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Sonntag, 30. August 2026

Seniorenwohnanlage Wittener Straße 230 in Altenbochum

An der Ecke Wittener Straße / Goystraße in Bochum-Altenbochum entsteht seit Jahren ein Wohn- und Pflegezentrum für Senioren. Das ursprünglich als Seniorenwohnanlage geplante Gebäude befindet sich seit längerer Zeit im Rohbau. Wegen wiederholter Probleme mit Bauunternehmen und mehrfacher Verzögerungen ist das Projekt inzwischen als „Geisterbaustelle“ bekannt.

Die Stadt Bochum hat der Bauherrin zuletzt eine Frist bis 15. August 2026 gesetzt. Bis dahin muss nachgewiesen werden, dass die Bauarbeiten tatsächlich wieder fortgeführt werden. Andernfalls könnte die Baugenehmigung erlöschen. Quelle

Bild: Planungsgruppe ZWO


Samstag, 25. November 2023

Lohring-Hochhaus Bochum: MILESTONE nach Sanierung heute

MILESTONE Bochum: Lohring-Hochhaus nach umfassender Sanierung heute moderne Arbeitswelt

Das markante Lohring-Hochhaus an der Wittener Straße 87 in Bochum hat eine bemerkenswerte Entwicklung hinter sich. Das 1960er-Jahre-Hochhaus wurde 2018 wegen erheblicher Brandschutzmängel geräumt und stand anschließend längere Zeit leer.

Heute erinnert nur noch wenig an die frühere Nutzung. Nach einer umfassenden Kernsanierung wurde das Gebäude unter dem Namen MILESTONE Bochum zu einer modernen Büro- und Arbeitswelt umgebaut.

Auf rund 4.000 Quadratmetern Nutzfläche befinden sich heute moderne Büroflächen, Coworking-Angebote sowie verschiedene ergänzende Nutzungen. Das Konzept verbindet Arbeiten, Freizeit und soziale Angebote innerhalb eines Gebäudes.

Foto: hanbrohat

Sonntag, 19. November 2023

Haus Ankerplatz Bochum: Seniorenwohnungen und Demenz-WG fertig

Haus Ankerplatz in Bochum-Altenbochum: Seniorenwohnungen und Demenz-WG fertiggestellt

An der Wasserstraße 116–118a in Bochum-Altenbochum ist aus einer ehemaligen Häuserzeile ein modernes Wohnangebot für ältere Menschen entstanden. Der Gemeinnützige Wohnungsverein zu Bochum (GWV) hat die drei nicht mehr wirtschaftlich sanierungsfähigen Wohnhäuser aus dem Jahr 1935 abreißen lassen und durch einen Neubau ersetzt.

Das Projekt trägt heute den Namen „Haus Ankerplatz“. Im Erdgeschoss befindet sich die Demenz-Wohngemeinschaft „Heimathafen“. Darüber entstanden 18 barrierearme Wohnungen für ältere Menschen.

Neubau ersetzt drei Altbauten

Am Standort standen ursprünglich drei dreigeschossige Wohnhäuser aus dem Jahr 1935. Die Gebäude umfassten zusammen rund 1.200 Quadratmeter und verfügten über 24 Wohnungen. Nach einer umfassenden Analyse kam der GWV zu dem Ergebnis, dass eine wirtschaftlich sinnvolle Sanierung nicht mehr möglich war.

Die Häuser wurden deshalb vollständig abgerissen. Die bisherigen Bewohner wurden beim Umzug unterstützt und konnten überwiegend innerhalb des GWV-Wohnungsbestandes eine neue Wohnung beziehen.

Foto: GWV

Samstag, 24. Dezember 2022

Wohnquartier ''Am Dornbusch'' | In Planung

Am Dornbusch in Altenbochum plant der gemeinnützige Wohnungsverein Bochum (GWV) auf seine Mehrfamilienhäuser zwei Stockwerke oben drauf zu setzen. Nach aktuellem Stand werden so 72 Wohnungen entstehen. Aktuell hat der GWV am Dornbusch 124 Wohnungen, verteilt in vier Mehrfamilienhaus-Riegeln mit je vier Etagen und einem Hochhaus mit acht Geschossen. Drei Wohnblöcke werden um zwei Etagen erhöht, der äußere nur um eine – um sich baulich der Nachbarschaft anzupassen. Hinzu kommen soll noch ein ganz neues, sechsgeschossiges Haus neben dem jetzigen Wohnhochhaus. Die bestehenden Gebäude werden energetisch saniert, erhalten Aufzüge, neue Balkone und Parterre auch kleine Gärten.

Rund zwei Jahre werden die Arbeiten an der Aufstockung der Häuser und dem Neubau andauern, plus Vor- und Nacharbeiten, so der gemeinnützige Wohnungsverein (GWV). Los gehen soll es 2025. Schon jetzt aber werde mit der energetischen Sanierung des Hochhauses begonnen.

Quelle: WAZ - Einmaliges Wohnbau-Projekt in Bochum hat seine Tücken


Bild: GWV

Montag, 28. November 2022

Neubau Kurzzeitwohnheim | In Bau

An der Altenbochumer Straße 49a wurde diese Woche der erste Spatenstich für ein Kurzzeitwohnheim für behinderte Kinder und Jugendliche gesetzt. Inmitten eines ruhigen Wohngebietes, hatte der Bochumer Wohnungskonzern Vonovia ein 2600 Quadratmeter großes Grundstück dafür zur Verfügung gestellt.

Der Entwurf kommt vom Architekturbüro Kemper, Steiner & Partner. Das dreigeschossige Zuhause auf Zeit bietet auf 1500 Quadratmetern Platz für bis zu 16 Bewohner. Neben der pflegerischen und pädagogischen Betreuung soll es vielfältige Angebote vom Basteln bis zum Sport, vom gemeinsamen Kochen bis zum „Garten der Sinne“ geben. Als Highlight gilt ein eigenes Bewegungsbad.

Im zweiten Quartal 2024 soll das Projekt fertig sein. Investiert werden rund sieben Millionen Euro.


Bild: Kemper, Steiner & Partner

Samstag, 6. November 2021

Wohnquartier ''Johanneshöfe'' | In Planung

In Altenbochum an der Goerdtstraße wurden die Pläne zur Neugestaltung des Geländes Goerdthof und des benachbarten Betriebshofs vorgestellt. Aktuell sind dort 21 öffentlich geförderte und 24 frei finanzierte, barrierefreie Mietwohnungen geplant, außerdem der Bau von 9 Einfamilienhäusern. Ziel dabei ist, ein generationsübergreifendes und inklusives Wohnangebot zu schaffen. Auch ein Begegnungszentrum für alle Bewohner soll es dort geben. Das Projekt mit dem Namen ''Johanneshöfe'' wird vom Evangelischen Johanneswerk und der VBW Bauen und Wohnen vorangetrieben.

Quelle: Radio Bochum - Im Goerdthof an der Goerdtstraße in Altenbochum gibt es am Abend eine Infoveranstaltung zum Bauprojekt Johanneshöfe

Bild: VBW
Update 14.04.2019

Auch die WAZ berichtet über das neue Wohnprojekt, das auf einem 9000 qm großen Grundstück entstehen wird. Mittels dreigeschossiger Bauweise und „terrassierter“ Ebenen soll der Höhenunterschied des Geländes ausgeglichen werden. Viel Grün soll das neue Quartier haben, dazu einen Quartiersplatz und ein Begegnungszentrum für den ganzen Stadtteil – im jetzigen Nebengebäude des Goerdthofes, das erhalten bleibt.

Die Flachdächer sollen allesamt begrünt werden, die Einfamilienhäuser bekommen Satteldächer. Über eine Kombination aus Garagen, Carports und Stellplätze soll genügend Parkfläche für die „Johanneshöfe“ entstehen. Pro Einfamilienhaus ist eine Garage vorgesehen.

Bild: VBW

Update 06.11.2021

Vor zwei Jahren stellten VBW und das Evangelische Johanneswerk ihr in Bochum-Altenbochum geplantes Wohnprojekt „Johanneshöfe“ vor. Nun schreiten die Planungen endlich weiter voran. Die Stadt Bochum hat vor wenigen Wochen eine Bauvoranfrage der Bauherren positiv beschieden. Somit kann als nächster Schritt der Bauantrag gestellt werden. Insgesamt will die VBW rund 16 Millionen Euro investieren. Aktuell gehe man von einem Baubeginn gegen Ende 2022 und einer Bauzeit von etwa zwei Jahren aus. Geplant sind Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen zwischen 52 und 97 Quadratmetern sowie integrative Wohnungen für das Evangelische Johanneswerk. 24 Menschen mit Behinderung werden künftig in den „Johanneshöfen“ wohnen, zwölf in dem Neubau des Evangelischen Johanneswerks, zwölf in den Mietwohnungen. Die Flächen der neun Einfamilienhäuser werden laut VBW zwischen 130 und 150 Quadratmetern liegen.

Freitag, 31. Juli 2020

Vonovia Innovationsquartier

In Weitmar investiert Vonovia 80 Mio Euro bis 2025 in ein Innovationsquartier. Zusammen mit renommierten Fraunhofer-Instituten und gefördert durch einen Zuschuss in Höhe von 6,2 Millionen Euro des Landes NRW werden in einer Siedlung mit Mehrfamilienhäusern und derzeit etwa 1200 Wohnungen vornehmlich aus den 1960er Jahren neue Technologien im laufenden Betrieb entwickelt und getestet.

Es geht um nichts Geringeres als die Energiewende auf dem Wohnungsmarkt – und Weitmar ist das Testlabor. Von den 1200 Wohnungen werden 385 mit neuen Fenstern und Balkonen modernisiert. Außerdem entstehen 113 neue Wohnungen mit insgesamt 8475 Quadratmeter Wohnfläche durch Dachgeschossaufstockungen und 76 neue Wohnungen in sechs Neubauten mit insgesamt 7354 Quadratmeter Wohnfläche.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…quartier-id229461406.html

Dienstag, 28. Juli 2020

Püttmann-Hof - Liebfrauenstraße / Freigrafendamm | Fertig

Im Stadtteil Altenbochum soll auf dem Grundstück Liebfrauenstraße/Freigrafendamm eine Wohnbebauung mit 39 Eigentums- und Penthousewohnungen sowie einer Tiefgarage entstehen. Aktuell wird die umfangreiche Planung erarbeitet. Der Vertriebsauftakt ist für Anfang 2018 geplant. Das Projekt wird unter dem Namen ''Liebfrauenhöfe'' vermarktet. Es werden Wohnflächen zwischen 67und 142 qm realisiert. Der Gebäuderiegel wird vier Geschossing gebaut, plus Staffelgeschoss. Zuvor wird noch ein leer stehendes Wohnhaus aus den 50'er Jahren abgerissen. Mit dem Bau soll im Herbst 2018 begonnen werden.

Quelle



Update 10.05.2018

Der Bochumer Projektentwickler Markus Bau hat mit den Abbrucharbeiten an der Ecke Freigrafendamm/Liebfrauenstraße begonnen. Dort entsteht ein Mehrfamilienhaus mit 39 Wohnungen und Tiefgarage. Im Februar 2017 hatte sein Unternehmen das knapp 3000 Quadratmeter große Grundstück von einer Erbengemeinscder Investor mit der Baugenehmigung, so dass mit dem Bau im Herbst begonnen werden kann. Insgesamt entsteht eine Wohnfläche von 3722 Quadratmetern.

In der zweispurig befahrbaren Tiefgarage stehen 43 Stellplätze zur Verfügung, dazu für jede
Wohnung Keller und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Zu den acht Erdgeschoss-Wohnungen gehört jeweils ein Garten, zudem gibt es eine große Gemeinschaftsgrünfläche mit Spielplatz. Der Abfall wird unterirdisch gesammelt, das ganze Gebäude mit Fernwärme versorgt. Man rechnet mit einer Bauzeit von rund 18 Monate. Im Frühjahr 2020 könnte der Bau fertig sein.

Quelle: WAZ - Umkämpfter Kult-Kiosk in Altenbochum weicht für Wohnkomplex


Bilder: Markus Bau


Update 02.08.2019

Die Bauarbeiten für das Mehrfamilienhaus in Atenbochum schreiten zügig voran. Inzwischen arbeitet man bereits am vierten Geschoss. Das Wohngebäude hat Markus-Bau noch vor Baubeginn an das Family Office aus NRW verkauft. Dieses wird die Wohnungen zu Miete anbieten. Sehr schöne aktuelle 360° Aufnahmen von der Baustelle kann man hier betrachten.


Update 01.11.2019

Das ursprünglich unter dem Namen Liebfrauenhöfe vermarktete Projekt heißt nun „Püttmann Hof“. Familie Niggemann, die das Gebäude von Markus-Bau erworben hat, nimmt dabei Bezug auf einen der ältesten Bauernhöfe in Altenbochum, der 1547 erstmals genannt wurde und einst an der Stelle des heutigen Neubaus stand. Das Richtfest wurde inzwischen gefeiert. Nun wurde auch mit der Vermietung der Wohnungen begonnen.

Projektseite: https://puettmann-hof.de/


Update 28.07.2020

Das Wohngebäude am Freigrafendamm / Liebfrauenstraße in Bochum-Altenbochum ist fertig und eine Vielzahl der Wohnungen bereits bezogen.


Fotos: Markus Bau | Quelle: https://www.markus-bau.de/aktuelles

Samstag, 11. Januar 2020

Wohn- und Geschäftshaus Wittener Straße | In Planung

In Alten Bochum an der Wittener Straße soll ein neues Wohn und Geschäftshaus mit einem Aldi Markt im Erdgeschoss und 45 Wohnungen entstehen. Dafür sollen einige alte Häuser und der alte Aldi Flachbau abgerissen werden. Geplant ist ein langgezogen Gebäudekomlex mit bis zu sieben Geschossen und 45 PKW Stellplätze. Das Projekt soll durch die Essener HARFID Invest GmbH realisiert werden. Der Baubeginn ist für Januar 2021 geplant. Die Fertigstellung soll zwei Jahre später erfolgen.


Bild: HARFID Invest GmbH

Samstag, 2. Juni 2018

Glockenhof - Liebfrauenstraße | Fertig

Letztes Jahr im Dezember wurde das Mehrgenerationenprojekt ''Glockenhof'' an der Liebfrauenstraße in Altenbochum fertiggestellt und bezogen. Entstanden sind 19 Wohnungen unterschiedlicher Größe in 3 Gebäuden einer ehemaligen Schule (aus der Zeit vor 1900) mit Garten und einen kleinen Park. Zudem gibt es eine integrierte Wohngemeinschaft für Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf. Nach der Sanierung hat das Gebäude seinen Charme behalten. Deckenhohe Fenster sorgen für lichtdurchflutete Räume, eine offene Struktur und ein Aufzug bieten ein barrierefreies Ambiente.

Quelle: WAZ - Generationen-Vielfalt soll das Leben neu gestalten


Siehe auch: Wohnprojekte-Portal | Glockenhof-Bochum

Bild: zwo+ Architekten

Montag, 30. April 2018

Umbau des St.-Anna-Stifts | Fertig

Der Anfang 2017 begonnene Umbau des Seniorenheims zwischen Bruchspitze und Liebfrauenstraße liegt in den letzten Zügen. Im Juni/Juli wird das Gebäude fertig sein. Für rund 6 Mio Euro wird das Pflegheim nach Entwürfen des Architekturbüros Kemper, Steiner & Partner umgebaut. Dann wird das Ziel erreicht sein: eine Einzelzimmer-Quote von mindestens 80 Prozent, wie sie der Gesetzgeber ab August 2018 fordert. Größere Aufenthaltsbereiche mit jeweils rund 100 Quadratmetern Fläche haben durch den Anbau künftig auch die anderen Gruppen auf den übrigen drei Etagen.

An der Gesamtzahl von 140 Plätzen wird sich im St.-Anna-Stift nichts ändern. Statt zuvor 78 Einbett- und 31 Zweibettzimmer gibt es künftig aber 94 Einzel- und nur noch 23 Doppelzimmer. Die Einzelzimmerquote wird dadurch von 71 auf 81 Prozent erhöht.

Quelle: WAZ - Richtfest – Umbau des St.-Anna-Stifts nimmt Gestalt an

Samstag, 23. September 2017

Neu + Umbau Pflegeheim am Glockengarten | Fertig

Nach dem Abriss des Altbaus des städtischen Altenheims am Glockengarten in Altenbochum begannen nun die Arbeiten für den viergeschossigen Neubau. Wenn alles nach Plan läuft, kann das Gebäude im August 2017 bezogen werden. Nach dem Umzug der Bewohner in den Neubau, beginnen die aufwendigen Umbauarbeiten des ehemaligen sogenannten Mitteltraktes. Als letzter Schritt des Projektes steht der Abriss des sogenannten Altenkrankenhauses (AKH-Gebäude) an. Bis Jahresende 2018 soll der Abriss abgeschlossen sein. Dann gibt es im neuen Glockengarten 160 Plätze, 80 weniger als früher.

Quelle: WAZ - Neues Pflegeheim am Glockengarten soll bis 2017 fertig sein

Bild:  (C) Architekten BHP
Update 23.09.2017

Der Neubau „Haus am Glockengarten“ wurde nach eineinhalb Jahren fertiggestellt und eröffnet. Die SBO GmbH investierte 8,3 Mio Euro in das neue Gebäude, das auch eine neue Cafeteria für 190 Personen beinhaltet. In einem zweiten Bauabschnitt wird jetzt der Mitteltrakt umgebaut und saniert. Dort entstehen 80 Wohnplätze. Anschließend wird das Altenkrankenheim abgerissen.

Quelle: WAZ - Senioren beziehen in Glockengarten-Neubau in Altenbochum

Sonntag, 2. August 2015

OSTPARK - Neues Wohnen | In Planung

Die meisten Städte in der Metropole Ruhr können trotz Einwohnerverlusten weiterhin eine hohe Nachfrage nach Wohnungen im Neubaubereich vorweisen. Insbesondere ist es notwendig für bestimmte Zielgruppen weiterhin als Wohnstandort interessant zu bleiben, deshalb ist es unabdingbar neue Wohnbauflächen auszuweisen.

In der Metropole Ruhr wird derzeit eine Reihe von interessanten Wohnungsbauprojekten mit zum Teil beträchtlichen Wohneinheiten realisiert.

Hier eine Auswahl der größten Wohnbauflächen:

  • Dortmund Phönixsee, ca. 2000 Wohneinheiten
  • Dortmund Hohenbuschei, ca. 960 Wohneinheiten
  • Gelsenkirchen Graf Bismarck, ca. 700 Wohneinheiten
  • Essen Universitätsviertel, ca. 500 Wohneinheiten
  • Bottrop Siedlung Schultenkamp, ca. 475 Wohneinheiten
  • Mülheim a. d. Ruhr Ruhrbania, ca. 250 Wohneinheiten 

Auch in Bochum zeigt die Nachfrage bei den aktuellen Wohnungsbaustandorten (Dorneburger Mühlenbach oder Quartier 100), dass Bedarf an neuen, attraktiven Wohnlagen besteht. Im Vergleich zu den Nachbarstädten ist das Angebot aber zu gering. Deshalb soll in den beiden Stadtteilen Altenbochum und Laer ein neues Wohnquartier mir ca. 1000 neuen Wohneinheiten entstehen.

Es ist eine Vielfalt an verschiedenen Wohnungstypen vorgesehen, die ein breites Nachfragespektrum abdecken sollen. Mit dem Großprojekt ''OSTPARK'' soll ein bislang in Bochum nicht vorhandenes Angebot an Wohnflächen entstehen, das dazu beitragen wird, Wohnbevölkerung an die Stadt Bochum zu binden, und für neue Zielgruppen attraktiv zu werden, gerade auch im Hinblick auf künftige Arbeitsplatzangebote auf den Flächen des Opel-Werks I.

Quelle: Stadt Bochum

Bild: Stadt Bochum

Das Plangebiet lässt sich räumlich in drei verschiedene Bereiche mit insgesamt rund 1000 Wohneinheiten gliedern:

 Quartier Feldmark

In dem innenstadtnahen Teil rund um den Friedhof Altenbochum mit dem Gelände der früheren Stadtgärtnerei und der Evangelischen Fachhochschule soll das Quartier „Feldmark“ entstehen.

Quartier Havkenscheider Park

In den mittleren Teil zwischen Sheffield-Ring und Havkenscheider Straße sind aktuell verschiedene freiraum- und freizeitorientierte Nutzungen vorhanden. Langfristig gesehen soll der Sportplatz an der Havkenscheider Straße in einen neuen, hochwertigen Sportpark im Norden des Plangebietes verlagert werden. Die freiwerdende Fläche soll dann Raum für Wohnungsbau bieten. Im Rahmenplan wird dieser Bereich als „Quartier „Havkenscheider Park“ bezeichnet.

Quartier Havkenscheider Höhe

In dem östlichen Teil, der an den Häusern am Werner Hellweg anknüpft und dann in den offenen Landschaftsraum des Havkenscheider Tals übergeht liegen die Brachflächen für die es bereits einen Bebauungsplan aus dem Jahr 2000 gibt, der aber nie umgesetzt worden ist. Mit der Rahmenplanung wurde eine neue städtebauliche Struktur entwickelt, die zu vermarktungsfähigen Baugrundstücken führen soll. Dieser Teil hat im Rahmenplan die Bezeichnung „Havkenscheider Höhe“ bekommen.

Bild: Stadt Bochum

Bei allen vorgesehenen Bauflächen handelt es sich um die Wiedernutzung von Brachflächen, die zudem städtebaulich integriert sind. Es werden keineswegs zusätzliche Flächen von der „freien Landschaft“ bebaut. Die Nähe zur Innenstadt und zu Stadtteil- und Nahversorgungszentren sowie die gute Anbindung an überregionale Straßen und den ÖPNV sind für die Entwicklung von Wohnstandorten äußerst günstig.

Hinzu kommt aktuell die Perspektive für eine gewerbliche und wissenschaftsorientierte Neunutzung auf den Flächen des Opel-Werks I: Diese neuen Nutzungen ziehen in der Umgebung einen Bedarf an Wohnraum unterschiedlicher Größe und Qualität nach sich. Durch die gleichzeitige Entwicklung der Wohnquartiere und der Opel-Flächen wird ein starker Impuls für die Aufwertung und Belebung des Gesamtraums Altenbochum und Laer erwartet.

Quelle: Stadt Bochum


Update 04.12,2014

Das Quartier Feldmark soll als Erstes realisiert werden. Die beiden anderen Quartiere werden zunächst nicht mit einer konkreten Umsetzungsplanung versehen, sondern diese werden erst mittelfristig realisiert. Die Evangelische Fachhochschule und der Friedhof Altenbochum bilden die zentralen Impulsgeber für die Entwicklung des Quartier Feldmark. Der Friedhof wird als wichtiger landschaftlicher Bestandteil des zukünftigen Quartiers besonders herausgestellt. Umrahmt wird der Park von drei eigenständigen Siedlungsräumen, die jeweils klare Raumkanten zum Park hin definieren.

An der Fachhochschule soll der zentrale Campusplatz als räumlicher Ankerpunkt fungieren. In den westlichen Bauabschnitten an der Immanuel-Kant-Straße sieht der Rahmenplan eine überwiegend geschlossene Bauweise mit viergeschossigen Wohngebäuden, und zum Park hin eine stärkere Auflockerung in Form von Stadtvillen vor.

Im östlichen Bauabschnitt am Sheffield-Ring sind bislang drei unterschiedliche Gebäudetypen vorgeschlagen worden (energetisch optimierte Atriumhäuser, Reihenhäuser und viergeschossige „Townhouses“ entlang des Sheffield-Rings als Lärmschutzbebauung für die übrigen Bereiche).

Im südlichen Bauabschnitt rund um den Eichendorffweg ist eine Bebauung in aufgelockerter Bauweise vorgesehen und soll damit den Übergang zum südlich angrenzenden Gebäudebestand volziehen. Es ist eine offene Bauweise mit überwiegend viergeschossigen Stadtvillen zur Grünfläche hin vorgesehen. Zum Eichendorffweg hin sind zweigeschossige Doppelhäuser geplant.

Großes Interesse an der Umsetzung der Pläne hat auf jeden Fall die Evangelische Fachhochschule, die westlich im ''Quartier Feldmark'' liegt. Wie die Stadtverwaltung berichtete, plant sie eine eigene Kita und Wohnungen für Studenten.

Quelle: Ruhrnachrichten / Stadt Bochum


Bild: Stadt Bochum

Bild: Stadt Bochum

Update 02.08.2015

Ende Juni wurde ein überarbeiteten Rahmenplan für das Wohnquartier vorgestellt. Demnach werden Altenbochum und Laer zu einem Schwerpunkt der Wohnbaulandentwicklung in Bochum: Zunächst werden nur die Quartiere Feldmark und Havkenscheider Höhe entwickelt. Insgesamt werden nun ca. 850 Wohneinheiten realisiert. Der mittlere Teil – Havkenscheider Park – mit der angedachten Überbauung der Bezirkssportanlage an der Havkenscheider Straße wird zunächst nicht verwirklicht. Man wolle zuerst schauen, wie sich die Situation auf dem Wohnimmobilienmarkt entwickelt.

Quelle: WAZ - Ostpark wird kleiner als geplant