember 2023

Neubau Polizei Präsidium Bochum | In Planung

Die Polizei sucht in Bochum nach einer Liegenschaft für ein neues Polizeipräsidium. Mit Wehmut trennt sich die Polizei Bochum vom bisherigen Standort. Um die Polizei für Bochum, Herne und Witten für die nächsten Jahrzehnte zukunftssicher aufzustellen, startete am 16.03.2022 ein europaweites Vergabeverfahren.

Das neue Präsidium soll alle Anforderungen an eine moderne und leistungsfähige Polizeibehörde erfüllen. Gleichzeitig soll das Gebäude der zunehmenden Digitalisierung und Technisierung in der Gesamtgesellschaft sowie in der polizeilichen Arbeit Rechnung tragen. Deshalb sucht die Polizei Bochum nun nach einem geeigneten Standort/Neubau in zentraler Lage von Bochum.

Das Polizeipräsidium Bochum ist mit knapp 2.000 Beschäftigten als fünftgrößte Polizeibehörde in NRW für die Sicherheit von über 600.000 Menschen in Bochum, Herne und Witten verantwortlich. Das künftige Präsidiumsgebäude muss in zentraler, verkehrsgünstiger Lage liegen, um für die Bürgerinnen und Bürger optimal erreichbar zu sein - auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In den Neubau wird die gesamte polizeiliche Verwaltung einziehen, ebenso wie eine Polizeiwache und ein Großteil der Kriminal- und Verkehrskommissariate. Darüber hinaus ist die Errichtung einer öffentlich zugänglichen Kantine vorgesehen.

Der Mietvertrag soll nach aktuellen Planungen eine Laufzeit von mindestens 20 Jahren haben.

Nähere Informationen zum europaweiten Vergabeverfahren, den Anforderungen sowie dem weiteren Vorgehen, ergeben sich aus den Vergabeunterlagen unter folgendem Link: https://url.nrw/ausschreibung_polizei_bochum


Update 14.12.2023

Das neue Polizeipräsidium wird verkehrsgünstig umgeben vom Sheffield-Ring und Harpener Hellweg entstehen. Durch die optimale Infrastruktur können alle Einsatzorte weiterhin schnell und effizient erreicht werden. Für die Erreichbarkeit rund um die Uhr am neuen Standort sorgen unter anderem die integrierte Polizeiwache Mitte und die Kriminalwache. Aber nicht nur die Polizei- und die Kriminalwache ziehen um, sondern unter anderem auch die Dienststellen, die derzeit noch an der Uhlandstraße untergebracht sind, sowie die Behördenleitung. Insgesamt werden mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort zukünftig ihre neue dienstliche Heimat finden.

Polizeipräsident Jörg Lukat ist überaus zufrieden, dass die intensive mehrjährige Vorbereitungszeit im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens mit der Unterzeichnung des Mietvertrags nun einen gewaltigen Schritt weiter ist.

In Harpen entsteht nun bis September 2027 auf einem rund 60.000 qm großen Grundstück ein viergeschossiger, kubusförmiger Gebäudekomplex - hell, einladend und modern integriert sich das Präsidium in die bestehende Infrastruktur. Das Gebäude ist sowohl individuell als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Natürlich sind Bürgerinnen und Bürger auch eingeladen, die öffentliche Kantine zu nutzen, ohne ein polizeiliches Anliegen zu haben.

"Dieser Schritt in Richtung eines Neubaus war aus mehreren Gründen unumgänglich", so Jörg Lukat. "Das bisherige Polizeipräsidium war über ein Jahrhundert Dienstsitz der Polizei Bochum. Dieses zu verlassen fällt nicht leicht, allerdings war eine Sanierung des Gebäudes und eine technische Ertüchtigung im benötigten Umfang schlichtweg nicht möglich. Um den zukünftigen Anforderungen an eine erfolgreiche und effiziente Gewährleistung der Sicherheit im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Bochum nachkommen zu können, bietet der Neubau neben dem Einsatz fortschrittlichster Technologien auch organisatorisch herausragende Möglichkeiten."

Das Gebäude zeichnet sich durch die zentrale Lage des Dienstgebäudes mit Parkmöglichkeiten für Besuchende, integrierte bürgerfreundliche Wartebereiche, die Berücksichtigung komplexer Anforderungen an Nachhaltigkeit und Umweltschutz, eine hochmoderne Leitstelle nebst Führungsraum sowohl zur kompetenten Bewältigung des täglichen Dienstes als auch für besondere Lagen - um nur einige Beispiele zu nennen - aus. Mit ihm wird eine optimale Arbeitsumgebung und zugleich eine solide Basis für anspruchsvolle Arbeit einer modernen Polizei und ihrer Erreichbarkeit geschaffen, ganz im Sinne der Bürgerinnen und Bürger der Städte Bochum, Herne und Witten, für deren Sicherheit das Präsidium verantwortlich ist.

"Mit der Thelen Gruppe ist es uns nach intensiven Planungen gelungen, einen starken und erfahrenen Investor zu gewinnen. Die Bürgerinnen und Bürger werden sich schnell mit dem modern und offen gestalteten Präsidium an dieser exponierten Stelle identifizieren, da bin ich mir sicher!", so Lukat.

Auch die Stadt Bochum begrüßt die aktuelle Entwicklung. "Eine leistungsstarke Polizei braucht optimale Rahmenbedingungen für ihre Aufgabenwahrnehmung. Dies wird durch den zukunftsorientierten Neubau an herausgehobener und verkehrlich gut angebundener Stelle in Bochum geschaffen," so Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. Es handele sich um ein wichtiges Projekt mit großer Strahlkraft für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt. "Ich freue mich, dass die bereits in der Vergangenheit gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und der Stadt Bochum an neuem Standort erfolgreich und langfristig gesichert fortgesetzt werden kann."

Pressemitteilung: Polizei Bochum

Bild: Polizei Bochum

Donnerstag, 2. November 2023

Neubau Hallen- und Naturfreibad Linden | In Bau

In Linden entsteht ein modernes und nachhaltiges Hallenbad mit angeschlossenem Naturfreibad. Das Hallenbad wird neben einem neuen 25-Meter-Schwimmerbecken künftig ein multifunktionales Kursbecken mit Hubboden beheimaten. Hier sollen Schwimm- und Aquafitnesskurse angeboten werden. Für die kleinen Besucher entsteht ein neues Kinderbecken inklusive Spraypark. Auch eine Sauna soll es weiterhin geben. Zudem wird ein Liegedeck in Richtung des angrenzenden Freibads geschaffen.

Im Außenbereich des Bades entsteht ein Naturfreibad, das ohne den Einsatz von Chemikalien wie Chlor auskommt. Es wird weiterhin zwei große Außenbecken geben. Zum einen ein Sportbecken mit 25-Meter-Schwimmerbereich, zum anderen ein Mehrzweck-Erlebnisbecken mit Wasserfall, einer Insel mit Sprungfelsen und einem Kletterspielgerät im Wasser. Auch die Kinderbecken werden neu gebaut und als Naturbecken betrieben. Außerdem geplant sind ein Beachbereich mit Außengastronomie und moderne Umkleide- und Sanitärräume.

Teil der Modernisierung ist zudem ein innovatives Energiekonzept. Nach der Dämmung der Gebäudehülle sorgen künftig Wärmepumpen, die über eine PV-Anlage auf dem Dach des Hallenbades betrieben werden, sowie ein H2-ready Blockheizkraftwerk (BHKW) und eine Solarabsorber-Anlage für eine effiziente und klimafreundliche Energieversorgung.

Der Zeitplan hierfür ist eng getaktet: Mit dem Rückbau und den Vorbereitungen für den Neubau wurde bereits Ende August, nach dem Ende der Freibadsaison in Linden, begonnen. Das Hallenbad wird bis zum Abschluss der Baumaßnahme nicht wieder öffnen. Ziel ist es, bereits im Spätsommer 2025, die Neueröffnung des Bades zu feiern.

Quelle: https://wasserwelten-bochum.de/1173-2/




Bild: WasserWelten Bochum

Sonntag, 29. Oktober 2023

Entwicklung Areal ehemalige Helios-Klinik Linden | In Planung

2020 hat Helios seine Klinik in Bochum-Linden geschlossen. Nun ist das 2,9 Hektar große Areal an das Frankfurter Unternehmen ICG verkauft. Das 1885 eröffnete und mehrfach erweiterte Krankenhaus bleibt erhalten und wird künftig komplett vom neuen Betreiber der benachbarten Kinder- und Jugendpsychiatrie, dem Bottroper Unternehmen Valeara, genutzt. Das alte Klinikgebäude soll für die neue Nutzung umgebaut werden.

Auch die angegliederte Ferdinand-Krüger-Schule für Kranke bleibt. Ob sie – wie bislang – im Klinikgebäude untergebracht wird oder ob ein Anbau entsteht, sei noch nicht klar. Dazu gehört auch der Bau einer Kita auf dem Gelände. Auf einem Teil der Freifläche und dem südlichen Gelände, auf dem das jetzige Psychiatrie-Gebäude steht, das dem Vernehmen nach zum Teil abgerissen wird, soll Wohnraum entstehen. Die ICG will „Wohnen für Senioren in unterschiedlichstem Pflegezustand. Außerdem plant es den Bau von Mehrfamilienhäusern „für unterschiedliche Einkommensstrukturen“ mit freien und mit mietpreisgebundenen Wohnungen.

Mehr als 50 Millionen Euro wird das Unternehmen in den nächsten Jahren investieren. Gebaut wird sehr stark industriell vorgefertigt, in Holzmodulbauweise.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…e-plaene-id237169541.html

Foto: Simplicius / Wikipedia

Update 15.04.2023

Das rund 30.000 Quadratmeter große Gelände des ehemaligen St. Josef-Hospitals in Bochum-Linden soll zu einem nachhaltigen Quartier entwickelt werden. Es gibt Überlegungen für verschiedene Wohnangebote, eine Kita, ein Pflegeheim und gemeinschaftlich nutzbare Freiflächen unter Berücksichtigung hoher Nachhaltigkeitsstandards. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie bleibt erhalten.

Bauherr für das Gesamtbauvorhaben ist die ICG Projektgesellschaft. Der Investor verfügt über 35 Jahre Erfahrung in der Immobilienbranche und ist seit mehreren Jahren auf Sozial- und Pflegeimmobilien spezialisiert. Die ICG Projektgesellschaft realisiert bundesweit zukunftsorientierte und generationsübergreifende Konzepte von der Kindertagesstätte bis zum Hospiz. Das Unternehmen achtet bei der Realisierung der Projekte auf hohe Nachhaltigkeitsstandards und erreicht dies unter anderem durch eine neuartige Holzmodulbauweise und den Einsatz von erneuerbaren und nachhaltigen Energien.

Das Grundstück konnte dank der langjährigen Geschäftsbeziehung mit der Helios Klinik, die den Klinikbetrieb im vergangenen Jahr an die VALEARA Gruppe verkauft hatte, erworben werden. Bereits während des Ankaufsprozesses entstand ein sehr guter Kontakt zur VALEARA KJP Bochum GmbH, die die Kinder- und Jugendpsychiatrie am Standort betreibt. Daraufhin konnte zeitnah eine Übereinkunft erzielt werden, dass die Einrichtungen am Standort verbleiben sollen. Hierfür wird die Kinder- und Jugendpsychiatrie aus dem aktuell bezogenen Gebäude in das ehemalige St. Josefs-Hospital ziehen. Das Bestandsgebäude wird kernsaniert und die historische Fassade wird erhalten bleiben.

Die VALEARA KJP Bochum GmbH wird an dem Standort in Bochum eine stationäre Kinder- und Jugendpsychiatrie ergänzend durch die Tagesklinik Erwachsene, Tagesklinik Familien, Tagesklinik Jugendliche, Tagesklinik Kinder, Ambulanz, Akutstation betreiben. Auch die bereits im Bestandsgebäude ansässige Schule wird weiterhin in dem Gebäude bleiben. Zur weiteren Ergänzung der psychiatrischen Einrichtung steht der VALEARA KJP Bochum GmbH in unmittelbarer Nähe eine Turnhalle zur Verfügung. Diese soll auch an die weiteren Betreiber und Bewohner im Umfeld vermietet werden können. Ebenfalls soll im direkten Umfeld eine Kindertagesstätte entstehen.

Der Bauantrag für den Umbau des Klinikgebäudes soll bereits Anfang April eingereicht werden. Die Planung für die restliche Grundstücksfläche erfolgt zurzeit in enger Abstimmung zwischen der ICG Projektgesellschaft und der Stadt Bochum. Die planerischen Konzepte hierzu werden voraussichtlich kurz vor den Sommerferien in der Öffentlichkeit und in den politischen Gremien vorgestellt.

Pressemitteilung: Stadt Bochum

Bild: Aerowest

Siehe auch Artikel in der WAZ von 01.04.2023 mit weiteren Informationen:

ICG, ein Unternehmen das auf die Entwicklung von Sozialimmobilien spezialisiert ist, hat am Freitag den Bauantrag für den Umbau des St.-Josef-Hospitals eingereicht. Dort soll bekanntlich die Kinder- und Jugendpsychiatrie mit ihren 43 stationären Plätzen einziehen. Auch die Horst-Krüger-Schule für Kranke wird in dem Gebäude ihren Platz finden. Gebaut werden soll im östlichen Teil des weitläufigen Geländes außerdem eine Turnhalle und eine Kindertagesstätte, „unter Umständen mit Familienzentrum“.

Zeitgleich mit der Fertigstellung der Klinik soll auch das daneben geplante Senioren- und Pflegezentrum bezugsfertig sein. 120 Plätze für ältere Menschen sollen dort in einem dreigeschossigen Gebäude geschaffen werden. Gebaut werden sollen außerdem mehrere Wohnhäuser, u.a. auf der Fläche der jetzigen Kinder- und Jugendpsychiatrie im Westen des Areals. Das mehrgeschossige Psychiatriegebäude wird abgerissen. Entstehen werden dem Vernehmen nach Wohnungen für unterschiedliche Einkommensgruppen – sowohl frei finanziert als auch mietpreisgebunden. Etwa 80 Millionen Euro wird die ICG insgesamt in Linden investieren. Im Jahr 2027 soll alles fertig sein.

Update 29.10.2023

Die Pläne für die Neuentwicklung der ehemaligen Helios-Klinik wurden letzte Woche öffentlich vorgestellt. Interessant könnte die geplante Kita mit angeschlossener Turnhalle im nördlichen Bereich des Quartiers werden. Die Turnhalle wird dabei soweit im Boden versenkt, dass man ebenerdig durch das Oberlicht hineinschauen kann. Die Kita wird im Dach untergebracht. Die Halle habe später zwei Zugänge, einen für die Öffentlichkeit und einen separaten für die Kita. Das Dach werde zudem als Spielfläche für die Kinder genutzt, die aber auch noch einen Außenbereich im Grünen bekämen.

Östlich und nördlich des Pflegeheimes sind dreigeschossige Wohnhäuser vorgesehen, mit einem Mix aus Mietwohnungen (30 Prozent sozial gefördert) und Eigentum. Mit dem Bau wird allerdings als letztes begonnen, um auf die Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt reagieren zu können.

Am weitesten fortgeschritten sind die Planungen für das Pflege- und Seniorenheim und den Umbau des Klinikgebäudes, in dem aktuell noch Flüchtlinge untergebracht sind. Bauanträge seien eingereicht worden und würden derzeit geprüft. Baustart für das Altenheim soll Mitte 2024 sein. Im selben Jahr soll auch die Sanierung des früheren St.-Josef-Hospitals beginnen.

Die Bäumen auf dem Gelände wolle möglichst erhalten bleiben. Außerdem sind 70 Neupflanzungen geplant, so dass man am Ende 63 Prozent Grünanteil auf dem Grundstück habe. Das Quartier nach Möglichkeit autofrei bleiben, es wird keinen Durchgangsverkehr zwischen Axstraße und Keilstraße geben.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…nviertel-id239901183.html

Quelle: WAZ

Montag, 9. Oktober 2023

Abriss + Neubau | Gebäude GC | Ruhr-Universität | Abriss

Der Gebäudekomplex GC wird in den kommenden Jahren schadstoffsaniert, zurückgebaut und schließlich neu errichtet. Bereits Anfang Juli 2023 haben die vorbereitenden Maßnahmen für das Projekt begonnen. So wird zum Beispiel das Gebäude entrümpelt, das Baufeld eingezäunt und ein Container-Dorf eingerichtet. Die Bautätigkeiten im Teilprojekt Abbruch haben im Juli 2023 mit Vorarbeiten begonnen, die Hauptleistungen werden ab Mitte August 2023 erbracht. Die Fertigstellung, d.h. kompletter Rückbau mit Erstellung der Baugrube und Baugrubensicherung ist für Ende Dezember 2024 geplant.

Der Baubeginn für den eigentlichen Ersatzneubau verschiebt sich entsprechend in Abhängigkeit von dem Rückbau des Bestandsgebäudes auf Anfang 2025, die Fertigstellung des Neubaus auf Ende 2028. Nach einer Inbetriebnahme-Phase soll dann das Gebäude im Frühjahr 2029 an die RUB übergeben werden. Eine Aufnahme der ersten Nutzungen wird zum Wintersemester 2029/30 angestrebt, eine verlässlichere Aussage hierzu ist aber erst in den kommenden Projektphasen möglich, wenn die Bauleistungen für den Neubau erfolgreich vergeben wurden und verlässliche Baufortschritte zu verzeichnen sind.

In den Ersatzneubau wird dann als Hauptnutzer die Fakultät für Philologie mit der Fachbibliothek einziehen. Weiter werden das Institut für Deutschlandforschung, das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung ZEFIR und der Optionalbereich Räume in dem Neubau beziehen. Die Bibliothek GC wird im Süden des Gebäudes auf 2 Ebenen verortet werden und mit einer Verbindung zur Bibliothek GD das nächste Bauteil der Reihenbibliothek G-Reihe bilden. Die neue Cafeteria des Akafö wird im Süden des Gebäudes untergebracht und um eine Außenterrasse erweitert. Außerdem erhalten natürlich die RUB-Betriebseinheiten Räumlichkeiten.

Quelle: https://uni.ruhr-uni-bochum.de/de/ersatzneubau-gc

Bild: Gerber Architekten

Das Gebäude GC wird einem Neubau weichen. Auf diesem Foto aus dem Jahr 2017 befand sich das angrenzende GD noch im Bau. © RUB, Marquard


Sonntag, 17. September 2023

Feuerwehr-Neubau | Lindener Straße 109 | In Bau

Das neue Gerätehaus und die Rettungswache sollen am Standort Lindener Straße 109 entstehen. Dazu gehört auch die Gestaltung der Außenanlagen. Die Stadt Bochum rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von rund 11,5 Millionen Euro. Der Stadtrat hatte 2019 zunächst den Teilneubau sowie die Sanierung und Weiternutzung des alten Turmgebäudes beschlossen, sofern die Kosten dies zuließen. Doch Mitte 2021 stand dann fest, dass das marode Turmgebäude nicht zu halten ist, die Schäden sind weitaus größer als befürchtet. Deshalb also der Neubau.

Die Planung umfasst das Feuerwehrhaus mit drei Fahrzeugstellplätzen und direkt angeschlossenen Sozial- und Sanitärräumen, Schulungsräumen für die Löscheinheit und die Jugendfeuerwehr sowie Parkplätze im Außenbereich. Im Sommer soll mit dem Bau begonnen werden.


Update 17.09.2023

Am Freitag, 08. September 2023, erfolgte ein weiterer Schritt in der Umsetzung des Rettungsdienst- und des Brandschutzbedarfsplans. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch setzte gemeinsam mit Stadtdirektor Sebastian Kopietz, Amtsleiter der Feuerwehr Simon Heußen und den Projektverantwortlichen von Banz + Riecks Architekten BDA, den Grundstein für das Neubauvorhaben an der Lindener Straße 109. Ungefähr neun Monate nach Ratsbeschluss freuen sich die Kameradinnen und Kameraden des Löschzugs Linden über diesen feierlichen Akt, da sie Anfang 2021 ihr altes traditionelles Turmgebäude (Feuerwehrhaus), auf Grund eines Hausschwammbefalls und damit einhergehender Statikprobleme, verlassen mussten.

Der Neubau ist aber nicht nur ein neuer moderner Standort ausschließlich für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, sondern es wird zusätzlich eine Rettungswache integriert, an der ein Tages-RTW stationiert ist, um so eine rettungsdienstliche Aufwertung des Versorgungsbereichs Südwest zu erreichen.

Ähnlich wie in dem Bauvorhaben der neuen Feuer- und Rettungswache Weitmar an der Hattinger Straße, wird auch das Gebäude der Löscheinheit Linden in einer Kombination aus Holzbau- und Massivbauweise errichtet, um einer möglichst ökologischen und energieeffizienten Bau- und Betriebsweise gerecht zu werden. Für Ende 2024 ist die Fertigstellung des Bauvorhabens geplant.

Pressemitteilung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/115868/5602634

Samstag, 29. Juli 2023

Quartier am Gesundheitscampus | In Planung

Mit dem „Quartier am Gesundheitscampus“ schafft die Stadt an der Grenze zu Wiemelhausen in Bochum-Querenburg neue Wohnflächen für den Bezirk Süd. Auf der Brachfläche am alten Standort der Erich-Kästner-Schule entsteht ab 2024 ein nachhaltiges Stadtquartier, in dem rund 360 Wohnungen gebaut werden.

Neben der Wohnnutzung komplettieren ein für „gesundheitsaffines Gewerbe“ reserviertes Baugrundstück in zentraler Lage an der Kreuzung Markstraße und Stiepeler Straße sowie eine geplante Kindertagesstätte in geschützter Lage in der Quartiersmitte das neue Quartier. Geplant ist außerdem die Neuerrichtung einer städtischen Turnhalle.

In einer klaren städtebaulichen Figur nach den Leitbildern der kompakten Stadt und der Stadt der kurzen Wege gliedern sich urbanes Wohnen und gesundheitsaffines Gewerbe in sieben Gebäudekomplexen als Blockrandbebauung an den Gesundheitscampus an. Durch Festsetzungen im verbindlichen Bebauungsplan und ein nachgeschaltetes Bestgebotsverfahren zur Vergabe nach Erbbaurecht wird sichergestellt, dass das Quartier hohen Ansprüchen an klimaschützendes und klimaresilientes Bauen, Wohnen und Leben gerecht wird. So werden etwa Retentionsdächer mit Dachbegrünung und hoher Energieeffizienz bei den privaten Gebäuden gefordert. 

Gleichzeitig wird auch der öffentliche Raum qualitativ und gestalterisch hochwertig hergestellt. In der neuen Straßenerschließung, die von der Stiepeler Straße aus in einer Ringerschließung durch das Quartier führt, wird ein hoher Grünanteil mit Sickerflächen und unterirdischen Rigolen für eine Regenwasserbehandlung nach den der Bochumer Schwammstadt sorgen. Die Verbindung mit urbanem Grün in den öffentlichen und privaten Bereichen schafft den Ausgleich zu einer effizienten städtebaulichen Dichte, die der kompakten Stadt entspricht und viel Wohnraum auf wenig Fläche möglich macht.

Eine Mobilstation mit Lastenrädern und weiteren Leihfahrzeugen, die verkehrsberuhigten Straßen und viele moderne Fahrradabstellplätze können die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner dazu animieren, das private KFZ stehen zu lassen oder ganz zu überdenken. Ebenso wirkt die Nähe zur U35 und die gute Erschließung mit Bussen des ÖPNV darauf hin, nachhaltige Mobilität zu fördern.

Einem Grundsatzbeschluss des Rates der Stadt Bochum entsprechend sollen die Grundstücke vornehmlich per Erbbaurecht vergeben werden. Mindestens 30 Prozent der Wohnflächen müssen nach den Richtlinien des öffentlich geförderten Wohnungsbaus hergestellt und für Menschen mit Wohnberechtigungsschein bereitgestellt werden.

Pressemitteilung: https://www.bochum.de/Presseme…es-Quartier-in-Querenburg

Bild: Stadt Bochum

Donnerstag, 8. Juni 2023

Modernisierung Lohrheidestadion | In Bau

Das Lohrheidestadion in Wattenscheid soll für 41 Mio Euro modernisiert werden. Dadurch wären dort auch Meisterschaften des Deutschen Leichtathletik-Verbandes möglich. Außerdem soll das Stadion als multifunktionale Eventstätte für kulturelle und andere nichtsportliche Veranstaltungen wie Tagungen, Firmen- und private Treffen genutzt werden können.


Stadion und Umfeld würden in vieler Hinsicht umgebaut, so würde unter anderem im Westen nach dem Abriss der alten Tribüne eine neue Haupttribüne gebaut. Die Leichtathletikanlagen würden optimiert, das teils marode Umkleidegebäude neu gebaut, eine neue „Aufwärmanlage“ und Stellplatzanlage sind vorgesehen. Die Turnhalle soll erhalten bleiben. Rot-Weiß Leithe bekäme so eine Kunstrasenanlage, die durch eine Unter- oder Überführung im Radwegbereich mit dem Stadion verbunden würde. In rund 28 Monaten könne der Umbau realisiert werden. Rund 700 Parkplätze seien direkt vor Ort möglich, in dem „dezentralen Parkkonzept“ sind es etwa 2400.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…t-werden-id227661199.html

Foto: Stadt Bochum

Update 21.11.2020


Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, und Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch haben am Dienstag (17. November 2020) eine gemeinsame Absichtserklärung zur Modernisierung des Lohrheidestadions in Bochum-Wattenscheid unterzeichnet.

Eine moderne und zeitgemäße Sportanlage, die zur Durchführung von nationalen und internationalen Leichtathletikveranstaltungen weiterentwickelt wird – das ist das Ziel der umfangreichen Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Lohrheidestadion. Das Land Nordrhein-Westfalen ist bereit, die Planung und Realisierung dieser Baumaßnahmen gemeinsam mit der Stadt Bochum umzusetzen.

Im Sommer 2023 wird voraussichtlicher Baubeginn sein, sodass das modernisierte Stadion im Sommer 2025 für die Universiade zur Verfügung steht.

17.000 Zuschauerinnen und Zuschauer haben nach den Umbauten Platz, die Trainingsbedingungen für den Spitzensport am Bundesleistungsstützpunkt LA verbessern sich deutlich. In der Westtribüne werden 1.000 qm Hospitalitybereich, Funktionsräume (Umkleiden, Wettkampfbüros, Sanitäreinrichtungen etc.) und 1.000 qm Lagerflächen zur Verfügung stehen. 690 Parkplätze am Stadion und 2.294 im erweiterten Umfeld stehen zur Verfügung.

Spannende Klimaanpassungsmaßnahmen sind im Baukonzept bereits enthalten: so soll eine Photovoltaikanlage gebaut werden, Passivhausstandard gibt es für den Gastbereich und die Funktionsräume in der neuen Haupttribüne, 150 Fahrradabstellplätze entstehen und die Kalthalle bekommt eine Dachbegrünung.


Pressemitteilung: https://www.bochum.de/Presseme…-des-Lohrheidestadions-um


Update 09.10.2022

Im Sommer 2025 wird das umgebaute und modernisierte Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid seine Premiere als einzige Sportanlage für Freiluft-Leichtathletik-Events in Nordrhein-Westfalen feiern: Der internationale Hochschulsportverband, die Fédération Internationale du Sport Universitaire (FISU), trägt im Juli 2025 die FISU World University Games in der Metropolregion Rhein-Ruhr aus – die Leichtathletik-Wettbewerbe der bis 2020 als Universiade bekannten Multisportveranstaltung finden in Bochum statt. Nach seiner Modernisierung ist das Lohrheidestadion das erste und einzige Leichtathletikstadion für nationale und internationale Sportgroßveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen, das den Anforderungen der FISU und des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) gerecht wird. Die Umbauarbeiten sollen im ersten Quartal 2023 beginnen. Den Realisierungsbeschluss hat der Rat der Stadt Bochum am Donnerstag, 29. September, gefasst.

Mit dem modernisierten Lohrheidestadion eignet sich Bochum zudem als Gastgeberstadt für die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im Jahr 2026. Voraussetzung dafür sind ausreichend überdachte Kapazitäten, wie sie der DLV fordert. Künftig wird das Lohrheidestadion mit 16.387 überdachten Publikumsplätzen – 8.367 Stehplätze und 8.020 Sitzplätze – diese Anforderungen erfüllen. Nord- und Südtribüne werden erstmals überdacht, das Dach der Osttribüne wird erneuert und die alten Sitzschalen werden ausgetauscht. Die Westtribüne wird komplett neu gebaut und erhält einen Lounge-Bereich, in dem bis zu 800 exklusiv geladene Gäste Platz finden. Auf der neuen Westtribüne sind außerdem 38 Rollstuhlplätze und 15 Sehbehindertenplätze vorgesehen. Auf dem gesamten Stadionareal werden zusätzliche Parkplatz- und Aufstellflächen geschaffen, eine neue Kalthalle sowie eine neue Leichtathletik-Trainingsanlage entstehen und der Umkleidebereich an der Turnhalle Lohrheidestraße wird neu gebaut. Hinter der Südtribüne sorgt eine Schallschutzwand dafür, dass die Anwohnerinnen und Anwohner in der Nachbarschaft des Stadions von der Geräuschkulisse bei Veranstaltungen nicht gestört werden. Mit den Umbaumaßnahmen ist die Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH aus Dinslaken beauftragt, die Planung übernimmt das renommierte Büro HPP Architekten GmbH aus Düsseldorf. Die Projektsteuerungsleistungen übernimmt die Dortmunder Firma assmann GmbH mit dem Institut für Sportstättenberatung GmbH (IFS) als Nachunternehmer.

Die voraussichtlichen Kosten für Umbau und Modernisierung belaufen sich auf 55 Millionen Euro, mögliche Baupreissteigerungen bereits eingerechnet. Die Modernisierung des Stadions wird durch eine Sportstättenbauförderung realisiert, zudem wird mit anteiligen Mitteln aus der Städtebauförderung des Landes NRW im südwestlichen Bereich des Lohrheidestadions ein Sport- und Bewegungsareal gefördert. Dieses bietet einen hohen Mehrwert für die ansässigen Vereine und für das umgebende Quartier und stellt einen wesentlichen Baustein der gesundheitsorientierten Wattenscheider Stadtentwicklung dar. Der Trainingsbetrieb des Leichtathletikvereins TV Wattenscheid 01 und die Heimspiele des Fußballvereins SG Wattenscheid 09 sollen – solange wie möglich – parallel zu den Bauarbeiten laufen, die Anfang 2023 starten. Sein Training wird der SG Wattenscheid 09 an die Berliner Straße verlagern. Der Fußballverein Sportfreunde Rot-Weiß Leithe 1919 e. V., der ebenfalls südwestlich vom Lohrheidestadion beheimatet ist und der im Verlauf der Bauarbeiten ein neues Vereinsheim in Form eines integrativen Begegnungszentrums erhält, wird während der Baumaßnahmen am und um das Lohrheidestadion auf eine städtische Platzanlage umquartiert.

Mit Beginn des Planungsprozesses hat die Stadt Bochum ein Nachhaltigkeitskonzept für das Lohrheidestadion erarbeitet, das dem Klimaschutz und der Klimafolgenanpassung dient. Mit pflegeleichten Pflanzen werden die Dächer der Haupttribüne, des Umkleidebaus an der Turnhalle sowie des neuen Vereinsheims von RW Leithe begrünt. Die neuen Dächer des Stadions erhalten Photovoltaik-Anlagen mit einer ausreichenden Kapazität für den Eigenverbrauch. Weitere 5.000 Quadratmeter Dachfläche sind für die Belegung mit Photovoltaik-Modulen vorbereitet. Für die Wärme- und Kälteversorgung ist ein Energiekonzept mit Geothermie als regenerativer Energiequelle vorgesehen. Das gesamte Planungsgebiet wurde im Jahr 2014 vom Mischwasserkanal abgekoppelt, ein neues Regenwasserentwässerungssystem wurde realisiert: Das Regenwasser wird auf dem Grundstück gesammelt und nach Norden in einen offenen Bach abgeführt. Alle versiegelten Flächen werden mit wasserdurchlässigen Ökopflaster gepflastert. Zudem sind Vorrichtungen für die Herstellung von E-Ladestationen im Bereich der Parkplätze Nord und Ost für Betriebsfahrzeuge der Stadt sowie für die öffentliche Nutzung vorgesehen.

Pressemitteilung: Stadt Bochum


Update 08.01.2023

Der Baustart soll noch im diesen Quartal erfolgen. Im Dezember wurde bereits nach Kampfmitteln gesucht. Das Architekturbüro HPP hat zudem zwei weitere Visualisierungen veröffentlicht.




Bilder: HPP

Update 24.05.2023

Mit dem Abriss der Westtribüne haben nun die Bauarbeiten für die Modernisierung und Erweiterung des Lohrheidestadions begonnen. Auch die Geschäftsstelle der SG Wattenscheid 09 wird im Zuge der Um- und Neugestaltung abgerissen.



Update 07.06.2023

Heute wurde der erste Spatenstich für den Umbau des Lohrheidestadions gesetzt. Künftig kann das Lohrheidestadion 16.387 überdachte Besucherplätze (davon 8367 Stehplätze) bieten; Nord- und Sitztribüne werden erstmals überdacht. Das Dach der Osttribüne wird erneuert und die alten Sitzbänke ausgetauscht. Auf der neuen Westtribüne sind außerdem 38 Rollstuhlplätze und 15 Sehbehindertenplätze vorgesehen. Auf dem gesamten Stadionareal werden laut Stadt „zusätzliche Parkplatz- und Aufstellflächen geschaffen, eine neue Kalthalle sowie eine neue Leichtathletik-Trainingshalle“

Der Umkleidebereich an der Turnhalle Lohrheidestraße wird neu gebaut. Hinter der Südtribüne soll eine Schallschutzwand für den Anwohnerschutz sorgen. Der benachbarte Traditions-Fußballverein RW Leithe wird von neuen Sport- und Trainingsmöglichkeiten sowie einem neuen Vereinsheim profitieren.

Dienstag, 2. Mai 2023

Kinder- und Jugendfreizeithauses „inpoint“ | Fertig

Ein Multifunktionssaal mit Dart, Billard und Aufenthaltsmöglichkeiten, ein PC-Café, ein Tonstudio, ein Tischtennisraum und ein Medienraum: Das neu gebaute Kinder- und Freizeithaus „inpoint“ direkt am Volkspark Langendreer hat viel zu bieten. Auf 600 Quadratmetern wird hier künftig die offene Kinder- und Jugendarbeit fortgesetzt, die zuvor fast 60 Jahre lang an der Unterstraße 68-70 geleistet wurde. Aber der Treffpunkt dort war nicht mehr zeitgemäß.

„Das neue inpoint ist ein echtes Haus von und für die Kinder und Jugendlichen. Sie haben ihre Wünsche geäußert, Vorschläge gemacht und Ideen eingebracht, mitgeplant und mitgemacht und sind quasi die Bauherrinnen und Bauherrn“, sagte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch bei der Eröffnungsfeier am Freitag, 28. April. „Jetzt ist alles fertig und die Kinder und Jugendlichen können einziehen.“ Das neue inpoint fügt sich harmonisch in die Umgebung ein, als wäre es schon immer da gewesen. „Und der Volkspark drum herum verschafft dem inpoint ein großartiges Außengelände.“

Für Bezirksbürgermeister Dr. Dirk Meyer „wird hier in Langendreer die soziale Stadt Wirklichkeit. Handlungsbedarfe insbesondere für Kinder und Jugendliche, die bereits vor Jahren erkannt wurden, sind nun umgesetzt worden.“

Seit Mitte der 90er Jahre definiert sich der inpoint mit seinem Schwerpunkt „Medien & Film“ auch als Medienhaus. Kinder und Jugendliche haben mehr als 200 Videoproduktionen erarbeitet, von denen einige sogar im Fernsehen liefen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht jedoch nach wie vor die offene Kinder- und Jugendarbeit. Die Angebotsvielfalt ist groß und richtet sich vor allem nach den Bedürfnissen der jungen Besucherschaft aus. Erlebnispädagogische Angebote wie Selbstbehauptungskurse, Klettern, Ferienfreizeiten und das Zeltlager an der Ruhr waren und sind regelmäßiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit.

Der neue inpoint ist mit rund 600 Quadratmetern Fläche in etwa so groß wie sein Vorgänger, bietet aber zusätzliche Räumlichkeiten, die auch externen Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung stehen. Die Kosten liegen voraussichtlich bei rund 4,1 Millionen Euro – eine exakte Abrechnung ist erst möglich, wenn die letzten Arbeiten auf dem Außengelände erledigt sind.


Foto: Stadt Bochum

Mittwoch, 29. Juni 2022

Modernisierung Freibad Werne | Fertig

Zwischen 2020 - 2021 wurde die Freibadanlage aus den 1930er-Jahren in Werne umfassend modernisiert. Das Freibadgebäude wurde in Modulraum-Bauweise realisiert. Der Gebäuderiegel mit Umkleiden, Sanitäranlagen, Verwaltungsbereich sowie Lager- und Technikflächen besteht aus insgesamt 20 Modulen. Diese wurden in Hybrid-Modulbauweise aus Stahl und Holz vorgefertigt, inklusive Dämmung und Innenausbau-Elementen

Von außen ist das Gebäude mit einer hinterlüfteten Fassade aus senkrechten Fichtenholz-Lamellen verkleidet. Für einen wirtschaftlichen Betrieb wurden die maroden Betonbecken durch Edelstahlbecken ersetzt und die Wasserflächen von 3.000 m² auf ca. 1.580 m² reduziert. Außerdem reduziert eine energiesparende Technik mit Solarabsorber-Anlage die Kosten im Betrieb. Die Breitwellenrutsche wurde aus dem Bestand übernommen. Die Arbeiten wurden von der POOL out of the BOX GmbH in Zusammenarbeit mit 4a Architekten und weiteren Partnern durchgeführt.


Donnerstag, 14. April 2022

Modernisierung + Erweiterung Stadthalle Wattenscheid | In Planung

Die Stadthalle Wattenscheid soll für rund 11 Millionen Euro modernisiert werden. Außerdem ist ein Erweiterungsbau geplant. Dieser Anbau soll in Richtung Propst-Hellmich-Promenade entstehen. Mit der Machbarkeitsstudie und der Kostenprognose hatte die BOVG das Architekturbüro Böll beauftragt.

Die Stadthalle wird als Veranstaltungsraum und als Schulaula des Märkischen Gymnasiums genutzt. Erbaut wurde sie in den frühen 1960er Jahren und bietet eine maximale Besucherkapazität von 650 Personen (bestuhlt) bzw. 1000 Personen (nicht bestuhlt). Das Gebäude befindet sich unter Denkmalschutz. Das Büro PASD hat nun den Zuschlag als Generalplaner für die umfassende Sanierung erhalten.

Samstag, 21. August 2021

Rathaus Ostflügelsanierung | Fertig

Beriets 2011 wurde der Westflügel des Rathauses für 5,2 Mio Euro saniert. Nun soll endlich die Ostflügelseite in Angriff genommen werden. Dabei baut die Stadt auch den kompletten Haupteingang um. Der neue Eingang wird bürgerfreundlich, barrierefrei, bekommt ein digitales Leitsystem, eine lichtdurchlässige Glasfront und wird modern.

Foto: Stadt Bochum
Bild: Stadt Bochum
Der neue Haupteingang soll an der nordöstlichen Ecke des Rathausvorplatzes umgesetzt werden. Der Bereich unter dem dortigen Vorbau wird durch eine Glasfassade zum Foyer des Haupteinganges. Der gesamte Bereich steht dann zusätzlich als Fläche innerhalb des Rathauses zur Verfügung. Bereits in diesem transparenten Foyer wird ein zukunftsorientiertes digitales Leitsystem den Bürger in Empfang nehmen. Das digitale Wegeleitsystem versetzt Besucher in die Lage, ihr Ziel direkt, barrierefrei und ohne Umwege zu erreichen.

Im Anschluss an das Foyer folgt die neue Eingangshalle mit großzügiger Infotheke und Zugang zu einem neuen, alle Ebenen erschließenden Aufzug. Die Flächen im Anbau werden neu organisiert. Zur Ergänzung der neuen Zugangssituation zum Rathaus ist vorgesehen, bereits auf dem Rathausvorplatz ein Wegeleitsystem einzuführen.


Die aktuelle Kostenschätzung für den gesamten Umbau beträgt:

  • 9,9 Millionen Euro. Die Kosten teilen sich wie folgt auf:
  • Ostflügelsanierung: 7, 5 Millionen Euro
  • Neuer Haupteingang: 1,5 Millionen Euro
  • Wegeleitsystem, Schließsystem: 900.000 Euro

Anfang 2019 sollen die Bauarbeiten beginnen und rund 18 Monate dauern.


 Quelle: PM - Stadt Bochum - Neuer Eingang für das Rathaus


Update 17.02.2019

Am Montag, 4. Februar, begannen die Umbauarbeiten am Ostflügel des Bochumer Rathauses. Zunächst installieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralen Dienste Bauzäune und Absperrungen, sichern Zufahrten und errichten Staubschutzwände. Ab Mitte Februar stellen sie dann Gerüste auf. Im März beginnen die Schadstoffsanierungen und Entkernungs- sowie Rückbauarbeiten im Innenbereich. Ab April beginnt die Fassadensanierung. Es folgen die Fenster, Dach- und Zimmerarbeiten, Blitzschutz sowie Innengewerke-Arbeiten an der Haustechnik, sowie Verputz- und Tischlerarbeiten. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Herbst/Winter 2020.

Pressemitteilung: Stadt Bochum


Update 21.08.2021

Ein zentraler Haupteingang, viel Glas, eine Infotheke, Barrierefreiheit und modernste Technik – nach mehr als zwei Jahren Bauzeit hat das Rathaus einen sanierten und modernisierten Ostflügel. Am Freitag, 20. August, hat Oberbürgermeister Thomas Eiskirch gemeinsam mit den an der Sanierung beteiligten Akteurinnen und Akteuren den neugestalteten Ostflügel offiziell eröffnet.

Die Vorstellung des neuen Rathausteils für die Bürgerinnen und Bürger begann mit einer kleinen Reverenz an den Dachdeckermeister Klaus-Martin Ebel, der das 2.000 Quadratmeter große Schieferdach in altdeutscher Technik neu gedeckt hatte. Nach der Arbeit hatte er regelmäßig seine Trompete hervorgeholt und dem Rathaus im Innenhof ein Ständchen gespielt. In Erinnerung an die Solo-Konzerte des Dachdeckers erklang vom Balkon des Ostflügels das „Eröffnungsstück“, komponiert von Andreas Muntschick. Anschließend öffnete Hausherr Thomas Eiskirch die Glastüren des neugestalteten Windfangs erstmalig für externe Besucherinnen und Besucher. Gemeinsam mit der Stadtkämmerin Dr. Eva Hubbert empfing Eiskirch die Gäste im großzügigen Foyer des Ostflügels.

Ab jetzt steht da, wo Rathaus drin ist, auch Rathaus drauf – ein großer Schriftzug ziert den neuen Haupteingang. „Das Rathaus ist deutlich bürgerfreundlicher geworden. Es bietet nun besseren Service unter anderem durch modernere, zeitgemäße Technik, einen eindeutigen Eingang, eine moderne Wegeleitung und verbesserte Barrierefreiheit“, sagte Thomas Eiskirch. Der offen gestaltete Eingang sei ein Signal, dass „das Rathaus eben auch das Haus der Bürgerinnen und Bürger ist, es ist ein Haus für die Menschen“, so der Oberbürgermeister.

Bürgerorientiert, flexibel und digital – pünktlich zu „700 Jahre Bochum“ und im Jahr des 90. Geburtstages des Rathauses ist der Ostflügel nun denkmalgerecht saniert. Der Ostflügel hat eine komplett neue Eingangshalle, von der eine neue Treppe ins Hochparterre führt. Wände wurden entfernt, die Decke neu gegossen und Stahlstützen und -träger eingezogen. Im neuen Foyer finden Besucherinnen und Besucher des Rathauses nun eine Informationstheke vor. Die modernisierten Aufzüge im Eingangsbereich sind groß genug, um selbst Krankentragen zu transportieren. Im neugestalteten Gebäudeteil haben Bürgerbüro, Standesamt und Ausländerbüro ihren neuen Sitz – ebenerdig, behindertengerecht und barrierefrei zugänglich für alle Bürgerinnen und Bürger. Die Orientierung im Ostflügel erleichtern ab sofort die großformatigen Monitore des neuen digitalen Informations- und Wegeleitsystems im Rathaus.

Bei einer Führung durch den neuen Ostflügel konnten sich die Besucherinnen und Besucher selbst ein Bild des Umbaus machen. Dabei standen ihnen neben dem Oberbürgermeister auch diejenigen, die die Sanierung maßgeblich umgesetzt und begleitet hatten, als Ansprechpartner zur Verfügung: die Expertinnen und Experten der Zentralen Dienste der Stadt, die Generalplaner des Architekturbüros Pfeiffer – Ellermann – Preckel sowie die Leitsystem-Projektplaner des Ingenieurbüros Erben Engineering.

Der Ostflügel vereint nun auf beispielhafte Arte und Weise Tradition und Moderne: Die technisch erstklassig ausgestatteten Kreativbüros zum Beispiel eignen sich sowohl für Besprechungen als auch als Rückzugsort für kreative Prozesse. Daneben bleibt durch den technisch generalüberholten und optisch aufgefrischten Paternoster im Rathaus – einer von nur noch zweien in ganz Bochum – auch der Charme vergangener Jahrzehnte erhalten. Das gilt auch für die historischen Elemente wie die Marmorböden, die Zargen der Innentüren oder Einbauschränke, die denkmalgerecht erhalten geblieben sind. Defekte Marmorfliesen haben die Handwerker durch Originalmaterial ausgetauscht oder ergänzt: Der Marmor stammt aus demselben Steinbruch, aus dem schon die ursprünglichen Fliesen beim Bau des Rathauses 1926 bis 1931 kamen.

50 Firmen mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben am und im Ostflügel gearbeitet, 260 Fenster erneuert, 3000 Quadratmeter Fassade überholt, 30.000 Quadratmeter Decken gestrichen und beinahe 70 Kilometer Kabel im sanierten Trakt verlegt.

Am Montag, 23. August, nehmen Bürgerbüro, Standesamt und Ausländerbüro offiziell ihren Betrieb im Ostflügel auf. Die erste Bürgerin und den ersten Bürger im neuen Aufrufsystem der Ämter begrüßte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch aber schon bei der Eröffnung. Die Eheleute Alina-Maria und Sascha Buchwald bekamen so ihre neuen Reisepässe vom Stadtoberhaupt persönlich ausgehändigt.

Ganz abgeschlossen ist die Modernisierung allerdings noch nicht: So wird es zum Beispiel ein Navigationssystem im Haus geben, das für alle Besucherinnen und Besucher eine große Hilfe sein wird. Insbesondere sehbehinderte und mobilitätseingeschränkte Personen werden davon profitieren. Deshalb soll das System zunächst noch gemeinsam mit Behindertenverbänden getestet werden.


Foto: Stadt Bochum

Freitag, 13. September 2019

Soziales Zentrum Weitmar | Fertig

Bessere Unterstützung für Familien im Bochumer Südwesten: Dafür sorgt ab Mitte nächsten Jahres das neue Soziale Zentrum Südwest an der Brantropstraße 6. Am Montag, 11. Juni, erfolgte der Spatenstich für das Bauprojekt.

Mit den Bereichen Kinderschutz, Familienbildung und Erziehungsberatung sind im Sozialen Zentrum drei unterschiedliche Organisationseinheiten auf drei Etagen unter einem Dach untergebracht. Ziel ist es, bereits bestehende gemeinsame Angebote zu beleben, fortzuentwickeln und neue Angebote zu schaffen.

Durch die Realisierung des Projekts soll beispielsweise das Angebot der Erziehungsberatung belebt und dessen Akzeptanz erhöht werden. Darüber hinaus können Eltern im neuen 1.100 Quadratmeter großem Zentrum an Gesprächskreisen zu verschiedenen Themen teilnehmen. Für Kinder und Jugendliche entstehen Förderkreise. Im Bereich Familienbildungsstätte sind Angebote von Mutter-Kind-Kursen vor Ort geplant.

Von der örtlichen Nähe der Familienbildungsstätte, Erziehungsberatungsstelle und dem Sozialen Dienst könnten auch andere Fachdienste wie Familienhebammen und ambulante Fachkräfte der Jugendhilfe profitieren. Perspektivisch ist auch der weitere Ausbau der inhaltlichen Zusammenarbeit der Fachdienste sowohl im Hinblick auf präventive als auch intervenierende Angebote geplant. Das Projekt ist mit einem Budget von knapp drei Millionen Euro veranschlagt und soll im Juli 2019 fertiggestellt sein.

Pressemitteilung: Stadt Bochum

Bild: Banz + Riecks Architekten
 
Update 13.09.2019

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Bezirksbürgermeister Marc Gräf haben am Freitag, 30. August, das neue Soziale Zentrum Südwest eröffnet. Die Stadt Bochum hat auf dem Teilgelände der ehemaligen Brantropschule nach einer Bauzeit von knapp einem Jahr eine Anlaufstelle für Familien im Bochumer Südwesten geschaffen.

Auf drei Etagen und über 1.000 Quadratmetern bietet das städtische Jugendamt Bürgerinnen und Bürger Unterstützungsdienste unter einem Dach aus verschiedenen Bereichen: aus dem Kinderschutz (Sozialer Dienst Südwest), der Erziehungsberatung und der Familienbildungsstätte. Die Mitarbeitenden der verschiedenen Bereiche profitieren künftig von der örtlichen Nähe und den kurzen Wegen zueinander. „Hier ist es zum ersten Mal gelungen, in einem Stadtbezirk alle Hilfestellungen an einem Ort zu bündeln“, hob Oberbürgermeister Eiskirch die Besonderheiten der neuen Anlaufstelle im Bochumer Südwesten hervor.

In moderner Atmosphäre stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Besucherinnen und Besuchern moderne Besprechungsräume und Büroräume, Spielräume sowie ein Seminar- und Bewegungsraum zur Verfügung. Die Baukosten betrugen rund 3,5 Millionen Euro. Auch weitere Fach-Dienstleister wie Familienhebammen und ambulante Fachkräfte der Jugendhilfe sollen künftig von der örtlichen Nähe zu den Angeboten im Sozialen Zentrum profitieren. Darüberhinaus sind auch Kooperationen mit Institutionen der Jugendhilfe und -bildung im Bezirk angedacht.

Pressemitteilung: Stadt Bochum

Foto: André Grabowski / Stadt Bochum, Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation

Montag, 13. Mai 2019

Neubau Südpark-Bad Höntrop | In Planung

Das marode Hallenbad in Höntrop, das seit dem Brand 2017 geschlossen ist, soll abgerissen werden. Das neue Gebäude soll im Vergleich zur jetzigen Lage versetzt aufgebaut werden. Der Sprungturm und die Zuschauertribüne bleiben erhalten. Das 50-Meter-Außenbecken solle durch Kurzbecken ersetzt werden. Außerdem ist ein Kinder- und Nichtschwimmerbereich vorgesehen. Geplant sind auch eine Saunalandschaft mit Außenbereich, ein Naturbad, eine Rutsche und eine Gastronomie.

Auch ein neues Verkehrskonzept soll es geben. So schlägt der Förderverein vor, für die Besucher einen Shuttlebus-Verkehr mit Elektrowagen zwischen Parkplatz bzw. Bushaltestelle und dem Schwimmbad einzurichten. Man rechnet mit rund 360.000 Besuchern jährlich. Das Investitionsvolumen soll bei rund 40 Mio Euro liegen. Das Bad könnte frühestens im April 2023 eröffnet werden.

Quelle: WAZ - Das Wattenscheider Südpark-Bad soll ein „Leuchtturm“ werden

Sonntag, 13. Januar 2019

Neuer zentraler Betriebshof für die Stadt Bochum | Fertig

11.02.2015

In Bochum sollen zwei neue zentrale Betriebshöfe der Stadt entstehen. Die Anzahl wird damit von 17 auf zwei Betriebshöfe reduziert. Dabei geht es um die Standorte Feldmark neben dem Hauptfriedhof (für Friedhofsverwaltung und Freiwillige Feuerwehr) und eine Fläche direkt am Harpener Hellweg, die zum Teil der Stadt und Thyssen-Krupp gehört.

Man rechnet mit ca. 25 Millionen Euro Baukosten. Man plant eine Europa weite Ausschreibung für einen Investor, der die Gebäude für den Betriebshof errichten und an die Stadt weiter vermieten. Dort müssten Einrichtungen für 435 Mitarbeiter sowie Infrastruktur für mindestens 255 Fahrzeuge des Technischen Betriebs geschaffen werden.

Quelle: WAZ - Zentraler Betriebshof soll auf der „grünen Wiese“ entstehen


Update: 07.10.2015

Die Stadt Bochum hat nun den Bau eines zentralen Betriebshofs für die Technischen Dienste ausgeschrieben. Das Einzugsdatum hat die Verwaltung für Sommer 2017 datiert. Die bislang 17 über das gesamte Stadtgebiete verteilten Standorte werden aufgegeben. Nach den Vorgaben der Stadt soll ein Investor die Flächen selbst kaufen, einen Betriebshof planen und im Wege eines Neu- oder Umbaus errichten sowie anschließend an die Stadt Bochum vermieten. Eine Fläche von 32.000 Quadratmeter ist nach Berechnungen der Verwaltung für den Betriebshof nötig.

 Quelle: WAZ - 2017 soll Technischer Betrieb stehen

Update 09.10.2016 

Die Betriebsstellen des Technischen Betriebes sind zurzeit auf 14 Standorte im gesamten Stadtgebiet verteilt. Ziel ist eine Zentralisierung; das hat der Rat der Stadt Bochum beschlossen. Ein Investor will einen Betriebshof nach den Vorgaben der Stadt Bochum neu errichten und anschließend an die Stadt Bochum vermieten. Dazu hatte die Stadt europaweit ausgeschrieben. Das Ergebnis liegt nun vor.

Bis zum Ablauf der Frist sind zwei finale Angebote eingegangen. Diese hat die Verwaltung geprüft. Eines konnte wegen fehlender Akzeptanz der Mietvertragsbedingungen und Überschreitung der geforderten Mietobergrenze nicht gewertet werden.

Das zweite Angebot stammt von der Firma Reinhold Mendritzki Kaltwalzwerk GmbH & Co. KG mit dem Grundstück Obere Stahlindustrie 4. Es erfüllt alle gestellten Anforderungen und schließt ab mit einer Miete von 1.200.000 Euro pro Jahr über 20 Jahre. Damit wird die vorgegebene Mietobergrenze akzeptiert und dies bei einer kurzen Laufzeit.

Bei dem Grundstück Obere Stahlindustrie 4 handelt es sich um ein rund 100.000 m2 großes industrielles Areal, das mit seinen Bestandsbauten ein Stück Bochumer Industriegeschichte darstellt. Das Grundstück ist gut erschlossen, zentral gelegen und verkehrstechnisch für die Belange des Technischen Betriebs hervorragend angebunden, A 448, Bochumer Westkreuz, A 40, Außenring. Bus- und Straßenbahnlinien sind fußläufig in weniger als 400 Metern zu erreichen, zudem verläuft ein Teil des stetig wachsenden Radwegenetzes unmittelbar am Grundstück.

Genutzt werden soll ein circa 16.500 m2 großer Teil des vorhandenen Bestandsgebäudes mit einem vorgelagertem Kopfbau, der entsprechende Büroflächen bietet. Die weiteren Teilflächen sollen weiterhin von der Reinhold Mendritzki Kaltwalzwerk GmbH & Co. KG sowie der Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet GmbH genutzt werden. Die Halle stellt einen zusammenhängenden Wetterschutz für die dort unterzubringenden Fahrzeuge und Maschinen und die Mitarbeiter dar. Nach dem Haus-im-Haus-Prinzip werden einzelne Baukörper mit Nutzungen wie Sozial- und Duschräumen und Werkstätten in die Halle integriert. Hinzu kommen Lager- und Abstellflächen am Rand des Grundstückes.

Der Zuschlag wurde bereits erteilt. Derzeit laufen Detailgespräche zum Abschluss eines entsprechenden Mietvertrags. Nach Abschluss des Mietvertrages und Erteilung einer Baugenehmigung kann der weitere Zeitplan bestimmt werden.  

Pressemitteilung: Stadt Bochum

Siehe auch:  WAZ - Bochums zentraler Betriebshof entsteht in Stahlhausen

Bild: mbn


Update 17.06.2018 

Der Technische Betrieb der Stadt, der die öffentlichen Grün- und Forstflächen, Kinderspielplätze, Sportanlagen, Straßen und Kanäle in Bochum wartet und instandsetzt, hat eine neue Adresse: Ein halbes Jahr früher als geplant nehmen die Leitung und Verwaltung auf dem neuen zentralen Betriebshof an der Oberen Stahlindustrie im Februar 2018 ihre Arbeit auf. Der Umzug aus dem Telekom-Haus in der Innenstadt in das historische Industriegebäude ist in vollem Gang. Der Geruch nach frischer Farbe und neu verlegtem Linoleum liegt in der Luft. 90 Büroarbeitsplätze sind entstanden.

Über die sanierten Flure wuseln Umzugshelfer, in den modern ausgestatteten Räumen richten sich in den nächsten Tagen nach und nach zunächst 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Wenn die Stadt Bochum ab Ende 2018 noch die 15 im Stadtgebiet verteilt liegenden Zweigstellen des Technischen Betriebs an der Oberen Stahlindustrie bündelt, werden 450 Beschäftigte an dem neuen Standort arbeiten.

Kernstück des zentralen Betriebshof wird eine 16.000 Quadratmeter große Halle, in der noch vor wenigen Jahren Schienen und Weichen hergestellt wurden. Hier wird sich in wenigen Monaten nun der Fuhrpark des Technischen Betriebs aufreihen - vom Kanalreinigungsfahrzeug bis zum LKW-Gespann mit Großflächenmähern. Neben Maschinen und Materialien findet auch die Werkstatt ihren Platz, ebenso der Sozialtrakt mit Umkleiden und Sanitärbereichen, der in die Halle eingezogen wird. Vor dem Komplex entstehen ein großes Außenlager und weitere Stellplätze.

Aktuell ist die gigantische Halle noch ohne Dach und Fenster. Die Mendritzki Holding GmbH und Co KG ersetzt diese gerade. Sie hat als Eigentümerin und Vermieterin auch das 1927 für den Bochumer Verein gebaute Haupthaus mit den Büros nach Anforderungen und Plänen des Technischen Betriebs umgebaut.

Das historische Gebäude bleibt nach außen architektonisch erhalten. „Innen ist es komplett verjüngt durch modernste Technik“, erklärt Bernd Brinkmann. Dennoch ist auch hier Industriegeschichte sicht- und spürbar: Fast einen Meter große Kandelaber schmücken das hohe, über zwei Stockwerke offene Foyer aus rotem Klinker. Durch große aufgearbeitete Flügeltüren erreichen Gäste unter anderem den Technischen Betrieb, der das Erdgeschoss und die ersten beiden Obergeschosse bezieht.“

 Pressemitteilung: Stadt Bochum

Update 13.01.2019

Nachdem der Technische Betrieb bereits im Februar 2018 vorzeitig die Verwaltungsräume an dem neuen Standort beziehen konnte, folgt nun der Umzug von 360 weiteren Beschäftigten und damit die Inbetriebnahme der Halle für den städtischen Fuhrpark.

Sie ist mit ihren 215 mal 85 Metern das Herzstück. In ihr stellt der Technische Betrieb den Großteil der Einsatzfahrzeuge unter und bestückt diese für die unterschiedlichen Bau- und Grünarbeiten mit Geräten und Material. Dazu hat die 16.000 Quadratmeter große, ehemalige Industriehalle in den vergangenen Monaten nahezu eine Grunderneuerung erhalten. In ihr sind zudem ein moderner Sozialtrakt mit Umkleiden und Duschen sowie über die gesamte Länge immer wieder kleinere Lagerräume unter anderem für Ersatzteile von Maschinen eingebaut worden.

Neben der Halle entstehen gerade eine Spezialwerkstatt, Waschplätze und Abstellmöglichkeiten für weitere Sonderfahrzeuge. Die Gasse mit den großen Schüttboxen für Werkstoffe wie Sand, Kies und Pflastersteine ist fertig. Und auch die neue Anfahrt über den Kreisverkehr an der Oberen Stahlindustrie ist angelegt. Ab Januar kommt jetzt die Lieferung der Spinde, damit nun nach und nach die 360 betrieblichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den 15 im Stadtgebiet verteilten Altstandorten an den zentralen Betriebshof wechseln können.

Durch diesen Zusammenzug halbiert der Technische Betrieb die Fläche, die er bisher an den verschiedenen Standorten im Stadtgebiet nutzt. Er rechnet durch die Zusammenlegung der vielen kleinen Betriebshöfe zu einem zentralen mit deutlichen Synergieeffekten im Arbeitsablauf. Ziel ist, Betriebskosten unter anderem durch Einsparung bei der Gebäudeunterhaltung zu senken.

Die Stadt Bochum mietet Verwaltungstrakt, Halle und Hof für 1,2 Millionen Euro pro Jahr für eine Dauer von zwanzig Jahren an. Dies ist wirtschaftlich günstiger, als selbst zu bauen. Hinzu kommt, dass die Stadt selbst kein geeignetes städtisches Grundstück besitzt und sich daher nach jahrelanger vergeblicher Suche nach einem zentralen Standort für den Betriebshof für die Mietlösung entschieden hat.

Pressemitteilung: Stadt bereitet Umzug zum zentralen Betriebshof vor

Mittwoch, 29. August 2018

Neubau zentrale Friedhofsunterhaltung und Feuerwehr | Fertig

An der Feldmark haben die Bauarbeiten für den neuen Gebäudekomplex der zentralen Friedhofsunterhaltung und der Feuerwehr Altenbochum begonnen. Mit dem offiziellen ersten Spatenstich gab Oberbürgermeister Thomas Eiskirch den Startschuss für das Bauvorhaben, das Anfang 2019 abgeschlossen sein soll.

Künftig werden hier rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung tätig sein, auch ihr Fuhrpark mit rund 20 Fahrzeugen und das Materiallager finden hier Platz. Bislang ist die Friedhofsverwaltung auf 20 Standorte im gesamten Stadtgebiet verteilt. Gleichzeitig zur Errichtung des Neubaus werden die bestehenden Gebäude am Zentralfriedhof umgebaut und modernisiert.

Im neuen Komplex an der Feldmark findet auch die Feuerwehr Altenbochum ein neues Zuhause, das dringend benötigt wurde. Das neue Gerätehaus bietet 600 Quadratmeter Nutzfläche für die Löscheinheit und die Jugendfeuerwehr sowie vier Stellplätze für die Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr.

Pressemitteilung: Stadt Bochum

Siehe auch WAZ - Baubeginn für neue Feuerwache und Friedhofsverwaltung


Update 29.08.2019

Am Hauptfriedhof auf der Feldmark entsteht ein neuer, zentraler Betriebshof für die Friedhofsverwaltung sowie ein neues Feuerwehrgerätehaus für die Löscheinheit Altenbochum-Laer und deren Jugendfeuerwehr. Am Mittwoch, 29. August wurde das Richtfest für die Neubauten gefeiert.

Mit dem Neubau steht der Friedhofsverwaltung des Technischen Betriebes zukünftig ein zentraler Betriebshof mit Lager- und Arbeitsplatz zur Verfügung: Von dort aus werden die rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voraussichtlich ab Sommer 2019 alle Aufgaben des Friedhofs- und Bestattungswesens am Hauptfriedhof wahrnehmen und so auch sämtliche Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern direkt vor Ort klären können.

Die Löscheinheit Altenbochum-Laer der Freiwilligen Feuerwehr und deren Jugendfeuerwehr können voraussichtlich ab Frühjahr 2018 auf über 600 Quadratmetern ihre Ausrüstung und Geräte im neuen Feuerwehrwehrgerätehaus auf dem neusten Stand der Technik unterbringen. Der neue Standort an der Feldmark bietet dem Technischen Betrieb und der Löscheinheit Synergie-Effekte: Künftig werden sie Lager- und Parkplätze gemeinsam nutzen und so näher zusammenrücken. Die Kosten für den Neubau liegen bei rund 9,5 Millionen Euro.

Pressemitteilung: Stadt Bochum