Posts mit dem Label Projekte in Bau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Projekte in Bau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 13. August 2026

Seniorenwohnungen in Bochum: Neubau an der Max-Greve-Straße

Neubau von 36 Seniorenwohnungen an der Max-Greve-Straße in Bochum

An der Max-Greve-Straße 13–15 in Bochum entsteht ein neues Seniorenquartier mit 36 öffentlich geförderten und barrierefreien Wohnungen. Der Neubau richtet sich an Senioren mit Wohnberechtigungsschein (WBS) und soll im 3. Quartal 2027 fertiggestellt werden. Der Baubeginn erfolgte im Juni 2025.

36 öffentlich geförderte Seniorenwohnungen

Das neue Wohngebäude umfasst insgesamt 36 Wohnungen mit Wohnflächen von etwa 53 bis 88 Quadratmetern. Alle Wohnungen werden barrierefrei ausgeführt und verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse.

Zum Gebäude gehören außerdem ein Aufzug, Fußbodenheizung mit Einzelraumregelung, dreifach verglaste Fenster und moderne Wärmedämmung. Stellplätze sowie Fahrradstellplätze sind ebenfalls vorgesehen.


Projektdaten

Informationen

Projekt    Seniorenquartier Max-Greve-Straße
Standort    Max-Greve-Straße 13–15, 44791 Bochum
Stadtteil    Bochum-Mitte
Wohnungen    36
Wohnfläche    ca. 53–88 m² je Wohnung
Förderung    öffentlich geförderter Wohnungsbau
WBS    erforderlich
Baubeginn    Juni 2025
Fertigstellung    3. Quartal 2027
Vermietungsstart    Frühjahr 2027
Projektentwicklung    LB PEGSI GmbH & Co. KG
Vermietung    Atrium Plus
Status    In Bau

Die Projektunterlagen weisen für das Vorhaben 36 öffentlich geförderte Wohnungen aus. Die Wohn- und Nutzfläche des Projekts beträgt rund 2.319 Quadratmeter.


Bild: Atrium Plus


Miete und Voraussetzungen

Die Wohnungen sind öffentlich gefördert. Für die Anmietung ist deshalb ein gültiger Wohnberechtigungsschein (WBS) erforderlich.

Die Nettokaltmiete beträgt derzeit 7,91 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen Betriebskosten von 3,50 Euro pro Quadratmeter sowie eine monatliche Pauschale von 20 Euro für niederschwellige Betreuungsangebote.

Die Vermietung soll im Frühjahr 2027 beginnen. Interessenten können sich bereits vor dem offiziellen Vermietungsstart für eine Wohnung vormerken lassen.

Nachhaltiges Energiekonzept

Das Gebäude wird als Netto-Null-Energie-Haus errichtet. Für die Wärmeversorgung ist eine zentrale Luft-Wasser-Wärmepumpe vorgesehen.

Eine Photovoltaikanlage soll gemeinsam mit der Wärmepumpe zur Energieversorgung beitragen. Zusätzlich ist ein Mieterstrommodell vorgesehen, bei dem der vor Ort erzeugte Strom den Bewohnern zur Verfügung gestellt werden kann.

Aktueller Baufortschritt

August 2026: Der Neubau befindet sich derzeit im Bau. Die Rohbaufertigstellung wurde im Mai 2026 erreicht. Anschließend folgten unter anderem der Fenstereinbau, Dachdeckerarbeiten sowie Arbeiten am Wärmedämmverbundsystem (WDVS).

Im Juni 2026 liefen außerdem umfangreiche Arbeiten im Innenausbau, darunter Trockenbau, Heizung, Lüftung und Sanitär sowie Elektroarbeiten. Anfang Juli wurden weitere Dachdecker- und WDVS-Arbeiten dokumentiert.

Der Baufortschritt soll bis zur geplanten Fertigstellung im 3. Quartal 2027 weiter dokumentiert werden.

Fertigstellung 2027

Nach aktuellem Zeitplan sollen die 36 Seniorenwohnungen im 3. Quartal 2027 fertiggestellt werden. Die Vermietung soll bereits im Frühjahr 2027 starten.

Mit dem Neubau entsteht an der Max-Greve-Straße zusätzlicher öffentlich geförderter Wohnraum für Senioren in zentraler Lage von Bochum.


Weitere Bauprojekte in Bochum


Wohnquartier ''KiWi61'' - In Bau

An der Brenscheder Straße 61–63c in Bochum-Wiemelhausen entsteht mit KiWi61 ein modernes Wohnensemble, das zeitgemäßen Wohnkomfort und hohe Energieeffizienz miteinander verbindet. Das Projekt umfasst sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 47 Wohnungen und Penthäusern, deren Wohnflächen zwischen ca. 51 m² und ca. 136 m² liegen.

Die Gebäude werden im KfW-Effizienzhaus-55-Standard errichtet und zeichnen sich durch eine moderne, gehobene Ausstattung aus. Alle Wohnungen werden schlüsselfertig übergeben. Erdgeschosswohnungen verfügen über private Gartenanteile, während die Einheiten in den oberen Geschossen mit Balkonen ausgestattet sind. Die Erschließung erfolgt über hauseigene Treppenhäuser sowie Personenaufzüge, was den Zugang zu allen Etagen komfortabel gestaltet.

Zum Gesamtangebot gehören eine Tiefgarage mit 52 Stellplätzen, ein Kellerraum pro Wohnung, gemeinschaftliche Waschkeller und Fahrradstellplätze. Durchdachte Grundrisse, energieeffiziente Bauweise und moderne Materialien sorgen für ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Wohnkonzept.

Die Lage im Kirchviertel Wiemelhausen bietet eine Kombination aus ruhigem Wohnen und urbaner Nähe. Das Quartier ist geprägt von einer gewachsenen Bebauung mit Zechenhäusern, Einfamilienhäusern und Mehrfamilienbauten, wodurch ein lebendiges, vielseitiges Wohnumfeld entsteht. Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Schulen, Kindertagesstätten und medizinische Einrichtungen befinden sich in der näheren Umgebung. Zudem sind Spazier- und Naherholungsflächen fußläufig erreichbar.

Die Verkehrsanbindung ist sehr gut: Die Bushaltestelle Bochum Bruchstraße liegt in unmittelbarer Nähe, die U- und Straßenbahnhaltestelle Brenscheder Straße ist etwa 1 km entfernt. Von dort aus erreicht man den Bochumer Hauptbahnhof in rund fünf Minuten. Die Autobahn A448, die Anschluss an die A40 und A43 bietet, befindet sich in etwa 1,5 km Entfernung, wodurch auch die Bochumer Innenstadt in circa 15 Minuten Fahrzeit erreichbar ist.

Quelle: KiWi61 – Modernes Wohnen im Kirchviertel Wiemelhausen



Bilder: KZVK

Update 03.08.2026

Im Bochumer Kirchviertel wächst eines der interessantesten Wohnbauprojekte der Stadt sichtbar in die Höhe. An der Brenscheder Straße 61–63c entstehen derzeit unter dem Projektnamen „KiWi 61“ insgesamt 47 moderne Mietwohnungen in sechs Mehrfamilienhäusern. Bauherr und Eigentümer ist die Kirchliche Zusatzversorgungskasse Rheinland-Westfalen (KZVK), die rund 20,3 Millionen Euro in den Neubau investiert.

Sechs Mehrfamilienhäuser in begehrter Wohnlage

Das Projekt befindet sich auf einem Grundstück, auf dem früher lediglich ein Zweifamilienhaus stand. Heute prägen bereits die Rohbauten der sechs Wohnhäuser das Straßenbild. Das erste Gebäude wurde inzwischen fertig verputzt, wodurch das Quartier erstmals einen Eindruck seines späteren Erscheinungsbildes vermittelt.

Mit Wohnungsgrößen zwischen 51 und 136 Quadratmetern entstehen insgesamt 47 Zwei- bis Vierzimmerwohnungen, die ausschließlich zur Vermietung vorgesehen sind. Sämtliche Gebäude werden barrierefrei erschlossen und verfügen über Aufzüge.




Bilder: KZVK

Fertigstellung bereits im Sommer 2027 erwartet

Der Baustart erfolgte im Sommer 2025. Ursprünglich war eine Bauzeit von rund 30 Monaten vorgesehen. Aufgrund des zügigen Baufortschritts rechnen die Verantwortlichen inzwischen mit einer Fertigstellung bereits im Sommer 2027. Damit könnte das Projekt mehrere Monate früher abgeschlossen werden als ursprünglich geplant.

Die Mietpreise stehen derzeit noch nicht fest. Diese sollen erst etwa ein halbes Jahr vor Vermarktungsbeginn anhand einer Marktanalyse festgelegt werden.

Quelle: WAZ - Neubauten in begehrter Lage: Wo in Bochum 47 Mietwohnungen entstehen - Paywall

Freitag, 1. Mai 2026

Max-Planck-Institut Bochum: Neubau für IT-Sicherheitsforschung

Neubau des Max-Planck-Instituts für Sicherheit und Privatsphäre in Bochum

Auf dem Technologie- und Wissenschaftscampus Mark 51°7 in Bochum-Laer entsteht der Neubau des Max-Planck-Instituts für Sicherheit und Privatsphäre (MPI-SP). Das Forschungsgebäude wird künftig ein wichtiger Standort für die Forschung in den Bereichen Cybersicherheit, Kryptografie, IT-Systemsicherheit und Privatsphärenschutz.

Der Neubau entsteht an der Hans-Dobbertin-Straße auf dem ehemaligen Opel-Gelände. Das rund 14.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche umfassende Gebäude soll Platz für rund 350 Beschäftigte bieten. Die Fertigstellung ist derzeit für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. 

Baustelle im Mai 2026


Das entsteht auf Mark 51°7

Das neue Max-Planck-Institut ist Teil der Entwicklung des ehemaligen Opel-Werksgeländes zum Technologie- und Wissenschaftscampus Mark 51°7.

Das Gebäude wird fünf Geschosse umfassen und neben Büroflächen auch verschiedene Laborbereiche, Rechner- und Serverräume sowie Seminar- und Veranstaltungsbereiche aufnehmen. Im Erdgeschoss sind unter anderem zentrale Gemeinschafts- und Funktionsbereiche, Labore und eine Cafeteria vorgesehen.

Ein architektonisches Zentrum des Neubaus bildet das große, natürlich belichtete Foyer, die sogenannte „Townhall“. Die geschossübergreifende Kommunikationsfläche soll den Austausch zwischen den Forschenden fördern.

Bild: Eller + Eller Architekten

Projektdaten

Projekt                           Neubau Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre
Standort                         Hans-Dobbertin-Straße, 44803 Bochum
Stadtteil                          Laer
Entwicklungsgebiet      Mark 51°7
Nutzung                         Forschungs- und Institutsgebäude
Bruttogeschossfläche    ca. 14.000 m²
Nutzfläche                      ca. 6.500 m²
Büroflächen                    ca. 5.000 m²
Arbeitsplätze                  ca. 350
Bauherr                          Max-Planck-Gesellschaft
Architektur                    Eller + Eller Architekten
Planungsbeginn            4. Quartal 2021
Baubeginn                     2024
Investitionssumme        ca. 62 Mio. Euro
Fertigstellung                2. Quartal 2027
Status                             In Bau




Bilder: Eller + Eller Architekten, Düsseldorf

Die aktuellen Projektdaten stammen unter anderem aus den veröffentlichten Planungsangaben sowie den Angaben zum Bauprojekt.

Forschungsschwerpunkte

Das Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre beschäftigt sich mit grundlegenden Forschungsfragen rund um die Sicherheit digitaler Systeme und den Schutz persönlicher Daten.

Zu den Forschungsfeldern gehören unter anderem:

  • Cybersicherheit
  • Kryptografie
  • IT-Systemsicherheit
  • Schutz der Privatsphäre
  • rechtliche und gesellschaftliche Aspekte digitaler Sicherheit

Das Institut wurde 2019 in die gemeinsame Bund-Länder-Förderung aufgenommen. Der Neubau soll langfristig die räumlichen Voraussetzungen für mehrere Abteilungen und Forschungsgruppen schaffen.

Architektur des Forschungsgebäudes

Der Entwurf stammt von Eller + Eller Architekten. Das fünfgeschossige Gebäude nimmt die städtebaulichen Vorgaben des Standorts auf und bildet mit seinen Gebäudekanten eine klare Fassung des Quartiersplatzes.

Die Fassade wird durch horizontale Lamellen geprägt. Zum westlich gelegenen Grünzug staffelt sich das Gebäude in seiner Höhe ab.

Im Inneren steht die Kommunikation zwischen den Forschenden im Mittelpunkt. Das zentrale Foyer mit Galerien, Besprechungsinseln und Aufenthaltsbereichen verbindet die verschiedenen Geschosse.

Aktueller Baufortschritt

Mai 2026

Der Rohbau des Max-Planck-Instituts ist inzwischen weitgehend fertiggestellt. Die Geschosse sind betoniert und die grundlegende Gebäudeform ist vollständig erkennbar.

Das Gebäude ist noch großflächig eingerüstet. Damit befindet sich das Projekt im Übergang vom Rohbau zum Ausbau. Neben den Arbeiten an der Fassade stehen insbesondere Fenster, Innenausbau und technische Gebäudeausrüstung im Mittelpunkt.

 

Baustelle im Mai 2026

Januar 2026

Nach Abschluss der Erd- und Gründungsarbeiten war der Bau bereits bis zum dritten Geschoss vorangeschritten. Gleichzeitig wurde eine überarbeitete Visualisierung der Fassadengestaltung veröffentlicht.



Baustelle im Januar 2026

Oktober 2024

Am 21. Oktober 2024 wurde auf Mark 51°7 der symbolische erste Spatenstich für den Neubau gesetzt. Damit begann offiziell die Realisierung des Forschungsgebäudes. Zu diesem Zeitpunkt wurde eine Fertigstellung für 2027 angekündigt.

Foto: hanbrohat - 10/2024

Fertigstellung 2027

Nach aktuellem Planungsstand soll das neue Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre im zweiten Quartal 2027 fertiggestellt werden.

Mit dem Forschungsneubau entsteht auf Mark 51°7 ein weiterer wichtiger Baustein des Wissenschafts- und Technologiestandorts Bochum. Auch die Ruhr-Universität Bochum und weitere Einrichtungen im Bereich IT-Sicherheit sind in der Umgebung angesiedelt beziehungsweise geplant.

Weitere Bauprojekte auf Mark 51°7

  • Neubau Fakultät für Informatik der Ruhr-Universität Bochum
  • Weitere Forschungs- und Bürogebäude auf Mark 51°7
  • THINK – Zentrum für Theoretische und Integrative Neuro- und Kognitionswissenschaft
  • Weitere Projekte in Bochum-Laer

Quellen

Stand: August 2026