Posts mit dem Label OSTPARK - Neues Wohnen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label OSTPARK - Neues Wohnen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 6. September 2026

Hejmo Bochum: Mehrgenerationenhaus im Ostpark wächst

Hejmo im Ostpark Bochum: Mehrgenerationen-Wohnprojekt wächst in Altenbochum

Im Ostpark-Quartier Feldmark in Bochum-Altenbochum entsteht ein außergewöhnliches Wohnprojekt: Unter dem Namen „Mia, Nia, Via – Hejmo“ realisieren rund 40 Menschen gemeinsam ein Mehrgenerationenhaus. Nach rund fünf Jahren Planung, zahlreichen Veränderungen innerhalb der Gruppe und erheblichen Herausforderungen bei Finanzierung und Baukosten ist das Projekt inzwischen tatsächlich auf der Baustelle angekommen. Im März 2026 begannen die Bauarbeiten.

Am Rand des Ostparks entsteht ein fünfgeschossiges Wohngebäude mit insgesamt 19 Wohnungen. Die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner bilden dabei eine besondere Form der Gemeinschaft: Jeder Haushalt verfügt über seinen eigenen privaten Wohnbereich, gleichzeitig gibt es zahlreiche gemeinsam genutzte Räume. Der Name „Hejmo“ stammt aus dem Esperanto und bedeutet „Heim“. Zusammen mit „Mia, Nia, Via“ – „Mein, Unser, Dein“ – beschreibt er das Grundprinzip des Projekts: individuell wohnen, aber gemeinsam leben.

Mehrgenerationenhaus am Rand des Ostparks

Das Gebäude entsteht am westlichen Rand des Quartiers Feldmark, direkt an einer Stichstraße und mit Blick in Richtung des angrenzenden alten Friedhofs. Die besondere Lage am Rand des Neubauquartiers ermöglicht einen direkten Blick ins Grüne.

Das fünfgeschossige Gebäude wird rund 19 Wohnungen aufnehmen. Die Wohnungen sind unterschiedlich groß und reichen inzwischen von etwa 55 bis 150 Quadratmetern. Die Grundrisse konnten von den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern teilweise individuell mitgestaltet werden.

Vier Wohnungen werden sogar als Maisonettewohnungen über zwei Etagen ausgeführt. Inzwischen ist die letzte Wohnung vergeben.

Bild: Bild: office03 Waldmann & Jungblut Architekten Partnerschaft mbB


Sonntag, 5. November 2023

Ostpark Bochum: 53 Wohnungen an der Immanuel-Kant-Straße fertig

Ostpark Bochum: Mehrfamilienhaus an der Immanuel-Kant-Straße fertiggestellt

Mit dem Mehrfamilienhaus an der Immanuel-Kant-Straße ist eines der ersten und zugleich wichtigsten Bauprojekte des neuen Bochumer Wohnquartiers Ostpark – Neues Wohnen inzwischen abgeschlossen. Das von TOR5 Architekten geplante Gebäude entstand auf dem ersten sogenannten Pioniergrundstück des Ostparks und umfasst heute 53 Wohneinheiten.

Der ursprünglich deutlich kleiner geplante Neubau wurde im Laufe der Projektentwicklung mehrfach verändert. Aus den zunächst vorgesehenen 19 bis 23 Wohnungen wurde schließlich ein deutlich größeres Mehrfamilienhaus mit 53 Wohnungen. Nach Angaben des Architekturbüros TOR5 wurde das Projekt im Zeitraum 2017 bis 2023 realisiert.

Erstes Pionierprojekt für den Ostpark

Der Neubau an der Immanuel-Kant-Straße nimmt innerhalb des Ostparks eine besondere Rolle ein. Das Grundstück war eines der ersten Baufelder, mit denen die Entwicklung des neuen Stadtquartiers zwischen Altenbochum und Laer angestoßen wurde.

Die Stadt Bochum hatte für das rund 1.450 Quadratmeter große Grundstück ein sogenanntes Bestgebotsverfahren durchgeführt. Dabei sollte nicht allein der Kaufpreis entscheidend sein. Auch die städtebauliche und architektonische Qualität sowie wohnungswirtschaftliche und ökologische Aspekte flossen in die Bewertung ein.

Den Wettbewerb konnte das Bochumer Architekturbüro TOR5 Architekten mit seinem Entwurf für sich entscheiden. Das Projekt wurde damit zum architektonischen Auftakt für die weitere Entwicklung des Quartiers Feldmark.

Foto: Tor5 Architekten

Mittwoch, 10. August 2022

Quartiersgarage im Quartier Feldmark

Im Bereich Immanuel-Kant-Straße und Feldmark entstehen zur Zeit die ersten Häuser. Mit der Quartiersplanung wurde auch ein besonderes Verkehrskonzept entwickelt: Das Herzstück der Mobilitätsplanung ist die Quartiersgarage. „Sie entsteht an der Straße Feldmark – schräg gegenüber der „Freiwilligen Feuerwehr Altenbochum“. 

Insgesamt werden in dem Parkhaus 185 Stellplätze entstehen, die ebenfalls für Elektrofahrzeuge geeignet sind. Für 137 Plätze wird die Installation eines Ladepunktes durch den jeweiligen Eigentümer ermöglicht, vorgesehen sind ebenfalls zwei 50 Kilovolt-Ladepunkte. Außerdem gibt es Carsharing-Angebote, 31 Besucherparkplätze und acht Plätze für Fahr- und Lastenräder.

Die große Garage wird in Modulbauweise gebaut und kann bei Bedarf aufgestockt werden. Eine Fassadenbegrünung und eine extensive Dachbegrünung wirken sich positiv auf das Quartiersklima aus – dazu wird Strom durch eine Solaranlage erzeugt. Ebenfalls in die Quartiersgarage integriert werden soll eine Mobilstation der Bogestra mit Leihrädern und Leihlastenrädern.

Dienstag, 9. August 2022

BPD Wohnprojekt Ostpark | In Planung

Der Projekt- und Gebietsentwickler BPD (Bouwfonds Immobilienentwicklung) hat zwei Grundstücke im neuen Bochumer Ostpark erworben. Verteilt auf vier Stadtvillen entstehen insgesamt 44 neue Eigentumswohnungen.

Im April ging BPD als Sieger des Bestgebotsverfahrens der Vermarktungsabschnitte 5 und 7 hervor. Die Jury überzeugte besonders der Einsatz von abwechslungsreichen Fassadenmaterialien, die Farbwahl und begrünten Fassadenbereiche. Insgesamt wurden die Bewertungskriterien der Auslobung überdurchschnittlich umgesetzt. „An dieser prominenten Lage innerhalb des Ostparks wird die durch ein abwechslungsreiches Spiel von horizontal zusammengefassten Öffnungen und geschlossenen Wandflächen belebte Fassade ganz besonders gut zur Geltung kommen“, betont Hannah Trippe, BPD Projektentwicklung Regionalbüro Dortmund. Zusätzlich bietet die nachhaltige Gestaltung der Freianlagen vielseitige Aufenthaltsbereiche mit abwechslungsreichen Möglichkeiten zur Interaktion und Kommunikation für alle Altersgruppen.

Ein umfangreiches Mobilitätskonzept mit Car-Sharing Möglichkeiten, einer Pkw-Ladeinfrastruktur, Leihfahrrädern und attraktiven Abstellmöglichkeiten für die privaten Zweiräder ist ebenfalls vorgesehen. BPD plant, den Bauantrag Anfang 2023 für beide Grundstücke einzureichen. Diese befinden sich in zentraler Lage im Quartier Feldmark, auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei. Der Vertrieb für die Eigentumswohnungen ist für 2023 geplant. Mit der Fertigstellung der neuen Wohnungen rechnet BPD in 2025.

Pressemitteilung: https://www.bpd-immobilienentw…ecke-im-bochumer-ostpark/

Projektseite: https://www.ostpark-bpd.de/






Bilder: © slapa oberholz pszczulny I architekten

Donnerstag, 26. Mai 2022

Diakonie Kita/Wohn-Neubau im Ostpark | In Planung

Das Ostpark-Gelände ist derzeit das größte Wohnentwicklungsprojekt der Stadt Bochum. Im Teilgebiet Feldmark entwickelt die Diakonie Ruhr einen Neubau für eine Kindertagesstätte und barrierearme Wohnungen für Menschen, die bei Bedarf zusätzliche Hilfe und Betreuung durch die Diakonie Ruhr in Anspruch nehmen können. Das geplante Gebäude grenzt direkt an den Campus der EvH an. Hier entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft auch der neue Standort der Hochschule für Kirchenmusik.

Mit dem Neubau eines durch Wohnnutzung erweiterten Kita-Gebäudes wird ein umfassendes kirchlich-diakonisches Gesamtprojekt geschaffen, das in hervorragender Weise den Standort der Evangelischen Hochschule ergänzt. Die Diakonie Ruhr wird den Bau als Investor realisieren und die Wohnungen bewirtschaften. Der Evangelische Kirchenkreis Bochum soll den Betrieb der Kita übernehmen.

Zur Realisierung hat die Diakonie Ruhr, begleitet von der Ev. Kirche von Westfalen, der EvH RWL und dem Evangelischen Kirchenkreis Bochum einen Architekturwettbewerb für das Projekt ausgelobt. Sechs Büros aus der Region wurden zur Teilnahme an dem Wettbewerb aufgefordert. Den ersten Platz belegte der Entwurf der Bochumer Architekten Kemper-Steiner & Partner. „Die gesamte Planung hat ein großes Potential für innovative Nutzung in Richtung viel Generation und viel Kommunikation“, heißt es im Urteil des Preisgerichts.

Die Kindertagesstätte mit fünf Gruppen belegt die unteren Stockwerke des viergeschossigen Gebäudes mit Staffelgeschoss. In den oberen Stockwerken sieht der Entwurf Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen vor. Sie sind zwischen 42 und 60 Quadratmetern groß. Alle Wohnungen sind barrierearm und ermöglichen seniorengerechtes Wohnen. Aber auch alternative Wohnformen wie Mutter-Kind-Wohnen sind denkbar. Der Dialog von Wohnen und Kita findet in den Gemeinschafträumen im ersten Obergeschoss statt. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für 2025 anvisiert.

Das Stadtentwicklungsprogramm „Ostpark – Neues Wohnen“ im Stadtteil Altenbochum mit 1300 neuen Wohneinheiten ist das derzeit größte und ambitionierteste Wohnbauprojekt der Stadt Bochum. Hier entsteht bis 2025 ein zukunftsweisendes, attraktives und sozial ausgewogenes Wohnquartier zwischen Stadt und Landschaft, mit dem ein hoher ökologischer Standard und eine besondere Gestaltungsqualität mit verdichteten urbanen Baustrukturen angestrebt wird.

Pressemitteilung: https://www.evh-bochum.de/arti…rfe-fuer-kita-neubau.html

Bild: Kemper, Steiner & Partner

Sonntag, 22. Mai 2022

Wohnprojekt der Aachener SWG im Ostpark | In Planung

Die Erschließungsmaßnahmen im Quartier Feldmark im OSTPARK sowie die Vermarkung sind weit fortgeschritten. Der erste überregional tätige Investor hat nun den Bauantrag eingereicht. Im westlichen Teil des Quartiers, an der Ecke Immanuel-Kant-Straße und Straße Feldmark, setzt die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft (SWG) ein neues, attraktives Wohnkonzept mit 86 Wohneinheiten um. Voraussichtlich Ende des Jahres soll mit dem Bau begonnen werden. Ab Ende des Jahres baut die Aachener SWG sechs Mehrfamilienhäuser mit 65 Miet- und 21 Eigentumswohnungen sowie eine Bäckerei mit angegliedertem Café und eine Tagespflegeeinrichtung. Im ersten Vermarktungsabschnitt des Quartiers finden mit Wohnungsgrößen von 43 bis 124 Quadratmetern sowohl Alleinstehende, Familien als auch Seniorinnen und Senioren sowie eine Wohngruppe ein neues Zuhause. Knapp die Hälfte der Mietwohnungen werden öffentlich gefördert. Zudem sind alle Wohneinheiten barrierefrei geplant; rund 90 Prozent verfügen über einen förderfähigen Grundriss.


Die neuen Wohneinheiten werden klimaangepasst geplant: So entsteht ein durchdachtes Innenhofkonzept inklusive oberirdischem Entwässerungssystem, Fassadenbegrünung und Photovoltaik auf den Dachflächen. 55 Prozent des gesamten Wärmebedarfs werden über Luftwärmepumpen in Verbindung mit Photovoltaik auf den Dachflächen erzeugt; die Tiefgaragen der Wohneinheiten werden für E-Mobilität vorgerüstet. Und nicht nur menschliche Bewohnerinnen und Bewohner sollen sich im Quartier Feldmark wohlfühlen: Die Gebäudemauern der Aachener SWG werden mit speziellen Ziegeln ausgestattet, die Mauerseglern Platz zum Nisten bieten.

Die Architektur der Mehrfamilienhäuser hat einen individuellen und innovativen Charakter: So wird es eine spannende und abwechslungsreiche Fassadenkomposition mit verschiedenen Materialien und Fensterformaten geben. Zudem soll die Gestaltung der Häuser Elemente des Stadtteils Altenbochum aus der Gründerzeitarchitektur aufnehmen. Der rund 5000 Quadratmeter große Vermarktungsabschnitt war zuvor von der Stadt Bochum und NRW.URBAN über ein detailliertes Bestgebotsverfahren ausgelobt worden. Der Entwurf der Aachener SWG erfüllte sämtliche Bedingungen des Nutzungskonzepts mit den Vergabekriterien Städtebau/Architektur, Ökologie, Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen, Nutzungskonzept und Kaufpreis. Das innovative Gesamtkonzept ist in Zusammenarbeit mit dem Bochumer Architekturbüro dreibund architekten BDA entstanden.

Sobald die Baugenehmigung erteilt ist, kann der Bau der Mehrfamilienhäuser starten. Die Aachener SWG rechnet mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren. Die Vermarktung für private Käuferinnen und Käufer sowie Mieterinnen und Mieter ist noch nicht gestartet.

Pressemitteilung: Bauantrag eingereicht: Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft realisiert Wohnkonzept im Quartier Feldmark im OSTPARK


Bilder: Aachener SWG | dreibund architekten

Dienstag, 22. Februar 2022

Havkenscheider Höhe | Urbane Mobilität der Zukunft im OSTPARK

Stadt Bochum wird vom NRW-Verkehrsministerium für innovatives Projekt im Quartier Havkenscheider Höhe ausgezeichnet

Umweltfreundlicher, flexibler und barrierefrei: Das sind nicht nur die Kernziele des Bochumer Leitbilds Mobilität, sondern auch zentrale Aspekte der Mobilitätsplanungen im OSTPARK, der größten Wohnbauflächenentwicklung in Bochum. In einem landesweiten Wettbewerb wurde die Stadt nun für ihr innovatives und zukunftsweisendes Projekt „Havkenscheider Höhe – höchst mobil“ vom NRW-Verkehrsministerium ausgezeichnet. Es zeigt auf, wie die Verkehrswende im Quartier konkret Gestalt annimmt. „Wir wollen schon heute die Weichen für eine nachhaltige Mobilität von morgen stellen. Deswegen nimmt die Stadt Bochum schon lange klimarelevante Aspekte in den Fokus ihrer Planungen. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Projekt einen wichtigen Meilenstein gelegt haben und unser Konzept für die Havkenscheider Höhe als Blaupause für andere Wohnquartiere der Stadt und der Region dienen kann“, erklärt Eckart Kröck, Leiter des städtischen Planungsamts.

Für eine saubere, flexible Mobilität in Städten: Mit dem Landeswettbewerb will das NRW-Verkehrsministerium Städte bei der Umsetzung von innovativen und zukunftsweisenden Konzepten zur Verbesserung des urbanen Mobilitätssystems unterstützen. Bis 2026 stehen dafür insgesamt 100 Millionen Euro zur Verfügung. Die Projekte, darunter auch der Beitrag der Stadt Bochum, wurden in einem zweistufigen Wettbewerbsverfahren ausgewählt. Schon in der ersten Stufe erkannte die Jury großes Potenzial in der Bochumer Projektskizze: Im Juni 2021 wurde die Stadt Bochum als eine von zehn NRW-Kommunen für die zweite Wettbewerbsstufe qualifiziert. Bis Ende 2021 hat das Bochumer Projektteam den Wettbewerbsbeitrag gemeinsam mit den städtischen Partnern BOGESTRA und VBW sowie den Architekturbüros Mäckler Architekten und Bockermann Fritze IngenieurConsult weiter ausgearbeitet und konkretisiert. Mit Erfolg: Das Verkehrsministerium hat das Projekt „Havkenscheider Höhe – höchst mobil“ im OSTPARK, ausgezeichnet. Als eine von insgesamt sieben Kommunen in NRW kann Bochum bis Ende März einen Antrag auf Förderung des Projektes stellen. „Ich bin begeistert von den Entwürfen und habe bei den Beteiligungsprozessen mit den Menschen vor Ort genau dieselbe Begeisterung wahrgenommen. Es ist großartig, dass wir den nächsten Schritt geschafft haben und der öffentlichen Förderung einen Schritt nähergekommen sind. Das ist und bleibt ein wirklich tolles und fortschrittliches Projekt – getragen von Verwaltung, Politik und den Menschen vor Ort“, betont Andrea Busche, Bezirksbürgermeisterin Bochum Ost.

Die Qualifizierung unterstreicht die Innovation des Projektes und die Vorreiterfunktion, die das Bochumer Quartier damit einnimmt: In der Havkenscheider Höhe entsteht in wenigen Jahren eine moderne Modellregion, die sich zu einer Blaupause für die Stadt Bochum und weitere Städte in der dichtbesiedelten Region entwickeln kann. Bis 2026 wird mit der Havkenscheider Höhe eines der ersten autoreduzierten Quartiere in Bochum entstehen: Die Reduzierung des Flächenbedarfs für den motorisierten Individualverkehr schafft neue öffentliche Räume und reduziert Schadstoff- und Lärmemissionen im Quartier. Die Förderung von modernen Mobilitätsangeboten wie Leihfahrräder, E-Bikes oder Lastenräder bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers nicht nur maximale Flexibilität, sondern die Möglichkeit, auf das eigene Auto zu verzichten und auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Dreh- und Angelpunkt des Bochumer Wettbewerb-Beitrags ist eine Quartiersgarage – hier wird eine Vielzahl der privaten und öffentlichen Stellplätze konzentriert. Die Quartiersgarage ist zentral gelegen und fängt einen Großteil des Autoverkehrs im Osten des Quartiers unmittelbar ab. „Mit der Garage reduzieren wir die Anzahl der Stellplätze und schaffen neue Räume im Wohnquartier. Gleichzeitig entstehen verkehrsberuhigte Bereiche – so wird die Straße zum öffentlichen Raum, die von den Bewohnerinnen und Bewohnern intuitiv für Freizeitaktivitäten genutzt werden kann“, erklärt Patricia Kraus vom Amt für Stadtplanung und Wohnen in Bochum. Dabei ist die oberirdisch gebaute Quartiersgarage so gestaltet, dass sie möglichst viel Flexibilität für eine spätere Umnutzung bietet.

In der integrierten Mobilstation können Bewohnerinnen und Bewohner flexibel zwischen dem eigenen PKW, Carsharing, Fahrrad, E-Bike, Lastenrad oder Bollerwagen wählen und bekommen somit die Möglichkeit, jederzeit Alternativen zum motorisierten Individualverkehr zu nutzen. „An der Mobilstation und zusätzlichen Mobility Points können umweltfreundliche Verkehrsmittel ausgeliehen und teilweise geladen werden. Durch diese Angebote wird die nachhaltige Mobilität im Quartier gefördert und der Umweltverbund gestärkt“, so Patricia Kraus. Die ÖPNV-Anbindungen sowie Bus- und Bahn-Taktungen rund um die Havkenscheider Höhe sind bereits sehr gut, sollen jedoch in Zukunft noch weiter optimiert werden. Denn Ziel ist es, innerhalb von wenigen Minuten von allen Punkten im Quartier in die Bochumer Innenstadt und in die angrenzenden Stadtteile zu gelangen.

Die modernen Mobilitätsangebote fördern die Multimodalität im Quartier: Sie sind sowohl vor Ort in der Mobilitätszentrale am Quartiersplatz als auch online über die Mutti-App des Mobilitätsdienstleisters BOGESTRA buchbar. „Alle Mobilitätsangebote des Quartiers werden dort digital zusammengebracht: ob Leihrad, E-Lastenrad oder Carsharing“, erklärt BOGESTRA-Vorstand Jörg Filter. Die Mobilitätszentrale ist die direkte Anlaufstelle für Information und Beratung zu allen Mobilitätsdienstleistungen in der Havkenscheider Höhe. Ein Quartiersmanager unterstützt die Menschen vor Ort – bei Fragen zur Buchung von Leihfahrzeugen oder Nutzung der MuttiApp. Geplant sind ebenfalls weitere Services wie Akku-Aufladestationen für E-Bikes, eine Paketabholstation, ein Automat mit Fahrradzubehör sowie eine kleine Fahrradwerkstatt.

Dem Radverkehr in der Havkenscheider Höhe wird ein hoher Stellenwert eingeräumt: Die nördliche Erschließungsachse im Quartier wird als Fahrradstraße gebaut und unterstützt damit den Ansatz, den Autoverkehr den nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmenden unterzuordnen. Zahlreiche Fahrradabstellanlagen runden in der Havkenscheider Höhe das Zweiradangebot ab – auch an den Haltestellen wird ein Angebot an Leihrädern geschaffen. Sie bieten einen Anreiz, insbesondere kurze Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Doch auch längere Strecken können mit dem Fahrrad gut bewältigt werden: Das Quartier ist unmittelbar an den regionalen Radweg Parkway Emscher- Ruhr angebunden und ein breiter Radstreifen auf dem Werner Hellweg verbindet die Stadtteile Laer und Werne, den Ümminger See und die Innenstadt. Zusätzlich sollen zwei weitere Radwege auf der ehemaligen Opelbahntrasse südlich von MARK 51°7 entstehen. Somit sind über drei hochwertige Radwegeverbindungen nicht nur die Bochumer Innenstadt, sondern auch die Nachbarstädte und -kreise komfortabel mit dem Fahrrad zu erreichen.

Das Quartier ist nicht nur in puncto Mobilität zukunftsweisend: In der Havkenscheider Höhe entsteht ein klimagerechtes, sozial ausgewogenes Wohngebiet mit viel Aufenthaltsqualität. „Die Havkenscheider Höhe ist das Quartier von Morgen, welches öffentlich geförderten und frei finanzierten Wohnraum klug verbindet – und wir als VBW bauen es. Die Innenhöfe laden zu aktiven Nachbarschaften ein und stärken damit das liebens- und lebenswerte Quartier der Zukunft. Eine natürliche Niederschlagsentwässerung, genügend Abstandsfläche für die Frischluftzufuhr sowie Dachbegrünung der Gebäude sorgen für bessere klimatische Eigenschaften. Dass hier bei der Quartiersarchitektur einfach alles stimmt, ist sofort erkennbar, und damit ein großer Verdienst von Mäckler Architekten“, betont Norbert Riffel, Geschäftsführer VBW Bauen und Wohnen GmbH.

„Das Projekt ‚Havkenscheider Höhe – höchst mobil‘ bietet in seiner Gesamtheit flexible urbane Mobilität. Ein vielfältiger, gut aufeinander abgestimmter Mobilitätsmix ermöglicht es den Bewohnerinnen und Bewohnern, in nur wenigen Minuten haustürnah von A nach B zu kommen“, sagt Eckart Kröck, Leiter des Bochumer Amtes für Stadtplanung und Wohnen. „Die Auszeichnung vom Ministerium unterstützt unsere Vision weiter, neue urbane Mobilität in ganz Bochum und darüber hinaus Wirklichkeit werden zu lassen.“

Pressemitteilung: Stadt Bochum





Bilder: Mäckler Architekten

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Ostpark - Neues Wohnen - Abriss der alten Stadt-Gärtnerei

Der Ostpark startet in die Umsetzungsphase: Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke hat am Dienstag, 15. Oktober, den Startschuss zur Niederlegung der letzten Mauern der alten Stadtgärtnerei in der Feldmark gegeben und damit symbolisch eine neue Phase des Modellprojektes eingeleitet. Nach sorgfältiger Planung startet das Projekt Ostpark jetzt in die Umsetzungsphase: Der Bebauungsplan befindet sich in der Offenlage, das Mobilitätskonzept für die Feldmark ist fertig und auch die Entwürfe für die Infrastruktur liegen vor. Die Abbruchbagger für die ehemalige Stadtgärtnerei sind angerollt. Der Abriss der teils eingefallenen Gebäude auf dem seit Jahren brachliegenden Gelände macht den Weg frei für das erste der beiden Quartiere im Ostpark: das neue Wohnquartier Feldmark mit 650 Wohneinheiten.

Auf dem Areal der ehemaligen Stadtgärtnerei sowie angrenzenden Flächen sollen moderne und vielfältige Wohnformen entstehen – von der Stadtvilla bis hin zum urbanen Mehrfamilienhaus, 30 Prozent davon im geförderten Wohnungsbau. Alle neuen Bauten werden entlang einer klaren Siedlungskante und konsequent zum Grün hin ausgerichtet. Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke: „Das Projekt Ostpark schafft für die Stadt Bochum die Möglichkeit, zu wachsen, ohne ein weiteres Ausfransen der Stadtränder zu befördern. Das Quartier Feldmark ist eine sinnvolle Verdichtung in einer innenstadtnahen Lage und wird durch vielfältige Wohnangebote attraktiv für unterschiedlichste Zielgruppen sein – von Studierenden über junge Familien bis hin zu Älteren.“ Auch Einrichtungen der benachbarten Evangelischen Hochschule, ein Studierendenwohnheim und eine Kita sowie ein Bauabschnitt für selbstverwaltete Wohnprojekte sind im Quartier Feldmark geplant.

Fast die Hälfte der Gesamtfläche von insgesamt 25 Hektar im Ostpark sind für Grün- und Freianlagen mitsamt einem neuen Bachlauf vorgesehen: ein attraktives Naherholungsgebiet und Frischluftreservoir für die Stadt. Die Gestaltungsvorgaben für Bauherren sehen eine konsequente Dachbegrünung und eine oberirdische Regenwasserableitung über den Bachlauf vor, was klimatische Verhältnisse und Aufenthaltsqualität gleichermaßen verbessern wird.

Bei der Umsetzung wird die Stadt Bochum von NRW.URBAN als treuhänderischer Entwicklungsträger unterstützt. Die landeseigene Gesellschaft übernimmt insbesondere die Vermarktung der unbebauten Grundstücke und koordiniert die Herrichtung und Erschließung des Geländes für das Quartier Feldmark sowie des Entwässerungssystems für das Gesamtareal im Ostpark.

Als nächstes stehen Arbeiten zur Baufeldfreimachung an, wie z.B. Abtragung der Bodenmieten und Entfernung von Bewuchs. Außerdem finden derzeit Baugrund- und Bodenuntersuchungen auf der Fläche statt, die Grundlage für das Bodenmanagement sind. Der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan 900 - Ostpark / Feldmark soll im 1. Quartal 2020 gefasst werden. Voraussichtlich ab dem kommenden Frühjahr erfolgt schrittweise die Vermarktung der Grundstücke. Das Vermarktungskonzept wird Ende des Jahres den politischen Gremien öffentlich vorgestellt. Zuerst werden die Grundstücke für Wohngruppen veräußert, anschließend erfolgt die Vermarktung der Grundstücke ab der zweiten Jahreshälfte 2020 dann schrittweise einhergehend mit der Fertigstellung des Bebauungsplans und dem Bau der Erschließungsanlagen.

Das Gesamtprojekt Ostpark – Neues Wohnen ist mit 25 Hektar zwischen den Stadtteilen Altenbochum und Laer sowie 1.300 geplanten Wohneinheiten die größte Wohnbauflächenentwicklung in Bochum. Stadtbaurat Bradtke betont, dass dem neuen Quartier keine ökologisch wertvollen Freiflächen geopfert werden, da sich die Bauflächen nahezu vollständig auf Brachflächen und baulich vorgeprägte und vorgenutzte Bereiche beschränken. „Der Ostpark ist ein Beispiel für eine zukunftsweisende Stadtplanung, die das Ziel einer sozialen Wohnungspolitik und der Klimaanpassung verfolgt“, so Dr. Bradtke.

Pressemitteilung: Stadt Bochum - Abriss der alten Stadt-Gärtnerei macht den Weg frei für neues Wohnen im Ostpark

Mittwoch, 29. August 2018

Neubau zentrale Friedhofsunterhaltung und Feuerwehr | Fertig

An der Feldmark haben die Bauarbeiten für den neuen Gebäudekomplex der zentralen Friedhofsunterhaltung und der Feuerwehr Altenbochum begonnen. Mit dem offiziellen ersten Spatenstich gab Oberbürgermeister Thomas Eiskirch den Startschuss für das Bauvorhaben, das Anfang 2019 abgeschlossen sein soll.

Künftig werden hier rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung tätig sein, auch ihr Fuhrpark mit rund 20 Fahrzeugen und das Materiallager finden hier Platz. Bislang ist die Friedhofsverwaltung auf 20 Standorte im gesamten Stadtgebiet verteilt. Gleichzeitig zur Errichtung des Neubaus werden die bestehenden Gebäude am Zentralfriedhof umgebaut und modernisiert.

Im neuen Komplex an der Feldmark findet auch die Feuerwehr Altenbochum ein neues Zuhause, das dringend benötigt wurde. Das neue Gerätehaus bietet 600 Quadratmeter Nutzfläche für die Löscheinheit und die Jugendfeuerwehr sowie vier Stellplätze für die Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr.

Pressemitteilung: Stadt Bochum

Siehe auch WAZ - Baubeginn für neue Feuerwache und Friedhofsverwaltung


Update 29.08.2019

Am Hauptfriedhof auf der Feldmark entsteht ein neuer, zentraler Betriebshof für die Friedhofsverwaltung sowie ein neues Feuerwehrgerätehaus für die Löscheinheit Altenbochum-Laer und deren Jugendfeuerwehr. Am Mittwoch, 29. August wurde das Richtfest für die Neubauten gefeiert.

Mit dem Neubau steht der Friedhofsverwaltung des Technischen Betriebes zukünftig ein zentraler Betriebshof mit Lager- und Arbeitsplatz zur Verfügung: Von dort aus werden die rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voraussichtlich ab Sommer 2019 alle Aufgaben des Friedhofs- und Bestattungswesens am Hauptfriedhof wahrnehmen und so auch sämtliche Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern direkt vor Ort klären können.

Die Löscheinheit Altenbochum-Laer der Freiwilligen Feuerwehr und deren Jugendfeuerwehr können voraussichtlich ab Frühjahr 2018 auf über 600 Quadratmetern ihre Ausrüstung und Geräte im neuen Feuerwehrwehrgerätehaus auf dem neusten Stand der Technik unterbringen. Der neue Standort an der Feldmark bietet dem Technischen Betrieb und der Löscheinheit Synergie-Effekte: Künftig werden sie Lager- und Parkplätze gemeinsam nutzen und so näher zusammenrücken. Die Kosten für den Neubau liegen bei rund 9,5 Millionen Euro.

Pressemitteilung: Stadt Bochum

Mittwoch, 4. Juli 2018

Mehrfamilienhäuser Havkenscheider Straße | In Bau

An der Havkenscheider Straße gegenüber dem Sportplatz befindet sich das so genannte erste Pioniergrundstück für das Ostpark Projekt. Ein Investor hat das Grundstück erworben und beabsichtigt dort zwei Mehrfamilienhäuser zu errichten. Voraussichtlich 50 % der Wohnungen sollen im geförderten Wohnungsbau errichtet werden. Die Erdarbeiten dafür sind abgeschlossen. In kürze soll mit dem Hochbau begonnen werden.

Bild: Stadt Bochum | Standort des Pioniergrundstücks Havkenscheider Straße - orange umkreist

Sonntag, 2. August 2015

OSTPARK - Neues Wohnen | In Planung

Die meisten Städte in der Metropole Ruhr können trotz Einwohnerverlusten weiterhin eine hohe Nachfrage nach Wohnungen im Neubaubereich vorweisen. Insbesondere ist es notwendig für bestimmte Zielgruppen weiterhin als Wohnstandort interessant zu bleiben, deshalb ist es unabdingbar neue Wohnbauflächen auszuweisen.

In der Metropole Ruhr wird derzeit eine Reihe von interessanten Wohnungsbauprojekten mit zum Teil beträchtlichen Wohneinheiten realisiert.

Hier eine Auswahl der größten Wohnbauflächen:

  • Dortmund Phönixsee, ca. 2000 Wohneinheiten
  • Dortmund Hohenbuschei, ca. 960 Wohneinheiten
  • Gelsenkirchen Graf Bismarck, ca. 700 Wohneinheiten
  • Essen Universitätsviertel, ca. 500 Wohneinheiten
  • Bottrop Siedlung Schultenkamp, ca. 475 Wohneinheiten
  • Mülheim a. d. Ruhr Ruhrbania, ca. 250 Wohneinheiten 

Auch in Bochum zeigt die Nachfrage bei den aktuellen Wohnungsbaustandorten (Dorneburger Mühlenbach oder Quartier 100), dass Bedarf an neuen, attraktiven Wohnlagen besteht. Im Vergleich zu den Nachbarstädten ist das Angebot aber zu gering. Deshalb soll in den beiden Stadtteilen Altenbochum und Laer ein neues Wohnquartier mir ca. 1000 neuen Wohneinheiten entstehen.

Es ist eine Vielfalt an verschiedenen Wohnungstypen vorgesehen, die ein breites Nachfragespektrum abdecken sollen. Mit dem Großprojekt ''OSTPARK'' soll ein bislang in Bochum nicht vorhandenes Angebot an Wohnflächen entstehen, das dazu beitragen wird, Wohnbevölkerung an die Stadt Bochum zu binden, und für neue Zielgruppen attraktiv zu werden, gerade auch im Hinblick auf künftige Arbeitsplatzangebote auf den Flächen des Opel-Werks I.

Quelle: Stadt Bochum

Bild: Stadt Bochum

Das Plangebiet lässt sich räumlich in drei verschiedene Bereiche mit insgesamt rund 1000 Wohneinheiten gliedern:

 Quartier Feldmark

In dem innenstadtnahen Teil rund um den Friedhof Altenbochum mit dem Gelände der früheren Stadtgärtnerei und der Evangelischen Fachhochschule soll das Quartier „Feldmark“ entstehen.

Quartier Havkenscheider Park

In den mittleren Teil zwischen Sheffield-Ring und Havkenscheider Straße sind aktuell verschiedene freiraum- und freizeitorientierte Nutzungen vorhanden. Langfristig gesehen soll der Sportplatz an der Havkenscheider Straße in einen neuen, hochwertigen Sportpark im Norden des Plangebietes verlagert werden. Die freiwerdende Fläche soll dann Raum für Wohnungsbau bieten. Im Rahmenplan wird dieser Bereich als „Quartier „Havkenscheider Park“ bezeichnet.

Quartier Havkenscheider Höhe

In dem östlichen Teil, der an den Häusern am Werner Hellweg anknüpft und dann in den offenen Landschaftsraum des Havkenscheider Tals übergeht liegen die Brachflächen für die es bereits einen Bebauungsplan aus dem Jahr 2000 gibt, der aber nie umgesetzt worden ist. Mit der Rahmenplanung wurde eine neue städtebauliche Struktur entwickelt, die zu vermarktungsfähigen Baugrundstücken führen soll. Dieser Teil hat im Rahmenplan die Bezeichnung „Havkenscheider Höhe“ bekommen.

Bild: Stadt Bochum

Bei allen vorgesehenen Bauflächen handelt es sich um die Wiedernutzung von Brachflächen, die zudem städtebaulich integriert sind. Es werden keineswegs zusätzliche Flächen von der „freien Landschaft“ bebaut. Die Nähe zur Innenstadt und zu Stadtteil- und Nahversorgungszentren sowie die gute Anbindung an überregionale Straßen und den ÖPNV sind für die Entwicklung von Wohnstandorten äußerst günstig.

Hinzu kommt aktuell die Perspektive für eine gewerbliche und wissenschaftsorientierte Neunutzung auf den Flächen des Opel-Werks I: Diese neuen Nutzungen ziehen in der Umgebung einen Bedarf an Wohnraum unterschiedlicher Größe und Qualität nach sich. Durch die gleichzeitige Entwicklung der Wohnquartiere und der Opel-Flächen wird ein starker Impuls für die Aufwertung und Belebung des Gesamtraums Altenbochum und Laer erwartet.

Quelle: Stadt Bochum


Update 04.12,2014

Das Quartier Feldmark soll als Erstes realisiert werden. Die beiden anderen Quartiere werden zunächst nicht mit einer konkreten Umsetzungsplanung versehen, sondern diese werden erst mittelfristig realisiert. Die Evangelische Fachhochschule und der Friedhof Altenbochum bilden die zentralen Impulsgeber für die Entwicklung des Quartier Feldmark. Der Friedhof wird als wichtiger landschaftlicher Bestandteil des zukünftigen Quartiers besonders herausgestellt. Umrahmt wird der Park von drei eigenständigen Siedlungsräumen, die jeweils klare Raumkanten zum Park hin definieren.

An der Fachhochschule soll der zentrale Campusplatz als räumlicher Ankerpunkt fungieren. In den westlichen Bauabschnitten an der Immanuel-Kant-Straße sieht der Rahmenplan eine überwiegend geschlossene Bauweise mit viergeschossigen Wohngebäuden, und zum Park hin eine stärkere Auflockerung in Form von Stadtvillen vor.

Im östlichen Bauabschnitt am Sheffield-Ring sind bislang drei unterschiedliche Gebäudetypen vorgeschlagen worden (energetisch optimierte Atriumhäuser, Reihenhäuser und viergeschossige „Townhouses“ entlang des Sheffield-Rings als Lärmschutzbebauung für die übrigen Bereiche).

Im südlichen Bauabschnitt rund um den Eichendorffweg ist eine Bebauung in aufgelockerter Bauweise vorgesehen und soll damit den Übergang zum südlich angrenzenden Gebäudebestand volziehen. Es ist eine offene Bauweise mit überwiegend viergeschossigen Stadtvillen zur Grünfläche hin vorgesehen. Zum Eichendorffweg hin sind zweigeschossige Doppelhäuser geplant.

Großes Interesse an der Umsetzung der Pläne hat auf jeden Fall die Evangelische Fachhochschule, die westlich im ''Quartier Feldmark'' liegt. Wie die Stadtverwaltung berichtete, plant sie eine eigene Kita und Wohnungen für Studenten.

Quelle: Ruhrnachrichten / Stadt Bochum


Bild: Stadt Bochum

Bild: Stadt Bochum

Update 02.08.2015

Ende Juni wurde ein überarbeiteten Rahmenplan für das Wohnquartier vorgestellt. Demnach werden Altenbochum und Laer zu einem Schwerpunkt der Wohnbaulandentwicklung in Bochum: Zunächst werden nur die Quartiere Feldmark und Havkenscheider Höhe entwickelt. Insgesamt werden nun ca. 850 Wohneinheiten realisiert. Der mittlere Teil – Havkenscheider Park – mit der angedachten Überbauung der Bezirkssportanlage an der Havkenscheider Straße wird zunächst nicht verwirklicht. Man wolle zuerst schauen, wie sich die Situation auf dem Wohnimmobilienmarkt entwickelt.

Quelle: WAZ - Ostpark wird kleiner als geplant