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Freitag, 4. September 2026

Antonius-Quartier Bochum: Wohnungen in ehemaliger Kirche

Aus der ehemaligen St. Antoniuskirche im Bochumer Westend entsteht das außergewöhnliche Antonius-Quartier. Die seit Jahren leerstehende Kirche wird dabei nicht abgerissen, sondern zu einem modernen Wohnensemble umgebaut.

Das Besondere des Projekts: Die historische Außenhülle der ehemaligen Kirche und der rund 35 Meter hohe Kirchturm bleiben erhalten. Innerhalb der alten Kirchenmauern entstehen hochwertige Eigentumswohnungen. Ergänzt wird das historische Gebäude durch neue Baukörper an der Bessemerstraße sowie vier Townhäuser an der Stelle des früheren Pfarrsaals.

Nach einer langen Planungs- und Vorbereitungsphase ist das Projekt inzwischen weit fortgeschritten. Die ersten Wohnungen sind bereits bezogen, während an Teilen des ehemaligen Kirchenschiffs und an den Außenanlagen noch gearbeitet wurde.


Bild: Clemens Bachmann Architekten

Von der Kirche zum Wohnquartier

Die St. Antoniuskirche im Bochumer Westend war bereits seit vielen Jahren nicht mehr genutzt worden. Nach der Aufgabe des Kirchenstandorts entstand die Idee, das markante Gotteshaus einer neuen Nutzung zuzuführen. Der Bochumer Unternehmer Werner Boxbücher entwickelte ab 2018 das Konzept für eine umfassende Revitalisierung.

Ursprünglich war unter dem Namen „Antonius-Karree“ eine Kombination aus Büro- und Gewerbeflächen, Appartements, Penthouse-Bereichen und einer Kindertagesstätte vorgesehen. Im Laufe der Planung wurde das Konzept jedoch grundlegend verändert. Aus der ehemaligen Kirche sollte ein hochwertiges Wohnquartier mit Eigentumswohnungen werden.

Sonntag, 28. Mai 2023

Bürocampus TRIUM | In Bau

 Sie sind zu dritt, aber eine Einheit auf 13.000 Quadratmetern: In Bochum entsteht in unmittelbarer Nähe zur Jahrhunderthalle und zum Westpark das neue Büroquartier TRIUM. Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten für die drei Gebäude beginnen.


Vielseitige Arbeitswelten auf fünf Geschossen

Das einheitlich gestaltete Ensemble bietet auf fünf Geschossen moderne, vielseitige Arbeitswelten inklusive einladender Außenbereiche. Ob Büro, Konferenz, Schulung, Ausstellung, Forschung oder ein Café/Bistro im Erdgeschoss – für jeden Zweck wird es ab Herbst 2024 Mietflächen in unmittelbarer Nähe zu einem der Bochumer Wahrzeichen geben. Flexible Grundrisse erlauben sowohl größere zusammenhängende Nutzungen als auch kleinere Anmietungen – in bis zu 36 Einheiten.

Stromtankstellen, viele innen liegende Fahrradstellplätze mit Duschen, Terrassen und Dachterrassen, die direkte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, genügend Pkw-Stellplätze und kurze Wege zur Innenstadt machen TRIUM zu einem Arbeitsplatz, der jeder Hinsicht mehr zu bieten hat und auf die Bedürfnisse der Menschen eingeht. On top gibt es in direkter Nachbarschaft ein Hotel für Besucher oder die Chance auf Entspannung 

Die 6.900 Quadratmeter große Fläche war das letzte freie Grundstück neben dem Westpark, das von NRW.URBAN mit Unterstützung der Bochum Wirtschaftsentwicklung verkauft wurde. "Wir freuen uns über dieses großartige, neue Büroprojekt. Wir haben mit CFI einen sehr potenten Investor gewonnen, der darüber hinaus spekulativ und damit ohne die Sicherheit investiert, vor Beginn bereits einen Mieter gefunden zu haben. Das ist schon besonders und unterstreicht die Attraktivität Bochums als Wirtschaftsstandort", erklärt Rouven Beeck, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung.

TRIUM wird gemeinsam von der CFI Conzepte für Immobilien GmbH (Wiesbaden) und Rotterdam Bau realisiert. Die Partnerschaft wird von der Bochumer TMN Holding GmbH begleitend beraten.

PM: Drei in eins: Bürocampus TRIUM entsteht an der Bochumer Jahrhunderthalle

 




Bilder: CFI Conzepte für Immobilien GmbH


Update 30.10.2022

Die Bauarbeiten für den dreiteiligen Bürokomplex im Bereich der Einfahrt zur Jahrhunderthalle an der Wattenscheider Straße haben begonnen. Aktuell werden Erdarbeiten durchgeführt und das Gelände moduliert. 






Update 28.05.2023




Fotos: hanbrohat | Anfang Mai 2023

Dienstag, 27. Dezember 2022

Neubau Firmengebäude Schneiders & Behrendt | In Bau

Am 8 Dezember wurde der Grundstein für die neue Firmenzentrale der Kanzlei Schneiders & Behrendt auf dem Stahlwerksplateau am Gerard-Mortier-Platz gelegt. Der Entwurf für die Sahlbeton Holz Hybridkonstruktion kommt vom Büro Banz Riecks Architekten aus Bochum. Im Neubau auf dem Plateau oberhalb der Alleestraße und in direkter Nähe zum Westpark entstehen hochmoderne Arbeitsplätze für die bis zu 100 Mitarbeitende der Kanzlei.

Das verantwortliche Architekturbüro Banz + Riecks aus Bochum hat das Bürogebäude als Holz-Hybridkonstruktion entworfen, wodurch der natürliche Werkstoff Holz in Form hochwärmegedämmter Elementbauteile die thermische Hülle des Gebäudes bildet.


Bild: Banz & Riecks Architekten

Donnerstag, 27. Oktober 2022

Hotel und Serviced Apartments | Alleestraße | Fertig

Offensichtlich gibt es Pläne eines Investors im Bereich Alleestraße/Gußstahlstraße das Grundstück, wo zuvor ein Pflegeheim geplant war neu zu entwickeln. Die Stadt führt zu Zeit für den Bereich nördlich der Alleestraße zwischen dem Einkaufszentrum und der Bahnlinie Gespräche mit einem Investor, der die dortige Mindernutzung (Autovermietung) mit dem Bau eines Hotels und eines Apartmenthauses aufwerten will. Aktuell wird dafür ein Bebauungsplan aufgestellt, der auch ein Hotel zulässt.



Update 10.02.2021

Der Oldenburger Projektentwickler LIST Develop Commercial hat nun die Pläne für den Neubau des Hotel und Serviced Apartments Komplexes veröffentlicht. Mieter sind die französische Budget-Hotelgruppe B&B HOTELS sowie der Anbieter von Serviced Apartments Orbis Apartments. Der Entwurf für den zweiteiligen Gebäudekomplex stammt vom Büro KULAS Architekten aus Neuss.

Das B&B Hotel mit seinen knapp 3.300 Quadratmetern wird nach der Fertigstellung seinen Gästen 107 Zimmer sowie eine Lobby und einen Frühstücksraum bieten. Im Apartmenthaus mit seinen ca. 4.600 Quadratmetern befinden sich zukünftig 108 Zimmer. Dabei handelt es sich um vollmöblierte Apartments, die insbesondere auf den Long Stay ausgerichtet sind.

LIST Develop Commercial hat den Bauantrag für den Hotelkomplex bereits im letzten Jahr eingereicht und auch die Grundstücke bereits erworben. Kurzfristig sollen dann die ersten Entkernungsarbeiten vor Ort vorgenommen werden. Voraussichtlich im ersten Halbjahr dieses Jahres soll mit dem Bau begonnen werden.

Quelle: LIST Develop Commercial entwickelt Komplex aus Hotel und Serviced Apartments in Bochum

Bild: KULAS Architekten

Update 01.10.2021

Die Bauarbeiten für das Hotelgebäude mit Serviced Aparments haben begonnen. Ein Kran wurde aufgestellt und die Baugrube wird ausgehoben.

Foto: hanbrohat

Update 11.03.2022

Hier aktuelle Fotos von der Baustelle.


Fotos: hanbrohat

Update 10.09.2022

Die Fassade ist fertiggestellt und der Innenausbau läuft auf Hochtouren, seitens des Hotels wird bereits auf den ersten Etagen möbliert. Beim Apartmenthaus wird aktuell die letzte Decke betoniert und auch hier ist der Innenausbau bereits gestartet. Das Hotel ist knapp 3.000 qm groß und bietet 107 Zimmer sowie eine Lobby und einen Frühstücksraum. Das ca. 4.600 qm große Apartmenthaus wird mit 108 vollmöblierten Zimmern realisiert, die vorrangig auf Long-Stay ausgerichtet sind.



Fotos: hanbrohat | 09/2022

Update 27.10.2022

Am 25. Oktober eröffnete B&B HOTELS das zweite Haus in Bochum. Neben dem B&B Hotel Bochum-Herne heißt nun auch das B&B Hotel Bochum-City Gäste herzlich willkommen. Mit dem Neuzugang betreibt die Hotelgruppe 158 Häuser in Deutschland.

Der Neubau bietet mit 107 Zimmern eine zentral gelegene Unterkunft für Geschäfts- und Freizeitreisende. Zur Auswahl stehen Einzel-, Doppel-, Familien- und behindertengerechte Zimmer im klassischen B&B HOTELS-Stil. Alle Räume verfügen über den gewohnt hohen und komfortablen Standard von B&B HOTELS mit kostenfreiem WLAN und Sky-TV, einer regulierbaren Klimaanlage sowie schallisolierten Fenstern. Die behindertengerechten Zimmer beinhalten zusätzlich eine Ausstattung für mobilitätseingeschränkte Reisende. Zudem bietet das Hotel vier Zimmer der neuen Premium Kategorie von B&B HOTELS. Diese unterscheiden sich im Design und durch eine erweiterte Ausstattung von den Standard-Räumen. Dazu gehören beispielsweise ein komfortables Boxspringbett, ein Schreibtisch mit Wireless Charger, eine Regendusche sowie eine Kaffeemaschine. Für einen guten Start in den Tag sorgt das abwechslungsreiche Frühstücksbuffet. Abends machen es sich Gäste in der „EVERYONE’s“-Bar bei einem Glas exklusiven B&B Wein oder frisch gezapftem Bier und leckerer Pizza gemütlich. Auch Vierbeiner sind im Hotel gegen einen geringfügigen Aufpreis herzlich willkommen.

Das Hotel überzeugt mit seiner zentralen Lage und einer idealen Verkehrsanbindung. Die Altstadt Bochums liegt nur einen Steinwurf vom B&B Hotel entfernt. Und auch das Deutsche Bergbau-Museum erreichen Besucher nach einem kleinen Spaziergang. Der Hauptbahnhof liegt nur wenige Minuten zu Fuß entfernt und ermöglicht eine einfache Anreise mit der Bahn. Gäste, die mit dem Auto anreisen, erreichen das Hotel über die nahegelegene Autobahn. Parkplätze stehen am Hotel zur Verfügung. Für E-Autos gibt es zudem zwei Ladestationen vor Ort.

Max C. Luscher, CEO Central and Northern Europe von B&B HOTELS, zur Neueröffnung in Bochum: „Wir freuen uns sehr, unseren Gästen nun mit zwei Hotels in Bochum noch mehr Übernachtungsraum bieten zu können. Das neue B&B Hotel Bochum-City besticht vor allem durch die ausgezeichnete Lage in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum. Auch hier bieten wir mit unseren Standardzimmern eine komfortable Unterkunft zum günstigen Preis. Hotelgäste, für die es doch mal etwas mehr sein soll, übernachten in einem der vier modernen Zimmer unserer neuen Premium Kategorie.“

Alle B&B Hotels sind mit einem umfassenden Hygienekonzept ausgestattet. Gemeinsam mit einem unabhängigen Labordienstleister lässt die Hotelgruppe jedes Haus nach höchsten Hygienestandards zertifizieren. Durch kontaktlosen Check-in und Check-out ermöglicht B&B HOTELS ein sicheres Reiseerlebnis.

Pressemitteilung: B&B Hotels

Dienstag, 16. August 2022

Bürogebäude ISW Ingenieur GmbH Schmidt & Willmes | In Bau

Auf dem Krupp-Plateau neben dem Jahrhunderthaus im Westpark wird die ISW Ingenieur GmbH Schmidt & Willmes ihren Firmensitz errichten. Der Entwurf für den Neubau kommt vom Büro Kemper, Steiner & Partner. Die Bauarbeiten werden in Kürze beginnen. Das Grundstück für den Büroneubau wird aktuell vorbereitet.

Bild: Kemper, Steiner &Partner 


Update 16.08.2022

Das Bürogebäude ist im Rohrbau fast fertig. Die Fenster werden bereits eingesetzt. Ein Geschoss des kleinen Bürogebäudes soll untervermietet werden. Der Neubau wird nächstes Jahr bezugsfertig sein.




Mittwoch, 3. November 2021

Neue Grünanlage für das Westend eröffnet

Nach 22 Monaten Bauzeit haben Bürgermeisterin Gabriele Schäfer und Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke heute (28. Oktober) die Grünanlage an der so genannten „Unteren Stahlindustrie“ feierlich eröffnet. Am Ende der Jakob-Mayer-Straße ist ein großer Platz unter anderem mit Spielgeräten und Verweilmöglichkeiten entstanden, der direkt am Radschnellweg RS 1 liegt. Mit dem fertiggestellten Bauvorhaben steht der Stadtumbau im Westend kurz vor dem Abschluss.

Die neue Grünanlage befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Stahlwerks, südlich der Siedlung Stahlhausen. „Früher war dies eine ,verbotene Stadt‘ – hier hatten nur die Menschen Zuritt, die hier gearbeitet haben“, erinnerte Bürgermeisterin Gabriele Schäfer an die Geschichte des Geländes, das zuletzt eine Industriebrache war. „Es ist beeindruckend, was daraus geworden ist.“ Die Kosten für den neuen „grünen Rahmen“ belaufen sich auf ca. 2,1 Millionen Euro, von denen der Bund und das Land NRW knapp 1,7 Millionen Euro aus Mitteln der Städtebauförderung zusteuern. „Bochum zählt zu den Städten, die stark von den Möglichkeiten der Städtebauförderung Gebrauch machen“, sagte Philipp Reckermann, Dezernent bei der Bezirksregierung Arnsberg, vor Ort. „Wenn man ein fertiges Projekt wie dieses hier sieht, weiß man, dass das Geld in Bochum gut investiert ist.“

Rund 4,3 Hektar Fläche stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern des Westends nun als „grüner Rahmen“ mit zahlreichen Sport-, Spiel- und Freizeitangeboten zur Verfügung. Ballspielen, Bolzen, Balancieren, Schwingen, Klettern oder einfach nur auf der Wiese ausruhen und dem Treiben zuschauen: Das alles ist möglich. Ein von Bäumen begleiteter Fußweg verläuft in Ost-West-Richtung. Sitzgelegenheiten laden zum Pausieren ein.

Parallel zum Fußweg kann ein erster Abschnitt des regionalen Radschnellweges RS 1 befahren werden. Dieser wurde vom NRW-Verkehrsministerium gefördert. Dabei wurde im ehemaligen Gleiseinschnitt der Wald wieder aufgeforstet. Im nächsten Schritt folgt der Umbau der Windhausstraße und des südlichen Teils der Stahlhauser Straße zur Fahrradstraße für den RS 1.

Neben dem grünen Rahmen ist im Westen ein großes Regenrückhaltebecken entstanden, das bis zu 16.000 Kubikmeter Wasser fassen kann. Ein Zulaufkanal mit einer Breite von 1,80 Meter führt von der Bessemer Straße zu dem Regenrückhaltebecken. Die dazu erforderlichen Erdarbeiten trugen bedeutend dazu bei, die Gesamtfläche herzurichten und Teilabschnitte zu verfüllen. Aktuell finden am Rückhaltebecken noch Bauaktivitäten statt. Der Fuß- sowie der Radweg und auch die befestigten Spielfelder und Platzabschnitte stehen der Bevölkerung bereits zur Verfügung. Aufgrund von Restarbeiten kann es in den kommenden zwei Wochen jedoch noch einmal zu kurzen Sperrungen kommen.

„Die Stadt hat hier qualitativ hochwertig Raum für die Menschen im Stadtteil geschaffen“, lobte Bürgermeisterin Gabriele Schäfer. „Sie hat dabei soziale Impulse gesetzt und die Menschen im Viertel zusammengeführt.“ Bei den Planungs- und Umsetzungsschritten hat die Stadt die Bewohnerinnen und Bewohner einbezogen. „Dank der Verstetigungsmittel, die uns in Bochum zur Verfügung stehen, können wir diesen Prozess auch nach Abschluss der Bauprojekte weiter durch eine Stadtteilkoordinatorin begleiten“, so Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke. „Wir freuen uns, dass dieser Ort nun Teil des Stadtviertels ist und zu einem Stück Heimat werden kann.“

Zu den Bausteinen des Stadtumbaus im Westend gehören der umgestaltete Springerplatz mit seinem Moltkemarkt, die unter anderem durch ein Fortbildungsinstitut neugenutzte „Bastion“, das Stadtteilzentrum Q1 als Haus für Kultur, Religion und Soziales oder auch der Park der Generationen. Das denkmalgeschützte Torhaus 7 am westlichen Eingang zum neuen „grünen Rahmen“ erinnert noch an die industrielle Geschichte des Ortes. Sein Eigentümer will es in absehbarer Zeit sanieren und neu nutzen. Das würde den „Grünen Rahmen“ weiter bereichern. Neben dem Torhaus laden lange Sitzbänke die Bewohnerinnen und Bewohner ein, unter den neu gepflanzten Bäumen zu verweilen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Pressemitteilung: Stadt Bochum



Fotos: Stadt Bochum

Sonntag, 13. Januar 2019

Neuer zentraler Betriebshof für die Stadt Bochum | Fertig

11.02.2015

In Bochum sollen zwei neue zentrale Betriebshöfe der Stadt entstehen. Die Anzahl wird damit von 17 auf zwei Betriebshöfe reduziert. Dabei geht es um die Standorte Feldmark neben dem Hauptfriedhof (für Friedhofsverwaltung und Freiwillige Feuerwehr) und eine Fläche direkt am Harpener Hellweg, die zum Teil der Stadt und Thyssen-Krupp gehört.

Man rechnet mit ca. 25 Millionen Euro Baukosten. Man plant eine Europa weite Ausschreibung für einen Investor, der die Gebäude für den Betriebshof errichten und an die Stadt weiter vermieten. Dort müssten Einrichtungen für 435 Mitarbeiter sowie Infrastruktur für mindestens 255 Fahrzeuge des Technischen Betriebs geschaffen werden.

Quelle: WAZ - Zentraler Betriebshof soll auf der „grünen Wiese“ entstehen


Update: 07.10.2015

Die Stadt Bochum hat nun den Bau eines zentralen Betriebshofs für die Technischen Dienste ausgeschrieben. Das Einzugsdatum hat die Verwaltung für Sommer 2017 datiert. Die bislang 17 über das gesamte Stadtgebiete verteilten Standorte werden aufgegeben. Nach den Vorgaben der Stadt soll ein Investor die Flächen selbst kaufen, einen Betriebshof planen und im Wege eines Neu- oder Umbaus errichten sowie anschließend an die Stadt Bochum vermieten. Eine Fläche von 32.000 Quadratmeter ist nach Berechnungen der Verwaltung für den Betriebshof nötig.

 Quelle: WAZ - 2017 soll Technischer Betrieb stehen

Update 09.10.2016 

Die Betriebsstellen des Technischen Betriebes sind zurzeit auf 14 Standorte im gesamten Stadtgebiet verteilt. Ziel ist eine Zentralisierung; das hat der Rat der Stadt Bochum beschlossen. Ein Investor will einen Betriebshof nach den Vorgaben der Stadt Bochum neu errichten und anschließend an die Stadt Bochum vermieten. Dazu hatte die Stadt europaweit ausgeschrieben. Das Ergebnis liegt nun vor.

Bis zum Ablauf der Frist sind zwei finale Angebote eingegangen. Diese hat die Verwaltung geprüft. Eines konnte wegen fehlender Akzeptanz der Mietvertragsbedingungen und Überschreitung der geforderten Mietobergrenze nicht gewertet werden.

Das zweite Angebot stammt von der Firma Reinhold Mendritzki Kaltwalzwerk GmbH & Co. KG mit dem Grundstück Obere Stahlindustrie 4. Es erfüllt alle gestellten Anforderungen und schließt ab mit einer Miete von 1.200.000 Euro pro Jahr über 20 Jahre. Damit wird die vorgegebene Mietobergrenze akzeptiert und dies bei einer kurzen Laufzeit.

Bei dem Grundstück Obere Stahlindustrie 4 handelt es sich um ein rund 100.000 m2 großes industrielles Areal, das mit seinen Bestandsbauten ein Stück Bochumer Industriegeschichte darstellt. Das Grundstück ist gut erschlossen, zentral gelegen und verkehrstechnisch für die Belange des Technischen Betriebs hervorragend angebunden, A 448, Bochumer Westkreuz, A 40, Außenring. Bus- und Straßenbahnlinien sind fußläufig in weniger als 400 Metern zu erreichen, zudem verläuft ein Teil des stetig wachsenden Radwegenetzes unmittelbar am Grundstück.

Genutzt werden soll ein circa 16.500 m2 großer Teil des vorhandenen Bestandsgebäudes mit einem vorgelagertem Kopfbau, der entsprechende Büroflächen bietet. Die weiteren Teilflächen sollen weiterhin von der Reinhold Mendritzki Kaltwalzwerk GmbH & Co. KG sowie der Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet GmbH genutzt werden. Die Halle stellt einen zusammenhängenden Wetterschutz für die dort unterzubringenden Fahrzeuge und Maschinen und die Mitarbeiter dar. Nach dem Haus-im-Haus-Prinzip werden einzelne Baukörper mit Nutzungen wie Sozial- und Duschräumen und Werkstätten in die Halle integriert. Hinzu kommen Lager- und Abstellflächen am Rand des Grundstückes.

Der Zuschlag wurde bereits erteilt. Derzeit laufen Detailgespräche zum Abschluss eines entsprechenden Mietvertrags. Nach Abschluss des Mietvertrages und Erteilung einer Baugenehmigung kann der weitere Zeitplan bestimmt werden.  

Pressemitteilung: Stadt Bochum

Siehe auch:  WAZ - Bochums zentraler Betriebshof entsteht in Stahlhausen

Bild: mbn


Update 17.06.2018 

Der Technische Betrieb der Stadt, der die öffentlichen Grün- und Forstflächen, Kinderspielplätze, Sportanlagen, Straßen und Kanäle in Bochum wartet und instandsetzt, hat eine neue Adresse: Ein halbes Jahr früher als geplant nehmen die Leitung und Verwaltung auf dem neuen zentralen Betriebshof an der Oberen Stahlindustrie im Februar 2018 ihre Arbeit auf. Der Umzug aus dem Telekom-Haus in der Innenstadt in das historische Industriegebäude ist in vollem Gang. Der Geruch nach frischer Farbe und neu verlegtem Linoleum liegt in der Luft. 90 Büroarbeitsplätze sind entstanden.

Über die sanierten Flure wuseln Umzugshelfer, in den modern ausgestatteten Räumen richten sich in den nächsten Tagen nach und nach zunächst 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Wenn die Stadt Bochum ab Ende 2018 noch die 15 im Stadtgebiet verteilt liegenden Zweigstellen des Technischen Betriebs an der Oberen Stahlindustrie bündelt, werden 450 Beschäftigte an dem neuen Standort arbeiten.

Kernstück des zentralen Betriebshof wird eine 16.000 Quadratmeter große Halle, in der noch vor wenigen Jahren Schienen und Weichen hergestellt wurden. Hier wird sich in wenigen Monaten nun der Fuhrpark des Technischen Betriebs aufreihen - vom Kanalreinigungsfahrzeug bis zum LKW-Gespann mit Großflächenmähern. Neben Maschinen und Materialien findet auch die Werkstatt ihren Platz, ebenso der Sozialtrakt mit Umkleiden und Sanitärbereichen, der in die Halle eingezogen wird. Vor dem Komplex entstehen ein großes Außenlager und weitere Stellplätze.

Aktuell ist die gigantische Halle noch ohne Dach und Fenster. Die Mendritzki Holding GmbH und Co KG ersetzt diese gerade. Sie hat als Eigentümerin und Vermieterin auch das 1927 für den Bochumer Verein gebaute Haupthaus mit den Büros nach Anforderungen und Plänen des Technischen Betriebs umgebaut.

Das historische Gebäude bleibt nach außen architektonisch erhalten. „Innen ist es komplett verjüngt durch modernste Technik“, erklärt Bernd Brinkmann. Dennoch ist auch hier Industriegeschichte sicht- und spürbar: Fast einen Meter große Kandelaber schmücken das hohe, über zwei Stockwerke offene Foyer aus rotem Klinker. Durch große aufgearbeitete Flügeltüren erreichen Gäste unter anderem den Technischen Betrieb, der das Erdgeschoss und die ersten beiden Obergeschosse bezieht.“

 Pressemitteilung: Stadt Bochum

Update 13.01.2019

Nachdem der Technische Betrieb bereits im Februar 2018 vorzeitig die Verwaltungsräume an dem neuen Standort beziehen konnte, folgt nun der Umzug von 360 weiteren Beschäftigten und damit die Inbetriebnahme der Halle für den städtischen Fuhrpark.

Sie ist mit ihren 215 mal 85 Metern das Herzstück. In ihr stellt der Technische Betrieb den Großteil der Einsatzfahrzeuge unter und bestückt diese für die unterschiedlichen Bau- und Grünarbeiten mit Geräten und Material. Dazu hat die 16.000 Quadratmeter große, ehemalige Industriehalle in den vergangenen Monaten nahezu eine Grunderneuerung erhalten. In ihr sind zudem ein moderner Sozialtrakt mit Umkleiden und Duschen sowie über die gesamte Länge immer wieder kleinere Lagerräume unter anderem für Ersatzteile von Maschinen eingebaut worden.

Neben der Halle entstehen gerade eine Spezialwerkstatt, Waschplätze und Abstellmöglichkeiten für weitere Sonderfahrzeuge. Die Gasse mit den großen Schüttboxen für Werkstoffe wie Sand, Kies und Pflastersteine ist fertig. Und auch die neue Anfahrt über den Kreisverkehr an der Oberen Stahlindustrie ist angelegt. Ab Januar kommt jetzt die Lieferung der Spinde, damit nun nach und nach die 360 betrieblichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den 15 im Stadtgebiet verteilten Altstandorten an den zentralen Betriebshof wechseln können.

Durch diesen Zusammenzug halbiert der Technische Betrieb die Fläche, die er bisher an den verschiedenen Standorten im Stadtgebiet nutzt. Er rechnet durch die Zusammenlegung der vielen kleinen Betriebshöfe zu einem zentralen mit deutlichen Synergieeffekten im Arbeitsablauf. Ziel ist, Betriebskosten unter anderem durch Einsparung bei der Gebäudeunterhaltung zu senken.

Die Stadt Bochum mietet Verwaltungstrakt, Halle und Hof für 1,2 Millionen Euro pro Jahr für eine Dauer von zwanzig Jahren an. Dies ist wirtschaftlich günstiger, als selbst zu bauen. Hinzu kommt, dass die Stadt selbst kein geeignetes städtisches Grundstück besitzt und sich daher nach jahrelanger vergeblicher Suche nach einem zentralen Standort für den Betriebshof für die Mietlösung entschieden hat.

Pressemitteilung: Stadt bereitet Umzug zum zentralen Betriebshof vor