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Donnerstag, 10. September 2026

O-Werk Bochum: BrainLabs 1+2 – Büro- und Laborneubau auf MARK 51°7

O-Werk Campus Bochum: BrainLabs 1+2 auf MARK 51°7

Büro- und Laborneubauten in Bochum stehen vor schwierigerem Vermietungsmarkt

Auf dem ehemaligen Opel-Werksgelände in Bochum-Laer entsteht mit dem O-WERK | CAMPUS ein Technologie- und Innovationsquartier. Ein weiterer Baustein der Entwicklung sind die BrainLabs 1+2 an der Suttner-Nobel-Allee.

Die beiden L-förmigen Neubauten bilden den dritten Bauabschnitt des O-Werk Campus. Zusammen entstehen rund 15.000 m² Bruttogrundfläche auf sechs Geschossen. Vorgesehen sind moderne Büroflächen sowie flexibel nutzbare Werk- und Laborbereiche. Zwischen den beiden Gebäuden ist ein begrünter Innenhof vorgesehen, der als Quartiersplatz und Treffpunkt für die Nutzer dienen soll.

Flexible Nutzung für Büros, Labore und Gewerbe

Das Konzept der BrainLabs unterscheidet sich bewusst von einem klassischen Bürogebäude. Vor allem die Erdgeschosse sollen möglichst flexibel genutzt werden können.

Vorgesehen sind unter anderem Fitnessangebote, kleinere Einzelhandelsflächen, Praxen, Kreativwerkstätten, Showrooms, Service- und Werkstattflächen, Gastronomie sowie Laborbereiche. In den Obergeschossen sind moderne Büroarbeitswelten und weitere Laborflächen vorgesehen.

Durch diese Mischung sollen die Gebäude unterschiedliche Unternehmen aus Technologie, Forschung, Entwicklung und wissensintensiven Dienstleistungen ansprechen.

Bild: Landmarken AG


Dienstag, 2. Mai 2023

O-Werk - Campus | Bauabschnitt 2 | BrainFactory | In Bau

Direkt am künftigen Kreisverkehr wird sich der zweite Bauabschnitt mit 2-3 Bürogebäuden und einem Parkhaus gruppieren. Insgesamt sollen in den drei (2) 6 geschossigen Gebäuden bis zu 20.000 qm Bürofläche entstehen. Baubeginn könnte je nach Vermarktung bereits dieses Jahr erfolgen. Dort soll auch das neue Bürokonzept der Landmarken AG ''Spirit-Offices'' umgesetzt werden. Zu diesem Gebäude wurde nun der Entwurf veröffentlicht. Dort sind neben flexiblen Büroflächen auch ein Cafe und Fitnessstudio geplant. Das Design wurde von New Yorker Büro HWKN konzipiert. Nun ist das erste Gebäude des zweiten Bauabschnitts in die Vermarktung gegangen. Es entsteht ein 6 geschossiges Bürogebäude mit ca. 8400 qm Bürofläche. Projektname ist BrainFactoty Bochum.



Bilder: Landmarken AG

Update 08.02.2023

Vor wenigen Tagen hat der Investor Landmarken AG die Baugenehmigung für den Bau des Bürogebäudes BrainFactory erhalten. Goldbeck als Generalunternehmer hat bereits begonnen die Baustelle einzurichten, so dass der Baubeginn unmittelbar bevorsteht.

Auch der Hauptmieter für den Neubau wurde gefunden. Im Sommer 2024 wird die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) als Hauptmieter rund 7.000 Quadratmeter in dem Büroneubau beziehen. Die BG RCI zählt als gesetzliche Unfallversicherung rund 36.000 Mitgliedsbetriebe mit etwa 1,6 Mio. Versicherten. Der Standort Bochum ist einer von vier Hauptverwaltungsstandorten, die die bundesweit agierende Berufsgenossenschaft betreibt. Aktuell befindet sich die Bochumer Verwaltung noch in einem Altbau am Waldring 97. Rund 350 Mitarbeitende ziehen 2024 zum O-WERK | CAMPUS, der Mietvertrag ist mit 20 Jahren plus Verlängerungsoption langfristig ausgelegt.

Der Neubau entsteht nach dem Effizienzhausstandard EG 40. So wird die Wärmeversorgung des Gebäudes – als eines der ersten in NRW – durch die Anbindung an unterirdisches Grubenwasser standortoptimiert mit Geothermie abgedeckt. Integriertes Energiemonitoring und intelligente Haustechnik reduzieren den Verbrauch, Strom wird durch Solaranlagen auf dem Dach produziert. Als Generalunternehmer für den Bau hat die Landmarken AG die Goldbeck West GmbH mit ihrer Niederlassung in Bochum gewonnen. Die Außenraumplanung kommt vom Büro Kraftraum, das den Innenhof als „Urban Jungle“ mit ganz viel Grün gestalten wird.

Foto: hanbrohat | Baustelle im Januar 2023

Update 02.05.2023

Am Freitag wurde der Grundstein für die BrainFactory Bochum gelegt, das erste Spirit Office der Landmarken AG im Ruhrgebiet. Hauptmieter wird die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI), die rund 7.000 Quadratmeter in dem Neubau beziehen wird. 1.400 Quadratmeter mit Dachterrasse sind noch verfügbar.

Die BrainFactory gehört zum zweiten Bauabschnitt des O-Werk | Campus auf MARK 51°7, dem ehemaligen Opel-Werksgelände. In dem Neubau mit spektakulärer Fassade wird das Bürokonzept Spirit Offices realisiert, das die Landmarken AG gemeinsam mit Mathias Hollwich entwickelt hat. „Das Büro als reiner Arbeitsort der Aufgabenerfüllung hat ausgedient. Die besten Mitarbeiter erwarten von ihren Arbeitgebern ein positives Arbeits- und Gemeinschaftserlebnis an inspirierenden Orten mit einer hohen Identität“, sagt Jochen Hermanns, Mitglieder der Landmarken-Geschäftsleitung. „Dass die BG RCI auf einen Schlag 84 Prozent des Objekts belegen wird, ist ein großer Vertrauensbeweis in unser Spirit-Office-Konzept, das wir hier umsetzen.“

Das Konzept basiert auf den vier Säulen „Intelligence“, „Happy & Healthy“, „Community“ und „Respect Nature“. Diese stehen für ein digitales Haus, das mitdenkt, das Gesundheit durch Bewegungsmöglichkeiten und den Einsatz von gesunden Materialien fördert und das durch viele Dienstleistungen und Gemeinschaftsflächen das Wir-Gefühl stärkt. Der Respekt für die Natur drückt sich durch nachhaltige Bauweise und ein klimaschonendes Energiemanagement aus.

Als Generalunternehmer hat Goldbeck mit der Niederlassung Bochum die Baustelle übernommen. „Wir schaffen hier gemeinsam ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Gebäude mit smartem Innenleben – das macht einfach Spaß“, sagt Niederlassungsleiter Ulrich Luh. „Danke an Landmarken für die partnerschaftliche Zusammenarbeit!“ Im Februar begannen die Erdarbeiten, die Bauarbeiten laufen nach Plan. Ab Mitte Mai werden die Außenwände des Gebäudes montiert. Geplant ist, dass die 5. Etage im Rohbau bis Anfang August stehen soll.

Pressemitteilung: O-WERK | CAMPUS auf MARK 51°7: Start für die BrainFactory Bochum

Donnerstag, 20. Oktober 2022

O-Werk | Campus | Bauabschnitt 1 | In Bau

Es ist ein Meilenstein für das Quartier MARK 51°7: Am Dienstag wurde der Grundstein für den O-WERK | CAMPUS gelegt, den die Landmarken AG auf dem ehemaligen Opel-Werksgelände entwickelt. In mehreren Bauabschnitten sollen hier bis zu 70.000 Quadratmeter Bürofläche entstehen. Die geplanten Neubauten werden sich mit dem ehemaligen Verwaltungsgebäude des Autobauers, das Landmarken bereits zum O-WERK umgewandelt hat, zu einem modernen Bürocampus verbinden.

Der erste Neubauabschnitt, entworfen von HPP Architekten, wird aus drei Gebäuden gegenüber dem O-WERK bestehen. Als Generalunternehmer wurde Implenia gewonnen, die Fertigstellung ist für Ende 2022 geplant. Den Großteil der Flächen wird die VIACTIV beziehen, weitere Mieter stehen kurz vor dem Abschluss ihrer Verträge. Die gesetzliche Krankenkasse hat den O-WERK | CAMPUS mit seinen offenen Bürostrukturen, Freiflächen und grünen Innenhöfe für ihre neue Unternehmenszentrale gewählt, weil sie auch den Quartiersgedanken schätzt, der mit dem O-WERK | CAMPUS auf MARK 51°7 umgesetzt wird. Ein zentraler Platz wird den historischen Bestand mit den neuen Gebäuden verbinden. Ein Mix aus Versorgung und Kita, Grünflächen und Architektur, aus Begegnung und Entspannung soll eine einmalige Aufenthaltsqualität erzeugen.

Für das gesamte Gelände, das perfekt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden wird, wurde ein Energiekonzept entwickelt, das Wärme unter Einsatz von Geothermie aus den alten Kohlegruben gewinnt. Ladesäulen für Elektroautos werden breitflächig im Areal platziert und ergänzen das innovative Energie- und Mobilitätskonzept. Der Aufbau eines leistungsstarken Glasfasernetzes schafft dafür die Voraussetzung.

Der gesamte O-WERK | CAMPUS soll mit dem anerkannten LEED-Zertifikat in Gold für besonders nachhaltige Immobilien zertifiziert werden. Erreicht wird dies zum Beispiel durch smarte, zukunftsweisende Gebäudetechnik und erneuerbare Energiekonzepte. Unter anderem wird Landmarken die extensiv begrünten Dächer auch zum Aufstellen von Photovoltaik-Anlagen nutzen.

Der zweite Bauabschnitt des O-WERK | CAMPUS an der nördlichen Seite des O-WERKs sieht bis zu drei weitere Bauteile vor, die ab Ende 2023 sukzessive fertiggestellt werden sollen. In einem dritten Bauabschnitt, für den die Landmarken AG zusätzliche 16.000 qm Fläche erworben hat, könnten zwei weitere Gebäude entstehen. Zwei Parkhäuser gehören ebenfalls zum Konzept des Campus.

Bereits fast fertiggestellt ist das O-WERK. Die denkmalgeschützte ehemalige Opelverwaltung ist nun ein Hot Spot für Innovationen. Als erster Mieter hat babymarkt.de seine neuen Räume bezogen. Die Ruhr-Universität Bochum übernimmt gerade sukzessive ihre Flächen, in die unter anderem das Zentrum für Entrepreneurship Innovation Transformation (CEIT), das Gründungszentrum für angewandte Pastoralforschung (ZAP) und die Akademie einziehen werden, um den Studierenden praxisnahe Lehre, anwendungsorientierte Forschung sowie konkrete Hilfe für Ausgründungen von Spin-offs und Start-ups zu bieten. Im Rahmen der Innovationswerkstatt Worldfactory entsteht im O-WERK der Ankerpunkt für ein technologieorientiertes Wissenschafts- und Gründerquartier. Mit Beginn des Wintersemesters soll der Betrieb starten.

Pressemitteilung: https://www.bochum2022.de/news…o-werk-campus-ist-gelegt/



Bilder: Landmarken AG / HPP Architekten


Update 14.02.2021

Nun wird offiziell über zwei weiteren Mieter im Gebäude der ersten Bauabschnitts berichtet. Neben der Viactiv Krankenkasse werden die beiden Universitäts-Spin-Offs VMRay und Physec, zwei in Bochum gegründete Spezialisten für Cyber-Sicherheit in den Neubau einziehen. VMRay mietet dafür insgesamt ca. 2.710 Quadratmeter Fläche, die sich über drei Obergeschosse erstrecken und eine Dachterrasse mit Blick auf das Quartier beinhalten. Physec siedelt sich auf ca. 930 Quadratmetern im zweiten Obergeschoss der Ideenschmiede 3 an. Im Oktober 2020 war der Grundstein für die Ideenschmiede gelegt worden, für Ende 2022 ist der Einzug der Mieter geplant. Insgesamt siedeln die drei Unternehmen in der Ideenschmiede rund 1.000 Arbeitsplätze an. Mit denen im O-Werk macht das schon jetzt ca. 1.600 in den Landmarken-Projekten an dem ehemaligen Industriestandort.

Quelle: MARK 51°7 Bochum: Techies ziehen auf den O-WERK | CAMPUS


Baustelle im Februar 2021

Baustelle im Mai 2021

Baustelle im Mai 2021

Baustelle im September 2021

Update 06.12.2021

Die Rohbauten der drei Gebäude mit bis zu sechs Stockwerken stehen bereits, am Donnerstag 02.12.21 wurde Richtfest gefeiert. Mit der Viactiv Krankenkasse und den beiden junge Tech-Unternehmen VMRay und Physec stehen drei Mieter bereits fest. 21.000 Quadratmeter modernste Bürofläche umfasst der erste Bauabschnitt, der ganze Campus wird nach Fertigstellung rund 80.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche bieten. Damit ist er ein bedeutender Pfeiler der Quartiersentwicklung auf MARK 51°7. Eine Projektentwicklung, die ein großes Richtfest verdient hätte, doch die geplante Sause musste deutlich eingedampft werden.

Im Oktober 2020 war der Grundstein für die „Ideenschmieden“ gelegt worden, für Ende 2022 ist der Einzug der Mieter geplant. Entworfen wurde das Ensemble von HPP Architekten. Weil 1.500 Quadratmeter Mietfläche bereits reserviert sind, stehen Interessenten noch rund 1.600 Quadratmeter zu Verfügung. Einen Großteil der Fläche wird die Viactiv belegen, die rund 14.000 Quadratmeter anmietet. VMRay (ca. 2.700 Quadratmeter) und Physec (ca. 930 Quadratmeter), beides Spezialisten für Cyber-Sicherheit, sind ehemalige Start-Ups der Ruhr-Universität Bochum, die im benachbarten O-WERK unter anderem die Innovationswerkstatt Worldfactory angesiedelt hat und dort den Ankerpunkt für ein technologieorientiertes Wissenschafts- und Gründerquartier setzt. Beide Unternehmen wollen die nächsten Schritte ihrer Entwicklung machen und sind überzeugt, auf dem innovativen Campus das richtige Umfeld für eine erfolgreiche Zukunft gefunden zu haben.

Insgesamt siedeln die bereits feststehenden Mieter in den Ideenschmieden und dem O-WERK, darunter auch der Online-Fachhändler babymarkt.de, rund 1.600 Arbeitsplätze an dem ehemaligen Industriestandort an. Viele weitere sollen hinzukommen. Die nächsten Bauabschnitte des O-WERK | CAMPUS sind bereits in Planung, im zweiten soll unter anderem die BrainFactory entstehen, ein Projekt aus der Landmarken-Reihe Spirit Offices. Das nachhaltige Bürokonzept wird neben innovativen Arbeitswelten auf dem Campus unter anderem ein Café mit Kaffeerösterei und ein Gym ansiedeln – als Beitrag zu einem Quartier, das mit vielen Services, Gastronomie- und Freizeitangeboten die Work-Life-Balance der hier Arbeitenden und Forschenden in den Fokus nimmt.

Nach Fertigstellung wird der O-WERK | CAMPUS bis zu 80.000 Quadratmeter moderne Arbeits- und Forschungsflächen bieten. Rund 14.000 davon wurden im O-WERK bereits bezogen. Ein ergänzender Mix aus Versorgung, Kita und Grünflächen schafft Quartiersatmosphäre rund um einen zentralen Platz, der den historischen Bestand mit den neuen Gebäuden verbinden wird. Mit smarter Gebäudetechnik und einem Erneuerbare-Energien-Konzept strebt Landmarken das anerkannte LEED-Zertifikat in Gold für besondere Nachhaltigkeit an. Für das gesamte Gelände mit guter ÖPNV-Anbindung und einem leistungsstarken Glasfasernetz wurde ein Energiekonzept entwickelt, das Wärme unter Einsatz von Geothermie aus den alten Kohlegruben gewinnt.

Pressemitteilung: Landmarken feiert Richtfest auf MARK 51°7 in Bochum


Update 04.01.2022

Inzwischen ist der Großteil der Fenster eingesetzt, so dass auch die ersten Fassadenteile montiert werden können. Wie es aussieht wird nun Landmarken AG selbst einen Teil der Fläche im Neubau belegen, zumindest sind sie auf der O-Werk Campus Homepage als Mieter gelistet. Außerdem wurde bereits im November 2021 die benachbarte Fläche an Goldbeck übergeben. Der Totalunternehmervertrag mit GOLDBECK wurde Ende September erfolgreich zum Abschluss gebracht. Das Bauunternehmen wird auf dem Grundstück ein mehrgeschossiges, offenes Parkhaus mit 545 Stellplätzen, Ladestationen und einem innovativen Smart Parking System errichten. Zum Schluß noch ein aktuelles Foto vom O-Werk Campus.


Update 20.10.2022

Der erste Bauabschnitt des O-Werk Campus ist fast fertiggestellt. Die Fassade wird freigelegt. Ende des Jahres sollen die Mieter einziehen können.




Sonntag, 10. Januar 2021

O-Werk - Innovations Campus | Fertig

Am 4 Oktober 2016 wurden auf der Expo Real München die Pläne für das ehemalige Opel Verwaltungsgebäude vorgestellt. Demnach soll der Bürobau zu einem Innovation Campus entwickelt werden. Auch einen Namen gibt es bereits. Das Projekt wird als ''O-Werk'' vermarktet. Hier die Pressemitteilung dazu:

Die Bochum Perspektive 2022 hat mit der Landmarken AG einen kompetenten Entwicklungspartner gefunden, um das markanteste Gebäude auf Mark 51°7, dem ehemaligen Opel-Werksgelände im Stadtteil Laer, neu zu nutzen. Der Projektentwickler kauft das ehemalige Verwaltungsgebäude des Werkes. In der weithin sichtbaren Landmarke sollen nach dem Willen der Planer Co-Working-Flächen und Büros mit flexiblen Grundrissen, Hörsäle sowie Werkstätten, Technik- und Ausstellungsflächen entstehen.

Bereits am vergangenen Donnerstag, 29. September, wurde der Kaufvertrag für das 23.000 Quadratmeter große Grundstück mit dem früheren Verwaltungsgebäude unterzeichnet. Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Land-marken-Vorstand Norbert Hermanns stellten die Pläne für das ehemalige Verwaltungsgebäude am heutigen Dienstag auf der Immobilienmesse Expo Real in München vor.


Der geplante Innovation Campus bietet genügend Raum für Start-Ups und junge Unternehmen, für Gründer und solche, die es werden wollen, um ihre Geschäftsidee voranzutreiben‘‘, sagte Fuchs anlässlich der Vertragsunterzeichnung. In einem zweistufigen Interessenbekundungs- und Bieterverfahren für das Verwaltungsgebäude mit rund 12.000 qm Mietfläche hatte die Landmarken AG zu-sammen mit RKW als Architekten ihr multifunktionales Nutzungskonzept für einen Innovation Campus vorgelegt, in dem Co-Working-Flächen und Büros mit flexiblen Grundrissen, Hörsäle sowie Werkstätten, Technik- und Ausstellungsflä-chen denkbar sind. Abgerundet werden könne das Konzept durch eine Gastronomie, eine Kita, ein Boarding House sowie einen Dachgarten.


„Wir wollen einen Beitrag zum erforderlichen Strukturwandel leisten. Dessen Ergebnis wird ein attraktiver Wirtschaftsstandort mit zahlreichen neuen Arbeitsplätzen sein‘‘, erklärte Landmarken-Vorstand Hermanns. Angestrebt werde ein vielfältiger Mix von Nutzungen rund um das Thema Forschung und Entwicklung. Weitere Mietflächen können in zwei den Bestand flankierenden Neubauten entstehen. Aktuell werde das Konzept vertieft und mit Mietinteressenten gesprochen, um das Projekt zum Erfolg zu führen. „Die Gespräche zur Vermietung der Flächen haben bereits begonnen. Interessenten können sich bei der Landmarken AG melden‘‘, so der Projektentwickler.

 Siehe auch: WAZ - Landmarken AG will Bochumer „O-Werk“ entwickeln



Bilder: Landmarken AG

Update 03.10.2017

Letztes Jahr wurde das ehemalige Opel Verwaltungsgebäude von der Landmarken AG übernommen. In Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro RKW Architektur aus Düsseldorf soll das Gebäude revitalisiert und durch zwei Neubauten ergänzt werden. Wie eine neue Visualiserung zeigt, soll das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes zum großen Teil erhalten werden. Als Innovations-Campus sollen dort Co-Working Flächen für Start-Ups und junge Unternehmen angeboten werden. Die Bauarbeiten sollen noch dieses Jahr beginnen.

Update 28.01.2018 

Noch im ersten Quartal will der Investor den Kaufvertrag für das denkmalgeschützte Gebäude unterzeichnen und darauf hin mit den Umbauarbeiten beginnen. Bereits 2019 sollen die Mieter einziehen können. Bereits jetzt seien Mieter für einen überwiegenden Teil der Fläche von etwa 23 000 Quadratmeter gefunden. Sie stammen aus Bochum und aus der gesamten Region. Es handelt sich dabei um etablierte Unternehmen und keine Start-ups wie zuvor geplant.

Rund 25 Millionen Euro investiert die Landmarken AG in das Gebäude. Die Gebäudehülle werde dabei erhalten bleiben, aber neue Frische bekommen. Innen kündigt der Projektentwickler eine Hightech-Ausstattung für seine Mieter an.

Quelle: WAZ - Im Bochumer O-Werk entstehen 500 Arbeitsplätze

Update 30.03.2018 

Was bereits vermutet wurde, ist nun offiziell bekannt geworden. Die Ruhr-Universität mietet die Hälfte des früheren Opel-Verwaltungsgebäudes in Bochum-Laer und wird damit zum Hauptmieter der Landmarken AG. Die Ruhr-Uni wird wenige Kilometer Luftlinie vor ihrem Campus entfernt ihre Transferaktivitäten bündeln. Auf etwa 5500 Quadratmetern werden unter anderem folgende Einrichtungen einziehen:
  • Centrum für Entrepreneurship
  • Innovation und Transformation (CEIT) der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
  • Akademie der RUB
  • Zentrum für angewandte Pastoralforschung (ZAP)
  • Auf zwei Etagen wird ein „Maker Space / Fab-Lab“ eingerichtet

Fab-Lab steht für Fabrication Laboratory, eine offene Hightech-Werkstatt. „Damit stellt die RUB viel Raum für praxisbezogene Lehrformate zur Verfügung und unterstützt Studierende aller Fachrichtungen auf ihrem Weg zur Unternehmensgründung.

Quelle: WAZ - Ruhr-Uni mietet sich im Bochumer O-Werk ein


Update 27.12.2018

Der zu den größten Online-Shops im Bereich der Baby- und Kinderausstattung zählende Anbieter Babymarkt.de wird Mitte 2020 mit rund 350 Mitarbeitern von Dortmund nach Bochum in das denkmalgeschützte Opel-Werk umziehen. Die Tengelmann-Tochter mietet insgesamt 7.000 Quadratmeter und wird größter Mieter der ehemaligen Zentrale des Autofabrikanten.

Auf den drei oberen Etagen des O-Werks fördern großzügig geschnittene, loftartige Büroräume mit Industriecharme den kontinuierlichen Austausch und kurze Entscheidungswege. Die neue Babymarkt.de-Zentrale wird mit einem Openspace-Konzept, welches unter anderem Think Tanks und Coworking Spaces beinhaltet, ausgestattet und ermöglicht so ein kreatives Arbeiten sowie Rückzugsräume zur Konzentration.

Pressemitteilung: Babymarkt.de zieht Mitte 2020 nach Bochum

Siehe auch: Onlinehändler Babymarkt.de zieht ins Bochumer Opel-Werk




Update 02.11.2019

Einen Förderbescheid über 20,8 Millionen Euro hat die RUB am 30. September 2019 in Düsseldorf erhalten. Damit baut sie das Worldfactory Start-up-Center (WSC) auf. Auf dem Gelände des ehemaligen Bochumer Opel-Standortes – Mark 51°7 – wird die RUB in enger Zusammenarbeit mit der Stadt einen neuen Technologiecampus entwickeln. Kernstück soll der „Makerspace“ werden – eine offene Werkstatt mit 1.900 Quadratmetern Fläche. Mit dem WSC soll das Transferpotenzial der gesamten Universität über alle Phasen des Gründungsprozesses hinweg erschlossen werden – von der Sensibilisierung über die Ideenentwicklung bis hin zum Unternehmensaufbau.

Aufbauend auf den Erfolgen des Gründungskonzepts Worldfactory seit dem Jahr 2014 verfolgt die RUB nun in den kommenden fünf Jahren mehrere Ziele. Sie will unter anderem

  • das Transferpotenzial aus der Spitzenforschung in ihren Schwerpunkten – den Exzellenzclustern und Research Departments – weiter erschließen,
  • die Gründungskultur und -förderung noch besser in die fachliche Breite mit ihren 20 Fakultäten bringen und
  • auf dem Technologiecampus Mark 51°7 einen der größten Makerspaces Deutschlands aufbauen. Hier soll ein besonders starker Ort für Kreativität und Austausch, Prototyping und Ideenentwicklung entstehen.

Pressemitteilung: Mehr als 20 Millionen Euro für das Start-up-Center

Update 04.12.2019


Die Sanierung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes schreitet zügig vora. Schon im Frühjahr wird die Ruhr-Uni die untersten drei Etagen, von Untergeschoss bis zum ersten Obergeschoss, beziehen. Ein halbes Jahr später wird dann der Onlinehändler Babymarkt mit seiner Verwaltung aus Dortmund herüberziehen und die Geschosse zwei, drei und vier übernehmen.

Außerdem plant Landmarken den Bau einer Kita. Bis zu sechs Gruppen können in dem zweistöckigen Pavillon mit einer Fläche von insgesamt 1200 Quadratmetern untergebracht werden. Stehen soll die Kita südlich vor dem O-Werk. Ebenfalls vor dem modernisierten historischen Bürogebäude (nördlich) ist ein einstöckiger Pavillon mit einer Fläche von 600 Quadratmetern für gastronomische Angebote geplant. Die unterschiedlichen Gebäudehöhen gleichen das Gefälle des Geländes aus, so dass die Gebäude optisch auf einer Höhe enden.

Quelle: WAZ - Aus der Opel Verwaltung wird jetzt das O-Werk.


Update 23.07.2020

Das O-Werk wurde nun komplett vom Gerüst befreit. Bald wird dort neben RUB auch Babymarkt aus Dortmund mit seinen 500 Mitarbeitern einziehen. Auf der eigenen Homepage hat man nun das Innenkonzept der Büroräume präsentiert.



Update 13.09.2020


Mit dem Einzug der Firmenzentrale in das geschichtsträchtige O-Werk vereint der digitale Marktführer für Baby- und Kinderausstattung seine tiefe Verwurzelung im Ruhrgebiet und seine Wachstumsvision.

Die babymarkt.de GmbH ist eines der innovativsten Wachstumsunternehmen Europas. Ganz im Sinne der Vorreiterrolle im E-Commerce zieht babymarkt als erstes Digitalunternehmen auf das ehemalige Opel-Werksgelände und setzt damit ein Statement für die Ideenschmiede und den Innovationsstandort Ruhrgebiet. Seine Erfolgsgeschichte führt babymarkt im O-Werk fort, dem einstigen Verwaltungsgebäude von Opel. Für die neue babymarkt-Zentrale kam nur ein Standort in Frage, der gleichzeitig die Wurzeln und die Visionen des Unternehmens widerspiegelt.

Digital mit Herz und Verstand: babymarkt und das Ruhrgebiet

Wo einst Kohle gefördert wurde und anschließend zahlreiche Autos vom Band liefen, entsteht jetzt Raum für Unternehmensgründungen, Wissenschaft und Technologien. Das ist gelebter Strukturwandel im Ruhrgebiet. „Das Ruhrgebiet ist ein idealer Nährboden für technischen Fortschritt und Innovation. Hier entsteht Großes und wir sind Teil davon“, so Bastian Siebers, Vorsitzender der Geschäftsführung der babymarkt.de GmbH. „Ein neues Zeitalter hat begonnen: Das Ruhrgebiet 3.0. Nach Kohle und Industrie zeigen wir als Digitalunternehmen den Weg in die Zukunft.“

Der Innovationscampus rund um das O-Werk wird von der Landmarken AG entwickelt und spiegelt eine fürs Ruhrgebiet charakteristische Entschlossenheit und Optimismus. Das Gelände des ehemaligen Opel-Werk I, nun MARK 51°7 genannt, bietet technologieorientierten Zukunftsunternehmen einen flexiblen, vernetzten Standort mit enormem Entwicklungspotenzial – so auch der babymarkt.de GmbH. „Das Gelände Mark 51°7 ist eine der spannendsten und innovativsten Entwicklungsflächen im Ruhrgebiet und darüber hinaus“, sagt Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister der Stadt Bochum. „Die babymarkt.de GmbH entwickelt sich rasant, geht neue Wege im E-Commerce und setzt zeitgemäßes Arbeiten um. Die neue Zentrale ergänzt ideal die bereits vorhandene Branchenvielfalt auf Mark 51°7.“

Nun heißt es auf dem Opelgelände wieder: Ran an die Maloche! Denn die neue Heimat im O-Werk bedeutet für babymarkt den Grundstein weiteren Wachstums zu setzen. Erstmals seit Beginn der rasanten Unternehmensentwicklung finden sich rund 300 Mitarbeiter, die von Produktmanagement bis Marketing den weiteren Vorsprung auf dem internationalen Markt sichern, unter einem gemeinsamen Dach wieder. Das Ruhrgebiet und den europäischen Marktführer verbinden Ideenreichtum, Weltoffenheit, Biss und eine dynamische Kultur des Zupackens und Zusammenhalts. Denn neben den 32 Nationalitäten im Team laufen die Fäden aller mittlerweile 15 internationalen Online-Shops des E-Commerce-Spezialisten nun im O-Werk zusammen.

Von Vergangenheit und Visionen: Raumgestaltung vereint Alt und Neu

Bei der Gestaltung der geschichtsträchtigen Räumlichkeiten lag ein besonderes Augenmerk auf der Verbindung von regionalen Wurzeln und digitaler Innovation, welche babymarkt und das Ruhrgebiet gleichermaßen verbinden. Die oberen drei Etagen des O-Werks sind so gestaltet, dass sie den flachen Hierarchien, kurzen Entscheidungswegen und agilen Methoden der babymarkt.de GmbH Raum geben.

Open Space Struktur und Activtiy Based Working ergänzen sich in einem durchdachten Nebeneinander verschiedener Arbeitsumgebungen: Zahlreiche Think Tanks bieten als Ruhezonen Ausweichmöglichkeiten zu den offen gestalteten Büroräumen, während Workspaces und Meeting Points zu Teamwork und Erholung einladen. Eine Club Lounge, Eventküche und Sportraum fördern persönlichen Austausch und stärken das Wir-Gefühl. Das variabel einsatzbare Flächenkonzept ermöglicht in der Verbindung mit den technischen Gegebenheiten ein flexibles Arbeiten, wie es zeitgemäßer nicht sein könnte. Dies erweist sich insbesondere in außergewöhnlichen Zeiten – wie sie aktuell vorherrschen – als unschlagbaren Vorteil.

Mit viel Liebe zum Detail verbindet die Gestaltung Merkmale der Region mit Besonderheiten der Unternehmenskultur und haucht der neuen Heimat Persönlichkeit ein. Jede Etage ist gestalterisch in ein Motto getaucht. Ein besonderes Highlight stellt dabei das zweite Stockwerk dar: Hier, im Herzen des Gebäudes, wird seine Geschichte lebendig, denn die Räumlichkeiten sind ganz im Zeichen von Opel gestaltet. Sitze aus Reifen und Raumteiler aus authentischen Autotüren werden nur noch von einem übertroffen: Der Karosserie eines Opel Kadett in einem der Meeting Points. So werden Geschichte und Zukunft des O-Werks Eins, denn statt in der Vergangenheit zu verharren, zeigen die weiteren Stockwerke die progressive Mentalität babymarkts. Das mittle Stockwerk versteht sich unter dem Motto „Zeit x Reise“ als visuellen Weg von der Zechenkultur des Ruhrgebiets über dessen Pioniergeist bis zu digitalen Zukunftsunternehmen. Gekrönt wird diese Entwicklung in der vierten Etage durch die dem Unternehmen eigene Liebe zum Marvel-Universum. Bis ins kleinste Detail durchdacht, erweist sich dieses Gesamtkunstwerk als neue Heimat des Impulsgebers babymarkt.

„Wir suchten kein Gebäude, sondern eine Heimat“, so Bastian Siebers. „Einen treffenderen Ort hätten wir dafür nicht finden können, denn das O-Werk vereint für uns auf unvergleichliche Weise unser Leitbild und unsere Vision mit dieser Region. Mit diesem Schritt eröffnen wir das nächste Kapitel für das O-Werk, für unser Unternehmen babymarkt, vielleicht sogar für die Metropole Ruhr.“



Update 10.01.2020

An gleicher Stelle auf dem Dach, wo früher das Wort Opel und der berühmte Blitz des Autobauers prangten, leuchten nun die Lettern „O-WERK“.

Der Name steht für die traditionsreiche Vergangenheit und glorreiche Zukunft des Standorts. Das O-WERK selbst wird zum Zentrum des O-WERK CAMPUS, für den die Landmarken AG als Projektentwickler im Oktober den Grundstein gelegt hat. Hier entstehen in den kommenden Jahren in mehreren Neubauten moderne Büro-, Forschungs- und Co-Working-Flächen, dazu eine Kita, Gastronomie sowie öffentliche und halböffentliche Außenräume mit hoher Aufenthaltsqualität. Die Ruhr-Universität Bochum und der innovative Online-Fachhändler Babymarkt.de haben sich bereits für das O-WERK entschieden. Die VIACTIV-Krankenkasse wird ebenso wie weitere Unternehmen aus dem IT-Bereich auf den Campus ziehen.


Fotos: Lutz Leitmann/Stadt Bochum

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Gastronomie + Kita am O-Werk | In Planung

Anfang 2021 soll vor dem O-Werk mit dem Bau des Gastronomiepavilions und der Kita begonnen werden. Für den Entwurf der beiden Gebäude ist das Büro RKW Architektur+ verantwortlich. Das Gastrogebäude wird ca. 600 qm groß und bekommt auch eine Sonnenterasse. Projektname ist ''Kraftwerk''. Die 6 zügige Kindergartenstätte wird ca. 1200 qm groß und verteilt sich auf zwei Etagen. Projektname '' Bauklötzchen''.


Quelle: https://o-werk.com/#none



Bilder: Landmarken |RKW Architektur