Beim Stadtquartier Viktoriastraße handelt es sich um ein
innenstädtisches Entwicklungsareal auf der Fläche des Amts- und
Landgerichts Bochum, des Telekomblocks und Flächen der alten Schlegel
Brauerei. Die Lage mit Anbindung an den Husemannplatz und in
unmittelbarer Nähe zur Kortumstraße macht nach dem Freizug der Flächen
Ende 2015 die Ansiedlung neuer Verkaufs, Büro und Wohnflächen möglich.
Nach dem Umbau von Wertheim und dem Einzug des Einkaufszentrums
Drehscheibe/Citypoint Ende der 80'ger etablierte sich erstmalig in
Bochum eine neue Einkaufswelt. Auch der Umbau des Kaufhauses Kortum 2007
mit dem Ankermieter Saturn und der Umbau der Westfalenbank zum
Kortum-Karree 2011 brachte neue Impulse in die City. Nun steht die
nächste, große Veränderung der Einkaufslandschaft bevor. Durch die Verlagerung des Amts- und Landgerichts zum Ostring
wird im Jahre 2015 eine riesige Fläche mitten in der City frei. Die
Lage mit Anbindung an den Husemannplatz und in unmittelbarer Nähe zur
Kortumstraße macht auch die Ansiedlung neuer Verkaufsflächen möglich.
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| Foto: Stadt Bochum |
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Der Rat der Stadt Bochum hat in seiner Sitzung am 18. Juli die Auslobung
zum Investorenauswahlverfahren mit städtebaulicher Konzeption zum
Stadtquartier Viktoriastraße beschlossen. Auslober ist der Bau- und
Liegenschaftsbetrieb NRW gemeinsam mit der Stadt Bochum. Mit dem
Verfahrensmanagement ist Drees & Sommer aus Köln/ Dortmund
beauftragt. Das Investorenauswahlverfahren ist nun auf dem europaweiten
Markt veröffentlicht.
Für die Bochumer Innenstadt eröffnet sich damit an der Viktoriastraße
zwischen Husemann- und Willy-Brandt-Platz eine Perspektive für eine
großflächige Entwicklung. Hier soll das künftige ″Stadtquartier
Viktoriastraße″ mit Schwerpunkt auf Einzelhandel und Dienstleistung
entstehen. Justizblock und Telekomgebäude sind heute - durch die
Immobilien Dritter sowie durch die Junggesellenstraße - getrennte
Flächen. Städtebauliches Ziel ist es, dass sich der gesamte Bereich an
der Viktoriastraße als ein in die Innenstadt integriertes Stadtquartier
entfaltet.
Das nun ausgeschriebene Investorenauswahlverfahren soll zum Ergebnis die
Wahl eines Investors mit seinem Konzept haben, der die Entwicklung und
den Bau eines integrierten Stadtquartiers in der Bochumer Innenstadt
sicher stellt. Der Investor wird mit seiner Konzeption sowohl nach dem
städtebaulichen Entwurf als auch nach der Wirtschaftlichkeit ausgewählt.
Die Auslober setzen für das Verfahren einen Zeitraum von einem halben
Jahr für die Erarbeitung der städtebaulichen Konzeption und des
Kaufangebotes an. Die Jurysitzung ist für Ende Januar 2014 terminiert.
Dann stehen die prämierten Entwürfe fest. Die Kaufvertragsverhandlungen
schließen sich daran an. Baubeginn ist voraussichtlich in 2016.
Alle interessierten Investoren haben nun die Möglichkeit, die Auslobung über
www.ted.europa.eu
abzurufen. Teilnahmevoraussetzung ist eine erfolgreiche wirtschaftliche
Präqualifikation des Investors und die Beteiligung eines Architekten
oder Stadtplaners für die zu erbringenden Planungsleistungen.
Pressemitteilung: Stadt Bochum
Update 28.01.2014
Das Preisgericht zur Entwicklung des Stadtquartiers Viktoriastraße hat sich für den
Entwurf des Investors,
„HBB Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg
entschieden. Nach Plännen des Düsseldorfer Architektur- und
Planungsbüros ''RKW Rhode'' soll ein gegliederter Neubaukomplex
entstehen, der die Stadt nicht erschlägt, sondern vielmehr durch viele
Passagen Freiräume gibt. Allerdings sieht der Plan auch den
Komplettbriss des jetzigen Post-/Telekomgebäudes vor. Auch der
Schlegelkomplex würde bis auf den Schlegel-Turm und einiger Nebengebäude
reduziert. Das jetzige ECE-Gebäude würde nur in Teilen, nämlich der Bau
mit der abgerundeten Fassade (jetzt EGR und Stadtentwicklung) erhalten
bleiben.
Der jetzt gewählte Entwurf sieht einen dreigeteilten Komplex vor. Zum
Westring entsteht nach dem Plan ein etwas höheres Bürogebäude. Zum
Husemannplatz öffnet sich der Bereich. Damit stehen die Grundzüge für
das neue Einzelhandels- und Dienstleistungsquartier fest.
Der Konkurrenzentwurf der Essener mfi-Gruppe überzeuge die Jury nicht.
Es hieß das Konzept würde zu sehr an eine geschlossene Einkaufs-Mall
erinnern und genau dies habe man bekanntlich nicht haben wollen. Es
hatte etwa zur Viktoriastraße eine Fassade vorgeschlagen, die
überdeutlich an die Tarnmuster von schwarz-weißen afrikanischen
Safari-Fahrzeugen, kurz Zebra-Look, erinnerte.
Quelle: WAZ
Auch die Ruhrnachrichten berichten über die Entscheidung des Wettbewerbs.
Jetzt sollten sich im Sinne Bochums alle Beteiligten zusammen setzen und
zu einer Entscheidung im Sinne des Entwurfs kommen. Dabei muss die
Familie Baltz die Frage beantworten, ob sie den gerade erst gekauften
Telekomblock abreißen und durch einen weniger massiven Neubau ersetzen
will.
Interessant bleibt weiterhin, wie die ECE-Gruppe reagiert. Sie hatte
lange als Favorit für den Wettbewerb gegolten. Am Ende reichte der
Entwickler von Großimmobilien keinen Wettbewerbsbeitrag ein. Allerdings
ist ECE Eigentümer von Flächen. Aus der Jurysitzung war mehrfach zu
hören, dass der dringende Wunsch nach einer Umsetzung der Pläne besteht.
Der Enwurf sieht im Erd- und ersten Obergeschoss der geplanten Gebäude
Einzelhandel vor. Die beiden folgenden Etagen sind als Büros und
Wohnungen vorgesehen. Denkbar wäre an dieser Stelle auch weiterhin ein
Hotel.
Fotos zum Entwurf:
Perspektive.1
Perspektive.2
Das Stadtquartier Viktoriastraße nimmt Gestalt an: Am Freitag (31.
Januar) hat sich das Preisgericht für die städtebauliche Konzeption des
Investors, HBB Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH
aus Hamburg, mit den Architekten RKW Rhode Kellermann Wawrowski aus
Düsseldorf entschieden. Damit stehen die Grundzüge für das neue
Einzelhandels- und Dienstleistungsquartier fest.
„Es ist ein sehr schöner offener Entwurf mit mehreren Gassen, Plätzen
und Foren“, freut sich Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch. „Das passt sehr
gut.“ Die aufgelockerte Bauweise aus mehreren Gebäuden öffnet den neuen
Komplex für Einzelhandel, Gastronomie, Arbeiten und Wohnen zur
Fußgängerzone auf der Kortumstraße und bezieht so die gewachsene
Innenstadt mit ein.
Das Preisgericht bestand aus Architekten und Stadtplanern, Vertretern
des Rates, des Einzelhandels, des Bau- und Liegenschaftsbetriebes (BLB)
NRW, des Landes NRW und der Stadtverwaltung. Verschiedene
Interessenvertreter der Innenstadt unterstützten sie beratend. Das
Preisgericht tagte unter dem Vorsitz von Professor Carl Fingerhut (Basel
/ Zürich). Es diskutierte intensiv über dieses bedeutende
Stadtentwicklungsprojekt, bevor es sich für den Siegerentwurf entschied.
Ein Blick zurück: Im August 2013 hatten der BLB NRW als Eigentümer der
Justizfläche und die Stadt als Trägerin der Planungshoheit das
Investorenauswahlverfahren zum Stadtquartier Viktoriastraße europaweit
ausgeschrieben. Zwei renommierte Investoren hatten vor wenigen Wochen
ihre Wettbewerbsbeiträge eingereicht.
Die Wettbewerbsarbeiten werden von Mittwoch (5. Februar) bis Mittwoch
(19. Februar) zwei Wochen im Foyer des Technischen Rathauses,
Hans-Böckler-Straße 19, öffentlich ausgestellt.
Update: 31.01.2014
In der Ansicht vom Husemannplatz zeigt sich, dass das Konzept auf
verschiedene kleine Baukörper setzt, die von Achsen durchzogen werden.
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| Bild: RKW Rhode Kellermann Wawrowski |
Vom Rathausplatz aus gesehen zeigt sich, das vom Schlegel-Komplex nur noch ein Torso bestehen bleibt.
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| Bild: RKW Rhode Kellermann Wawrowski | | |
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| Bild: RKW Rhode Kellermann Wawrowski | | | | | |
Eine Übersicht über den Standort des zukünftigen Stadtquartiers Viktoriastraße im Stadtbild.
Update 22.04.2014
Nachdem der Stadtrat am 10 April sein Einverständnis zum HBB-Entwurf
gegeben hat, plant nun der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes das
Justizgelände möglichst schon im Juli an den Investor HBB zu verkaufen.
Die Entsprechende Verhandlungen sollen in kürze aufgenommen werden.
Der Investor HBB verhandelt jedoch nich nur mit dem Bau- und
Liegenschaftsbetrieb über das Justizgelände an der Viktoriastraße,
sondern auch mit Baltz über den Telekomblock gegenüber des Rathauses.
Die Verhandlungen könnten aber schwierig werden, weil der Käufer auch
die Kosten für den Abriss der Gerichtsgebäude tragen muss.
Quelle
Update: 22.05.2014
Im Oktober wurde bekannt, dass sowohl das Grundstück der ECE (Gebäuden
Viktoriastraße 10 und Junggesellenstraße 8) als auch der fehlende
Zugriff auf das Telekomgebäude zu Unsicherheiten bei den Investoren
führten. Ebenso wurde die Kostenlast der abzureißenden Justizgebäude
kritisch gesehen. Kurz darauf teilten drei Teilnehmer mit, dass sie nach
langer Überlegung keinen Beitrag abgeben werden und sich vom Verfahren
zurückziehen.
Darüner hinas hat die ECE Ende Dezember 2013 die Stadt Bochum darüber
informiert, dass sie sich vom Verfahren zurückziehen wird. Als Gründe
hat die ECE u. a. die Verkaufsflächenbeschränkung von max. 20.000 m² und
den gesetzten Mindestkaufpreis für den Justizblock angegeben.
Von den ursprünglichen sechs zugelassenen Investoren haben Anfang Januar
2014 nur zwei Investoren ihre Wettbewerbsbeiträge fristgereicht
eingereicht.
- mfi fünfzehnte Grundbesitzgesellschaft mbH & Co KG, Essen mit Maas und Partner, Münster
- HBB Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg mit RKW Rhode Kellermann Wawrowski, Düsseldorf
Das Preisgericht kam einstimmig zu dem Beschluss, dass das
städtebauliche Konzept von HBB in besonderer Weise die Neubauung zum
Stadtquartier Viktoriastraße im Sinne der Auslobung umsetzt.
Zentrale Idee des Entwurfs von HBB mit RKW ist ein Quartier mit
einzelnen 4-5 geschossigen Baukörpern, die durch Gassen und Plätze
durchtrennt werden. Zum Husemannplatz hin öffnet sich das Quartier mit
einer Passagengasse, von der aus in Nord-Süd-Richtung eine weitere Gasse
zum neuen Quartiersplatz vor dem Schlegelturm führt. Im Bereich des
Willy-Brandt-Platzes entsteht mit neuen Raumkanten auf dem heutigen
Telekomblock durch Rückbau des Gebäudes ein vergrößerter
Rathausvorplatz. Durch die Anordnung der neuen Baukörper sowie durch die
vorgesehene Verengung der Viktoriastraße entstehen neue
Blickbeziehungen auf das Rathaus und auf den Schlegelturm.
Neue Einzelhandelsflächen bleiben dem Justizblock in zwei Geschossen
(sowie im UG) und dem gesamten Bereich hin zur Viktoriastraße
vorbehalten. Die mit der Auslobung vorgegebenen Obergrenzen zu den
Verkaufsflächen werden eingehalten: In den drei Baukörpern auf dem
Justizblock sind ca. 14.700 m² und in den Gebäuden im Bereich des
Telekomblock sind weitere Verkaufsflächen bis zu 5.000 m² geplant.
In den Obergeschossen auf der Justizfläche sind Büros vorgesehen. Im
Bereich des Telekomblocks können mehrere Nutzungen, wie Einzelhandel,
Wohnen in den Obergeschossen des südlichen Baukörpers sowie Gastronomie
und Hotel rund um das Schlegelhaus entstehen. Das Projekt könnte in vier
Bauabschnitten realisiert werden. Es wäre so eine sukzessive
Quartiersentwicklung möglich.
Die Architektursprache folgt dem Leitbild des klassischen Büro- und
Geschäftshauses. Der Schlegelturm mit Schlegelhaus sowie das Bürogebäude
auf der Ecke Viktoria-/ Junggesellenstraße bleiben erhalten und sollen
zu einer gewachsenen Stadtstruktur beitragen. Der Husemannplatz wird von
den zahlreichen Einbauten befreit, um als lebendiger Stadtraum genutzt
werden zu können.
In weiteren Schritten empfiehlt das Preisgericht für u. a. die
Geschossigkeit der Gebäude zum Husemannplatz zu erhöhen, die Fassaden
und Zugänglichkeiten in die Baukörper auszudifferenzieren, das
Nutzungskonzept weiter zu entwickeln und die Integration eines Hotels zu
konkretisieren. Die Abrissarbeiten am Justzgelände sollen 2016
beginnen. Die Eröffnung hier ist für 2018/2019 geplant.
Außerdem soll eine Fülle von anderen Maßnahmen zur Gesamtkonzeption beitragen. So soll u.a:
- Die Viktoriastraße in dem Bereich zu einer reinen Fußgängerzone umgebaut werden
- Es sollen Gespräche mit den Eigentümer auf der östlichen Seite der
Viktoriastraße geführt werden, damit sich die Ladeneinheiten zur
Viktoriastraße hin öffnen oder nach Möglichkeit sogar sich bis zur
Kortumstraße durch erstrecken.
- Auf der Viktoriastraße soll das Witteler-Gebäude geöffnet werden, da
es eine Scharnierfunktion zwischen Boulevard, Willy-Brandt- Platz und
Viktoriastraße im städtebaulichen Konzept hat.
- Der in die Jahre gekommenen Husemannplatz soll neu gestaltet werden.
Quelle: Stadt Bochum
Update 19.09.2014
Der Wettbewerbsbeitrag von mfi und Maas & Partner folgt in seiner
städtebaulichen und funktionalen Struktur eher der Typologie eines
Shopping-Centers als der einer geforderten Quartiersentwicklung, weshalb
man sich für den Entwurf von HBB entschieden hat.
Entwurf des Zweitplatzierten, der nicht umgesetzt wird!
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| Bild: Stadt Bochum | mfi / Maas und Partner |
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| Bild: Stadt Bochum | mfi / Maas und Partner | |
Update 25.12.2014
Wie die
Ruhrnachrichten berichten wird der Landtag voraussichtlich im Februar 2015 den Verkauf des Justizareals beschließen, danach kann die Entwicklung des neuen Stadtquartiers beginnen, wobei die Abrissarbeiten erst Ende 2016 starten können, wenn das Gericht zum Ostring zieht. Die Zeit bis dahin soll genutzt werden um weitere wichtige Entscheidungen zu treffen. So gibt es mittlerweile einen Planungsauftrag. Der sieht vor, dass der Telekomblock erhalten bleibt und in das Gesamtprojekt integriert wird.
Die Erhaltung des Telekomblocks ist eine sehr positive Entwicklung wie ich finde. Ein Abriss wäre eine Schande gewesen. Ich glaub da hat der Erwerb des Gebäudes durch die Familie Baltz eine wichtige Rolle gespielt.
Update 05.01.2015
Am 5 Januar berichtet
Radio Bochum
über den fertigen Kaufvertrag für das Gelände an der Viktoriastraße.
Demnach muss nur noch der Landtag dem Verkauf des Justizgeländes
zustimmen, so dass danach die Unterschriften getätigt werden können.
Über die Verkaufskosten wurden keine Auskünfte gegeben. Klar ist jedoch,
dass die HBB die kompletten Kosten für den Abriss der Jusitzgebäude
tragen wird. 2017 soll dann mit dem Bau des Einkaufsquartiers begonnen
werden. Die Eröffnung ist für Herbst 2019 geplant.
Zusammenfassung:
- Verkauf des Justizareals an HBB im Februar 2015
- Auszug der Justiz Ende 2016
- Abriss der Justizgebäude Anfang 2017
- Baubeginn für das Einkaufsquartier 2017
- Eröffnung im Herbst 2019
Update 17.06.2015
Ende Mai wurde der Kaufvertrag für altes Justiz-Areal unterschrieben.
Käufer ist die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft
(HBB) aus Hamburg. Jetzt muss nur noch der Landtag zustimmen, was
allerdings als Formsache gilt. Das Unternehmen aus Hamburg will rund 200
Millionen Euro investieren, um ein komplett neues Stadtquartier an der
Viktoriastraße zu errichten.
Zwischen dem künftigen neuen Besitzer und den Besitzern des
Telekomblocks gibt es bereits intensive Gespräche. Bei der
ursprünglichen Planung ist bekanntlich die Fläche zwischen Rathaus und
Justizzentrum Bestandteil der Quartiersentwicklung.
Quelle: WAZ - Kaufvertrag für altes Justiz-Areal ist unterschrieben
Update 24.01.2016
Während die Stadt über die Verlagerung der Volkshochschule,
Stadtbücherei und anderer städtischen Dienststellen in das neu geplante
Einzelhandels- und Dienstleistungsquartier an der Viktoriastraße
nachdenkt, scheinen offenbar die Gespräche für eine gemeinsame
Entwicklung des Quartiers zwischen Baltz (Telekomblock) und HBB
(Justizareal) gescheitert zu sein.
Baltz wird nun eigene Pläne erstellen und dann mit der Stadt sprechen.
In einigen Wochen sollen die Ergebnisse vorgestellt werden. Dabei fühlt
sich Baltz nicht mehr gebunden an das Ergebnis aus dem
Investorenwettbewerb, das den Abriss des Telekomblocks vorsah.
Durch das Scheitern der Gespräche wird nun der komplette
Bebauungsplanes Nr. 864 in Frage gestellt. Für das Gelände der Justiz
soll es demnach einen eigenen B-Plan geben und der Bebauungsplan
aufgespalten werden, weil es auch im Bereich der Schlegel Immobilie
komplizierte Eigentumsverhältnisse gibt.
Quelle: WAZ - Stadt Bochum schmiedet neue Pläne für VHS und Bücherei