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Mittwoch, 12. April 2023

City Tower Bochum | 69m | In Planung

Meldung aus 2017

Ein echter Hingucker, rund 400 Appartements für Studentinnen und Studenten, die auch touristisch genutzt werden können, und ein neues Parkhaus mit mehreren hundert Stellplätzen – das ist „BaseCamp“, die neue Landmarke Bochums.

In unmittelbarer Nähe zum Bochumer Hauptbahnhof soll ein ambitioniertes Projekt entstehen: Auf der Fläche des heutigen Parkhauses P7 ist ein rund 60 Meter hohes Gebäude geplant, das Heimat für über 400 Studierende aus Bochum und Umgebung und aller Welt werden soll, aber auch Hotelgästen zur Verfügung stehen wird. Die Appartements entstehen auf einer Fläche von circa 1430 Quadratmetern, die Architektur setzt Akzente und fügt sich optisch in die vorhandene Umgebungsbebauung ein. Die BaseCamp Student GmbH wird das Areal für den European Student Housing Fund bebauen.

Mit dem Projekt unterstreicht Bochum einmal mehr seine Rolle als Heimat des Wissens im Ruhrgebiet. Die Studierenden sollen nicht nur an der Ruhr-Universität Bochum und den anderen acht Hochschulen lernen, sie sollen in Bochum auch attraktiven Wohnraum vorfinden. Das erleichtert ihnen zudem im Anschluss an ihr Studium die Entscheidung, Bochum und das Ruhrgebiet auch weiterhin als Lebensmittelpunkt zu wählen.

Dr. Andreas Junius, Geschäftsführer der BaseCamp GmbH, ist von dem Standort überzeugt: „Bochum ist ein renommierter Hochschulstandort mit knapp 60.000 Studierenden und zudem zentral in der Wissenschaftsregion Ruhr gelegen. Als Bewohner des BaseCamp Bochum wird man urbanes Leben in der City genießen und zugleich drei Universitätsstandorte in kürzester Zeit erreichen können.“ Die BaseCamp Student GmbH hat international Erfahrungen im Bau hochwertiger Studentenwohnheime und realisierte Vorhaben unter anderem in Kopenhagen, Potsdam und Lodz. Im Bau beziehungsweise der Projektierung befinden sich Anlagen in Berlin, Leipzig, Göttingen und Dortmund.

Eine wichtige Voraussetzung ist die architektonische Qualität des Gebäudes. Das Büro Gerber Architekten realisiert den Bau. „Die besondere Situation am Hauptbahnhof Bochum, an der Ecke Südring und Universitätsstraße, macht hier einen hohen, städtebaulich deutlichen Akzent wünschenswert, der in Form eines Hochhauses richtig formuliert ist. Gleichzeitig wird der Bahnhofsvorplatz durch die orthogonale Stellung des Hochhauses dazu stadträumlich gefasst.“

Pressemitteilung: Stadt Bochum


Update 24.04.2018

Das Projekt wird nun auf Seite der Gerber Architekten gelistet und wird so umschrieben:

Das Hochhaus entsteht oberhalb einer aus dem zweiten Weltkrieg stammenden Luftschutz-Bunkeranlage und ersetzt ein bisher an diesem Ort stehendes Parkhaus. Das Gesamtensemble setzt sich aus drei Gebäudeteilen zusammen, welche in ihrer Nutzung klar gegliedert sind: Vom Bahnhofsvorplatz abgewandt bietet ein sechsgeschossiges Split-Level Parkhaus reichlich Fläche für den ruhenden Verkehr im Innenstadtbereich. Daran schließt sich im zweigeschossigen Sockelbereich des Hochhauses das Empfangsfoyer an, sowie zahlreiche Seminarräume, welche auch von der Ruhruniversität Bochum für den Veranstaltungs- und Lehrbetrieb angemietet werden können. Das Studentenhochhaus selbst dient rein dem Wohnen und ermöglicht mit seiner Höhe, trotz der verhältnismäßig geringen Grundstücksfläche, die Unterbringung von über 400 Apartments.

Eine leicht überarbeitet Visualisierung wurde ebenfalls veröffentlicht. Neu ist eigentlich nur der BaseCamp Schriftzug am Hochhaus.

Bild: Gerber Architekten

Update 06.07.2018


Es liegt nun der Bebauungsplan zum geplanten Hochhaus vor. Hier einige Informationen daraus:

Das Hochhaus wird als Studentenwohnheim und Hotel entwickelt, einschließlich eines Restaurants im ersten und zweiten Obergeschoss. Das Dach des geplanten Sockelgeschosses südlich und westlich des Hochhauses soll als Terrasse ausgebaut werden und für außengastronomische Nutzungen zur Verfügung stehen. Daneben können untergeordnete Nutzungen, wie ein Fitnessbereich, Tagungs- und Konferenzräume, Küchen, Empfang und Büroräume, Technik- und Lagerräume, Waschräume sowie eine Bar, ein Kino und verschiedene Bereiche mit Bücherei-, Seminar-, Veranstaltungs- und Aufenthaltsräumen realisiert werden.

Für das entfallende öffentliche Parkhaus soll im südlichen Teil des Plangebietes durch den Neubau eines Parkhauses Ersatz geschaffen werden. Wie bisher sollen auch öffentliche Stellplätze angeboten werden, aber auch zum Teil für die Bewohner und Gäste des hochhauses genutzt werden. Der Tiefbunker muss seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr erfüllen, soll aber an Ort und Stelle verbleiben. Die neuen Gebäude sollen daher auf der bestehenden Bunkeranlage errichtet werden. Für die Räume ist eine teilweise Wieder- / Nachnutzung (Flächen für technische Anlagen) geplant. Hierzu werden die bestehenden Räume saniert.

Das geplante Hochhaus wird 21 Geschosse (einschließlich Erdgeschoss sowie einem Technikgeschoss unter dem Dach) bei einer Gebäudehöhe von ca. 69 m aufweisen. Das erweiterte Sockelgeschoss bildet eine bauliche Verbindung zwischen Hochhaus und Parkhaus. Hierfür wird die Höhe des 1. Obergeschoss aufgenommen. Das Parkhaus ist mit einer maximalen Höhe von ca. 21 m geplant. Auf fünf bzw. sieben Ebenen sollen Stellplätze geschaffen werden.

Gestaltung der Fassade

Aufgrund der herausragenden städtebaulichen Funktion des Gebäudes und dessen künftig weithin sichtbaren Figur, besitzt die äußere Fassadengestaltung eine besondere Bedeutung. Zur deutlichen Akzentuierung des Hochhauses ist – nach aktuellem Planungsstand eine Loch-Fassade bestehend aus Glaselementen und Beton/Stein – vorgesehen. Hierdurch soll die Wirkung einer aufgelockerten Fassade entstehen. Durch größere, eingeschobene Öffnungen soll diese Wirkung weiter verstärkt werden, indem Glaselemente zwei Geschosse überspannen und den dahinterliegenden Gemeinschaftsräumen eine besondere Akzentuierung in der Fassade verleihen.

Die Fassaden des Parkhauses sollen – zumindest an den von Südring und Universitätssstraße sichtbaren Bereichen – analog zum Hochhaus als Lochfassade hergestellt werden, wobei Glaselemente entfallen und sich stattdessen Fassadenöffnungen ergeben, die als Lüftungsquerschnitte notwendig werden. Da die Fassade des Parkhauses jedoch zumindest in Teilbereichen aus Immissionschutzgründen geschlossen werden muss, wird in diesen Bereichen der Effekt der Lochfassade durch den Wechsel von hellen und dunklen Fassadenbereichen nachgeahmt. 


Die Abrissarbeiten am Parkhaus sollen Ende diesen Jahres beginnen und bis 2 Quartal 2019 dauern. Darauhin soll direkt mit dem Bau begonnen werden. Das Hochhaus wird übrigens sogar etwas höher sein. Nun wird es mit 69m geplant.

Quelle: https://session.bochum.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7070133 



Bild: Stadt Bochum

Update 18.02.2019

Das geplante Studenten-Appartementhaus neben dem Bochumer Hauptbahnhof wird vorerst nicht gebaut. Die BaseCamp Student GmbH wollte hier mit dem 60 Meter hohen Gebäude eine neue architektonische Landmarke mit rund 400 Studenten-Wohnungen und einem Parkhaus realisieren. Aufgrund der momentanen Baupreisentwicklung könne das ambitionierte Projekt zurzeit nicht umgesetzt werden, begründete die Gesellschaft den Stopp. Nun wird nach einem alternativen Investor gesucht.

Update 18.05.2019

Die Stadt bereitet zu Zeit den Abriss des Parkhauses P7 vor. Bis Ende des Jahres ist geplant, das Parkhaus abzureißen. Betroffen vom Abriss sind rund 350 Dauerparkkunden. Das Areal des P7 soll neu entwickelt werden. Dazu gehört auch der Neubau eines attraktiven Parkhauses bis Ende 2021.

Die Bochum Wirtschaftsentwicklung hat mit der Aufbereitung des Kirmesplatzes an der Castroper Straße begonnen. Ein Teil des Platzes wird ab dem 1. Mai als Ersatzparkraum für das dann schließende Parkhaus P7 Kurt-Schumacher-Platz in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bochumer Hauptbahnhof dienen. Die Arbeiten am Platz werden nach bisherigen Planungen Ende April abgeschlossen sein. Im Zuge dieser Arbeiten werden nicht nur eine Schrankenanlage, Leuchten und Zäune aufgestellt. Der Boden wird darüber hinaus so hergerichtet, dass sich die Parksituation insgesamt verbessert.

Quelle: https://www.bochum-wirtschaft.de/new...arkkunden-auf/

Außerdem wurde auf der diesjährigen MIPIM das Hochhaus als ''City-Tower'' erstmals wieder beworben. Auch auf der Internetseite der Bochum Wirtschaftsentwicklung ist das Hochhaus nun wieder als Entwicklungsprojekt vertreten.


Update 21.07.2019

In diesem Artikel berichtet die Stadt, dass die Interessensbekundung für die Fläche enorm sei. Man steht wohl mit mehreren Interessenten in vertiefenden Gesprächen. Darunter seien auch Nutzungen, die über das Thema Studentenwohnungen hinausgehen.


Update 05.10.2019

Anlässlich der bevorstehenden Expo Real München wurden neue Informationen zum geplanten City-Tower veröffentlicht. Nun soll das Hochhaus als ein sogenanntes ''Mixed Use Case'' Projekt vorangetrieben werden. Geplant ist ein Nutzungsmix aus Co-Working / Büroflächen, Gästeapartments für Hochschulen, Hotel, Einzelhandel und Gastronomie. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. 80 Mio. Euro. Der voraussichtliche Baubeginn ist Mitte 2021.

Quelle: https://www.bochum-wirtschaft.de/expo/


Update 26.08.2020

Eine neues Markenzeichen für Bochum: Bei einem gemeinsamen Pressetermin haben Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, der Projektentwickler LIST Develop Commercial und die Bochum Wirtschaftsentwicklung das neue Konzept für den City-Tower-BO und den Neubau des Parkhauses P7 Kurt-Schumacher-Platz vorgestellt. Auf dem Grundstück an der Ecke Südring/Universitätsstraße im Herzen von Bochum entsteht ein Neubau mit mehr als 60m Höhe und 20.000qm Fläche. Für die 21 Ebenen des geplanten Hochhauses hat LIST Develop Commercial einen Nutzungsmix aus Hotel, Büro, Serviced Apartments, Gastronomie und Handel vorgesehen. Der geplante Neubau des Parkhauses P7, den die Bochum Wirtschaftsentwicklung als größter Parkhausbetreiber Bochums vorantreibt, ist architektonisch an den City-Tower-BO angelehnt und fügt sich perfekt auf dem Filetgrundstück in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof ein.

Entwürfe stammen von den Gerber Architekten und KG5 Architekten Nachdem der Investor BaseCamp im vergangenen Jahr bekannt gab, das geplante Studenten-Hochhaus am Standort nicht realisieren zu wollen, hatte die Bochum Wirtschaftsentwicklung das Grundstück in einem Investorenauswahlverfahren erneut ausgeschrieben. Schnell war klar, dass ihre Vorstellungen mit denen der LIST Develop Commercial übereinstimmten. „Nach der Absage von BaseCamp erreichten uns zahlreiche Anfragen aus der Immobilienwirtschaft, auf dem Gelände ein Projekt vorantreiben zu wollen. Wir haben uns natürlich für das attraktivste und erfolgversprechendste entschieden“, sagte Ralf Meyer, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung mit Blick auf das Angebot von LIST Develop Commercial. Darüber hinaus waren sich beide Parteien einig, dass der aus der Feder von Gerber Architekten stammende, architektonische Entwurf des Neubaus nicht wesentlich verändert wird. Auch das nebenan befindliche Parkhaus aus der Feder von kg5 Architekten wird optisch darauf abgestimmt. „Um Nutzungen in diesem Maßstab auf einem solchen Briefmarkengrundstück zu verwirklichen, haben wir uns für den Bau eines Hochhauses nach den Entwürfen der Gerber Architekten entschieden. Durch die Kombination aus den sich positiv beeinflussenden Nutzungen, der Höhe und der Architektur wird der City-Tower-BO zum Leuchtturmprojekt für die Stadt“, erklärte LIST-Geschäftsführer Michael Garstka.

Auf dem Grundstück an der Ecke Südring/Universitätsstraße, auf dem künftig der City-Tower-BO sowie das dazugehörige Parkhaus entstehen, wurde bereits der bisherige Bestandsbau abgerissen. Der dortige Bunker bleibt zunächst erhalten und wird lediglich an der Grenze zwischen den beiden Bauvorhaben getrennt und erst später im Bereich des City-Towers-BO abgerissen. Nach einer umfangreichen Leitungsverlegung und -erneuerung wird voraussichtlich im Juli 2021 mit dem Bau des Neubaus des Parkhauses P7 begonnen. Die Fläche des City-Towers wird derweil als Lagerfläche für Baumaterial, Maschinen und Container genutzt. Währenddessen wird LIST Develop Commercial die Planungen finalisieren und Gespräche mit weiteren potenziellen Mietern für die geplanten Nutzungen führen. Ist dies abgeschlossen, will der Projektentwickler voraussichtlich im Spätsommer 2021 den Bauantrag einreichen. Steht der Rohbau des neuen P7, kann im April 2022 mit dem Teilabriss des Bunkers begonnen werden. Anschließend erfolgt der Bau des City-Towers-BO. Die Fertigstellung ist für 2024 geplant.

Pressemitteilung: https://www.bochum-wirtschaft.de/news/artikel/news/detail/News/neues-markenzeichen-list-develop-commercial-und-bochum-wirtschaftsentwicklung-praesentieren-plaene-fue/





Bilder: Gerber Architekten


Die britische Hotelmarke Premier Inn kündigt einen weiteren Hotelstandort an. In der Bochumer Innenstadt an der Ecke Südring/Universitätsstraße entsteht auf neun der insgesamt 21 Ebenen des City-Tower-BO ein Hotel der Premium-Economy-Marke mit 192 Zimmern. Am heutigen Mittwoch haben die WirtschaftsEntwicklungs-Gesellschaft Bochum und der Projektentwickler LIST Develop Commercial in einer Pressekonferenz das Konzept für den Hochhaus-Neubau vorgestellt. In diesem werden neben dem Premier Inn Hotel auch Büros, Serviced Apartments, Einzelhandel und Gastronomie-Angebote angesiedelt. Die Fertigstellung der Immobilie direkt am Hauptbahnhof ist bis 2024 geplant. Der sich anschließende Pachtvertrag mit Premier Inn läuft 25 Jahre.

Die öffentlichen Bereiche des Premier Inn - Lobby, Restaurant, Bar sowie eine Lounge zum Entspannen und Arbeiten - werden in der ersten Etage des über 60 Meter hohen Towers zu finden sein. In dieses Entrée gelangen Reisende vom Erdgeschoss aus, wo Gastronomie und ein City-Markt angesiedelt werden, über eine großzügige Freitreppe. Auf Höhe der ersten Etage können zudem Reisende, weitere Nutzer des Towers und Bochumer Bürger eine 430 Quadratmeter große, repräsentative Hotelterrasse nutzen. In den Obergeschossen zwei bis neun werden die 192 Zimmer untergebracht.

Auszug aus der Pressemitteilung der Hotelkette Premier Inn


Update 07.03.2021

Wie angekündigt beginnen im Sommer die Bauarbeiten für das neue Parkhaus P7. Zur Zeit wird ein Bauunternehmen für den Neubau gesucht. Im April 2022 soll der Rohbau stehen. Danach wird anders als geplant, doch ein Teil des unterirdischen Bunkers abgerissen. Abgerissen werden Bunkerwände und die Bunkerdecke, teilweise auch das Fundament, denn der 60 Meter hohe Turm wird auf Stützen stehen, die zunächst in die Erde getrieben werden müssen. Anschließend wird der City-Tower gebaut, die Fertigstellung ist für 2024 geplant. Für den City-Tower wird zur Zeit der Bauantrag vorbereitet, der voraussichtlich im Spätsommer eingereicht wird.

Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…m-sommer-id231725641.html


Update 03.10.2022

Seit Frühjahr liegt ein überarbeiteter Entwurf vor. Die großen Fensterfronten die sich über zwei Etagen ziehen als Unterbrechung in der Fassade sind verschwunden. Auch der Erdgeschosssockel und die Verkleidung der Fassade wurde überarbeitet. Ebenso kann man nun erahnen welche Fassadenstruktur das Hochhaus bekommt. Zudem neuen Entwurf gab es viel berechtigter Kritik, so dass der Entwurf nun wieder überarbeitet wird.

Wie nun bekannt wurde, gab es bei Verwaltung der Stadt Bochum Anfragen bezüglich der Kritik zur Fassadengestaltung. Die Verwaltung der Stadt Bochum hat geantwortet: Die begründete Kritik wurde mit dem Investor und Architekturbüro besprochen. Gemeinsam habe man folgende Lösungsansätze entwickelt: die optische Verbindung der unteren beiden Geschosse mit dem Rest des Gebäudes, die Auflockerung der Fassadenstruktur und ein optischer Abschluss für das Gebäude." Eine Baugenehmigung hat List im Übrigen noch nicht. Der vorliegende Bauantrag könne verändert und müsse nicht neu eingereicht werden, so der Stadtbaurat. Die Überarbeitung der Gebäudehülle sollte aus seiner Sicht nicht zu einer Verzögerung von Bauzeit und Fertigstellung führen.

Außerdem hat die Stadt im Juli den geänderten Bebauungsplan für den City Tower veröffentlicht. Es wurden nur geringfügige Änderungen zum ursprünglichen Bebauungsplan durchgeführt. Diese betreffen in erster Linie die Nutzung des Hochhauses. Die Höhe bleibt bei 69 m + ggf 3 m Technikaufbauten.



Aktuelle Entwürfe, die glücklicher Weise nun überarbeitet werden


Bilder: List AG | Stadt Bochum


Update 04.12.2022

Letzte Woche hat der Investor List AG den nun wahrscheinlich endgültigen Entwurf für den City Tower neben dem Hauptbahnhof präsentiert. Alle Kritikpunkte wurden im neuen Entwurf berücksichtigt. Eine differenzierte Fassadenstruktur, eine einladende Sockelbebauung und ein zufriedenstellender Abschluss nach oben mit Skybar, wodurch das Hochhaus nicht mehr so klotzig und wuchtig erscheint. Die Fassade bekommt eine hochwertige Aluminiumverkleidung., ähnlich der beim Viktoria Karree und Cummunity Campus. Die Bauarbeiten sollen nach aktuellem Stand 2023 beginnen.



Bilder: Gerber Architekten

Update 12.04.2023

Der Investor berichtet in einer aktuellen Pressemitteilung über die Details der Änderung an der Fassade:


Elegantes Design für neues Bochumer Wahrzeichen

Fassadenentwurf für City-Tower vorgestellt

Ein neues Wahrzeichen für die Bochumer Innenstadt wird der von LIST Develop Commercial (LDC) entwickelte City-Tower. Am Bochumer Südring, in direkter Nähe zum Hauptbahnhof, realisiert der Oldenburger Projektentwickler ein Hochhaus mit einem Nutzungsmix aus Hotel, Büro, Gastronomie und Handel. Die Fassade des Turms besticht durch schlichte Eleganz.

„Mit dem City-Tower schaffen wir in Bochum ein neues Prestige-Objekt, das eine hervorragenden Nutzungsmix anbietet.“, beschreibt Michael Garstka, geschäftsführender Gesellschafter von LDC. „Zudem trägt die Architektur und Fassadengestaltung dazu bei, dass die Immobilie einen stadtbild-prägenden Charakter erhält.“ Schlichte Eleganz strahlt die Fassade aus, beschreibt Garstka. Dabei wechseln sich ab dem 2. Obergeschoss Fensterflächen und eine geschlossene Aluminiumfassade ab. Dies betont die vertikale Struktur des Gebäudes, gleichzeitig entstehen ein 3D-Effekt und ein interessantes Schattenspiel am Turm. Darunter bilden Erdgeschoss und erstes Obergeschoss einen Gebäudesockel, der von großen Glasflächen in einer Pfosten-Riegel-Konstruktion geprägt ist und von massiven Stützen getragen wird. So entsteht eine einladende, aufgelockerte Optik.

Attraktiver Nutzungsmix

Neben dem eleganten Design des Gebäudes ist das Highlight eine Skybar im 18. Stock, die einen großartigen Blick auf die Ruhrmetropole bietet. Für die Hotelflächen im 1. bis 9. Obergeschoss des City-Towers konnte LDC mit Premier Inn bereits eine namhafte Hotelkette als Mieter gewinnen. Die Stockwerke 10 bis 17 bieten vielfältig nutzbare Büroflächen. „Der Nutzungsmix im Gebäude schafft vielfältige Synergieeffekte, von denen alle Mieter profitieren. Zudem hat sich Bochum als aufstrebende Mittelstadt in der Metropolregion Rhein-Ruhr etabliert. Daher sind sowohl die Stadt selbst als auch die verkehrstechnisch günstige Lage des City-Towers im Besonderen sehr attraktiv für Unternehmen und auch deren Arbeitnehmer“, führt Garstka aus.

Nachhaltig gebaut

Zusätzlich hat LIST Develop Commercial darauf geachtet, dass das Gebäude nachhaltig und ressourcenschonend errichtet wird. „Wir streben eine Zertifizierung nach DGNB-Gold an. Dazu achten wir bei den verbauten Materialien auf eine hohe Schadstofffreiheit und verzichten möglichst auf Verbundmaterialien wie Klebstoffe. Auf diese Weise können Bauteile perspektivisch unkompliziert zurückgebaut und wiederverwertet werden“, berichtet Michael Garstka. Auch die technische Gebäudeausrüstung ist darauf ausgelegt, auf Verbundmaterial zu verzichten und einen effizienten Betrieb des City-Towers zu gewährleisten. Mithilfe der BIM-Methode entstehen für den Bochumer City-Tower zudem ein digitaler Gebäude-Materialpass sowie eine Ökobilanz.

Samstag, 8. Oktober 2022

Seven Stones - Community-Campus | In Bau

Bald ist es so weit: Bochum, die heimliche Hauptstadt Nordrhein-Westfalens für innovative Bau- und Wohnkonzepte, erlebt an der Universitätsstraße einen spektakulären Neubau von zwei Wohntürmen mit zehn und zwölf Stockwerken. Beide Gebäude sind über einen großzügigen Gemeinschaftsbereich miteinander verbunden und schaffen dabei eine angenehme Campus-Atmosphäre.


Hier entstehen insgesamt rund 700 Apartments für Bochumer Studenten. Für Deutschlands fünftgrößte Hochschulstadt ist dieses Projekt eine wichtige und innovative Ergänzung der existierenden Angebote, welches dazu beiträgt, dass noch mehr Studierende in Bochum leben und am Standort gehalten werden können. Das Projekt „Community-Campus“ verspricht Wohn- und Studienmöglichkeiten nach neuestem internationalen Standard. Der Bochumer Wohn-Campus bietet einen Komplett-Service mit viel Sicherheit, Campus-Management rund um die Uhr, private Wohnerlebnisse und Gemeinschafts-Events. Beispiele für das zukunftsweisende Konzept gibt es bereits in Amsterdam („Ravel Residence Amstelhome“), in Berlin („Campus Viva“), in Bremen, Darmstadt und Frankfurt („Fizz“). Die spezielle Bochumer Antwort auf die Frage nach zeitgerechten Studentenwohnungen soll bis spätestens Ende 2020 auf einem attraktiven Grundstück am Rande der innovativen Klimaschutzsiedlung „Seven Stones“ Wirklichkeit werden.


Die Studentenapartments entstehen in Europas bislang höchsten 
modularen Wohngebäuden. Sie wachsen nicht in einer Randlage in den Himmel, sondern nahe dem Gesundheits-Campus und der Ruhr-Universität und sind ebenso gut angebunden an die Hochschuleinrichtungen in der Bochumer Innenstadt. So wird der Standort sicherlich auch besonders attraktiv für Studenten aus dem Ausland, die nur für eine begrenzte Zeit ein Studium in Bochum absolvieren. Das Grundstück hat die niederländische Jan Snel Group BV von der Bochumer Kappel Grundstücks- und Verwaltungsgesellschaft erworben.

In ihrem neuen Zuhause auf Zeit finden die Studenten komplett eingerichtete Apartments von jeweils 20 Quadratmetern. Dazu gehören die Küchenzeilen ebenso wie Schrankraum und komplette Bäder. Highspeed-W-Lan ist Standard und 500 hauseigene Fahrräder sind für die flotte Tour zur nahegelegenen Hochschule oder Innenstadt eingeplant. Der hauseigene Concierge nimmt selbst Paketsendungen für die Mieter entgegen, arbeitet aber zugleich auch als Community Manager am guten Zusammenleben auf dem Campus. Dort warten auf die Studenten auch ein Fitness-Studio, eine Cafeteria und mehrere Studienräume für die gemeinsame Arbeit. Damit setzt Jan Snel fort, was bereits im benachbarten Stadtteil Seven Stones zum Konzept gehört: Die Bewohner erleben einen ungekannt kompletten Rundum-Service und wohnen zugleich komfortabel und umweltgerecht. Die Vielfalt der Wohnkonzepte und Lebensentwürfe macht den Reiz des Zusammenlebens aus. Interessierte Studenten können sich bereits in Kürze im Netz unter www.community-campus.de vormerken lassen und somit ihr eigenes Apartment sichern.

Für viele Bochumer ist das technische Konzept des Modulbauunternehmens Jan Snel noch weitgehend Neuland. In den Benelux-Ländern hat sich das Unternehmen damit aber bereits zum Marktführer entwickelt, welcher zugleich Wohnen, Pflege, Büros , Schulen und Industriebauten mit Hilfe von standardisierten Baumodulen realisiert. „Hier wird zentrumnah, grün, umweltbewusst und energieeffizient gebaut. Das Projekt konzentriert sich auf Flexibilität und Wiederverwendbarkeit, wodurch dieses modulare Gebäude zur nachhaltigen und umweltbewussten Lösung wird“, sagt Olaf Bade, Manager Deutschland der Jan Snel GmbH. „Durch die Bauweise können die Gebäude jederzeit an sich ändernde Wünsche und Gegebenheiten angepasst werden. 90 Prozent aller Module und Installationen sind wiederverwendbar. So bauen wir nach deutschen Baustandards und gehen noch einen Schritt weiter. Wir freuen uns auf den Baubeginn, wenn wir zeigen können, was modularer Bau für Bochum bedeuten kann. Wir sind zudem vom Standort Bochum derart überzeugt, dass wir uns dazu entschieden haben, unsere deutsche Hauptniederlassung auf dem Seven Stones Gelände dauerhaft einzurichten."

Bilder:  Jan Snel Group BV
Quelle: http://persberichten.deperslijst.com/120746/wohn-campus-mit-viel-service-fur-bochums-studenten.html

Update 20.03.2020

In Bochum entsteht bis September 2021 eine neue Wohnanlage für Studenten. Der sogenannte Community Campus wird in Modulbauweise errichtet und bietet Platz für 737 Studierende. Bauherr ist das niederländische Unternehmen Jan Snel, das derzeit bereits einen Wohncampus in Essen realisiert. Das Unternehmen fertigt standardisierte Raummodule, die vor Ort zusammengesetzt werden.

Das Bochumer Vorhaben soll ein Leuchtturmprojekt für den Modulbau werden. Eines der beiden Gebäude wird zwölf Etagen haben und damit das höchste Modulbaugebäude Deutschlands sein. Neben den Appartements wird der Community Campus auch Lounges für gegenseitiges Kennenlernen, ein modernes gastronomisches Angebot sowie ein Fitness Center bieten.

In der kommenden Woche wird die Baugenehmigung offiziell übergeben, der Grundstein soll im Mai gelegt werden.

Quelle: Idr


Update 08.02.2021

Das Bauprojekt ist nun sehr stark im Stadtraum wahrnehmbar. Zu Zeit werden die beiden Treppenhäuser des ca. 40m hohen Hochhauses errichtet. Wahrscheinlich bereits nächste Woche werden diese ihre Endhöhe erreicht haben. Die beiden 40m bzw. 33m hohen Gebäude sollen im Sommer 2022 fertig sein. Wegen der Pandemie hat sich das Projekt verzögert, da aktuell weniger Studentenwohnungen nachgefragt werden. Man rechnet aber das dies sich zum Wintersemester 2021/2022 ändern wird. Im Zentrum des Geländes wird zudem bereits an der Parkanlage gearbeitet. Dort soll auch ein großes Cafe und eine Tartanbahn entstehen. Später soll auch noch das dritte Gebäude entlang der Universitätsstraße realisiert werden, mit der gleichen Fassadengestaltung wie das Hochhaus.

Quelle: WAZ - Bauarbeiter betonieren in Bochum eine Woche rund um die Uhr


Update 21.02.2021




Update 03.07.2021

Am 23 Juni wurde Richtfest auf der Baustelle des 90 Mio Euro Projekts gefeiert. Im Frühjahr 2022 sollen die ersten Studenten einziehen können. Aktuell werden die letzten Betonarbeiten durchgeführt. Parallel dazu werden bereits seit Monaten in den Werkshallen des Unternehmens die einzelne Wohnmodule gebaut. Fünf fertige Module rollen dort täglich vom Band. Vom 16 August werden diese Fertigbauteile in Halb-Stunden-Takt auf der Baustelle geliefert und vor Ort montiert. Bis zu 15 Module sollen pro Tag montiert werden. Das Projekt in Bochum wird der Investor auf de Immobilienmesse Expo Real in München zusammen mit der Stadt als Referenzprojekt präsentieren.

Quelle: WAZ - Niederländer bauen den höchsten Modulbau in der EU


Update 28.08.2022

Letztes Jahr im August wurde damit begonnen die einzelnen Wohnmodule des Studentenwohnheim in die Höhe zu stapeln. Nun nach einem Jahr kann man sagen, das Gebäude hat seine Endhöhe erreicht. Die Fassade ist zu einem großen Teil angebracht, bis auf die Seite zur A448 hin, wo noch die einzelnen Fassadenteile angebracht werden. Mit dem Einzug der ersten Studenten im Frühjahr 2022 wurde nichts. Ich denke man kann eher mit einem Einzug in das höchste Hochhaus Europas, das im modulbauweise errichtet wurde, im Frühjahr 2023 rechnen.



Update 08.10.2022

Die Fassade ist inzwischen fertiggestellt, wie man auf dem folgenden Video sehen kann. Zu sehen ist der Stand der Bauarbeiten von ca. Mitte September.



Mittwoch, 10. November 2021

Sanierung + Erweiterung Studierendenwohnheim Sumperkamp | In Planung

Das Studierendenwohnheim Sumperkamp in Bochum wurde in den 1970er und 1980er Jahren in mehreren Bauabschnitten errichtet und weist heute erhebliche planerische, bauliche und energetische Mängel auf.

Es sollte zu seiner Bauzeit insbesondere auch Studierenden mit Behinderung Wohnraum in unterschiedlichen Wohnformen anbieten. Statt bisher 240 sollen zukünftig rund 300 Studierende in dem Ensemble wohnen. Dabei wird mit dem Gebäude ein nachhaltiges, neues Zuhause angeboten. Das Wohnheim befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Bochumer Uni-Center und ist damit ausgezeichnet an die notwendigen Versorgungseinrichtungen angeschlossen. Die Ruhr-Universität Bochum ist fußläufig erreichbar.


Geplant ist eine zeitgemäße Neustrukturierung des Bestands. Die kleinen Zimmer werden zu Wohneinheiten unterschiedlicher Bewohneranzahl mit eigenem Bad und Küche zusammengruppiert. Das bestehende, schräge Dach wird zurück gebaut, stattdessen wird ein Staffelgeschoss aufgestockt, in dem überwiegend Einzelapartments mit eigenem Bad und Küche entstehen. Darüber hinaus wird das Gebäude um einen dreigeschossigen abgewinkelten Riegel erweitert. Dieser Teil besteht überwiegend aus Einzelapartments mit eigenem Bad und Küche. Zusätzlich werden im Erdgeschoss gemeinschaftlich genutzte Flächen für die Bewohner angeboten. Durch die abgewinkelte Form der Erweiterung entsteht ein grüner Innenhof, der den Bewohnern als privater Außenraum zur Verfügung steht.

Die Weiternutzung von Bestandsbauten, deren Sanierung, Um- und Weiterbau ist in der Regel mit einem deutlich geringeren Energie- und Ressourcenverbrauch verbunden als ein Abriss und Neubau, wenn die Graue Energie einbezogen wird. Die Materialien und Bauteile des Bestandsgebäudes werden erfasst, bewertet und in Teilen wiederverwertet. So können tonnenweise CO2 und Abfall eingespart werden.

Der Bestand wird dabei so stark überformt, dass er kaum wiederzuerkennen ist. Im Rahmen der Wohnraumförderung des Landes Nordrhein-Westfalen soll ein besonders energieeffizientes und nachhaltiges Gebäude im Passivhausstandard errichtet werden. Die Förderung erfolgt als sogenannter „Neubau im Bestand“.

Die neue hochwärmegedämmte Fassade mit einer Holzbekleidung besteht aus vorgefertigten TES-Fassadenelementen. Bei der TES Fassade handelt es sich um ein komplexes System aus Holzrahmenelementen zur energetischen Modernisierung von Bestandsbauten. Mit den vorgefertigten Bauteilen und einer umfassenden Methode von der Planung bis zur Montage lassen sich Baukosten exakt definieren, Bauzeiten vor Ort verkürzen und Fassaden in hoher technischer Qualität verwirklichen. So können die Vorteile des vorgefertigten Holzbaus auch für die Sanierung von Gebäuden genutzt werden.

Die Aufstockung und die Erweiterung des Bestands sind in Holzbauweise geplant; der Erweiterungsneubau soll als tragende Holzbaukonstruktion realisiert werden. Mit Unterstützung der Wohnraumförderung kann der Bauherr, das AKAFÖ (Akademisches Förderungswerk, A.ö.R.) sein Wohnangebot maßgebend verbessern.

Quelle: https://acms-architekten.de/detailseiten-projekte/studierendenwohnheim-sumperkamp-bochum





Bilder: ACMC Architektur

Montag, 11. Januar 2021

Studentenheim Hustadtring 91 | In Bau

Am Hustadtring 91 entsteht ein neues Studentenwohnheim im höher klassigen Preisniveau mit 38 Apartments. Der Neubau wird zusätzlich über 9 Stellplätze für Fahrzeuge und 44 Fahrradstellplätze verfügen. Es gibt Ein- oder Zwei-Raum-Appartements, manche verfügen über einen Balkon oder Terrasse, einige haben ein eigenes Wohnzimmer und die Wohnflächen reichen von ca. 23m² bis ca. 64m². Es gibt zudem ein Gemeinschaftsraum mit Terrasse. Die Zimmer werden bereits zum Teil möbliert in einem Sorglospaket angeboten inkl diversen Smarthomefunktionen wie z.B Tür öffnen per App.


Bilder: planercon architekten

Samstag, 21. September 2019

Wohncampus für Studenten an der Laerheidestraße | Fertig

Das Akademische Förderungswerk wird 2017 mit dem Bau eines neuen Studierendenwohnheims in Bochum beginnen. An der Laerheidestraße soll bis 2018 ein Wohncampus mit 260 Plätzen fertiggestellt werden. Die Gesamtkosten betragen rund 25 Millionen Euro.

Die Wohnanlage soll aus drei L-förmigen Gebäudekomplexen bestehen, die sich um mehrere Innenhöfe gruppieren. Durch den Einsatz von vorgefertigten Teilen soll die Fertigstellung in nur 13 Monaten erfolgen können. Die fertigen Gebäude bieten dann Einzel-, Zweier- und Vierer-Apartments sowie Gemeinschafts- und Lernräume. Die fünfgeschossige Wohnanlage wird barrierefrei errichtet und stellt sechs komplett rollstuhlgerechte Apartments bereit. Ausführendes Architekturbüro ist das Architektur Contor Müller Schlüter aus Wuppertal.

Der Wohncampus liegt in unmittelbarer Nähe zur Ruhr-Universität direkt an der U35-Haltestelle Markstraße, zu Fuß erreicht man den Campus der RUB in knapp 15 Minuten. Das AKAFÖ erweitert mit dem Neubau sein Angebot an studentischen Wohnheimplätzen in Bochum auf rund 4400 Einheiten.

 Pressemitteilung: Akademisches Förderungswerk

Bilder: ACMS Architekten / rendertaxi architecture.visualisation

Bilder: ACMS Architekten / rendertaxi architecture.visualisation



Update: 25.04.2017

Schon seit ein paar Monaten konnte man auf dem Gelände an der Laerheidestraße nahe der Universitätsstraße Bauarbeiter und Baumaschinen beobachten. Heute wurde nun offiziell der Baubeginn mit dem ersten Spatenstich gefeiert.

 Bis 2018 sollen auf dem Gelände in drei barrierefreien Gebäuden 260 Wohnheimplätze für Studierende entstehen. Lüken sagte, dies sei „ein guter Tag für die Bochumer Studierenden“ und verwies darauf, dass Bochum von allen Universitätsstädten in Nordrhein-Westfalen die meisten Wohnheimplätze biete. Ministerin Schulze betonte den Stellenwert günstigen Wohnraums an Hochschulstandorten: „Vernünftige Lehre braucht Raum.“ Schulze ergänzte: „Deswegen sind wir froh, dass wir die Studierendenwerke haben.“

Der Wohncampus wird komplett in Passivhaus-Bauweise errichtet. Holzfassaden und der Einsatz flexibel nutzbarer Fertigkomponenten verkürzen einerseits die Bauzeit und steigern außerdem die Nachhaltigkeit des Komplexes, der sich zukünftigen Veränderungen an Wohnanforderungen anpassen können soll. Ausführendes Architekturbüro ist das Architektur Contor Müller Schlüter aus Wuppertal.

Pressemitteilung: AKAFÖ

Siehe auch: WAZ - Akafö lässt an Laerheidestraße in Bochum ein Wohnheim bauen


Update 30.06.2018

Nach dem Einbringen der Fertignasszellen beginnt derzeit die Montage der vorgefertigten Fassadenelemente am Wohncampus für Studenten an der Laerheidestraße. Die Fassadengestaltung wurde überarbeitet. Zuvor war eine helle Fassade mit Holzoptik geplant. Nun wich diese einer eher dunklen Farbgestaltung.


Bilder: acms-architekten | Bilder können durch anklicken vergrößert werden

Update 10.04.2019

Zu Zeit läuft der Innenausbau und Arbeiten an den Außenanlagen. Die Baustelle ist leider ziemlich schwer zugänglich und von allen Seiten mit Bäumen bewachsen, so dass man nur schwer Fotos von den Gebäuden machen kann. Ich habe es trotzdem versucht.




Update 06.09.2019

Die neuste Wohnanlage "Siepenfeld", bestehend aus drei Gebäuden mit 258 Wohnplätzen, ist noch nicht eröffnet - und schon komplett mit Bewerber/innen besetzt. Die Eröffnung ist für den 18. September geplant, bezugsfertig ist das erste Gebäude am 16. September. Gebäude B und C werden voraussichtlich im Oktober und November bezugsreif sein. Alle Gebäudeteile sind bereits über Wartelisten vermietet.

Quelle: https://www.akafoe.de/unternehmen/presse/newsdetails/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=750&cHash=5883c85a09e4b78592263df4a0650554


Update 21.09.2019

Am 18. September wurde die neue Studierendenwohnanlage "Siepenfeld" eingeweiht. Seit Mitte September 2019 ist Haus A der Wohnanlage bezugsbereit und bietet vorerst 86 Wohnplätze. Häuser B und C folgen im Oktober und November - insgesamt bietet die Anlage Platz für 258 Studierende.

Trotz kleiner Verzögerungen durch historische Funde auf der Baustelle - einem Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg und Siedlungsspuren aus der Eisen- sowie der Jungsteinzeit - konnten die Bauarbeiten nach weniger als zwei Jahren abgeschlossen werden. Der Gebäudekomplex wurde gänzlich in Passivhaus-Bauweise errichtet und zeichnet sich besonders durch seine Barrierefreiheit aus. Alle Eingänge und die Innenhöfe sind ohne Treppen erreichbar, neben herkömmlichen Apartments gibt es sechs komplett rollstuhlgerechte Apartments.

Die Wohnanlage bietet auf einer Fläche von über 8.700 m² insgesamt 258 Wohnplätze. Diese belaufen sich größtenteils auf 164 Einzelapartments. Ebenso bietet die Anlage 31 Zweier- und 4 Vierer-Wohngemeinschaften. Im Sinne der nachhaltigen Entwicklung des Akademischen Förderungswerks wird die Anlage durch eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, sowie einer eigenen Trafostation und einer Photovoltaik-Anlage versorgt.

Eine weitere Besonderheit des neuen Gebäudekomplexes: Durch unmittelbar angrenzende Fuß- und Radwege, sowie eine nahe U-Bahnstation wird das schnelle Erreichen der Bochumer Hochschulen gewährleistet.

Pressemitteilung: https://www.presseportal.de/pm/133917/4378862

Foto: Dana Schmidt | AKAFÖ