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Dienstag, 31. Oktober 2023

Neubau Keysight Technologies | Fertig - (10/23)

An der neuen Suttner-Nobel-Allee entsteht das Technologiezentrum von Keysight Technologies, einem weltweit agierenden Hersteller von elektronischen Messgeräten. Mitte 2023 soll das Keysight Technologiezentrum fertig sein. Der Neubau wird von Harpen zusammen mit Goldbeck entwickelt. Geplant ist ein Bürogebäude mit angeschlossenem Hallenkomplex. Dazu wurde in der WAZ eine erste Visualisierung veröffentlicht.

Bild: Harpen

Update 21.10.2022


Foto: hanbrohat | Januar 2023

Update 31.10.2023

Neuer Standort in Bochum für künftigen Testbedarf der Automobilindustrie eröffnet / Modernes Forschungs- und Entwicklungslabor für Lösungen im Bereich Elektromobilität und zur High-Speed-Datenübertragung / Ausbau von Testlösungen für Elektrofahrzeuge und für die nächste Generation von Rechenzentren- sowie Mobilfunkstandards.

Keysight hat ein neues Technologiezentrum in Bochum eröffnet und baut damit seine Testlösungen für die Automobilindustrie weiter aus. Mit rund 300 Gästen feierte Keysight die Eröffnung im Herzen des Innovationsquartiers Mark 51°7 in Bochum. Das neue Technologiezentrum in Bochum ist nach dem Hauptsitz in Böblingen der zweitgrößte Keysight-Standort in Deutschland. Der Automobilsektor macht rasante Fortschritte in den Bereichen der elektronischen Technologie und unterstützt zunehmend saubere Energien. Infolgedessen besteht ein wachsender Bedarf an innovativen und fortschrittlichen Testlösungen, mit denen sich schnelle Fortschritte in der E-Mobilität, beim autonomen Fahren, bei vernetzten Autos und in der Automobilelektronik erzielen lassen.

Keysight bezieht nun einen größeren Standort im Innovationsquartier Mark 51°7 in Bochum, um diesen Bedarf zukünftig abdecken zu können. Im modernen Technologiezentrum wird Keysight seine Testlösungen für E-Mobilität ausbauen und am Standort in Bochum neue Standards setzen. Das Herzstück des Technologiezentrums ist ein rund 3.300 m² großer Forschungs- und Entwicklungsbereich, in dem Testlösungen für elektronische Komponenten für den Automobil- und Industriebereich entwickelt und gebaut werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung von Testlösungen für die High-Speed-Datenübertragung für zukünftige Rechenzentren- und Mobilfunkstandards wie 6G.

Pressemitteilung: Keysight investiert in neues Technologiezentrum in Bochum zum Ausbau von Testlösungen für Elektrofahrzeuge


Foto: Keysight Technologies

Dienstag, 9. Mai 2023

Firmengebäude medmehr GmbH | In Bau

Das aufstrebende Start Up medmehr plant die Errichtung seiner Firmenzentrale im Gewerbepark Gerthe-Süd. In dem Gebäude wird jetzt, neben der Produktion, auch das repräsentative Geschäft durchgeführt. Der Neubau teilt sich in zwei Gebäudeteile auf: die Halle (Werkstatt und Lager) sowie das Bürogebäude. Die Halle dient vor allem der Lagermöglichkeit für Ersatzteile sowi für Geräte und Anlagen. Hier finden sich zudem die Elektro- und Hygienewerkstatt und ein Hygieneraum. Ergänzt wird das Konzept durch Sanitär- und Aufenthaltsräume sowie den HAR. Das repräsentative Bürogebäude vereint den Empfang und die Schulungsräume im Erdgeschoss, ein Großraumbüro mit Rückzugmöglichkeiten im 1. OG sowie ein Reallabor (Green Health Lab*) im 2. OG.

Update 12.04.2023

Am 19.12.2022 erfolgte der Spatenstich des Neubaus [Bürogebäude mit Halle] der medmehr GmbH im Industriegebiet Gerthe-Süd. Somit hat das in Dortmund gegründete Unternehmen seinen Hauptsitz und somit seine Heimat in Bochum gefunden und bleibt dem Ruhrgebiet treu.

Das Unternehmen, das 2016 mit zweit Technikern startete, unterstützt zwischenzeitlich mit einem Team von rund 25 MitarbeiterInnen fast 400 Häuser / Kunden (meist Gesundheitseinrichtungen) beim Betrieb von Labor-, Hygiene und Medizintechnik über den gesamten Lebenszyklus. Das heißt, von der Beschaffung bis zur Entsorgung, wobei die Kernaufgabe in der Instandhaltung (Wartung / Reparatur) der Geräte liegt.

Diese erfolgreiche Entwicklung ist der professionellen und zuverlässigen Arbeit aber auch der Kreativität und dem Forschungs- und Entwicklungsgeist der Technikexperten und dem Wunsch optimierte, digitale und nachhaltige Verbesserungen für den Markt zu entwickeln geschuldet. Aus einem der Forschungsprojekte heraus entwickelte sich die Idee, Dinge schneller und eigenständig zu vorantreiben zu können. Die Idee zum Reallabor, dem „green health LAB“ war geboren.

Das gesamte Objekt (samt Grünanlagen) mit seinen unterschiedlichen Funktions-, Arbeits- und Versuchsräumen soll für Experimente, Studien, Testungen, Knowhow- und Informationstransfer rund um das Thema „nachhaltiges und ganzheitliches Bauen und Betreiben für Gesundheits-einrichtungen“ und „gesunde Lebensräume der Zukunft“ genutzt werden. Folgende Bereiche sind dabei bereits geplant:
Grünflächen (Aussenanlage): Therapiegarten (Aktivierungsgarten, Demenzgarten,…)
EG: Raum für Wissen und Transfer (Showroom, Schulungs-, Veranstaltungsraum)
1.OG: unser Büro wird umgewandelt in einen Raum für „gesundes Arbeiten der Zukunft“ (offene Bürofläche, Think Thank – Think -DO Raum, Kreativ-, Besprechungs- aber auch Rückzugsräume …)
2.OG: Experimentierraum (Bewohnerzimmer der Zukunft, der ideale Schmutzraum, Therapie -Terasse, etc.) Werkstatt: (hygiene, elektro-, mechanische Werkstatt, Hygienelabor, [Medizintechnik] Geräte -Trainingszentrum, etc.)

Das Real Labor konnte zwischenzeitlich auch zahlreiche Hersteller gewinnen und freut sich auch über weitere Interessenten um gemeinsam unsere Lebenswelten gesünder, nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten.

Pressemitteilung: Spatenstich green health LAB


Update 09.05.2023

Ein paar aktuelle Aufnahmen von der Baustelle, wo es recht zügig voran kommt. 


Fotos: hanbrohat


Samstag, 15. Oktober 2022

Neubau für gb Implantat-Technologie | Fertig

Die GB Implantat-Technologie GmbH, ein weltweit tätiger Hersteller hochwertiger orthopädischer Implantat-Komponenten, wird das erste Unternehmen auf dem Gesundheitscampus sein, das auf dem Gelände nicht nur forscht und entwickelt, sondern auch produziert. Das Unternehmen zieht zunächst mit der Hälfte seiner 70 Mitarbeiter im Frühjahr 2022 von Essen nach Bochum, u.a. mit der mechanischen Fertigung, dem Qualitätswesen und der Verwaltung. Am bisherigen Stammsitz gibt es keine Entwicklungsmöglichkeit mehr.


"Dass hier alle an einem Thema, der Medizin, arbeiten, hat uns dazu bewogen, nach Bochum zu kommen." Sein Unternehmen wird künftig am Standort einen Zerspanungsbetrieb und die neue Verwaltung des Unternehmens errichten, die Gießerei zur Herstellung von hochwertigen Implantatlegierungen und die Feingießerei zur Herstellung von Implantat-Gussrohlingen verbleiben am bisherigen Unternehmensstandort Essen. In Bochum sollen künftig auch Zerspanungsmechaniker ausgebildet werden.


Update 09.01.2022

Überraschenderweise wird der vordere Bürotrakt doch etwas ambitionierter ausfallen als zuvor angenommen. Der Neubau bekommt an den Ecken ein in die Höhe versetztes Geschoss, sowie eine große Glasfront.




Update 15.10.2022

Das Gebäude für die gb Impantat Technologie ist fertig und bezogen. Es entstand eine Fertigungshalle mit Bürogebäude und zwei Betriebswohnungen. Umgeben von einer reinen Bürobebauung zieht das Unternehmen mit dem Zerspanungsbetrieb, der mechanischen Fertigung, dem Qualitätswesen und der Verwaltung in die neue Gewerbeimmobilie. Der Gießereibetrieb zur Herstellung von hochwertigen Implantatlegierungen und von Implantat- Gussrohlingen verbleibt zunächst am bisherigen Standort Essen. Das Unternehmen hat für den 1. BA ein ca. 4.900 qm großes Grundstück erworben und bebaut und weitere ca. 3.600 qm für den 2. BA optioniert.



Sonntag, 25. September 2022

Neubau Katholische Kliniken Großküche | In Bau

Als Gemeinschaftsprojekt plant die St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr zusammen mit dem Katholischen Klinikum Bochum den Bau einer zentralen Großküche im Gewerbepark Gerthe-Süd in Bochum. Durch die Investition in den Neubau mit modernster technischer Ausstattung ist es für beide Partner möglich, hochwertige Speisen effizienter zu produzieren.

Das geplante Bauprojekt wird durch ein Gemeinschaftsunternehmen der St. Elisabeth Gruppe und des Katholischen Klinikums Bochum finanziert. Bereits jetzt bereiten die beiden Klinikgruppen täglich Mahlzeiten in großen Mengen und hoher Qualität zu, stoßen dabei jedoch an Kapazitätsgrenzen. „Die Gemeinschaftsküche mit dem Katholischen Klinikum bietet mehr Platz und ermöglicht es uns, die Mahlzeiten zukünftig noch effizienter zuzubereiten“, so Theo Freitag, Geschäftsführer der St. Elisabeth Gruppe.

Beide Krankenhausgruppen hätten an ihren bisherigen Standorten ohnehin investieren müssen. Ebenso wichtig wie eine günstige Kostenstruktur ist die Qualität des Essens. Dr. Christian Raible, kaufmännischer Geschäftsführer des Katholischen Klinikums Bochum: „Wir wollen den Patienten auch künftig Speisen auf hohem Niveau anbieten und dieses Angebot noch ausweiten.“

Am neuen Standort im Gewerbepark in Bochum vereinen die beiden Krankenhausgruppen zukünftig auf einer Grundstücksfläche von ca. 21.000 m² ihre bisherigen Produktionsstandorte und verwirklichen gemeinsam das Konzept einer zentralen Patienten- und Mitarbeiterverpflegung. In der neuen Großküche werden zukünftig rund 200 Mitarbeiter aus den bestehenden Küchen der beiden Klinikgruppen arbeiten. „Wir freuen uns, gemeinsam mit den Katholischen Kliniken im Gewerbepark Gerthe-Süd das passende Grundstück für die neue Gemeinschaftsküche zur Versorgung aller ihrer Kliniken im gesamten Ruhrgebiet gefunden zu haben", sagt Rouven Beeck, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung, die das Gewerbegebiet Gerthe-Süd vermarktet. „Das Projekt beweist einmal mehr, dass wir in vielen Fällen die passende Antwort auf Ansiedlungsanfragen verschiedenster Anforderungen haben."



Update 15.12.2020

Die St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr (Herne) und das Katholische Klinikum Bochum (KKB) haben das Startsignal für den Bau ihrer gemeinsamen neuen Zentralküche auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Lothringen in Bochum-Gerthe gegeben. In Anwesenheit des Bochumer Oberbürgermeisters Thomas Eiskirch wurde heute (11. Dezember) der erste Spatenstich gesetzt.

In der neuen Zentralküche werden 200 Mitarbeiter aus beiden Krankenhausgruppen ihren Arbeitsplatz haben. Es ist geplant, die neue Küche im Mai 2022 in Betrieb gehen zu lassen. Baubeginn soll 2021 sein. Investiert werden rund 40 Millionen Euro.Update 25.09.2022

Bereits im Juni wurde Richtfest für den Neubau der Großküche gefeiert. Das Kochhaus gehört der „Gourmed Vital Ruhr GmbH“, einem Gemeinschaftsunternehmen des katholischen Klinikums Bochum und der Herner St. Elisabeth Gruppe. „ Versorgt werden sämtliche Krankenhäuser, Altenheime und Mitarbeiter-Caféterien der beiden beteiligten Krankenhausgruppen. Auch die Belieferung externer Einrichtungen in der Region sei in Zukunft denkbar, so die Verantwortlichen. Das gemeinsame Investitionsvolumen beträgt rund 50 Millionen Euro. Nächstes Jahr soll das Projekt abgeschlossen sein.

Quelle: Richtfest für Zentrale Großküche in Gerthe


Fotos: Molatta

Samstag, 29. Januar 2022

So geht es weiter auf MARK 51°7

Es ist eine Erfolgsgeschichte, wie sie sonst nur selten im Ruhrgebiet erzählt wird: Innerhalb weniger Jahre wird aus einem ehemaligen Zechengelände und Automobilstandort eines der größten Innovations-Quartiere in Nordrhein-Westfalen: Mit der Entwicklung von MARK 51°7 haben die Stadt Bochum und die Bochum Perspektive GmbH schon jetzt Geschichte geschrieben.

Nachdem die Entwicklungs-Gesellschaft die insgesamt über 70 Hektar große Fläche Mitte 2015 vom Autobauer Opel übernahm, wurden die bestehenden Produktionshallen in Rekordzeit abgerissen und das Gelände so schnell aufbereitet, dass bereits drei Jahre später erste Unternehmen und Investoren Teilflächen übernehmen konnten, um darauf neu zu bauen. Dieser Transformationsprozess wird auch in den kommenden drei Jahren mit gleich hohem Tempo weitergehen. In diesem Jahr werden zudem zahlreiche Investoren mit ihren Vorhaben auf MARK 51°7 starten.

„Das Jahr 2022 wird das erste Jahr großer Bautätigkeit durch unsere Investoren. Wir werden weitere Grundstücke übergeben, bereits begonnene Bauten nehmen Gestalt an“, sagt Ralf Meyer, Geschäftsführer der Bochum Perspektive GmbH. Schon heute laufen zahlreiche Baustellen auf Hochtouren. Unter anderem hat die Bosch-Gruppe mit dem Bau des sogenannten ESCRYPT Home begonnen, der neuen Unternehmenszentrale des Bochumer IT-Sicherheits-Spezialisten, einer ehemaligen Ausgründung der Ruhr-Universität Bochum. Auch beim sogenannten InnoCampus gehen die Arbeiten zügig voran. Nach ersten Gründungsarbeiten Ende 2021 beginnt in Kürze der Hochbau. Ab dem zweiten Quartal 2023 soll das Gebäude innovativen und forschungsnahen Unternehmen eine neue Heimat bieten. Darüber hinaus sind folgende Arbeiten auf MARK 51°7 geplant:

- Auf dem O-WERK Campus der Landmarken AG schreiten die Arbeiten kontinuierlich voran. Der Aachener Immobilienentwickler baut in drei Bauabschnitten sein Campus-Projekt auf. Im ersten Bauabschnitt wird unter anderem die Krankenkasse Viactiv Hauptmieterin. Zudem sind eine Kindertages-stätte und eine Gastronomie auf der Fläche vor dem ehemaligen Opel-Verwaltungsgebäude geplant.

- Der niederländische Immobilienentwickler Ten Brinke ist vor kurzem mit ersten vorbereitenden Arbeiten für die neue Firmenzentrale von Volkswagen Infotainment gestartet. In Kürze soll die Grundsteinlegung auf dem Gelände gegenüber des O-WERK Campus der Landmarken AG erfolgen.

- Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB) startet voraussichtlich im Februar dieses Jahres mit den Arbeiten am Forschungsbau THINK in unmittelbarer Nähe zur Wittener Straße. Das neue Zentrum wird fachübergreifend die neuronalen Mechanismen der Kognition erforschen, künstliche und hybride kognitive Systeme entwickeln und die Interaktion zwischen Menschen und technischen Systemen in der Arbeitswelt der Zukunft untersuchen. 4.000 Quadratmeter groß soll der neue Forschungsbau werden.

- Auf einem rund 5.000 Quadratmeter großen Grundstück plant das Ingenieursunternehmen ZETCON Ingenieure eine innovative und attraktive Unternehmenszentrale auf MARK 51°7, die Raum für bis zu 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet. Der Baustart ist für März dieses Jahres geplant.

- Der Immobilienentwickler Harpen aus Dortmund wird voraussichtlich Mitte dieses Jahres weitere Bauaktivitäten auf MARK 51°7 starten. Harpen baut unter anderem an der Suttner-Nobel-Allee die neue Unternehmenszentrale von Keysight Technologies, einem weltweit agierenden Hersteller von Messtechnik. Mitte 2023 soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein.

- Zum Jahreswechsel 2022/2023 planen die Stadtwerke Bochum den Beginn der Bauarbeiten für die geplante Energiezentrale Ost auf MARK 51°7, die Teil des hochmodernen Wärme- und Kältenetzes ist, das auf der Fläche realisiert wird. Zurzeit laufen erste Probebohrungen, um das Grubenwasser der ehemaligen Zeche Dannenbaum, die sich vor Opel auf der Fläche von MARK 51°7 befand, für die Energieversorgung des Innovations-Quartiers nutzbar zu machen.

Auch die Bochum Perspektive GmbH wird ihre Arbeiten auf MARK 51°7 in den kommenden Monaten intensivieren. Neben der Baureifmachung des zweiten und dritten Bauabschnitts, die vor allem vom zweiten Quartal 2022 bis zum ersten Quartal 2024 geplant ist, stehen weitere Erkundungsbohrungen und Verfüllungsarbeiten von möglichen Hohlräumen auf dem ehemaligen Zechengelände an. Diese Arbeiten sollen voraussichtlich Anfang 2023 abgeschlossen sein. Die Erschließungsarbeiten auf dem Gelände sind insgesamt bis Mitte 2024 geplant. Bis Ende 2024 sollen auch die Arbeiten an den Freianlagen der Fläche abgeschlossen sein. In dieser Zeit wird es auf MARK 51°7 zu Lärmentwicklung kommen, die für eine Baustelle dieser Größenordnung normal ist. „Wir setzen aber alles daran, die Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten und haben auch die Unternehmen und Investoren gebeten, geplante Maßnahmen künftig rechtzeitig anzukündigen“, sagt Geschäftsführer Ralf Meyer.

Pressemitteilung: https://www.bochum-wirtschaft.…t-es-weiter-auf-mark-517/

Montag, 19. Oktober 2020

Neubau Maschinenfabrik Mönninghoff | In Bau

In den letzten 100 Jahren hat sich der Firmenstandort in Bochum von einem Vorort in Bochum zu einem mitten in der Innenstadt gelegenen entwickelt. Aus diesem Grund ist ein weiteres Wachstum an diesem Standort nicht mehr möglich.

Im Frühjahr 2020 wurde daher mit dem Bau eines neuen Gebäudes in Bochum Sevinghausen begonnen, um dann 2021 das gesamte Unternehmen Mönninghoff in ein neues Büro und eine neue Produktionsstätte verlegen zu können. Auf der alten Fläche in der Innenstadt soll nach dem Abriss ein neues Büro & Wohngebiet entstehen.

Mittwoch, 10. Juni 2020

Neubau Brock Kehrtechnik Unternehmenszentrale | Fertig

Die Brock Kehrtechnik ist ein weltweit agierender Hersteller von Kompakt- und Großkehrmaschinen. Da das Unternehmen seinen expansiven Kurs an den heutigen Standorten in Witten nicht fortführen kann, baut Harpen in Bochum-Werne auf dem ehemaligen Kokereistandort Robert Müser am Arnoldschacht eine neue Unternehmenszentrale mit Produktionsstätte.

Auf der zentralen Brachfläche von rd. 46.000 m² wird eine rd. 15.300 m² große Produktionshalle mit Fertigung, Lager und Logistik, ein 2-geschossiger, rd. 1.000 m² großen Bürotrakt mit Sozialbereichen sowie ein 3-geschossiges Verwaltungsgebäude mit rd. 2.300 m² Fläche für Büro- und Seminarräume entstehen. Die Außenflächen umfassen Stellplätze für Kunden und Mitarbeiter, Testbereiche für Kehrfahrzeuge sowie einen Wasch- und Tankplatz für den Fuhrpark. Der Bauantrag ist eingereicht, sodass in Kürze mit den Erdarbeiten begonnen werden soll. Im Sommer 2020 wird die neue Zentrale bezugsfertig sein

Zunächst wird mit rd. 160 Mitarbeitern im Zwei-Schicht-Betrieb gearbeitet. Man peilt aber deutlich höhere Produktionsziele an, so dass später am Standort bis zu 250 Beschäftigte tätig sein werden.

Die BROCK Kehrtechnik GmbH wurde 1993 in Bochum gegründet und zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Kompakt- und Großkehrmaschinen sowie Flughafenequipment für sämtliche bekannte Reinigungsarbeiten. Das Unternehmen ist international mit Vertriebs- und Servicestandorten in über 25 Ländern vertreten. 2006 verlegte der Kehrtechnik-Hersteller Brock die Produktion nach Witten. Nun kehrt es zurück nach Bochum.

Pressemitteilung: Brock Kehrtechnik bekommt neue Unternehmenszentrale für 250 Mitarbeiter


Bilder: Harpen
Update 17.05.2019

Heute feierte Harpen die feierliche Grundsteinlegung zum Baubeginn der neuen Unternehmenszentrale der Brock Kehrtechnik GmbH. Als Bauzeit sind rd. 15 Monate veranschlagt und die Fertigstellung und Übergabe somit für den Sommer 2020 projektiert.

Die Visualisierung auf dem Baustellenschild zeigt eindrucksvoll die Dimensionen des Bauvorhabens. Seit Erteilung der Baugenehmigung im April des Jahres rollen bereits die Bagger und bereiten mit umfangreichen Erdarbeiten und Geländemodellierungen das Baufeld für die Errichtung der Produktionshalle und des repräsentativen Verwaltungsgebäudes vor.

„Für Bochum ist es nicht nur ein Glücksfall, dass durch diese Ansiedlung wieder einmal der zukunftsweisende Strukturwandel im Ruhrgebiet dokumentiert werden kann. Zusätzlich tragen auch unsere Anstrengungen Früchte, den Technologiestandort Bochum voranzubringen, um nicht nur Hochschul- und Büroarbeitsplätze, sondern auch Produktionsarbeitsplätze anzusiedeln. Erneut ein schöner Anlass, Harpen für diese Investitionen in unsere Stadt zu danken“, begrüßt Frau Gabriela Schäfer, Bürgermeisterin der Stadt Bochum, das Engagement von Harpen und Brock Kehrtechnik.


Bilder: Harpen
Update 31.08.2019

Brock hat ein Video mit dem Stand der Bauarbeiten von Juli 2019 veröffentlicht. Wenn alles nach Plan läuft soll die neue Zentrale im Juni 2020 fertig sein.




Ein weiteres Video mit dem Stad der Bauarabeiten im August



Update 10.06.2020

Nur gut ein Jahr nachdem die ersten Bagger über das Grundstück am Arnoldschacht rollten, heißt Harpen das Team der BROCK Kehrtechnik GmbH in seiner neuen Unternehmenszentrale willkommen.

Auf rd. 46.000 m² ehemaliger Zechenfläche entstanden in nur 13 Monaten eine 15.300 m² große Produktionshalle und rd. 3.500 m² modernste Büro-, Schulungs- und Verwaltungsflächen mit gestalteten Stellplatz- und Außenanlagen.

Trotz der aufwendigen Grundstückssanierungsarbeiten zu Beginn des Projektes konnte das Objekt erfreulicherweise 6 Wochen früher an den Mieter übergeben werden als geplant.

Dirk Himmel, Chef der Harpen-Projektentwicklung, spricht von einem vertrauensvollen und reibungslosen Ablauf mit allen Beteiligten: „Es war schon eine besondere Herausforderung, diesen historischen Kokereistandort, - benannt nach dem Harpen-Gründer „Robert Müser“ - für das angestammte Bochumer Unternehmen BROCK zu entwickeln. Wir bedanken uns sehr bei allen Beteiligten der Bochumer Politik und Planungsverwaltung und wünschen dem BROCK-Team einen guten Start und viel Erfolg mit ihrem neuen Unternehmensstandort.“

Die große Produktionshalle ist unter anderem mit 12 Kranbahnen und weiterer umfangreicher technischer Infrastruktur ausgestattet. Diese wird durch großflächige Außenanlagen für Testzwecke komplettiert. Ein 3-geschossiges Verwaltungsgebäude, von dem aus zukünftig alle Unternehmensbereiche gesteuert werden, ist ebenfalls mit modernster Gebäudetechnik ausgestattet und bietet neben unterschiedlichen und individuell gestalteten Arbeits- und Büroflächen repräsentative Forschungs- und Schulungsräume.

Manfred Lenhart, Geschäftsführer der BROCK Kehrtechnik GmbH, ist von der Funktionalität und den Dimensionen des neuen Produktionsstandortes begeistert: „Vor so einer großen und aussichtsreichen Veränderungschance steht man als Unternehmen nicht alle Tage. Der neue Standort bietet uns endlich genügend Fläche und Voraussetzungen, um unsere Expansionspläne in die Realität umzusetzen. Wir freuen uns, wieder nach Bochum zurückzukehren und darüber, mit dem Bauunternehmen Goldbeck und Harpen verlässliche Partner an unserer Seite zu haben.“

Die BROCK Kehrtechnik GmbH wurde 1993 in Bochum gegründet und zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Kompakt- und Großkehrmaschinen sowie Flughafenequipment für sämtliche bekannten Reinigungsarbeiten. Das Unternehmen ist international mit Vertriebs- und Servicestandorten in über 25 Ländern vertreten.

Die Dortmunder Harpen-Unternehmensgruppe ist als Investor und Projektentwickler auf einen nachhaltigen Ausbau des eigenen Immobilienportfolios mit langfristiger Bestandshaltung fokussiert. Die Unternehmensgruppe hat ihren Wachstums- und Investitionskurs regional und bundesweit auf Logistik-, Büro- und Einzelhandelsimmobilien sowie gewerbliche Projektentwicklungen ausgerichtet.

Wie auch mit dieser Investition in Projektentwicklungen und Gewebeneubauten stärkt Harpen den strategischen Investitionsstandort Bochum weiter und leistet einen aktiven nachhaltigen Beitrag zum Strukturwandel in der Region.

Pressemitteilung: https://www.harpen.de/unternehmen/aktuelles/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=46&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bc03eaffde0e823ba011d7dbd13a5de8

Sonntag, 7. Juni 2020

Neubau Dekra Exam | Gescheitert

Bochum begrüßt einen weiteren Investor auf MARK 51°7: Der High-Tech-Dienstleister DEKRA erwirbt ein 16.000 Quadratmeter großes Grundstück auf der Fläche des ehemaligen Opel-Werks in Bochum-Laer. Das gaben die Stadt Bochum und die Bochum Perspektive 2022 anlässlich der EXPO REAL 2017, Europas größter Immobilienmesse in München, bekannt. Über die konkreten Pläne auf dem Areal will DEKRA zu einem späteren Zeitpunkt informieren. Die Stadt wird alle notwendigen Voraussetzungen schaffen, damit in der zweiten Jahreshälfte 2018 das baureife Grundstück vereinbarungsgemäß übergeben werden kann.

Pressemitteilung: Stadt Bochum

Vermutlich wird dort ein neuer Standort für die DEKRA EXAM GmbH entstehen. Denkbar ist auch eine Zusammenführung anderer Standorte aus dem Ruhrgebiet auf Mark 51°7 


Update 25.08.2018

Wie diesem WAZ Artikel zu entnehmen ist, sollen die Bauarbeiten  auf dem Grundstück neben dem ehemaligen Verwaltungsgebäude für den Neubau des Technikdienstleister Dekra Anfang 2019 beginnen. Rund 275 Mitarbeiter sollen dort zukünftig beschäftigt sein.

Bild: BM+P Architekten | Quelle: https://tk-plus-ingenieure.de/projec...a-exam-bochum/

Update 07.06.2020

Die DEKRA EXAM hat bereits 2017 als einer der ersten Investoren ein Grundstück links vor dem O-Werk erworben. Nun ist man vom Kaufvertrag zurückgetreten und wird das geplante Büro & Laborgebäude aus wirtschaftlichen Gründen nicht realisieren.

Mittwoch, 12. Februar 2020

Neubau Produktionswerk Faiveley | Fertig

An der Nördliche Fläche auf Mark 51°7, wo in kürze der Abriss des Presswerks beginnt, gibt es eine Änderung des Bebauungsplans. Im Laufe der Vermarktung hat sich gezeigt, dass vermehrt großflächige Grundstücke von Investoren angefragt werden. Dementsprechend wird das nördliche Areal in Grundstücke von 10.000 - 20.000 qm aufgeteilt.

Nach WAZ Informationen wird der Eisenbahnzulieferer Faiveley seine Produktion mit 350 Mitarbeitern von Witten nach Bochum verlagern. Das Unternehmen ist derzeit Mieter in einer früheren Siemens-Halle, die dem Essener Immobilienentwickler Thelen gehört. In Witten soll es leider keine Fläche für die Erweiterung des Unternehmens geben, daher der Umzug. Auf Mark 51°7 soll nun ein Investor ein modernes Werk errichten. Die Verträge für den Kauf des Grundstücks sollen bereits unterschrieben sein.


Update 12.02.2020

Die Wabtec Corporation (NYSE: WAB) feierte am 7 Februar den ersten Spatenstich ihres neuen hochmodernen und nachhaltig errichteten Standorts, in zukünftig der auf einer Fläche von 20.000 qm Bremsausrüstungen für Personenverkehrsfahrzeuge entwickelt und gefertigt werden. Auch die Wartung von Bremsen und Kupplungen wird am neuen Standort erfolgen. Im Sinne einer ressourcenschonenden Bauweise wird eine Gebäudezertifizierung im DGNB-Gold-Standard angestrebt.

Bei Fertigstellung im dritten Quartal 2020 werden auf dem ca. 34.000 qm großen Grundstück am Standort Sophie-Opel-Straße 5, 44894 Bochum eine 9.200 qm große Produktionsfläche, ein Lagerbereich von 5.100 qm und ein Bürokomplex von 5.600 qm zur Verfügung stehen. Gebaut wird die Anlage von Panattoni Europe. Im Mittelpunkt des Designs steht die Nachhaltigkeit. Hierzu zählen die Dachbegrünung auf dem Bürogebäude, Heizung über Geothermie, eine intelligente Lichtsteuerung, eine Photovoltaik-Anlage sowie Ladestationen für Elektroautos und -fahrräder, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

Wabtec hat den Mietvertrag mit Panattoni langfristig abgeschlossen, alle der über 300 Mitarbeiter des Brems- und Kupplungsspezialisten werden Ende 2020 von Witten in den neuen Produktions- und Bürostandort nach Bochum umziehen.

Pressemitteilung: Stadt Bochum



Bilder: Wabtec Corporation 

Donnerstag, 2. Mai 2019

Erweiterung Care Center Rhein-Ruhr | In Bau

Schräg gegenüber dem Firmensitz an der Sinterstraße entsteht das neue Zentrums für Orthopädietechnik. Etwa 3,5 Millionen Euro investiert das Unternehmen in das zweigeschossige Gebäude mit einer Fläche von etwa 2500 Quadratmetern. Dort sollen die 50 Mitarbeiter einen neuen Arbeitsplatz bekommen, die bislang im in die Jahre gekommenen Altbau unweit des Bergmannheil arbeiten.

Quelle: WAZ - Das Care Center bietet seit 100 Jahren Hilfe für Versehrte



Quelle: https://www.nassmacher-bau.de/projekte/

Samstag, 19. Januar 2019

HARPEN investiert in weitere Gewerbebauten auf „Robert Müser“

Harpen hat am Werner Hellweg im Gewerbe- und Industriegebiet „Robert Müser“ in Bochum-Werne weitere 13.000 m² Entwicklungsfläche für vielfältige gewerbliche Nutzungsmöglichkeiten erworben. Nach Erwerb und Überplanung des unmittelbar gegenüber der Bochumer Feuerwache liegenden und sowohl über den Ruhrpark als auch über den Stadtteil Werne an die A40 – die Schlagader des Ruhrgebietes – angebundenen Grundstückes, wurde die Vermarktung der zukünftigen Mietflächen gestartet.

Die Grundstücksfläche bietet aufgrund des bestehenden Baurechtes und der gesicherten Erschließung ideale infrastrukturelle Voraussetzungen für bspw. Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes oder der citynahen, endkundenorientierten Logistik („last-mile-logistic“). In der direkten Umgebung befindet sich ein vitales und etabliertes gewerbliches Umfeld. Es lassen sich auf dem Projektgrundstück rd. 5.000 m² Nutzfläche realisieren, die kurzfristig konkretisiert und mit einem Mietpartner realisiert werden können.

Pressemitteilung: Harpen

Bild: Harpen

Sonntag, 13. Januar 2019

Neuer zentraler Betriebshof für die Stadt Bochum | Fertig

11.02.2015

In Bochum sollen zwei neue zentrale Betriebshöfe der Stadt entstehen. Die Anzahl wird damit von 17 auf zwei Betriebshöfe reduziert. Dabei geht es um die Standorte Feldmark neben dem Hauptfriedhof (für Friedhofsverwaltung und Freiwillige Feuerwehr) und eine Fläche direkt am Harpener Hellweg, die zum Teil der Stadt und Thyssen-Krupp gehört.

Man rechnet mit ca. 25 Millionen Euro Baukosten. Man plant eine Europa weite Ausschreibung für einen Investor, der die Gebäude für den Betriebshof errichten und an die Stadt weiter vermieten. Dort müssten Einrichtungen für 435 Mitarbeiter sowie Infrastruktur für mindestens 255 Fahrzeuge des Technischen Betriebs geschaffen werden.

Quelle: WAZ - Zentraler Betriebshof soll auf der „grünen Wiese“ entstehen


Update: 07.10.2015

Die Stadt Bochum hat nun den Bau eines zentralen Betriebshofs für die Technischen Dienste ausgeschrieben. Das Einzugsdatum hat die Verwaltung für Sommer 2017 datiert. Die bislang 17 über das gesamte Stadtgebiete verteilten Standorte werden aufgegeben. Nach den Vorgaben der Stadt soll ein Investor die Flächen selbst kaufen, einen Betriebshof planen und im Wege eines Neu- oder Umbaus errichten sowie anschließend an die Stadt Bochum vermieten. Eine Fläche von 32.000 Quadratmeter ist nach Berechnungen der Verwaltung für den Betriebshof nötig.

 Quelle: WAZ - 2017 soll Technischer Betrieb stehen

Update 09.10.2016 

Die Betriebsstellen des Technischen Betriebes sind zurzeit auf 14 Standorte im gesamten Stadtgebiet verteilt. Ziel ist eine Zentralisierung; das hat der Rat der Stadt Bochum beschlossen. Ein Investor will einen Betriebshof nach den Vorgaben der Stadt Bochum neu errichten und anschließend an die Stadt Bochum vermieten. Dazu hatte die Stadt europaweit ausgeschrieben. Das Ergebnis liegt nun vor.

Bis zum Ablauf der Frist sind zwei finale Angebote eingegangen. Diese hat die Verwaltung geprüft. Eines konnte wegen fehlender Akzeptanz der Mietvertragsbedingungen und Überschreitung der geforderten Mietobergrenze nicht gewertet werden.

Das zweite Angebot stammt von der Firma Reinhold Mendritzki Kaltwalzwerk GmbH & Co. KG mit dem Grundstück Obere Stahlindustrie 4. Es erfüllt alle gestellten Anforderungen und schließt ab mit einer Miete von 1.200.000 Euro pro Jahr über 20 Jahre. Damit wird die vorgegebene Mietobergrenze akzeptiert und dies bei einer kurzen Laufzeit.

Bei dem Grundstück Obere Stahlindustrie 4 handelt es sich um ein rund 100.000 m2 großes industrielles Areal, das mit seinen Bestandsbauten ein Stück Bochumer Industriegeschichte darstellt. Das Grundstück ist gut erschlossen, zentral gelegen und verkehrstechnisch für die Belange des Technischen Betriebs hervorragend angebunden, A 448, Bochumer Westkreuz, A 40, Außenring. Bus- und Straßenbahnlinien sind fußläufig in weniger als 400 Metern zu erreichen, zudem verläuft ein Teil des stetig wachsenden Radwegenetzes unmittelbar am Grundstück.

Genutzt werden soll ein circa 16.500 m2 großer Teil des vorhandenen Bestandsgebäudes mit einem vorgelagertem Kopfbau, der entsprechende Büroflächen bietet. Die weiteren Teilflächen sollen weiterhin von der Reinhold Mendritzki Kaltwalzwerk GmbH & Co. KG sowie der Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet GmbH genutzt werden. Die Halle stellt einen zusammenhängenden Wetterschutz für die dort unterzubringenden Fahrzeuge und Maschinen und die Mitarbeiter dar. Nach dem Haus-im-Haus-Prinzip werden einzelne Baukörper mit Nutzungen wie Sozial- und Duschräumen und Werkstätten in die Halle integriert. Hinzu kommen Lager- und Abstellflächen am Rand des Grundstückes.

Der Zuschlag wurde bereits erteilt. Derzeit laufen Detailgespräche zum Abschluss eines entsprechenden Mietvertrags. Nach Abschluss des Mietvertrages und Erteilung einer Baugenehmigung kann der weitere Zeitplan bestimmt werden.  

Pressemitteilung: Stadt Bochum

Siehe auch:  WAZ - Bochums zentraler Betriebshof entsteht in Stahlhausen

Bild: mbn


Update 17.06.2018 

Der Technische Betrieb der Stadt, der die öffentlichen Grün- und Forstflächen, Kinderspielplätze, Sportanlagen, Straßen und Kanäle in Bochum wartet und instandsetzt, hat eine neue Adresse: Ein halbes Jahr früher als geplant nehmen die Leitung und Verwaltung auf dem neuen zentralen Betriebshof an der Oberen Stahlindustrie im Februar 2018 ihre Arbeit auf. Der Umzug aus dem Telekom-Haus in der Innenstadt in das historische Industriegebäude ist in vollem Gang. Der Geruch nach frischer Farbe und neu verlegtem Linoleum liegt in der Luft. 90 Büroarbeitsplätze sind entstanden.

Über die sanierten Flure wuseln Umzugshelfer, in den modern ausgestatteten Räumen richten sich in den nächsten Tagen nach und nach zunächst 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Wenn die Stadt Bochum ab Ende 2018 noch die 15 im Stadtgebiet verteilt liegenden Zweigstellen des Technischen Betriebs an der Oberen Stahlindustrie bündelt, werden 450 Beschäftigte an dem neuen Standort arbeiten.

Kernstück des zentralen Betriebshof wird eine 16.000 Quadratmeter große Halle, in der noch vor wenigen Jahren Schienen und Weichen hergestellt wurden. Hier wird sich in wenigen Monaten nun der Fuhrpark des Technischen Betriebs aufreihen - vom Kanalreinigungsfahrzeug bis zum LKW-Gespann mit Großflächenmähern. Neben Maschinen und Materialien findet auch die Werkstatt ihren Platz, ebenso der Sozialtrakt mit Umkleiden und Sanitärbereichen, der in die Halle eingezogen wird. Vor dem Komplex entstehen ein großes Außenlager und weitere Stellplätze.

Aktuell ist die gigantische Halle noch ohne Dach und Fenster. Die Mendritzki Holding GmbH und Co KG ersetzt diese gerade. Sie hat als Eigentümerin und Vermieterin auch das 1927 für den Bochumer Verein gebaute Haupthaus mit den Büros nach Anforderungen und Plänen des Technischen Betriebs umgebaut.

Das historische Gebäude bleibt nach außen architektonisch erhalten. „Innen ist es komplett verjüngt durch modernste Technik“, erklärt Bernd Brinkmann. Dennoch ist auch hier Industriegeschichte sicht- und spürbar: Fast einen Meter große Kandelaber schmücken das hohe, über zwei Stockwerke offene Foyer aus rotem Klinker. Durch große aufgearbeitete Flügeltüren erreichen Gäste unter anderem den Technischen Betrieb, der das Erdgeschoss und die ersten beiden Obergeschosse bezieht.“

 Pressemitteilung: Stadt Bochum

Update 13.01.2019

Nachdem der Technische Betrieb bereits im Februar 2018 vorzeitig die Verwaltungsräume an dem neuen Standort beziehen konnte, folgt nun der Umzug von 360 weiteren Beschäftigten und damit die Inbetriebnahme der Halle für den städtischen Fuhrpark.

Sie ist mit ihren 215 mal 85 Metern das Herzstück. In ihr stellt der Technische Betrieb den Großteil der Einsatzfahrzeuge unter und bestückt diese für die unterschiedlichen Bau- und Grünarbeiten mit Geräten und Material. Dazu hat die 16.000 Quadratmeter große, ehemalige Industriehalle in den vergangenen Monaten nahezu eine Grunderneuerung erhalten. In ihr sind zudem ein moderner Sozialtrakt mit Umkleiden und Duschen sowie über die gesamte Länge immer wieder kleinere Lagerräume unter anderem für Ersatzteile von Maschinen eingebaut worden.

Neben der Halle entstehen gerade eine Spezialwerkstatt, Waschplätze und Abstellmöglichkeiten für weitere Sonderfahrzeuge. Die Gasse mit den großen Schüttboxen für Werkstoffe wie Sand, Kies und Pflastersteine ist fertig. Und auch die neue Anfahrt über den Kreisverkehr an der Oberen Stahlindustrie ist angelegt. Ab Januar kommt jetzt die Lieferung der Spinde, damit nun nach und nach die 360 betrieblichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den 15 im Stadtgebiet verteilten Altstandorten an den zentralen Betriebshof wechseln können.

Durch diesen Zusammenzug halbiert der Technische Betrieb die Fläche, die er bisher an den verschiedenen Standorten im Stadtgebiet nutzt. Er rechnet durch die Zusammenlegung der vielen kleinen Betriebshöfe zu einem zentralen mit deutlichen Synergieeffekten im Arbeitsablauf. Ziel ist, Betriebskosten unter anderem durch Einsparung bei der Gebäudeunterhaltung zu senken.

Die Stadt Bochum mietet Verwaltungstrakt, Halle und Hof für 1,2 Millionen Euro pro Jahr für eine Dauer von zwanzig Jahren an. Dies ist wirtschaftlich günstiger, als selbst zu bauen. Hinzu kommt, dass die Stadt selbst kein geeignetes städtisches Grundstück besitzt und sich daher nach jahrelanger vergeblicher Suche nach einem zentralen Standort für den Betriebshof für die Mietlösung entschieden hat.

Pressemitteilung: Stadt bereitet Umzug zum zentralen Betriebshof vor

Dienstag, 11. September 2018

Neubau MAES Steuerungstechnik | Fertig

Im Gewerbepark Hiltrop lässt die MAES Steuerungstechnik aus der Türkei zu Zeit ihren neuen Standort errichten. Es handelt sich dabei um ein jung gegründetes Unternehmen aus Bochum, die durch das Mutterunternhemen Aybey Elektronik A.S, mehr als 25 Jahre Erfahrung in Kerngeschäft, der Entwicklung und Produktion von Steuerungen und Bedientableaus für Aufzugsanlagen besitzt. Die Bauarbeiten für das Büro & Gewerbeobjekt begannen im Mai 2018.


Bild: MAES Steuerungstechnik GmbH
Update 11.09.2018

Die AYBEY ELEKTRONIK GmbH baut im Bochumer Gewerbegebiet Hiltrop eine neue Produktion auf. Es ist der erste Standort in Deutschland und soll in erster Linie den europäischen Markt bedienen. Der Bau der neuen Lager- und Produktionshalle mit Verwaltungsgebäude an der Dietrich-Benking-Straße in Bochum-Hiltrop ist bereits gestartet.

Knapp 1,9 Millionen Euro werden allein dort investiert. Aktuell beschäftigt die AYBEY ELEKTRONIK GmbH vier Mitarbeiter, mit dem Start der Produktion soll sich diese Zahl allerdings noch bis auf 20 erhöhen und somit auch neue Arbeitsplätze in der Region schaffen. Bereits im ersten Quartal 2019 soll die Deutschland-Filiale, die von dem Bocholter Unternehmen Giesers Stahlbau erstellt wird, fertig sein und der Betrieb beginnen.

Mittwoch, 29. August 2018

Erweiterung Firmensitz Picard | In Bau

Im neuem Gewerbepark Hiltrop auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Lothringen IV in Bochum Gerthe siedelte sich als erstes Unternehmen das ursprünglich aus Bochum stammende Handelshaus Picard an und errichtete dort seine neue Unternehmenszentrale. Es entstand ein Verwaltungsgebäude und ein Zentrallager auf ca. 20.000 qm Fläche. Die Bauarbeiten begannen Anfang September 2011. Im Sommer 2012 wurde das neue Büro und Lagergebäude fertiggestellt. In den letzten Jahren ist das Unternehmen weiter gewachsen, so dass nun das Betriebsgelände vergrößert wird. Zu Zeit wird ein neues Palettenregallager und Lineartechnik-Center errichtet. Damit werden die Lagerkapazitäten vervierfacht.


Bilder: Architekturbüro Klaus Dienberg